Degem - Deutsche Gesellschaft für elektroakustische Musik e.V.

[ 20. November 2009 ]

HAMBURG - Ensemble WireWorks beim Klangwerktage Festival

Von: Georg Hajdu Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Liebe Freunde,
hiermit möchten wir Euch/Sie zu einem Konzert des Ensemble WireWorks  am
24.11. um 19:00 Uhr den Klangwerktagen (www.klangwerktage.de) einladen.

Highlights sind:
- die deutsche Erstaufführung von Georgs Stück Blueprint, geschrieben
anlässlich des 100. Geburtstags von Tel Aviv,
- die Uraufführung eines neue Stücks für Kontrabass und Elektronik von dem
jungen Hamburger Komponisten Benjamin Scheuer,
- sowie eine aufregende Auswahl von unterschiedlichen Besetzungen von Solo
bis Quartett.

Es wäre schön, wenn Ihr/Sie dabei sein könntet!
Mit freundlichen Grüßen,
Jennifer Hymer

24.11.2009 - 19:00 Uhr
PULSATIONS /
ENSEMBLE WIRE WORKS
Elektroakustische Musik /
Einführung Ali Samadi Ahadi, Drehbuchautor und Regisseur
mit Werken von Georg Hajdu "Blueprint" (2009), Lois Vierk "Io" , Georges
Aperghis "Le corps a corps" (1978), Olga Neuwirth"Verfremdung/Entfremdung"
(2002), Benjamin Scheuer "Burlesque Kakophonie" (2009), Pedro Rebelo
"Nethall" (2009) und Silvia Matheus "Hands" (2002)
Carin Levine Flöte, John Eckhardt Kontrabass, Adrian Pereyra E-Gitarre,
Jonathan Schapiro Schlagzeug, Jennifer Hymer Klavier, Georg Hajdu Elektronik
Das Ensemble WireWorks setzt auf das Thema Pulsationen. Es wurden Stücke
ausgewählt, die sich durch starke rhythmische Gesten auszeichnen. Pulse,
Metrik und Rhythmus begleiten uns von dem Morgenrot unserer Menschwerdung
bis hin zu den verschlungenen, hyperaktiven Perioden der globalisierten
Gesellschaft, wie es kaum trefflicher in dem Film Koyaanisqatsi hätte
gezeigt werden können.
Beginnend mit Lois Vierks Io, ein explosives Stück mit virtuosen
Gitarrenslides und pentatonisches Skalen, das Jupiters exotischen Mond mit
seinen Lavaflüssen und bis 500 km weit katapultierenden schwefelhaltigen
Geysiren heraufbeschwört, setzt sich das Programm mit Georg Hajdus Blueprint
fort. In diesem Stück erleben wir die Entstehung einer Stadt - Tel Aviv -
von den Entwürfen auf Papier, über die stampfenden und hämmernden
Expansionen zur Metropole bis hin zu einem finalen Ballonflug über das Land,
das durch seine Existenz als Heimstatt auch Auslöser tiefgehender Spannungen
geworden ist.
Le corps a corps von George Aperghis für eine Solotrommel ist mit der
afrikanischen Talking Drum verwandt, bei der hier der Trommler als Erzähler
allerdings seine Geschichte in Phoneme mit hohem emotionalen Gehalt
atomisiert und somit den musikalischen Gehalt von Sprache isoliert. Olga
Neuwirth’s Verfremdung/Entfremdung spielt mit Klangverwandlungen: Die Flöte,
das Klavier und das Zuspielband sind mit einem konstanten klanglichen
Wechselspiel beschäftigt, aber dabei gleichzeitig durch den komponierten
Klangraum des Bandes zeitlich vorbestimmt. Zusätzlich stehen noch Stücke von
Benjamin Scheuer für Kontrabass und Elektronik sowie von Silvia Matheus für
Tai Chi Gesten, Klavier und Elektronik auf dem Programm.
Kampnagel / k1 15,00 € / 8,00 € erm.
--
Jennifer Hymer
Tornquiststr. 8
D-20259 Hamburg
(+49)40-2351-7610
cellular: (+49) 172-8055867
http://www.jenniferhymer.de

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