Degem - Deutsche Gesellschaft für elektroakustische Musik e.V.

[ 09. April 2010 ]

LISSABON - Newsletter: FW Info-Message GRANULAR: Ciclo METASONIC III, 10 a 17 de Abril 2010, Goethe-Institut, Culturgest

From: "umitzlaff" Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Ulrich Mitzlaff (Violoncelista & Compositor), Rua do Farol, No.436, 4º  
Frente, (Lt. 153), P-2750-341 Cascais, Portugal
Tel. / Fax: 00351 - 21 - 483 59 06, http://www.myspace.com/ulrichmitzlaff
e-mail: umitzlaff at gmail dot com


Newsletter – Forward-Info-Message von GRANULAR
Im Falle, dass Sie ein paar Ferientage im Frühling hier in Lissabon  
verbringen – hier ein Kultur-Tip

GRANULAR präsentiert
Zyklus  Metasonic III
vom 10. bis 17. April 2010
Goethe Institut und Culturgest, Lissabon
Co-Produktion: Granular, Culturgest und Goethe Institut Lissabon
[GRANULAR ist eine Struktur, die von der Direcção-Geral das Artes/
Ministério da Cultura finanziert ist]
Emídio Buchinho, Ricardo Guerreiro, Reinhold Friedl, Ulrich Mitzlaff,  
Miguel Mira, Hernâni Faustino, Miguel Cardoso, Pedro Lopes, Jacob  
Kirkegaard, Marc Matter, Institut fur Feinmotorik, Carlos “Zíngaro”,  
Axel Dorner, Norbert Moslang, Luigi Archetti, Bo Wiget

A portrait of leading-edge electro-acoustic trends covering a vast  
range of approaches: field recordings and found sounds, sound  
landscapes, links to other musical languages, real-time creation, etc.  
It provides several insights into what is being done in Portugal and  
abroad, and the pathways taken by music that uses electronic technology.

Ein Portrait der neuesten Tendenzen der Elektro-Akustik, das einen  
großen Bereich von Ausdrucksformen integriert: Konkretismus, Anwendung  
von “field recordings” und “found sounds”, Klang-Landschaften,  
Beziehungen mit anderen musikalischen Idiomen, Kreationen in Real-
Time, etc. Verschiedene Wege werden aufgezeigt, auf welchen man das  
Interessanteste, was man in diesem Bereich national und international  
macht, kennen lernen und über die eingeschlagenen Richtungen der Musik  
reflektieren kann, die auf elektronische Technologien zurückgreifen.

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Programm - Konzerte
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KONZERTE im Goethe Institut, 21h30
12. und 13. April
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12. April
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“Wow”
Emídio Buchinho: elektrische Gitarre, Magnetofone, Microfone,  
verschiedene Objekte
Ricardo Guerreiro: digitales Sound-Processing, Elektro-Akustik
“Wow” erforscht die Artikulation von Sitationen der klanglichen  
Interaktivität. Die Form der Elektronik, konditioniert die  
Entscheidung der Antwortsweisen der beteiligten Menschen oder  
umgekehrt, ist durch sie konditioniert und lässt das Aufkommen von  
klanglichen Ereignissen zu. Das Projekt ist situiert zwischen Musik  
und Sound Art, Konzert und Instalation, Improvisation und Komposition,  
wobei die Präsenz der Zuhörer ein fundamentaler Vermittlungsfaktor  
ist. Die Ton-Aufnahme, Manipulation, Verstärkung, Prozessierung und  
Diffusion der Klänge werden gänzlich in Real Time ausgeführt.

Reinhold Friedl solo
Reinhold Friedl: Flügel-Innenraum
Mit Reinhold Friedl, für den das Piano kein Tasteninstrument sondern  
ein Saiteninstrument ist, und als ein Spezialist des “piano inside-
out,” wird das Instrument wieder zu einem Perkussions-Instrument, wie  
es von John Cage visioniert wurde. Es handelt sich dabei nicht um ein  
präpariertes Piano sondern um ein Piano in Präparation, das in  
Bewegung ist und in permanenter Mutation der klanglichen Parameter,  
wobei er sich mit kleinsten über Mikrofone verstärkten Ereignissen von  
der Leit-Führung von “drones” zu einer Konstruktion von  
pointilistischen Hörlandschaften hinbewegt. Einmal befinden wir uns  
vor einem Meta-Piano, anderenmals vor einem Piano, bevor es ein Piano  
ist. Eine Solo-Vorstellung eines der bezaubernsten deutschen Musiker  
der Aktualität.

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13. April
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Bansuri Collectif
Lander Van Den Noortgate: Alt-Saxofon; Koenraad Ecker: elektrische  
Gitarre, Elektronik; Rui Salgado: Kontrabass, Komposition; Frederik  
Meulyzer: Schlagzeug, Perkussion, Elektronik; Yvan Bertrem: Tanz,  
Performance
Inspiriert von der indischen Tradition der Bambus-Flöte, lokal Bansuri  
genannt, praktiziert dieses Quintett einen Jazz mit einer starken  
elektroakustischen Komponente, wobei es die Besonderheit hat, dass  
eines seiner Mitglieder ein Tänzer und Performer ist. Die  
Kompositionen des Portugiesen Rui Salgado lehnen die konventionelle  
Rollenverteilung der involvierten Instrumente ab – ganz im Gegenteil  
potenzieren sie eine Interaktion mit der Absicht einer permanenten  
Kreativität. Die Klangressourcen der Gruppe schließen eine präperierte  
Gitarre und eine Anwendung “noisy” der Perkussion mit ein.

14. bis 17. April
KONZERTE im Kleinen Auditorium der Culturgest, 21h30

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14. April
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Marc Matter: "Voiceover"
Mark Matter: Plattenspieler
Institut für Feinmotorik
Institut für Feinmotorik: Plattenspieler
Ein Quartett, angesiedelt in den Randbereichen der “club music”, das  
aus experimentellen DJs besteht, und das zur Besonderheit hat,  
Plattenspieler ohne Platten zu benützen, wobei sie die  
Plattenspielernadeln mit einer großen Vielfalt von Objekten und  
Oberflächen beeinflussen. Das Motto, dem sie folgen ist ausreichend  
klar: “Aus quasi nichts, fast nichts zu produzieren.” Die Musik ist  
polyrhythmisch aber zugleich minimalistisch, eine Mischung aus einer  
repetitiven Pulsation, mit Techno identifizierbar und eines  
klanglichen Parasitentums mit einer texturalen Auswirkung. Der erste  
Teil des Konzertes ist eine Solo-Vorstellung von Marc Matter mit  
Platten von “spoken word” und fonetischer Poesie.

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15. April
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Reinhold Friedl Ensemble
Reinhold Friedl: Innen-Piano, Leitung; Ulrich Mitzlaff: Violoncello;  
Miguel Mira: Violoncello; Hernâni Faustino: Kontrabass;Miguel Cardoso:  
Elektrónik; Pedro Lopes: Elektronik
Mit einer Ausbildung in Mathematik und Musikologie, konzentriert sich  
Reinhold Friedl auf das Innere des Pianos, für das er eine Großzahl  
von originellen Techniken etabliert hat und der das einzigartige  
Ensemble Zeitkratzer leitet, das Kompositionen von Autoren der  
verschiedensten Tendenzen interpretiert, die von Xenakis bis Lou Reed  
und über Merzbow und Lee Ranaldo (Sonic Youth) gehen. Bei diesem  
jetztigen Besuch in Portugal dirigiert er eine elektroakustische  
Formation von nationalen Musikern, die in den Bereichen der  
Improvisation und des Experimentalismus tätig sind.

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16. April
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Carlos “Zíngaro”, Axel Dörner und Norbert Moslang
Carlos “Zíngaro”: Violine, Elektronik; Axel Dörner: Trompete, Elektronik;
Norbert Möslang: Elektronik
Ein Treffen des portugiesischen Violinisten Carlos “Zingaro” mit einer  
der Referenz-Figuren der extensiven Trompete, Axel Dörner, und mit  
einem der überraschendsten aktuellen Bruitisten, dem Meister der  
“cracked-everyday electronics” Norbert Möslang. Wenn “Zingaro” einer  
der Pioniere der “live” Elektronik in Portugal war, und der sich  
weiterhin in der vordersten Linie der musikalischen Innovation  
aufhält, so revolutioniert Dörner die Trompeten-Spielkunst und der ex-
Voice Crack demonstriert, dass die elektronische Musik ein Leben  
jenseits der Computer hat.

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17. April
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Luigi Archetti und Bo Wiget
Luigi Archetti: elektrische Gitarre, Elektronik; Bo Wiget:  
Violoncello, Elektronik
Obgleich sie simltan ihre Solo-Karrieren entwickeln, ist es ihr  
gemeinsames Duo, dem Bo Wiget und Luigi Archetti einen guten Teil  
ihrer internationalen Projektion verdanken. Diese beinhaltet  
Intervetionen in intermedialen Projekten, die Vídeo und Tanz  
verbinden, wobei es auch zu Kollaborationen mit der Portugiesin Vera  
Mantero kam. Die Musik, die sie spielen, inspiriert sich sowohl von  
der freien Improvisation als auch des Ambientalismus und der  
elektroakustischen Musik, mit einem psychodelischen Touch, den  
Archetti schon praktizierte, als er Mitglied der deutschen Kraut-
Rockgruppe Guru Guru war.

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PROGRAMM
PÄDAGIGISCHE AKTIONEN im Goethe Institut
10. bis 14. April
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10. April
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Workshop zu Field Recording und Komposition mit Interaktiven  
Musikalischen Systemen
mit Emídio Buchinho und Ricardo Guerreiro
von 10h bis 13h und von 14h bis 19h

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12., 13. und 14. April
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Kreative Residenz
des Reinhold Friedl Ensemble
Reinhold Friedl / Ulrich Mitzlaff / Miguel Mira / Hernâni Faustino /
Miguel Cardoso / Pedro Lopes

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15. und 16. April
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DEBATTEN im Goethe Institut, 18h00

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15. April
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Kreativität und Experimentieren

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16. April
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Neue Technologien

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INSTALATION UND KONFERENZ im Saal 2 der Culturgest

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14. bis 17. April
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Labyrinthitis

Jacob Kirkegaard

Konferenz – 14. April, um 18h30
Klang-Instalation
14. April, von 18h30 bis 21h30
15. bis 17. April, von 15h bis 21h30

Präsentation der prämierten Klang-Installation “Labyrinthitis”, mit  
der Basis auf Ton-Klängen, die sich im Innenohr des Menschen  
entwickeln (die sogenannten “otoakustischen Emissionen”), am ersten  
Tag mit einer performativen Vorstellung des Autors. Die spezielle  
Motivation Jacob Kirkegaards ist, die auditiven Welten aufzudecken,  
die normalerweise weit von unserem Zugriff entfernt sind (z.B.  
Geysire, Sanddünen, Atomkraftwerke und Fernsehantennen), wobei er dazu  
elektromagnetische Aparate nach seinen Inventionen montiert.
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Mindestalter/ 12 Jahre
Eintritt Konzerte: 5€ (Einheitspreis) | Preis des Workshops: 50€ (30€  
für Mitglieder von Granular)
[GRANULAR ist eine Struktur, die von der Direcção-Geral das Artes/
Ministério da Cultura finanziert ist]

GRANULAR
Büro: Calçada de Santana, 195, 2º, 1150-303 Lisboa
Zentrale: R. Presidente Arriaga, 59-5º, 1200-771 Lisboa
Tlm: +351 910 222 649 | Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
http://www.granular.pt | http://granularnews.blogspot.com
Culturgest
Edifício Sede da Caixa Geral de Depósitos
Rua Arco do Cego, Piso 1, 1000-300 Lisboa
Kartenverkauf: +351 21 790 51 55 | Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Goethe-Institut Portugal
Campo dos Mártires da Pátria, 37, 1169-016 Lisboa
www.goethe.de/ins/pt/lis/ptindex.htm

2 Kommentare

LavonneMaynard32 am 11.03.2011
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