DEGE News – FWD – [Neuemusik]Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Mai 2022

Von: neuemusik@kulturserver-nrw.de
Datum: Thu, 28 Apr 2022
Betreff: [Neuemusik]Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Mai 2022

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Mai 2022

Gewesen: Festival für aktuelles Musiktheater Spark – Der Meister und Margarita und Upload an der Kölner Oper
Angekündigt: Achtbrückenfestival in Köln – Festival Eigenzeit in Duisburg – Klangzeit-Werkstatt in Münster – Tage für neue Kammermusik inWitten u.v.a.m.

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[Festival für aktuelles Musiktheater Spark]

Köln hat ein neues Festival: Initiiert von Sandra Reitmayer und Christina C. Messner widmete sich Spark vom 7. bis 10.4. dem aktuellen Musiktheater mit dem Anspruch, diesen Begriff möglichst weit zu fassen und dabei „knietief im Jetzt“ zu stehen. Tatsächlich waren die Ansätze sehr vielfältig.

Helena Cánovas Parés befasst sich in Wenn ich mich richtig erinnere mit ihrer Familiengeschichte bzw. der ihrer Großmutter. Dabei stößt sie auf Fragen, die nicht gestellt werden dürfen, Fotos, die abhanden gekommen sind oder diffuse Spuren legen, Erinnerungsfetzen, die sich nur vage zu einer Geschichte formieren, die sich irgendwann und -wo zwischen spanischem Bürgerkrieg und Nachkriegsdeutschland abspielt. Über Kopfhörer lauschen wir der Stimme von Sabine Wolf, wodurch wir gleichzeitig abgeschottet und ihr ganz nah sind; so wie auch die Performerin in und um einen Glaskubus agiert, der sie sowohl ausstellt als auch einschließt. Dazu erklingen fragile, reduzierte Klänge, die vom Ensemble Hand Werk mal aus dem Off, mal auf der Bühne erzeugt werden. Wenn in diesem fragmentarischen Tasten die Klarinette plötzlich eine Melodie anstimmt, entsteht ein Halt, ein emotionaler Anker, an den man sich klammern möchte und den man wie die Vergangenheit nicht festhalten kann.

Auch The feverish nostalgia of the water children, konzipiert von der Komponistin Yiran Zhao und dem Choreografen und Tänzer Kai Chun Chuang, erzählt eine Geschichte, die jedoch noch weniger greifbar und verortbar ist. Vor uns breitet sich eine schneeweiße, kristalline Eislandschaft aus, in der die Musiker und Musikerinnen der Musikfabrik, noch bevor sie sich ihren Instrumenten zuwenden, eine ausgeklügelte Choreografie vollführen. Irgendwo am Ende der Welt scheinen wir Zeuge einer geheimnisvollen Zeremonie zu sein, deren Fixsterne Kai Chun Chuang als Tänzer sowie die Sopranistin Viktoriia Vitrenko und der Countertenor Daniel Gloger bilden. Ihre hohen, klaren, fast überirdischen Stimmen begegnen einer teils von Trommelschlägen enervierten ätherischen Musik. Die Personen werden wie von unsichtbaren Kräften bewegt, tragen überbordende rüschenbesetzte Kostüme, jede Geste scheint bedeutungsvoll ohne sich zu erschließen, alles strahlt minimalistische Opulenz aus. Den auf einem Libretto von Fiston Mwanza Mujila basierenden Text nachzuvollziehen, habe ich schnell aufgegeben und mich stattdessen einem Geschehen ergeben, das wie Prosperos Zauberinsel funkelt und lockt und gleichzeitig dunkle Abgründe ahnen lässt.

Im Gegensatz zu diesen Ansätzen verzichtet Roman Pfeiffer in To be quiet in a nonquiet situation, einer Konzertperformance für Klavier, Toypiano, Schreibmaschine, Tanz, Elektronik und Licht, auf jeden Anflug von Narration. Inseln aus Instrumenten und Alltagsutensilien formen sich zu einer alchemistischen Klanglandschaft, in der Musikerinnen und Tänzer gleichberechtigt agieren und immer neue Verbindungen hervorbringen. Ein aufjaulendes Donnerblech, das Klappern einer alten Schreibmaschine, ein Klaviercluster, eine beiläufige tänzerische Geste, ein Blick, ein Hopser, es trötet, plätschert und tröpfelt, irgendwann geht ein kurzer akustischer Wolkenbruch über uns nieder; da ist nichts, was man nicht schon einmal gesehen oder gehört hätte, alles liegt transparent und ohne Hintergedanken vor uns ausgebreitet, aber gerade diese unprätentiöse unaufgeregte Selbstverständlichkeit macht den Charme des Ganzen aus.

Auch Carola Bauckholt setzt in hellhörig, ihrer 2008 bei der Münchner Biennale uraufgeführten ‚Geräuschoper‘ auf den Klang bzw. ‚die Macht der Geräusche‘, aber dabei geht sie in die Vollen. Zu zwei Sängerinnen (Johanna Vargas und Truike van der Poel) und einem Sänger (Matthias Horn) gesellen sich das Schlagquartett Köln, ein Klavier und drei Celli. Letztere sorgen für dunkle wummernde Rhythmen, während große Zinkwannen über den Boden schleifen und diesen zum Beben bringen. Dem Titel zum Trotz sind es besonders die tiefen, dunklen akustischen Gefilde die Bauckholt auslotet und auskostet. Schütt-, Schab- und Kratzgeräusche treffen auf jaulende, heulende, fauchende, kreischende Stimmen, die wie wilde Dschungelwesen (für mein Empfinden manchmal etwas zu theatralisch) durch den Raum pirschen, doch wie stets begnügt sich Bauckholt nicht mit der Exotik der Geräusche sondern bindet sie ein in eine stimmige Dramaturgie, lässt sie einander antworten, ineinander übergehen und kontrastieren, macht daraus Musik.

Wie Bauckholt stammt auch Manos Tsangaris aus Mauricio Kagels berühmter Klasse für neues Musiktheater an der Kölner Musikhochschule. Er gehört praktisch zum Urgestein der Szene und inszeniert mit Vorliebe und Augenzwinkern doppelbödige Interventionen an ungewöhnlichen Orten. Dabei rückt er dem Publikum gerne auf die Pelle, so auch in seinem neuen Stück Sondage, in dem er kleine Gruppen von drei bis fünf Personen einer inszenierten Verhörsituation aussetzt. Da ist es dann plötzlich vorbei mit der vielbeschworenen Offenheit der Kunst, die sich einengenden Definitionen entzieht und als Pluralwort (s. Programmheft) inszeniert. Knietief im Jetzt müssen wir Farbe bekennen (orange oder türkis), konkrete Fragen konkret beantworten (für oder wider bedingungsloses Grundeinkommen) und uns dabei auch noch mit wildfremden Menschen einigen. Zum Glück ist der Spuk schnell vorbei. Der zweite Teil der Performance versetzt uns in die Katakomben der Alten Feuerwache, wo es wohltuend schummrig und mehrdeutig zugeht und unsere Antworten nicht mehr Tragweite haben, als den Performerinnen zwischen pendelnden Lichtern und Klängen als beiläufige Stichworte zu dienen. Im wirklichen Leben ist es nicht ganz so einfach. Gerade die Kunst bezieht zunehmend Stellung – teils drängt es sie dazu, teils nötigt man sie – doch sie wird auch weiterhin vor allem darin bestehen, zwischen Eindeutigkeit und Beliebigkeit ihren eigenen Weg zu gehen, auf Vielschichtigkeit und Komplexität zu beharren und bei Bedarf gegen den Strom zu schwimmen.

In Sachen Vielfalt ist man bei Trond Reinholdtsen an der richtigen Adresse. Als Work-in-Progress hat er The Followers of Ø, einen „apokalyptischen Bunker-Operndorf-Geheimbund“ ins Leben gerufen, dem man sowohl auf Youtube als auch bei diversen Festivals begegnen kann. Dabei agieren völlig über- und abgedrehte Figuren mit Bauschaumköpfen und Fetzenklamotten in wild zusammengestümperten Kulissen aus Pappe und Styropor und arbeiten sich mit Vorliebe an hehren literarischen Werken des Abendlandes ab. In Köln hat sich die Truppe Dostojewskis Roman Die Dämonen vorgeknöpft, was die Möglichkeit eröffnet, sämtliche Gespenster der russischen Geschichte aufleben zu lassen. Ort des Geschehens ist die Unterführung am Ebertplatz, ein berüchtigter Problemort, der immer wieder als Schauplatz sowohl krimineller Machenschaften als auch künstlerischer Interventionen herhalten muss und sich daher hervorragend eignet. Gleich vier leerstehende Ladenlokale können parallel bespielt werden, womit sichergestellt ist, dass garantiert niemand den Überblick behält. In diesem Ambiente wird das zahlreiche und wohlwollende Publikum visuell und akustisch mit Trash und Drama dauerberieselt. Die Akteure müssen unter teils atemberaubendem Getöse und mit verzerrten Stimmen gegen Schneestürme ankämpfen, Gemüse anbauen und Bibliotheken plündern, Aufgaben denen sie sich mit viel Verve stellen. Ihr Spaß und ihre Energie springen über und doch ist irgendwann das Pulver verschossen. Als einer der Mitwirkenden plötzlich mitten in der Menge sich seiner Maske entledigt, die Umstehenden direkt adressiert, wiederholt gekonnt von einem Stuhl fällt und dabei über Selbstmord monologisiert, entsteht ein kurzer Moment der Irritation. Aber man merkt schnell, dass die nur spielen wollen, letztlich ist alles ein herrlich abstruses, abgefahrenes, lustvoll respektloses Kindergeburtstagsspektakel. Das Gefühl der Dichte und Dringlichkeit, das manche Aufführungen im Bereich Theater auszeichnet und das oft noch lange in den Klamotten hängen bleibt, kommt nicht auf. Nach einer Stunde ist alles vorbei.

Nicht vorbei ist es mit Spark. Das Festival soll als Biennale fortgesetzt werden und in Köln und darüber hinaus die Grundlagen für ein Netzwerk schaffen, um experimentellem Musiktheater mehr Entfaltungsspielraum zu geben. Die Anfänge sind gemacht und eine konkrete Kooperation gibt es bereits mit Stimme X in Hamburg, wo es im Mai weitergeht.

[Der Meister und Margarita von York Höller und Upload von Michel van der Aa an der Oper Köln]

Interessanterweise standen im April gleich zwei zeitgenössische Werke auf dem Spielplan der Kölner Oper, so dass sich direkte Vergleiche anstellen ließen.
Mit Der Meister und Margarita,1989 in Paris uraufgeführt, bedient York Höller das Genre der Literaturoper, wobei er ein besonders komplexes Werk als Ausgangsmaterial gewählt hat. Michail Bulgakows postum erschienener, um Macht, Schuld und Verrat kreisender Roman verzahnt mehrere Erzählstränge und ist gespickt mit autobiografischen und politischen Andeutungen und Metaphern, so dass man schon bei der Lektüre höllisch aufpassen muss, um den Faden nicht zu verlieren. Der Plot sei hier nur kurz angerissen: Der Meister, Bulgakows Alter Ego, schreibt ein Werk über Pontius Pilatus, doch noch bevor dieses erscheinen kann, wird er zum Opfer des stalinistischen Literaturbetriebs, dessen Intrigen ihn schließlich in die Psychiatrie bringen. Um ihn zu retten, schreckt seine Geliebte Margarita auch vor einem Pakt mit dem Teufel nicht zurück. Trotz von Höller selbst recht geschickt vorgenommenen Kürzungen entpuppt sich das Libretto als überbordende Textwüste, unter der die Oper ächzt und stöhnt. Wer der verschachtelten Handlung auch nur einigermaßen folgen will, hat alle Hände voll zu tun und bekommt von der Inszenierung (Valentin Schwarz) nur wenig Rückendeckung. Dieser geht es mehr um optische Opulenz als um inhaltliche Stringenz, besonders die Kostüme (Andy Besuch) wollen vor allem sich selbst in Szene setzen. Pilatus kommt als Richtersches Domfenster daher, obwohl er die weltliche und nicht die kirchliche Macht verkörpert, und die devoten Funktionäre des Literaturbetriebs erscheinen als überdimensionierte aufgeblasene Heroen der Kunstwelt (recht willkürlich zusammengewürfelt: Dürer, Dali, Warhol usw.). Ausgerechnet der schwarze Magier Voland und seine Höllenentourage werden von schwarzen unförmigen, gesichtslosen Wesen verkörpert, obwohl gerade sie es sind, die über Individualität und Charakter verfügen. Bei soviel kreativem Überschwang und Verwirrspiel ist es wohltuend, dass sich die Regie ausgerechnet beim Satansball zurückhält und der Musik den ihr gebührenden Platz einräumt. Höller zieht an dieser Stelle alle Register, er zitiert und collagiert, dringt vor in entfernt liegende Gefilde von Renaissance bis Rock, verfremdet und verzerrt und lässt sogar Mick Jagger mit seiner Sympathie für den Teufel dazwischenjaulen. Auch sonst schreibt er eine bei aller Komplexität effektvolle Musik, die jedoch – zumindest beim erstmaligen Hören – als Ariadnefaden im Textlabyrinth nicht taugen mag. Zurück bleibt der Eindruck eines überquellenden Abends, bei dem auf allen Ebenen weniger mehr gewesen wäre.

Im Vergleich dazu ist Michel van der Aas neue Filmoper Upload ein Musterbeispiel an Schlüssigkeit und auch inhaltlich am Puls der Zeit. Verhandelt wird das leidige Thema KI, wobei nicht Kühlschränke und selbstfahrende Autos sondern der Mensch selbst bzw. sein Geist im Fokus stehen. In einem modernistischen Gebäude idyllisch im Grünen gelegen verheißt uns eine Klinik samt Personal nicht weniger als Unsterblichkeit. Über ein komplexes Verfahren, das werbewirksam in Szene gesetzt wird, kann man seine gesamte mentale und psychische Ausstattung hochladen und damit für immer konservieren lassen. Der Protagonist hat sich dieser Prozedur bereits unterzogen und tritt seiner Tochter nun als immaterieller Schemen gegenüber. Diese begehrt heftig dagegen auf. Nicht nur der Verzicht auf seine Körperlichkeit sondern vor allem der Umstand, dass sie nicht in den Entscheidungsprozess einbezogen wurde, stellt für sie eine Zumutung und einen Vertrauensbruch dar. Neben und vor die wissenschaftliche Debatte tritt so eine ethische und persönliche, die die Handlung beherrscht. In deren Verlauf wird deutlich, dass es dem Vater nicht um wissenschaftliche Machbarkeit oder dauerhafte Nähe zu seiner Tochter geht, sondern dass er ganz selbstbezogen dem Leid und dem Schmerz nach dem Tod seiner Frau zu entgehen hoffte. Eine Rechnung, die offenbar nicht aufgeht, denn – wie es so schön heißt – man nimmt sich immer mit. Mit der Aussicht auf Unendlichkeit erscheint der Kummer sogar potenziert, weshalb der Vater seine endgültige Eliminierung in Erwägung zieht. Hierzu müsste jedoch nach gültiger Rechtslage die Tochter ihr Einverständnis erteilen…….
Aus wenigen Variablen webt van der Aa eine komplexe Versuchsanordnung, die mit einfachen Mitteln als eindrückliches Kammerspiel in Szene gesetzt wird. Die Bühne beherrschen verschiebbare, transparente Stellwänden, die als Projektionsflächen dienen; mal gestatten sie einen Blick ins häusliche Umfeld (ein schickes Industrieloft mit Blick auf eine Hochhauskulisse), mal erscheint der Vater als Schattenwesen oder in Auflösung begriffen, mal wird in professionell aufbereiteten Werbespots ein Blick in den Klinikalltag gewährt, mal tauchen wir ein in eine diffuse Unterwasserwelt. Das alles wird in Hochglanzoptik vorgeführt und genauso stimmig und geschmeidig wie die Inszenierung ist auch van der Aas Musik (Ensemble Musikfabrik unter der Leitung von Otto Tausk). Wie ein Seismograph folgt sie dem inneren und äußeren Geschehen und übersetzt Spannungsmomente in nervöses Vibrieren. Roderick Williams und Julia Bullock als Vater und Tochter beeindrucken mit ausdrucksstarken Stimmen, die Klarheit und Textverständlichkeit mit emotionaler Resonanz verbinden. Dadurch verhindern sie, dass das Werk zum Abziehbild seiner selbst gerät, zu der schönen neuen Welt, die es thematisieren will. Denn genau das ist die Gefahr des Abends: Während inhaltlich zur Beruhigung der Gemüter das Menschliche in seiner Leidensfähigkeit und Widersprüchlichkeit die Oberhand behält, präsentiert sich das Stück formal, musikalisch und szenisch in ungebrochener Stimmigkeit. Wenn sich zum Schluss eine riesige Leinwand wie ein bauchiges Segel auf das Publikum herabsenkt und ihm die Protagonisten in Großaufnahme geradezu aufdrängt, wirkt das wie eine Überrumpelung, der man sich entziehen möchte.

Die Hellhörigen werden es schon bemerkt haben: Wenn ich diesmal zwischen dem großen Operntanker und der gar nicht so kleinen Schaluppe wählen müsste, würde mein Herz für Spark schlagen. Aber zum Glück ist kein Tsangaris in der Nähe, um mich festzunageln, so dass ich Musiktheater ohne Einschränkung nicht nur als Pluralwort sondern als Pluralerlebnis genießen kann.

[Termine im Mai]

Köln

Das Achtbrücken-Festival, das diesmal um das Thema ‚Musik, Amnesie und Gedächtnis‘ kreist, bietet mit dem Freihafen am 1.5. traditionsgemäß einen ganzen Tag Musik bei freiem Eintritt. Am 7.5. ist das Sun Ra Orchestra im Stadtgarten zu Gast und ein Schwerpunkt gilt diesmal Morton Feldman, u.a. mit zwei morgendlichen Konzerten in der Kunststation Sankt Peter am 2.5. und 4.5. Dort werden ebenfalls am 4.5. Stücke von Martin Smolka und Anna Zaradny aus der Taufe gehoben.
Nach dem Ausscheiden ihres langjährigen Organisten Dominik Susteck hat sich die Kunststation eine Verschnaufpause gegönnt. Unter seinem Nachfolger Michael Veltman geht es jetzt wieder richtig los. Über Achtbrücken hinaus finden Lunchkonzerte am 7. und 14.5. sowie weitere Veranstaltungen am 13.5. (Orgel), 20.5., 27.5. (BRuCH Ensemble) und 28.5. statt und auch mit Feldman geht es weiter: Am 21.5. und 3.6. widmet sich das Ensemble Tra i tempi ‚The late Feldman‘.
In der Alten Feuerwache erwarten uns die reiheM mit dem Pianisten Reinier van Houdt am 3.5. und das Ensemble S201 am 27.5. Ein weiteres Konzert der reiheM mit indonesischem Doom-Metal, Neo-Tribal-Punk und Java-Avantgarde findet am 11.5. im Gebäude 9 statt.
In der Philharmonie stehen außerhalb des Achtbrückenfestivals Pendereckis Threnos am 13.5. und eine Uraufführung von David Philip Hefti am 15.5. auf dem Programm und die Musikfabrik kündigt Montagskonzerte am 16.5. und 23.5., ein Schulkonzert am 17.5. sowie ein WDR-Konzert mit Uraufführungen von Isabel Mundry, Martin Smolka und Ming Tsao am 28.5. an.
Am 1.5. kommt Laß die Libellen ziehen von Friedrich Jaecker im Haus Iona zur Aufführung, im japanischen Kulturinstitut spielt am 6.5. Manabe Naoyuki die Sho, in der Musikhochschule finden ein Kompositionsabend am 7.5. und ein Konzert der Kompositionsklasse am 19.5. statt, Sebastian Gramss kommt mit Hard Boiled Wonderland am 8.5. ins Urania Theater, bei Chamber Remix treffen sich am 8.5. der Pianist Antonis Anissegos und der Cellist Anil Eraslan, in der Kunsthochschule für Medien ist in der Reihe ’soundings‘ am 12.5. Marcus Maeder zu Gast, das Ensemble Garage bringt am 18.5. Acts ‘n Sounds ins Gewölbe und im Lutherturm findet am 25.5. die nächste Soirée Sonique statt.
Fast tägliche Events sind im Loft zu erleben und ON – Neue Musik Köln veranstaltet Workshops zu wechselnden Themen wie Rassismus und Allyship. Weitere Termine und Infos finden sich bei kgnm und Musik in Köln sowie Veranstaltungen mit Jazz und improvisierter Musik bei Jazzstadt Köln.

Ruhrgebiet

Im Kunstmuseum Bochum erklingt am 8.5. Jazz und improvisierte Musik, am 14.5. kann man sich in der Quartiershalle schlafen legen und in der Melanchthonkirche stehen neue Orgelmusik am 21.5., eine Hommage à Olivier Messiaen am 27.5., ein Komponistenportrait von Stefan Heucke am 29.5. und Metamorphosen mit Klangbeispielen am 30.5. auf dem Programm.

Das Dortmunder domicil präsentiert The Dorf am 19.5. und Malstrom am 28.5..

Mit Eigenzeit gründen die Duisburger Philharmoniker ein neues Festival für zeitgenössische Kammermusik. Vom 13. bis 22.5. erwarten uns – kuratiert von Johannes Fischer – sechs Konzerte und zwei Klanginstallationen. Im EarPort findet am 22.5. ein Konzert der Reihe ‚Musik der (Un)Ruhe‘ statt, am 27.5. sitzt Dominik Susteck an der Orgel der Ludgerikirche und im Lokal Harmonie erwarten uns u.a. Sebastian Gramss mit Hard Boiled Wonderland am 5.5., die Soundtrips NRW am 10.5. und KARM am 24.5..

In der Essener Philharmonie spielen Katia und Marielle Labèque am 6.5. Philip Glass‘ Les enfants terribles, EarPort veranstaltet am 12.5. ein Performance-Konzert in der Zentralbibliothek und das ICEM (Institut für Computermusik und Elektronische Medien) der Folkwang Universität kündigt für den 18.5. ein Akusmatikkonzert an. Die Gesellschaft für Neue Musik beschäftigt sich am 6.5. mit Papierkram.

Im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen haben am 26.5. die Kurzopern Das Wundertheater von Hans Werner Henze und Wachsfigurenkabinett von Karl Amadeus Hartmann Premiere.

Düsseldorf

In der Tonhalle erklingt am 29.4., 1. und 2.5. das Konzert für Saxophonquartett und Orchester von Philip Glass und das Notabu-Ensemble setzt am 18.5. seine Reihe ‚Na hör’n Sie mal!‘ fort. Die Robert Schumann Hochschule veranstaltet am 20.5. eine lange Nacht der Neuen Musik mit zahlreichen Uraufführungen aus der Kompositionsklasse Oliver Schneller und José Maria Sanchez Verdu.

Sonstwo

Bereits zum fünften Mal schickt der Landesmusikrat NRW die Reihe Stationen mit Neuer Musik aus NRW durch die Lande. Im Mai kommt der Klang des bedingungslosen Grundeinkommens am 1.5. nach Münster, am 4.5. nach Bielefeld und am 7.5. nach Aachen.

In der Reihe Soundtrips NRW trifft der Harfenist Rhodri Davies vom 2. bis 10.5. in Bonn, Köln, Wuppertal, Düsseldorf, Oberhausen, Dortmund, Münster, Essen und Duisburg auf wechselnde Gäste.

Sebastian Gramss ist mit Hard Boiled Wonderland am 15.5. im Theater Aachen zu erleben.

Neben den Stationen am 4.5. kündigt die Bielefelder Cooperativa Neue Musik am 2.5. einen Jour fixe mit Joachim Heintz an und in der Zionskirche ist am 29.5. das Ensemble Earquake zu Gast.

Im Dialograum Kreuzgang an Sankt Helena Bonn erwarten uns die Soundtrips NRW am 2.5., Sebastian Gramss mit Hard Boiled Wonderland am 7.5. und das E-Mex-Ensemble mit dem Wortklangraum am 18.5. Im nahe gelegenen Sankt Augustin in der Kunsthalle Hangelar findet am 22.5. ein Werkstattkonzert mit Xu Fengxia und Gunda Gottschalk statt.

Im Kunstverein Lippe im Schloss Detmold spielt das Ensemble Horizonte am 15.5. zur Eröffnung der Ausstellung Josepha Gasch-Muche kristallene Klänge. Die Hochschule für Musik kündigt eine Projektwoche Neue Musik mit dem Ensemble Aventure und dem Ensemble Earquake mit Konzerten am 18.5. und 21.5. sowie die Werkstatt für Wellenfeldsynthese am 27.5. an.

Das Theater Hagen kombiniert einen Einakter von Puccini mit A room of one’s own von Outi Tarkiainen nach einem Essay von Virginia Woolf. Premiere ist am 14.5..

Beim sARTfestival von Bayer Kultur kommen im Erholungshaus in Leverkusen die Ursonate von Kurt Schwitters am 27.5. und Rihms 13. Streichquartett am 31.5. zur Aufführung.

Die Cellistin Tomeka Reid ist in Moers zurzeit improviser in residence. Am 5.5., 18.5., 21.5. und 25.5. kann man sie spielen hören.

Die neue Oper von Thorsten Schmid-Kapfenburg widmet sich Graf von Galen. Nach einer Matinee am 1.5. findet am 14.5. im Theater Münster die Uraufführung statt. Die Musikhochschule betritt vom 22. bis 25.5. mit der Klangzeit-Werkstatt Neuland. Neben aktuellen Kompositionen und Uraufführungen von Bijan Tavili, Enver Yalçin Özdiker, Maurício de Bonis und Krystoffer Dreps kommen Referenzwerke der kürzlich verstorbenen Komponisten Frederic Rzewski und George Crumb zu Gehör. In der Black Box erwarten uns die Soundtrips NRW am 8.5., das Trio JazzSmells am 15.5. und Paul Hubweber mit neuem Trio am 22.5.
In der nahe gelegenen Abtei Gerleve ist Irene Kurka am 29.5. mit Musik von Hildegard von Bingen und John Cage zu Gast.

Dominik Susteck ist an seinem neuen Wirkungskreis in Paderborn am 4.5. mit experimenteller Musik im Kirchenraum und am 26.5. mit einem Konzert zu Himmelfahrt zu erleben. Mit letzterem kommt er am 25.5. auch nach Warburg und am 27.5. nach Unna.

Das Studio für Neue Musik beteiligt sich an den Veranstaltungen zum 50. Geburtstag der Universität Siegen mit einem Flötenworkshop und einem Konzert am 13.5..

Vom 6. bis 8.5. finden die Wittener Tage für neue Kammermusik statt – endlich wieder live vor Publikum. Milica Djordjević ist das Portraitkonzert gewidmet und im Schwesternpark kann man die schon für 2021 entstandene SchwesternParkMusik genießen.

Im Wuppertaler ort stehen die Soundtrips NRW am 4.5., cine:ort am 5.5., FleischWolf plus Jonas Gerigk am 13.5. und Salome Amend und Raissa Mehner in der Reihe ‚all female‘ am 14.5. auf dem Programm.

Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz.

Zu den seit 2017 erschienenen Gazetten Neue Musik in NRW

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Impressum:
Konzept, Redaktion & Umsetzung: Petra Hedler
neuemusik@kulturserver-nrw.de

Partnerprojekt der Stiftung kulturserver.de gGmbH
Lothringerstr. 23
52062 Aachen
http://ggmbh.kulturserver.de
redaktion@kulturserver.de

DEGEM News- FWD – Einladung Konzerte mit dem Dreieck Quartett in Erfurt und Sondershausen

Von: Via Nova e.V.
Datum: Fri, 22 Apr 2022
Betreff: Einladung Konzerte mit dem Dreieck Quartett in Erfurt und Sondershausen

Liebe Musikinteressierte,

wir laden Sie recht herzlich ein zu den Konzerten unter dem Titel „Positionen“ mit dem Dreieck Quartett am 26. April um 19:00h in der Kunsthalle am Fischmarkt Erfurt und am 28. April um 19:00h in der Landesmusikakademie Sondershausen!

Im Mittelpunkt der Konzerte steht jeweils die gleichnamige Komposition von Thomas Nathan Krüger. Die Satztitel seiner Positionen für Streichquartett beziehen sich auf historische Definitionen des Kunstbegriffes von Platon, Kant und Benjamin. Es sind mehrere sehr kurze Stücke von jeweils kaum mehr als einer Minute Länge. Diesen kleinen Stücken werden Streichquartette anderer lebenden Komponisten aus Thüringen (Rudolf Hild, Mario Wiegand, Johannes Hildebrandt, Hubert Hoche) gegenübergestellt.

Wir freuen uns Sie beim Konzert begrüßen zu dürfen!
Leiten Sie die Einladung gerne an Interessierte weiter.

Herzliche Grüße

Melanie Czarnofske

Geschäftsführung und Projektmanagement

Via nova e.V.

Goetheplatz 9b
99423 Weimar
Tel.: 0049 (0) 3643-490748
Fax.: 0049 (0) 3643-90877-587
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DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Einladung zum Forschungskolloquium am 26.04.2022

Von: Marc Voigt via ak discourse
Datum: Fri, 22 Apr 2022
Betreff: [ak-discourse] Einladung zum Forschungskolloquium am 26.04.2022

Liebe Kollegen und Studierende, liebe Interessenten an Veranstaltungen
am Fachgebiet Audiokommunikation,

am kommenden Dienstag, 26.04.2022, 16:00 Uhr s.t. (EN 324 / Zoom) präsentieren Tom Potthof zum Thema „Metacharakteristika situativer Musikauswahl – Eine Analyse nutzergenerierter Playlists auf Spotify“ sowie Stefanie Traub zum Thema „Entwicklung eines modellskalierten Prüfverfahrens zur Bestimmung der Schallbeugung von Schallschutzwänden“ ihre Masterarbeiten. Dazu möchten wir Sie sehr herzlich einladen. Eine Kurzzusammenfassung darüber finden Sie, wie immer, am Ende dieser E-Mail.

Aufgrund der aktuellen Gesundheitslage findet dieses
Forschungskolloquium als Hybridveranstaltung statt, hierfür nutzen wir
die Software Zoom in einer für die TU Berlin angepassten Version,
installieren sie dazu bitte die Client-Software für ihr System, die
ausführlichen Zugangsdaten finden sie nochmals am Ende dieser E-Mail.

Vor Ort gelten die Hygieneregeln der TU Berlin:

https://www.tu.berlin/themen/coronavirus/hygieneregeln/

Zoom-Meeting beitreten
https://tu-berlin.zoom.us/j/2651160292?pwd=T3daczVRdnJzaytLeWUvdWtnSDBEUT09

Meeting-ID: 265 116 0292
Kenncode: 20220426

Viele Grüße
Marc Voigt

Tom Potthoff: Metacharakteristika situativer Musikauswahl – Eine Analyse nutzergenerierter Playlists auf Spotify

In der Masterarbeit wird explorativ untersucht, ob sich situativ ausgewählte Musik auf Spotify Playlists anhand klanglicher, musikalischer und affektiver Eigenschaften kategorisieren lässt. Solche Kategorien werden in der Arbeit als Metacharakteristika eingeführt. Zentraler Untersuchungsgegenstand dieses Forschungsvorhabens sind Spotify Playlists, in denen Nutzer*innen Musik für eine bestimmte Situation oder Aktivität organisieren. Aus einschlägigen Forschungsbeiträgen zum Thema Musikauswahlverhalten wurden dafür 49 Situationskategorien erarbeitet für die 84203 situative Playlists auf dem US-Markt über die Spotify-API ermittelt wurden. Als Indikatoren für die Eigenschaften der Musik dienten die Audio-Features der Songs, die über die Spotify- und AcousticBrainz-API verfügbar sind. Mit diesen Indikatoren wurde für eine Stichprobe von N=13494 Songs eine schrittweise Latent-Profile-Analyse durchgeführt. Daraus hervor gingen sechs Profile aus denen die Metacharakteristika M1) tanzbar/ beschwingt/animierend, M2) kraftvoll/mächtig/ ungestüm, M3) gemäßigt/ neutral, M4) wehmütig/ ruhig/ harmonisch, M5) entspannt/ rhythmisch/ sentimental und M6) elektronisch/elektrisch/ unverdrossen interpretiert wurden. Anschließend wurden mittels log-linearen Modellen und binär logistischen Regressionsmodellen die Zusammenhänge zwischen den sechs Metacharakteristika und den ermittelten Situationskategorien sowie den Rosamerica Genres von AcousticBrainz untersucht. Der Beitrag ist ein weiteres Beispiel dafür wie die Potenziale von Big Data, Musikstreaming und Music Information Retrieval für die musikpsychologische Forschung genutzt werden können.

Stefanie Traub: Entwicklung eines modellskalierten Prüfverfahrens zur Bestimmung der Schallbeugung von Schallschutzwänden

Die Schallbeugung an Lärmschutzwänden führt besonders im tieffrequenten Bereich zu einem unerwünschten Schalleintrag hinter die Wand. Durch die geometrische und akustische Aus­bildung der Wandoberkante, beispielsweise durch schallweiche oder schallabsorbierende Materialien, kann die Beugung verringert werden. In dieser Arbeit wird die akustische Wirkung einer innovativen Lärmschutzwand mit integrierten Helmholtz-Resonatoren und T-förmigem Wandaufsatz in Bezug auf die Schallbeugung untersucht und beurteilt. Hierzu wird ein modellskaliertes Prüfverfahren in Anlehnung an DIN EN 1793-4 zur Bestimmung des Schall­beugungsindex bzw. der Schallbeugungsindex-Differenz entwickelt und durchgeführt. Von be­sonderem Interesse ist der tieffrequente Bereich, in dem die Resonanzfrequenzen der Helmholtz-Resonatoren liegen und die Qualität der Messergebnisse von der Länge des für die Auswertung verwendeten Adrienne-Zeit­fensters beeinflusst wird. Es zeigen sich sowohl hoch- als auch tieffrequente Verbesserungen des Schallbeugungsindex durch den Wandaufsatz. Jedoch lassen sich die Verbesserungen im tiefen Frequenzbereich nicht eindeutig auf die Wirkung der Helmholtz-Resonatoren zurückführen.

Voigt, Marc lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting auf der TU Berlin Zoom Instanz ein.

Thema: Forschungskolloquium
Uhrzeit: 26.Apr..2022 16:00 Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://tu-berlin.zoom.us/j/2651160292?pwd=T3daczVRdnJzaytLeWUvdWtnSDBEUT09

Meeting-ID: 265 116 0292
Kenncode: 20220426


Marc Voigt
IT-Administration

Technische Universität Berlin
Fakultät I – Geistes- und Bildungswissenschaften
Institut für Sprache und Kommunikation
Fachgebiet Audiokommunikation

Faculty I – Humanities and Educational Sciences
Institute of Speech and Communication
Audio Communication Group

Einsteinufer 17c, 10587 Berlin
GERMANY

Telefon: +49 (0)30 314-25557
Telefax: +49 (0)30 314-21143
marc.voigt@tu-berlin.de

www.ak.tu-berlin.de

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Dringend Teilnehmer*innen gesucht: Konzerterleben im Experiment 30.4.2022 – 6.5.2022

Von: hauke egermann via ak discourse
Datum: Fri, 22 Apr 2022
Betreff: [ak-discourse] Dringend Teilnehmer*innen gesucht: Konzerterleben im Experiment 30.4.2022 – 6.5.2022

Liebe AK-ler,

in den nächsten beiden Wochen läuft unseres groß angelegtes Forschungsprojekt zum Konzerterleben im Radialsystem in Berlin. Leider haben wir bislang noch nicht genügend Teilnehmer*innen rekrutieren können. Hätte/n Sie/ihr vielleicht Lust teilzunehmen, oder könnten/könntet diese Einladung an ggf. interessierte Personen weiterleiten? Weitere Informationen befinden sich untenstehend.

LG von Hauke Egermann

Prof. Dr. Hauke Egermann
Institut für Musik und Musikwissenschaft
Technische Universität Dortmund
Emil-Figge-Straße 50
44227 Dortmund
hauke.egermann@tu-dortmund.de
https://www.musik.tu-dortmund.de/

***

Einladung zu Konzerterleben im Experiment:

Was erleben eigentlich Menschen im Konzert? Warum bewegt, begeistert und berührt uns Musik?

Im Rahmen des großangelegten Forschungsprojektes Experimental Concert Research spielen das international renommierte Kammermusikensemble Epitaph und die hochkarätigen Newcomer Yubal Ensemble an insgesamt neun Frühlingsabenden im Radialsystem Streichquintette von Ludwig van Beethoven, Brett Dean und Johannes Brahms.

Forscher und Musiker gehen dem Konzerterleben im Rahmen dieser Reihe erstmalig empirisch auf den Grund. Die Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher können sich als Testpersonen mit ihrem Erleben im Konzert auseinandersetzen. Unter Anwendung einer speziell konzipierten Methodenkombination werden sie verkabelt und befragt – und so aktiv und passiv in die Untersuchung ihres Konzerterlebens mit einbezogen. Besonders ist: Von einem Konzert zum nächsten werden dieselben Kompositionen auf immer andere Weise präsentiert und dramaturgisch verändert – beispielsweise durch eine Moderation, Lichtdesign, oder eine ergänzende immersive Ebene über Video oder Klang.

Nach den ausverkauften Auftaktkonzerten im Pierre Boulez Saal findet ab dem 28. April die neuntägige Konzertreihe im Radialsystem statt. Um teilzunehmen, wählen Sie bitte einen der Konzerttermine aus.

Tickets: https://www.radialsystem.de/de/veranstaltungen/konzerterleben-im-experiment-ensemble-epitaph/

Weitere Informationen: www.experimental-concert-research.org

Ensemble Epitaph (Baiba Skride, Gergana Gergova, Micha Afkham, Amihai Grosz, Alban Gerhardt)

30.04., 18:30 Uhr
01.05., 18:30 Uhr
02.05., 18:30 Uhr
03.05., 18:30 Uhr
04.05., 18:30 Uhr
05.05., 18:30 Uhr
06.05., 18:30 Uhr

Yubal Ensemble (Charlotte Chahuneau, Larissa Cidlinsky, Friedemann Slenczka, Karolina Errera, Raphaela Paetsch)

28.04., 18:30 Uhr
29.04., 20:30 Uhr

+++ English +++

Invitation to The Concert as an Experiment:

What do people actually experience in concerts? Why does music move, inspire and touch us?

As part of the large-scale research project Experimental Concert Research, the internationally renowned chamber music ensemble Epitaph and the top-class newcomers Yubal Ensemble will play string quintets by Ludwig van Beethoven, Brett Dean and Johannes Brahms on a total of nine spring evenings at the Radialsystem.

For the first time, researchers and musicians will empirically investigate the concert experience as part of this series. The concert-goers can act as test subjects and examine their experience of the concert. Using a specially designed combination of methods, they will be interviewed and wired up to record physiological reactions – and thus actively and passively involved in the investigation of their concert experience. What is special is that from one concert to the next, the same compositions are presented in ever different ways and dramaturgically altered – for example, through moderation, lighting design, or a supplementary immersive level via video or sound amplification.

After the sold-out opening concerts in the Pierre Boulez Saal, the nine-day concert series will take place in the Radialsystem from 28th of April. To participate, please select one of the concert dates.

Tickets: https://www.radialsystem.de/de/veranstaltungen/konzerterleben-im-experiment-ensemble-epitaph/

More information: www.experimental-concert-research.org

DEGEM News – BERLIN – 28.04. Audiovisionen: Electric Indigo + Jamaica Suk

Von: Andi & Hannes Teichmann
Datum: Thu, 21 Apr 2022
Betreff: 28.04. Audiovisionen: Electric Indigo + Jamaica Suk

Die Konzert-Reihe Audiovisionen startet ins Neue Jahr und wir freuen uns riesig, die Zwingli-Kirche wieder mit ausgewählter elektronischer und akustischer Live-Musik bespielen zu können.

Den Anfang machen am 28. April die Elektronik-Musikerinnen Electric Indigo und Jamaica Suk, beide mit speziellem Kirchen-Live-Set:
https://www.koka36.de/electric-indigo-jamaica-suk_ticket_141939.html
https://www.facebook.com/events/1926283074221470

Weiter geht es am 19.Mai mit Thomas Fehlmann, Daniela Huerta und Live-Visuals von Modellogia:
https://www.koka36.de/thomas-fehlmann-daniela-huerta_ticket_141944.html
https://www.facebook.com/events/1369043976873941

Herzlichst,

Hannes Teichmann

> Audiovisionen: Electric Indigo + Jamaica Suk – live
/english below…

Digitale und analoge Live-Elektronik, zwischen Ambient und Noise, mit Kraft und Seele, im besten Hall-Gerät der Stadt!
Zwei Konzerte von zwei Ausnahmekünstlerinnen, die sich in der elektronischen Club-Musik, wie in der elektronischen Konzertmusik zuhause fühlen.

Electric Indigo (Computer)
https://indigo-inc.at/
+
Jamaica Suk (Modular Synthesizer + E-Bass)

Studio

Susanne Kirchmayr aka Electric Indigo, DJ, Musikerin und Komponistin, trat seit 1989 in bislang 45 Ländern rund um den Globus auf. Ihr Name steht für die intelligente und eigenständige Interpretation von Techno und elektronischer Musik. 1998 gründete sie das transnationale Netzwerk female:pressure, das 2009 mit einer Honorary Mention beim Prix Ars Electronica bedacht wurde. Als Komponistin erhielt Electric Indigo 2020 den Kunstpreis Musik der Republik Österreich.
Ihr musikalisches Schaffen oszilliert zwischen immersiver, elektroakustischer Musik und den Tanzflächen dunkler Clubs. Gelegentlich schreibt sie auch für Theater und Film. 2019 komponierte Kirchmayr für das Klangforum Wien und ihre Werke wurden auf Festivals wie Wien Modern, Musikprotokoll, CTM oder Heroines of Sound uraufgeführt.
2018 wurde Electric Indigos Debutalbum „5 1 1 5 9 3“ auf Imbalance Computer Music veröffentlicht, 2020 folgte das Album „Ferrum“ auf Editions Mego. Im Frühjahr 2022 erscheint ihr Werk „Brittle“ auf Ventil Records.

Jamaica Suks begann Ihre Karierre in San Francisco, tags als Jazzmusikerin und nachts als DJ und Veranstalterin von monatlichen Underground-Partys in Lagerhäusern und in der 222 Hyde Street. Inspiriert wurde Suk von Bands wie Sun0))), Godspeed You Black Emperor!, Pansonic und Formen des Minimalismus – insbesondere Steve Reichs Kompositionen. Jamaica Suk, von Boiler Room als eines der „bestgehüteten Geheimnisse Berlins“ bezeichnet, hat ihre Jazz-und Metal-Wurzeln aus der kalifornischen Bay Area mit einem Gespür für gefühlvollen, treibenden Techno verschmolzen. Mit Bass-Gitarre, Modular-Synthesizern und der Kunst der Improvisation schickt sie uns heute auf eine Reise zwischen Ambient und Noise.

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Digital and analog live electronics, between ambient and noise, with power and soul, in the best reverb-device in town!
Two concerts by two exceptional electronic artists, who feel at home in clubs as well as in concert halls.

Electric Indigo (Computer)
https://indigo-inc.at/
+
Jamaica Suk (modular synthesizer + electric bass)

Studio

Susanne Kirchmayr aka Electric Indigo, DJ, composer, musician, has performed in 45 countries across Europe, Asia, and the Americas. She represents an intelligent and distinguished interpretation of techno and electronic music. In 1998 she founded the transnational female:pressure network for which she received an Honorary Mention at Prix Ars Electronic in 2009. As a composer the Republic of Austria awarded her with the Kunstpreis Musik in 2020.
Kirchmayr creates music for concert spaces and clubs, and occasionally for stage plays and short films. In her compositions and live performances, she emphasizes the spatial placement and precise structures of subtly elaborated sounds, often generated with granular synthesis. She premiered her works at festivals like Wien Modern, Musikprotokoll, CTM or Heroines of Sound and composed for Klangforum Wien. Her debut album “5 1 1 5 9 3” came out on Imbalance Computer Album, followed by „Ferrum“ on Editions Mego in 2020. “Brittle” will be released on Ventil Records in Spring 2022.

Jamaica Suks began her career in San Francisco as a jazz musician by day and DJ at night. She also organized monthly underground parties at warehouses and 222 Hyde Street. Suk was inspired by bands such as Sun0))), Godspeed You Black. Emperor!, Pansonic and forms of minimalism – especially Steve Reich’s compositions. Jamaica Suk, described by Boiler Room as „one of the best kept secrets of Berlin“, has fused her jazz and metal roots from the Bay Area California with a feel for soulful driving techno. With bass guitar, modular synthesizers, and the art of improvisation, she sends us on a journey between ambient and noise.

____________________________________________________
Hannes Teichmann
/ Audiovisionen
/ https://www.facebook.com/audiovisionen

web:
http://gebruederteichmann.net/
http://noland.fm
http://adaptr.org/
https://www.facebook.com/GebruederTeichmann

music:

http://www.play.fm/artist/hannesteichmann
http://www.play.fm/artist/gebruederteichmann

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] WG: Music-Data seminar Monday 25th

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Thu, 21 Apr 2022
Betreff: [ak-discourse] WG: Music-Data seminar Monday 25th

Hello,

This coming Monday at 4pm (UK time) we are welcoming Anna Xambo-Sedo to talk about Data-Driven Sound-Based Music

Abstract:

Sound-based music is an inclusive approach to music-making based on the manipulation of sound recordings. The availability of large sound collections facilitates new approaches to music creation and production. In this talk, I will discuss different approaches to data-driven sound-based music, including AI-powered live coding environments, audience-centric performances, and live scientific data. The talk will focus on the musical potential of these tools as well as the related issues concerning data privacy, attribution, or authorship.

Bio:

Anna Xambó is a Senior Lecturer in Music and Audio Technology at De Montfort University (DMU), a member of Music, Technology and Innovation – Institute of Sonic Creativity (MTI2), and an experimental electronic music producer. Her research and practice focus on sound and music computing systems looking at novel approaches to collaborative, participatory, and live coding experiences. She has been the Principal Investigator of the EPSRC HDI Network Plus funded project „MIRLCAuto: A Virtual Agent for Music Information Retrieval in Live Coding“. She is part of the Future Research Leaders Programme 2021/22 at DMU. Since 2016, she has taken proactive roles in organisations for improving the representation of women in music technology.http://annaxambo.me
___
Dr. Oded Ben-Tal
Senior Lecturer, Music Technology
Kingston University

PI Datasounds, datasets and datasense research network (2022/23)
http://obental.wixsite.com/main

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Organised Sound – Issue 29/1 call for submissions: Radio – A Space for Sonic Art

Von: Martin Supper via ak discourse
Datum: Thu, 21 Apr 2022
Betreff: [ak-discourse] Organised Sound – Issue 29/1 call for submissions: Radio – A Space for Sonic Art

ORGANISED SOUND

Call for Submissions – Volume 29, Number 1
Issue thematic title: Radio – A Space for Sonic Art
Date of Publication: April 2024
Publishers: Cambridge University Press
Issue co-ordinator: Michal Rataj (michal.rataj@hamu.cz)

Deadline for submission: 15 May 2023

Since the beginning of the 20th century radio as a medium has built all kinds of synapses in societies, cultural practices and art discourses. Despite the fact that it was expected to be overshadowed by the rise of television, it has continued to challenge norms within a wide variety of creativity across art disciplines. The internet has been questioning the position of radio again, yet it is still radio as sound medium that provokes sonic imagination from surprising creative angles, which do not only emerge from within public service environments.

Across the history of the radio medium we not only approach fascination with bi-directional communication, but also an unprecedented subversive emphasis on aural approaches despite the continuously increasing visuality of the past century. Along with the history of radio we have been witnessing the rise of new studio technologies and distribution strategies, which have not only influenced radical change regarding the listening experience, but have also directly influenced the way artists make the art of sound (let’s call it music). New technologies and instruments have emerged from inside radio studios in order to reveal completely new timbral and spatial experiences of the work of composers, poets, theatre and film makers, as well as visual artists. Listeners are part of a democratic „listening space for all“ (Klaus Schöning 1997), while any distant spaces become part of the new radio space (F. T. Marinetti & Pino Masnata 1933).

Already at the beginning of public radio we can identify how differently traditional acoustic content had to be approached when being picked up by microphones inside the radio studio (Kurt Weill 1975). This directly influenced not only how new music started to be recorded but also what kinds of new sonic creativity were about to emerge, including musique concrète, Hörspiel, sound poetry, sound film, soundscape and radio opera, among many others.

Radio as medium in contemporary art practice has developed from its primary purpose of sound distribution into a variety of creative and social strategies, where sound has turned out to be the principal common denominator across creative disciplines, social communities and cultural regions. At the threshold of the second quarter of the 21st century we are questioning the role of radio inside an intermedia discourse with respect to its history, subversive social potential, imaginative potential and audio creativity, as well as its power to build bridges across communities of artists and listeners. This issue of Organised Sound will be the first dedicated to sonic exploration by way of the radio medium over the decades, as well as its future potential.

Topics for investigation might include:
– Historical aspects of radio with respect to the current intermedia scene
– Creative and social potential of audio creativity
– Radio potential challenged by the internet
– Audio creativity challenging mainstream radio content
– Approaches of public service radio stations to innovative audio content
– Independent radio initiatives as cultural and social subversion
– The radio as musical instrument
– Radiophony as compositional strategy
– Visual aspects of radiophonic creation
– Aesthetic aspects of making for radio
– Radio making as politics

This call is open to all, and we wish particularly to encourage submissions from often under-represented groups in these fora, and also creatively and collaboratively-produced articles.

Furthermore, as always, submissions unrelated to the theme but relevant to the journal’s areas of focus are always welcome.

References
Marinetti, F. T. & Masnata, P. 1991. La Radia (1933). In D. Kahn & G. Whitehead (eds.) Wireles Imagination. Sound, radio and the avant-garde. Cambridge MA: MIT Press, 266 – 268.
Schöning, K. 1997. Klangreise – Sound Journey. Studio Akustische Kunst. 155 Werke 1968 – 1997. Köln: WDR.
Weill, K. 1975. Der Rundfunk und die Umschichtung des Musiklebens (1926). In: Weill, K. Ausgewählte Schriften. Frankfurt am Main: Suhrkamp Taschenbuch, 285.

SUBMISSION DEADLINE: 15 January 2023

SUBMISSION FORMAT:

Notes for Contributors including how to submit on Scholar One and further details can be obtained from the inside back cover of published issues of Organised Sound or at the following url: https://www.cambridge.org/core/journals/organised-sound/information/instructions-contributors (and download the pdf)
General queries should be sent to: os@dmu.ac.uk, not to the guest editor.
Hard copy of articles and images and other material (e.g., sound and video files, etc. – normally max. 15’ sound files or 8’ movie files), both only when requested, should be submitted to:
Prof. Leigh Landy
Organised Sound
Clephan Building
De Montfort University
Leicester LE1 9BH, UK.
Accepted articles will be published online via FirstView after copy editing prior to the paper version of the journal’s publication.
Editor: Leigh Landy; Associate Editor: James Andean
Founding Editors: Ross Kirk, Tony Myatt and Richard Orton†
Regional Editors: Ricardo Dal Farra, Jøran Rudi, Margaret Schedel, Barry Truax, Ian Whalley, David Worrall, Lonce Wyse
International Editorial Board: Marc Battier, Manuella Blackburn, Alessandro Cipriani, Simon Emmerson, Kenneth Fields, Rajmil Fischman, Eduardo Miranda, Rosemary Mountain, Garth Paine, Mary Simoni, Martin Supper, Daniel Teruggi

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] WG: Konzerterleben im Experiment | Experimental Concert Research

Von: [Prof.Dr.Melanie Wald-Fuhrmann via] Weinzierl, Stefan, Prof. Dr. via ak discourse
Datum: Wed, 20 Apr 2022
Betreff: [ak-discourse] WG: Konzerterleben im Experiment | Experimental Concert Research

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in zehn Tagen starten wir im Radialsystem ein groß angelegtes Experiment zum Musik-Erleben im Konzert. Da wir noch auf der Suche nach Studienteilnehmer:innen sind, wäre ich sehr dankbar, wenn Ihr und Sie den untenstehenden Text in den eigenen Häusern und/oder über relevante Mailvertailer zirkulieren lassen würdet. Und natürlich sind alle auch selbst sehr herzlich eingeladen zu kommen (man kann an der Studie teilnehmen oder „nur“ eines der Konzerte besuchen)!

Mit ganz herzlichem Dank und besten Grüßen,

Melanie (Wald-Fuhrmann).

Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann

Direktorin

Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik

Abteilung Musik

Grüneburgweg 14

60322 Frankfurt am Main

Deutschland

Tel.: +49 69 83 00 479 200

www.aesthetics.mpg.de

+++

Einladung zu Konzerterleben im Experiment:

Was erleben eigentlich Menschen im Konzert? Inwiefern beeinflusst in einem Konzert die „Verpackung“ den „Inhalt“?

Im Rahmen des großangelegten Forschungsprojektes Experimental Concert Research spielen das international renommierte Kammermusikensemble Epitaph und die hochkarätigen Newcomer Yubal Ensemble an insgesamt neun Frühlingsabenden im Radialsystem Streichquintette von Ludwig van Beethoven, Brett Dean und Johannes Brahms.

Forscher und Musiker gehen dem Konzerterleben im Rahmen dieser Reihe erstmalig empirisch auf den Grund. Die Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher können sich als Testpersonen mit ihrem Erleben im Konzert auseinandersetzen. Unter Anwendung einer speziell konzipierten Methodenkombination werden sie verkabelt und befragt – und so aktiv und passiv in die Untersuchung ihres Konzerterlebens mit einbezogen. Besonders ist: Von einem Konzert zum nächsten werden dieselben Kompositionen auf immer andere Weise präsentiert und dramaturgisch verändert – beispielsweise durch eine Moderation, Lichtdesign, oder eine ergänzende immersive Ebene über Video oder Klang.

Nach den ausverkauften Auftaktkonzerten im Pierre Boulez Saal findet ab dem 28. April die neuntägige Konzertreihe im Radialsystem statt. Um teilzunehmen, wählen Sie bitte einen der Konzerttermine aus.

Tickets: https://www.radialsystem.de/de/veranstaltungen/konzerterleben-im-experiment-ensemble-epitaph/

Weitere Informationen: www.experimental-concert-research.org

Ensemble Epitaph (Baiba Skride, Gergana Gergova, Micha Afkham, Amihai Grosz, Alban Gerhardt)

30.04., 18:30 Uhr
01.05., 18:30 Uhr
02.05., 18:30 Uhr
03.05., 18:30 Uhr
04.05., 18:30 Uhr
05.05., 18:30 Uhr
06.05., 18:30 Uhr

Yubal Ensemble (Charlotte Chahuneau, Larissa Cidlinsky, Friedemann Slenczka, Karolina Errera, Raphaela Paetsch)

28.04., 18:30 Uhr
29.04., 20:30 Uhr

+++ English +++

Invitation to The Concert as an Experiment:

What do people actually experience in concerts? How does the frame influence the musical “content” in a live performance?

As part of the large-scale research project Experimental Concert Research, the internationally renowned chamber music ensemble Epitaph and the top-class newcomers Yubal Ensemble will play string quintets by Ludwig van Beethoven, Brett Dean and Johannes Brahms on a total of nine spring evenings at the Radialsystem.

For the first time, researchers and musicians will empirically investigate the concert experience as part of this series. The concert-goers can act as test subjects and examine their experience of the concert. Using a specially designed combination of methods, they will be interviewed and wired up to record physiological reactions – and thus actively and passively involved in the investigation of their concert experience. What is special is that from one concert to the next, the same compositions are presented in ever different ways and dramaturgically altered – for example, through moderation, lighting design, or a supplementary immersive level via video or sound amplification.

After the sold-out opening concerts in the Pierre Boulez Saal, the nine-day concert series will take place in the Radialsystem from 28th of April. To participate, please chose one of the concerts.

Tickets: https://www.radialsystem.de/de/veranstaltungen/konzerterleben-im-experiment-ensemble-epitaph/

More information: www.experimental-concert-research.org

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Einladung Akustisches Seminar 25.04.2022, 16:00 Uhr

Von: Schneehagen, Erik Wilhelm
Datum: Tue, 19 Apr 2022
Betreff: [ak-discourse] Einladung Akustisches Seminar 25.04.2022, 16:00 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Akustik-Interessierte,
am 25.04 um 16:00 Uhr findet wieder das Akustische Seminar online statt. Das Thema ist dieses Mal:

„Optimierung eines Finite Differenzen Verfahrens zur Simulation von Balkenbiegeschwingungen im Zeitbereich“, Jan Simon, Zwischenbericht der Bachelorarbeit TU Berlin

https://tu-berlin.zoom.us/j/65387113944?pwd=cWxwZWNGaHg5amN6Z1ZOdGJ6YVV5UT09
Meeting ID: 653 8711 3944
Passcode: 223128

Mit besten Grüßen,
M.Sc. Erik Schneehagen

Fachgebiet Technische Akustik
Technische Universität Berlin
Sekr. TA7
Einsteinufer 25
10587 Berlin

DEGEM News – FWD – Sven Helbig’s album premiere on Easter Sunday, Booker Stardum is replacing Ka Baird for the Kiezsalon opening in May, tickets are on sale.

Datum: Thu, 14 Apr 2022
Von: Digital in Berlin / Kiezsalon | News
Betreff: Sven Helbig’s album premiere on Easter Sunday, Booker Stardum is replacing Ka Baird for the Kiezsalon opening in May, tickets are on sale.

Click for more info:
https://degemnewsplus.blogspot.com/2022/04/fwd-sven-helbigs-album-premiere-on.html

DEGEM News – FWD -[ak-discourse] Einladung zum Forschungskolloquium am 19.04.2022

Von: Marc Voigt via ak discourse
Datum: Thu, 14 Apr 2022
Betreff: [ak-discourse] Einladung zum Forschungskolloquium am 19.04.2022

Liebe Kollegen und Studierende, liebe Interessenten an Veranstaltungen
am Fachgebiet Audiokommunikation,

am kommenden Dienstag, 19.04.2022, 16:00 Uhr s.t. (EN 324 / Zoom) tragen
Fabian Seipel und Corvin Jaedicke (ai|coustics) zum Thema „Speech
Enhancement with Deep Learning“ vor. Dazu möchten wir Sie sehr herzlich
einladen. Eine Kurzzusammenfassung darüber finden Sie, wie immer, am
Ende dieser E-Mail.

Aufgrund der aktuellen Gesundheitslage findet dieses
Forschungskolloquium als Hybridveranstaltung statt, hierfür nutzen wir
die Software Zoom in einer für die TU Berlin angepassten Version,
installieren sie dazu bitte die Client-Software für ihr System, die
ausführlichen Zugangsdaten finden sie nochmals am Ende dieser E-Mail.

Vor Ort gelten die Hygieneregeln der TU Berlin:

https://www.tu.berlin/themen/coronavirus/hygieneregeln/

Zoom-Meeting beitreten
https://tu-berlin.zoom.us/j/69049805599?pwd=L1U5QWpKN3BuUkRGaEpTVUF4ZG91UT09

Meeting-ID: 690 4980 5599
Kenncode: 20220419

Viele Grüße
Marc Voigt

Fabian Seipel und Corvin Jaedicke (ai|coustics): Speech Enhancement with
Deep Learning

Is it relevant how good a voice sounds? Yes! We as humans are able to
detect a variety of non-linguistic yet highly relevant information when
listening to a voice. We want to hear intelligible and pleasant-sounding
voices, and even more, we want our own voices to sound clear and
convincing to listeners. Even if people do not perceive voices as
consciously as for example faces in video calls – the voice is always
present and is also perceived unconsciously; in contrast to the video
feed, it is essential in online communication.
This is even more significant as our daily communication and media
consumption now takes place to an even greater extent in the digital
space: Online meetings, lectures, podcasts, school lessons, video
tutorials, voice messages, etc.; a trend that has been further amplified
by the digitalization of the workplace due to the Covid-19 pandemic.
However, the quality of audio is often deterred by various artifacts
such as background noise, inferior microphones, reverberant rooms, poor
internet connection and other disturbances. This reduces the
intelligibility, causes misunderstandings and concentration
difficulties, and ultimately diminishes the experience in online
meetings and media content.
ai|coustics is pioneering innovative audio algorithms based on AI and
deep learning models and fundamentally improving the capabilities of
speech audio enhancement in digital communication and media content.

Voigt, Marc lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting auf der TU Berlin
Zoom Instanz ein.

Thema: Forschungskolloquium
Uhrzeit: 19.Apr..2022 16:00 Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://tu-berlin.zoom.us/j/69049805599?pwd=L1U5QWpKN3BuUkRGaEpTVUF4ZG91UT09

Meeting-ID: 690 4980 5599
Kenncode: 20220419
Schnelleinwahl mobil
+496971049922,,69049805599#,,,,,,0#,,20220419# Deutschland
+496950502596,,69049805599#,,,,,,0#,,20220419# Deutschland

Einwahl nach aktuellem Standort
+49 69 7104 9922 Deutschland
+49 695 050 2596 Deutschland
Meeting-ID: 690 4980 5599
Kenncode: 20220419
Ortseinwahl suchen: https://tu-berlin.zoom.us/u/cdmvk2kQ6y

Über SIP beitreten
sip:69049805599.20220419@fr.zmeu.us

Über H.323 beitreten
213.19.144.110 (Amsterdam
Niederlande)
213.244.140.110 (Deutschland)
Kenncode: 20220419
Meeting-ID: 690 4980 5599

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] ‘InternetMusicking’ Conference

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Tue, 12 Apr 2022
Betreff: [ak-discourse] ‘InternetMusicking’ Conference

*Internet Musicking: Popular Music and Online Cultures*

A free academic conference sharing new research into cultural practices of music taking place online

20–21 May 2022

::: Programme announced & registration now open :::

::: https://internetmusicking.com :::

We are delighted to announce the programme and open registration for Internet Musicking. There are 36 original research presentations with speakers in over 10 timezones and representing almost 40 institutions. The conference will be run in two parallel Zoom rooms. Registration and agreeing to a code of conduct is required.

The conference will be of interest to anyone researching (or curious
about) internet-based cultural practices of popular music, including social media, virality, streaming platforms, algorithms and big data, the platformisation of culture, online music communities, digital divides, and more.

Please register now at https://www.internetmusicking.com/register/