[ 07. November 2009 ]
VORTRAG VON MICHAEL IBER, BerliN
13.11.2009
11 Uhr, HfMT Hamburg, Raum ELA5
Mittels der Soundalike-Software des Berliner Musikers Michael Iber lassen sich beliebige Audio-Dateien in Partituren übersetzen, die dann von einem Orchester live gespielt werden können. Was sind nun diese Sound-Artefakte? Iber favorisiert den Begriff des Abbildes. Ähnlich wie eine Fotografie zeichnet es sich durch Körnigkeit und eine spezifsche Auflösung aus. Es ist Unschärfe zwischen dem Ausgangsmaterial und dem generierten neuen Stück, die Fragen nach der "Natur" des Gehörten aufwirft.
Inke Arns, HartwareMedienkunstverein Dortmund
Im Rahmen seiner Präsentation an der Hochschule für Musik und Theater wird Iber über künstlerische, ästhetische und technische Hintergründe des Soundalike-Verfahrens sprechen und seine verschiedenen Manifestationen und Realisationen vorstellen.
"Es klingt, wie aus Briefmarken geklebte Bildchen aussehen, brüchige und wiederum ausweglos dicht verklammerte Montage, drohend gleich den ärgsten Träumen."
(Adorno über Stravinsky)
HAMBURG - HfMT, 13.11.2009: VORTRAG VON MICHAEL IBER
From: Georg HajduVORTRAG VON MICHAEL IBER, BerliN
13.11.2009
11 Uhr, HfMT Hamburg, Raum ELA5
Mittels der Soundalike-Software des Berliner Musikers Michael Iber lassen sich beliebige Audio-Dateien in Partituren übersetzen, die dann von einem Orchester live gespielt werden können. Was sind nun diese Sound-Artefakte? Iber favorisiert den Begriff des Abbildes. Ähnlich wie eine Fotografie zeichnet es sich durch Körnigkeit und eine spezifsche Auflösung aus. Es ist Unschärfe zwischen dem Ausgangsmaterial und dem generierten neuen Stück, die Fragen nach der "Natur" des Gehörten aufwirft.
Inke Arns, HartwareMedienkunstverein Dortmund
Im Rahmen seiner Präsentation an der Hochschule für Musik und Theater wird Iber über künstlerische, ästhetische und technische Hintergründe des Soundalike-Verfahrens sprechen und seine verschiedenen Manifestationen und Realisationen vorstellen.
"Es klingt, wie aus Briefmarken geklebte Bildchen aussehen, brüchige und wiederum ausweglos dicht verklammerte Montage, drohend gleich den ärgsten Träumen."
(Adorno über Stravinsky)
