[ 14. August 2009 ]
Date: August 14, 2009 11:32:40 AM GMT+02:00
Subject: Bitte
Achtung: DEGEM-Mitglieder haben freien Eintritt:
Kunstfest aktuell - Newsletter 11 - 2009
Staatskapelle Weimar in Utopia
„Ich möchte zu einer neuen Reise in eine bessere – live-elektronische
– Welt aufbrechen. Auf meiner musikalischen Insel gibt es ein
»utopisches« Sinfonieorchester, in dem jeder Musiker als aktiv-
kreativer Klangformer auch auf einem live-elektronischen Instrument
spielt.“ So der renommierte Komponist Thomas Kessler, langjähriger
Leiter des elektronischen Studios in Basel.
Motto des diesjährigen Kunstfestes Weimar: „Die Ideale“. Thomas
Kessler wird sein Klang-“Ideal“ realisieren und den traditionellen
Klangkörper Orchester mit multipler Live-Elektronik fusionieren. Er
wird die Staatskapelle Weimar verkabeln. Kein allmächtiger Regisseur
wird die Musiker über ein Mischpult im Saal mehr reglementieren, sie
müssen ihre Klänge selber steuern. Ein neuer Gesamtklang entsteht.
„Utopia“ eine Utopie? Keineswegs....
Utopisches hatte auch Franz Liszt immer im Sinn. Der Musiker Heinz
Holliger, Liszt-Kenner und Liszt-Begeisterter, dirigiert nicht nur
Liszts zweites Klavierkonzert, sondern auch zeitgenössische Liszt-
Orchestrierungen. Damit erfüllt er ein Anliegen der „pelerinages“:
Vergangenes in die Gegenwart zu ziehen, Altes neu zu hören/neu zu
empfinden.
Sonntag, 23. August
20 Uhr Viehauktionshalle
Staatskapelle Weimar in Utopia
Staatskapelle Weimar
Heinz Holliger, Leitung
Christiane Iven, Sopran
Anton Kernjak, Klavier
Thomas Kessler Utopia(Uraufführung)
Franz Liszt
Csárdás macabre für Orchester
Zwei Lieder, orchestriert von B.A. Zimmermann
Klavierkonzert Nr. 2 in A-Dur
Mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung,
der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, der R+V Allgemeine
Versicherung AG und Monacor International
12,-/20,-/35,- € zzgl. Gebühren
Thomas Kessler
Der gebürtige Schweizer studierte Musik in Berlin, gründete 1965 dort
ein eigenes Studio für elektronische Musik und leitete in den
folgenden Jahren u.a. das Berliner Electronic Beat Studio. Von 1973
bis 2000 wirkte er als Lehrer für Komposition und Theorie an der Musik
Akademie Basel und leitete das dortige Studio für elektronische Musik.
Zusammen mit Gérard Zinsstag gründete er die Tage für Neue Musik in
Zürich und mit Wolfgang Heiniger das Festival für live-elektronische
Musik ECHT!ZEIT in Basel. Seit 2001 vermehrte Aufenthalte in Toronto
als Composer in Residence der New Music Concerts. Seit 1973 erweitert
er die instrumentalen Möglichkeiten durch den Einsatz von Tonband,
Synthesizer und Computer.
Heinz Holliger
ist Oboist, Komponist und Dirigent. Zahlreiche zeitgenössische
Komponisten, darunter Hans-Werner Heinze, Karlheinz Stockhausen.
György Ligeti und Luciano Berio, schufen Werke eigens für ihn.
Holligers kompositorisches Oeuvre umfaßt alle Gattungen, von
Bühnenwerken über Orchester-, Solo- und Kammermusikwerke bis hin zu
Vokalkompositionen. Er wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet, u.a.
mit dem Ernst von Siemens Musikpreis (1991) und dem Grammy Award in
der Kategorie »Producer of the Year, Classical « (2002).
Staatskapelle Weimar
Die Geschichte der Staatskapelle Weimar, ehemals Großherzogliche
Hofkapelle, reicht weit in die Vergangenheit zurück. Als
Gründungsdatum gilt das Jahr 1602. Die Anstellung Johann Sebastian
Bachs ist der erste Höhepunkt in der Geschichte der Kapelle, in der
nachklassischen Zeit leitete der Mozartschüler Johann Nepomuk Hummel
(1819-37) wichtige Reformen ein. Mit Franz Liszt, der ab 1842 in
Weimar als Hofkapellmeister und Lehrer tätig war, erlebte das
Musikleben hier seine Glanzzeit. Weimar wurde zu einem europäischen
Zentrum für Musik, geprägt durch die Förderung zeitgenössischer
Komponisten. Zwischen 1889 und 1894 war der junge Richard Strauss
zweiter Kapellmeister und schärfte das Profil von Orchester und
Theater. 1918 wurde die Hofkapelle, parallel zu den politischen
Entwicklungen, in »Weimarische Staatskapelle« umbenannt. Auf Ernst
Praetorius (1924-1933), der mit seiner jüdischen Frau emigrieren
mußte, folgte im Dritten Reich Paul Sixt als musikalischer Leiter. Mit
Hermann Abendroth (1945-1956) gelang gleich nach Ende des Zweiten
Weltkriegs ein erfolgreicher Neuanfang, die Staatskapelle wurde zu
einem deutschen Spitzenorchester. Abendroths Nachfolger, darunter
Peter Gülke, George Alexander Albrecht, Jac van Steen und, seit Sommer
2005, der Amerikaner Carl St. Clair, haben sich dem Erhalt dieser
Position gewidmet.
Das komplette Programm des Kunstfestes 2009 finden Sie unter http://www.kunstfest-weimar.de
Ab sofort sind Tickets auch im Kartenvorverkauf zu haben:
Online unter http://www.kunstfest-weimar.de,
in allen Pressehäusern der Zeitungen TA/OTZ/TLZ in Thüringen,
im Ticketshop Thüringen
und an den bekannten Vorverkaufsstellen in Weimar.
Tickethotline: 03643 – 745 745
“pèlerinages“ Kunstfest Weimar 2009
21. August bis 13. September 2009
Motto: "Die Ideale"
Online-Buchung und Programm-Informationen:
http://www.kunstfest-weimar.de
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Kunstfest-Team
WEIMAR - Utopia von Thomas Kessler
From: Thomas KesslerDate: August 14, 2009 11:32:40 AM GMT+02:00
Subject: Bitte
Achtung: DEGEM-Mitglieder haben freien Eintritt:
Kunstfest aktuell - Newsletter 11 - 2009
Staatskapelle Weimar in Utopia
„Ich möchte zu einer neuen Reise in eine bessere – live-elektronische
– Welt aufbrechen. Auf meiner musikalischen Insel gibt es ein
»utopisches« Sinfonieorchester, in dem jeder Musiker als aktiv-
kreativer Klangformer auch auf einem live-elektronischen Instrument
spielt.“ So der renommierte Komponist Thomas Kessler, langjähriger
Leiter des elektronischen Studios in Basel.
Motto des diesjährigen Kunstfestes Weimar: „Die Ideale“. Thomas
Kessler wird sein Klang-“Ideal“ realisieren und den traditionellen
Klangkörper Orchester mit multipler Live-Elektronik fusionieren. Er
wird die Staatskapelle Weimar verkabeln. Kein allmächtiger Regisseur
wird die Musiker über ein Mischpult im Saal mehr reglementieren, sie
müssen ihre Klänge selber steuern. Ein neuer Gesamtklang entsteht.
„Utopia“ eine Utopie? Keineswegs....
Utopisches hatte auch Franz Liszt immer im Sinn. Der Musiker Heinz
Holliger, Liszt-Kenner und Liszt-Begeisterter, dirigiert nicht nur
Liszts zweites Klavierkonzert, sondern auch zeitgenössische Liszt-
Orchestrierungen. Damit erfüllt er ein Anliegen der „pelerinages“:
Vergangenes in die Gegenwart zu ziehen, Altes neu zu hören/neu zu
empfinden.
Sonntag, 23. August
20 Uhr Viehauktionshalle
Staatskapelle Weimar in Utopia
Staatskapelle Weimar
Heinz Holliger, Leitung
Christiane Iven, Sopran
Anton Kernjak, Klavier
Thomas Kessler Utopia(Uraufführung)
Franz Liszt
Csárdás macabre für Orchester
Zwei Lieder, orchestriert von B.A. Zimmermann
Klavierkonzert Nr. 2 in A-Dur
Mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung,
der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, der R+V Allgemeine
Versicherung AG und Monacor International
12,-/20,-/35,- € zzgl. Gebühren
Thomas Kessler
Der gebürtige Schweizer studierte Musik in Berlin, gründete 1965 dort
ein eigenes Studio für elektronische Musik und leitete in den
folgenden Jahren u.a. das Berliner Electronic Beat Studio. Von 1973
bis 2000 wirkte er als Lehrer für Komposition und Theorie an der Musik
Akademie Basel und leitete das dortige Studio für elektronische Musik.
Zusammen mit Gérard Zinsstag gründete er die Tage für Neue Musik in
Zürich und mit Wolfgang Heiniger das Festival für live-elektronische
Musik ECHT!ZEIT in Basel. Seit 2001 vermehrte Aufenthalte in Toronto
als Composer in Residence der New Music Concerts. Seit 1973 erweitert
er die instrumentalen Möglichkeiten durch den Einsatz von Tonband,
Synthesizer und Computer.
Heinz Holliger
ist Oboist, Komponist und Dirigent. Zahlreiche zeitgenössische
Komponisten, darunter Hans-Werner Heinze, Karlheinz Stockhausen.
György Ligeti und Luciano Berio, schufen Werke eigens für ihn.
Holligers kompositorisches Oeuvre umfaßt alle Gattungen, von
Bühnenwerken über Orchester-, Solo- und Kammermusikwerke bis hin zu
Vokalkompositionen. Er wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet, u.a.
mit dem Ernst von Siemens Musikpreis (1991) und dem Grammy Award in
der Kategorie »Producer of the Year, Classical « (2002).
Staatskapelle Weimar
Die Geschichte der Staatskapelle Weimar, ehemals Großherzogliche
Hofkapelle, reicht weit in die Vergangenheit zurück. Als
Gründungsdatum gilt das Jahr 1602. Die Anstellung Johann Sebastian
Bachs ist der erste Höhepunkt in der Geschichte der Kapelle, in der
nachklassischen Zeit leitete der Mozartschüler Johann Nepomuk Hummel
(1819-37) wichtige Reformen ein. Mit Franz Liszt, der ab 1842 in
Weimar als Hofkapellmeister und Lehrer tätig war, erlebte das
Musikleben hier seine Glanzzeit. Weimar wurde zu einem europäischen
Zentrum für Musik, geprägt durch die Förderung zeitgenössischer
Komponisten. Zwischen 1889 und 1894 war der junge Richard Strauss
zweiter Kapellmeister und schärfte das Profil von Orchester und
Theater. 1918 wurde die Hofkapelle, parallel zu den politischen
Entwicklungen, in »Weimarische Staatskapelle« umbenannt. Auf Ernst
Praetorius (1924-1933), der mit seiner jüdischen Frau emigrieren
mußte, folgte im Dritten Reich Paul Sixt als musikalischer Leiter. Mit
Hermann Abendroth (1945-1956) gelang gleich nach Ende des Zweiten
Weltkriegs ein erfolgreicher Neuanfang, die Staatskapelle wurde zu
einem deutschen Spitzenorchester. Abendroths Nachfolger, darunter
Peter Gülke, George Alexander Albrecht, Jac van Steen und, seit Sommer
2005, der Amerikaner Carl St. Clair, haben sich dem Erhalt dieser
Position gewidmet.
Das komplette Programm des Kunstfestes 2009 finden Sie unter http://www.kunstfest-weimar.de
Ab sofort sind Tickets auch im Kartenvorverkauf zu haben:
Online unter http://www.kunstfest-weimar.de,
in allen Pressehäusern der Zeitungen TA/OTZ/TLZ in Thüringen,
im Ticketshop Thüringen
und an den bekannten Vorverkaufsstellen in Weimar.
Tickethotline: 03643 – 745 745
“pèlerinages“ Kunstfest Weimar 2009
21. August bis 13. September 2009
Motto: "Die Ideale"
Online-Buchung und Programm-Informationen:
http://www.kunstfest-weimar.de
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Kunstfest-Team
