Degem - Deutsche Gesellschaft für elektroakustische Musik e.V.

[ 05. Januar 2010 ]

KÖLN - Newsletter Musik der Gegenwart - Januar 2010

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Newsletter der Abteilung Musik der Gegenwart am
Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln

Aktuelle Termine

Raum-Musik

Francis Dhomont

Frankenstein Symphony (1997)
Chroniques de la lumière (1989)

Klangregie: Francis Dhomont

Zeit: Freitag, 8. Januar 2010, 20.00 Uhr
Ort: Musiksaal der Universität zu Köln, Hauptgebäude, Albertus-Magnus-
Platz, 50923 Köln

Eintritt frei

Francis Dhomonts "Frankenstein Symphony" ist ein musikalisches  
Monster. In loser Anknüpfung an Mary Shelleys 1818 verfaßten Roman  
"Frankenstein or The Modern Prometheus" trat der Komponist in die  
Fußstapfen des jungen Naturwissenschaftlers Viktor, nahm sich die  
Körper von über 20 akusmatischen Werken vor, schnitt ihnen die  
Gliedmaßen ab, fügte diese neu zusammen und hauchte seiner Schöpfung  
Leben ein. Der dabei entstandenen Kreatur darf man nun im wohligen  
Halbdunkel des Musiksaals aus sicherer Entfernung begegnen.

Terminvorschau

27.-30.1.2010: Stockhausen 2010. Internationaler  
Musikwissenschaftlicher Kongreß mit vier Abendkonzerten
(für Details siehe das Plakat im Anhang)

Neue Publikation

Marcus Erbe
Klänge schreiben:
Die Transkriptionsproblematik elektroakustischer Musik
= Signale aus Köln, Band 15
Verlag Der Apfel, Wien 2009
ISBN 978-3-85450-415-3
http://www.verlagderapfel.at/

Die vornehmlich partiturlos überlieferte elektroakustische Musik  
bedarf neuer analytischer Zugangsweisen und unkonventioneller  
Schriftsysteme. Ausgehend von aktuellen medienkulturwissenschaftlichen  
Theorien zeigt der Autor dieses Buches auf, welche Möglichkeiten der  
graphischen Repräsentation von Klängen bestehen, aber auch, welche  
methodischen und praktischen Grenzen diesem Vorhaben gegenwärtig  
gesetzt sind. Neben der Erörterung transkriptiver Fragestellungen  
liegen die inhaltlichen Schwerpunkte auf der genrespezifischen  
Dimension des Raumes und der gewandelten Rolle des Hörers. Darüber  
hinaus enthält die Publikation einen dokumentarischen Teil, in dem  
eine Fülle bislang unbekannter Transkriptionsversuche erstmalig  
erschlossen und übersichtlich systematisiert wurde.

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