DEGEM News – FWD – Javier Garavaglia – NEWSLETTER – May 2022

Von: Javier Garavaglia
Datum: Thu, 19 May 2022
Betreff: Javier Garavaglia – NEWSLETTER – May 2022

 

My electroacoustic composition (original quadrophonic)

ARTE POETICA (I)

composed and produced in 1995 @ ICEM (Folkwang Hochschule Essen, Germany) featured on the following edition of MARTIAN GARDENS online:

Listening: https://anchor.fm/martiangardens/episodes/Martian-Gardens-Episode-1107-e1ilv09

Details: https://martiangardens.blog/2022/05/12/martian-gardens-episode-1106/

MORE INFO:

https://icem.folkwang-uni.de/~gara/UPCOMING_EVENTS.html

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Call for Papers „Zeitgenosse Hoffmann – Im Spannungsfeld von automatisierter und künstlerisch-individueller Musikproduktion“

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Wed, 18 May 2022
Betreff: [ak-discourse] Call for Papers „Zeitgenosse Hoffmann – Im Spannungsfeld von automatisierter und künstlerisch-individueller Musikproduktion“

 

Symposion

Zeitgenosse Hoffmann
Im Spannungsfeld von automatisierter und künstlerisch-individueller Musikproduktion

 

Staatliches Institut für Musikforschung, Berlin  & online (Webex)

11./12. November 2022

 

Das poetische Schaffen E.T.A. Hoffmanns hat Generationen von Schriftsteller:innen, Künstler:innen und Komponist:innen inspiriert und bekanntermaßen sind die von ihm entwickelten Konzepte und Charaktere im Laufe des 19. Jahrhunderts nicht nur von Robert Schumann, sondern auch in weiteren Kreisen rezipiert worden. Hoffmanns literarisches Werk und seine Ästhetik faszinierten ebenso Komponist:innen und Musiker:innen des 20. Jahrhun­derts und tun es bis heute, wovon zahlreiche Vertonungen und Referenzkompositionen von Ferruccio Busonis Die Brautwahl über Judith Weirs Bühnenwerk Heaven Ablaze in His Breast bis zur Steampunk-Oper Klein Zaches genannt Zinnober der Band Coppelius Zeugnis ablegen.

Das Symposion »Zeitgenosse Hoffmann – Im Spannungsfeld von automatisierter und künst­lerisch-individueller Musikproduktion« greift das Jahresthema des SIMPK anlässlich des 200. Todesjahres Hoffmanns auf. Es widmet sich einerseits seiner Rezeption in Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts und wird andererseits seine ambivalente, zwischen Anziehung und Furcht changierende Faszination für musikalische Automaten, wie sie etwa in seinen Er­zählungen Der Sandmann oder Die Automate aufscheint, bis in die Gegenwart verfolgen.

 

Von diesen zwei Schwerpunkten ausgehend bitten wir um Beiträge zu folgenden Themen, es sind aber auch weitere Vorschläge willkommen:

–          Vertonungen von Texten E.T.A. Hoffmanns und andere Auseinandersetzungen mit Hoffmanns literarischem und musikalischem Werk in Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts, in Filmmusik und multimedialen Projekten

–          Musikautomaten im 20. und 21. Jahrhundert: von selbstspielenden Klavieren bis zu androiden Interpret:innen (Musikinstrumentenbau, Interpretation, Rezeption und Ästhetik)

–          Interpretation und Improvisation im Kontext künstlicher Intelligenz: Musikmaschinen und KI als Interpreten, Interaktion von Mensch und Maschine

–          Automatisierte Komposition im 20. und 21. Jahrhundert: Techniken, ästhetische Impli­kationen, kompositorische Kreativität der künstlichen Intelligenz

–          Science fiction: Automaten, Androiden, Algorithmen und das »Unheimliche« als Sujet in der Musik

 

Um eine vielfältige und interdisziplinäre Diskussion zu ermöglichen, richtet sich der Call nicht nur an Forschende aus der Musikwissenschaft, sondern auch aus den Nachbardisziplinen wie Literatur-, Kunst-, Theater-, Medienwissenschaft, Soziologie, Futurologie etc. Einreichungen von Nachwuchswissenschaftler:innen sind ausdrücklich erwünscht.

Das Symposion wird organisiert von Dr. Simone Hohmaier und Tom Wappler im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung PK, Berlin. Kongresssprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Publikation der Beiträge ist geplant. Das Symposion wird in Präsenz im Musikinstrumenten-Museum Berlin sowie online (per Webex) stattfinden.

 

Die Vorschläge für einen Vortrag (20 Minuten zzgl. 10 Minuten Diskussion) sollten enthalten:

–          Name, Institution, Kurzbiographie

–          Email-Adresse

–          Abstract von max. 250 Wörtern

Bitte schicken Sie Ihre Vorschläge bis zum 15. Juni 2022 an ETAH2022@sim.spk-berlin.de. Das Programm wird Anfang Juli 2022 bekannt gegeben.

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Hörversuch

Von: Marc Voigt via ak discourse
Datum: Wed, 18 May 2022
Betreff: [ak-discourse] Hörversuch

Über eine Teilnahme würden wir uns freuen.

Viele Grüße
Marc Voigt

——– Weitergeleitete Nachricht ——–
Liebe Listen,

wir suchen Teilnehmer*innen für eine Nutzerstudie im Rahmen einer
Masterarbeit, die sich mit der subjektiven Bewertung verschiedener
Klangkulissen und der emotionalen Ausprägung dieser befasst. Die Studie
ist allgemein umfassend und richtet sich nicht an eine bestimmte Gruppe.
Jeder ist herzlich eingeladen daran teilzunehmen.
Es handelt sich hierbei um eine Onlinestudie die über einen
PC/Laptop/Tablet oder Handy abgewickelt werden kann. Ein Abhörsystem
(Kopfhörer/Lautsprecher) ist erforderlich. Die Versuchsdauer beträgt ca.
30 min und kann über folgenden Link gestartet werden:

https://ww3.unipark.de/uc/hoerversuch_audio_quali/

Über eine zahlreiche Teilnehmerzahl würden wir uns freuen. „

Beste Grüße,
Mesud


Marc Voigt
IT-Administration

Technische Universität Berlin
Fakultät I – Geistes- und Bildungswissenschaften
Institut für Sprache und Kommunikation
Fachgebiet Audiokommunikation

Faculty I – Humanities and Educational Sciences
Institute of Speech and Communication
Audio Communication Group

Einsteinufer 17c, 10587 Berlin
GERMANY

Telefon: +49 (0)30 314-25557
Telefax: +49 (0)30 314-21143
marc.voigt@tu-berlin.de

www.ak.tu-berlin.de

DEGEM News – FWD/STELLENAUSSCHREIBUNG – [ak-discourse] WG: Associate Professor in Music Technology at University of Oslo

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Tue, 17 May 2022
Betreff: [ak-discourse] WG: Associate Professor in Music Technology at University of Oslo

Dear Music and Science Community,

A permanent position of Associate Professor in Music Technology is available at the Department of Musicology (https://www.hf.uio.no/imv/english/), University of Oslo.

The successful candidate is expected to initiate and lead research, supervise PhD candidates, participate in teaching and in exam setting and assessment at all levels, and to carry out administrative duties in accordance with the needs of the department. The person hired is, in particular, expected to contribute to developing the innovative Master’s programme in Music, Communication and Technology (https://www.uio.no/english/studies/programmes/mct-master/).

The Department of Musicology is one of the largest music research institutions in Europe. Its staff conducts research in a wide range of areas, including music history, analysis, cognition, and technology, jazz and popular music, the cultural study of music, and music and media. It is home to RITMO Centre for Interdisciplinary Studies in Rhythm, Time, and Motion and has excellent research infrastructure, including the world-leading fourMs Lab. We are looking for a candidate to strengthen the Department’s research profile and contribute to research-led teaching and supervision.

The application deadline is 26th June 2022. More information and application portal are available here https://www.jobbnorge.no/en/available-jobs/job/222786/associate-professor-in-music-technology

Best Regards
Stefano Fasciani

Stefano Fasciani

Associate Professor
of Music Technology

Department of Musicology

University of Oslo
Ph.: +47-22844146

Email: stefano.fasciani@imv.uio.no
Zoom: https://uio.zoom.us/my/stefanofasciani
UiO: http://people.uio.no/stefanof
Web: http://stefanofasciani.com
Twtr: @stefanofasciani
Door: room 320 ZEB building

Mail: P.O. Box 1017 Blindern
0315 Oslo Norway

Master’s programme in Music,
Communication & Technology (MCT)

http://www.uio.no/mct-master/

@MCT_master

Creative Computing Hub Oslo (C2HO) Network

https://www.hf.uio.no/imv/english/research/
networks/creative-computing-hub-oslo/index.html

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Einladung Akustisches Seminar 23.05.2022, 16:00 Uhr

Von: Schneehagen, Erik Wilhelm via al discourse
Datum: Tue, 17 May 2022
Betreff: [ak-discourse] Einladung Akustisches Seminar 23.05.2022

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Akustik-Interessierte,
am 23.05.2022 um 16:00 Uhr findet wieder das Akustische Seminar online statt. Das Thema ist dieses Mal:

„Einfluss des Bassverhältnisses auf die Sprachverständlichkeit von Grundschulkindern“, Dustin Selbach, Masterarbeit TU Berlin

https://tu-berlin.zoom.us/j/65387113944?pwd=cWxwZWNGaHg5amN6Z1ZOdGJ6YVV5UT09
Meeting ID: 653 8711 3944
Passcode: 223128

Mit besten Grüßen,
M.Sc. Erik Schneehagen

Fachgebiet Technische Akustik
Technische Universität Berlin
Sekr. TA7
Einsteinufer 25
10587 Berlin

Mailinglist AK discourse / TU Berlin – Fachgebiet Audiokommunikation
https://lists.tu-berlin.de/mailman/listinfo/ak-discourse

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Hörversuch Straßenverkehrsgeräusche

Von: Weinzierl, Stefan, Prof. Dr. via ak discourse
Datum: Thu, 12 May 2022
Betreff: [ak-discourse] Hörversuch Straßenverkehrsgeräusche

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde der Audiokommunikation,

für eine interessante Studie, die in Zukunft zu neuen Verfahren zur messtechnischen Bewertung von Verkehrsgeräuschen führen könnte, suchen wir Versuchsteilnehmerinnen und Versuchsteilnehmer.

Das Berliner Forschungsunternehmen HFC Human-Factors-Consult GmbH und die Fachgebiete Audiokommunikation und Technische Akustik der Technischen Universität Berlin widmen sich aktuell der Erprobung psychoakustischer Parameter für innovative Lärmminderungsstrategien. Das Projekt wird im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen durchgeführt. Darin untersuchen wir, welche Aspekte von Straßenverkehrsgeräuschen Menschen als lästig empfinden und wie die Belastung durch Straßenverkehrslärm effizient vermindert werden kann.

In diesem Rahmen führen wir im Mai 2022 eine Studie im Berlin Open Lab durch (Einsteinufer 43, Nähe Ernst-Reuter-Platz, Charlottenburg). In einem Hörsimulator erleben und bewerten Sie dabei verschiedene Aufnahmen von Straßenverkehrssituationen. An einem Termin nehmen bis zu 4 Versuchsteilnehmer*innen gleichzeitig teil. Der Versuch wird ca. 1,5 Stunden dauern. Sie erhalten 20 Euro Aufwandsentschädigung oder alternativ Versuchspersonen-Stunden.

Dies ist die 2. Versuchsreihe innerhalb des Projektes. Falls Sie schon an der 1. Versuchsreihe teilgenommen haben, können Sie nun erneut Proband*in sein.

Für die Teilnahme ist kein Nachweis über eine Impfung oder Genesung von Covid19 mehr erforderlich. Empfohlen wird das Tragen einer Maske im Gebäude.

Über folgenden Link können Sie sich für einen Termin eintragen: https://vr-hoerversuche.human-factors-consult.de/#/

Bitte beachten Sie: An einem Termin nehmen bis zu 4 Personen gleichzeitig teil. Daher stehen im Termintool für jeden Termin 4 Slots zur Verfügung. Bitte suchen Sie sich nur einen (1) Termin aus!

Falls für Sie kein geeigneter Termin dabei ist, melden Sie sich bitte noch einmal bei uns. Wir können dann versuchen, einen individuellen Termin für Sie zu finden.

Mit besten Grüßen

Stefan Weinzierl

Andre Fiebig

Human Factors Consult

E-Mail: studien@human-factors-consult.de
Tel: +49 (0)30 549 065 993
Fax: +49 (0)30 549 065 990

HFC Human-Factors-Consult GmbH
Köpenicker Str. 325 / Haus 40
12555 Berlin
Website: http://www.human-factors-consult.de

Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, HRB 87650
Geschäftsführung: Dr. Astrid Oehme, Dr.-Ing. Rodney Leitner

Sie erhalten diese E-Mail, da Sie sich bei uns als Proband/in eingetragen haben. Wenn Sie nicht mehr über neue Studien informiert werden möchten, melden Sie sich bzgl. der Löschung Ihrer Daten bitte unter studien@human-factors-consult.de.

DEGEM News – FWD – Gebrueder Teichmann News

Von: Gebrüder Teichmann News
Datum: Wed, 11 May 2022
Betreff: Gebrueder Teichmann News

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Liebe Weggefährten und Interessierte,

langsam erwachen wir aus dem Coronaschlaf und freuen uns kommende Projekte und Veranstaltungen zu teilen.
Allen voran das Album TIME BENDS, dass wir letztes Jahr mit der wundervollen Perkussionistin Robyn Schulkowsky aufgenommen haben und von Joey Baron produziert wurde.
Ausserdem möchten wir auf die Veranstaltungen GRENZFREQUENZ und TELE MUSICKING in Berlin und Tokyo und auf die Auftaktveranstaltung SUSTAINABLE LISTENING im Apollo Saal der Staatsoper Berlin aufmerksam machen.
Ganz unten stehen nochmal alle anstehende Konzert-Termine.

Hier die Links – ausführlichere Beschreibungen siehe unten.

https://robynschulkowskygebrderteichmann.bandcamp.com/album/time-bends

unrest 62/22 – Grenzfrequenz at Japanisch-Deutsches Zentrum 27. & 28.5.2022

https://www.staatsoper-berlin.de/de/veranstaltungen/sustainable-listening-i.10447/

Herzlich,

Andi + Hannes

Robyn Schulkowsky & Gebrüder Teichmann – Time Bends (Noland 09) – VÖ 17.06.22

Time Bends ist unser erstes gemeinsames Album mit der Perkussionistin Robyn Schulkowsky.
Aufgenommen von Adrian von Ripka 2021 in Berlin, produziert von Joey Baron, mit tollen Liner Notes von Roland Schimmelpfennig und wundervoll gestaltet von Brenda Alamilla, erscheint es am 17.06. als Doppelvinyl im Gatefold-Cover und digital.
Wer uns unterstützen möchte, kann schon jetzt auf Bandcamp vorbestellen. Da gibt es auch eine auf 50 Stück limitierte Sonder-Edition:
https://robynschulkowskygebrderteichmann.bandcamp.com/album/time-bends

Vinyl-Vetrieb über Wordandsound:
https://wordandsound.net/releases/en/electronica/134807-robyn-schulkowsky-gebr-uumlder-teichmann-time-bends-2-lp-gatefold-no09.html

Dank für finanzielle Unterstützung geht an die Initiative Musik.

unrest 62/22: Grenzfrequenz / Tele Musicking @ Deutsch-Japanisches Zentrum, Berlin + Goethe Institut Tokyo / 27. + 28.05. / Beginn: 12 Uhr!

unrest 62/22 – Grenzfrequenz at Japanisch-Deutsches Zentrum 27. & 28.5.2022

Gemeinsam mit Makoto Oshiro haben wir zum 60-jährigen Jubiläum des Goethe-Institutes Tokyo ein Musikprogramm konzipiert, welches den Bogen von historischen Werken aus den 60ern ins Heute schlägt und, über identische akustische Projektions-Räume, Berlin und Tokyo für einen Moment kurzschliesst. Zum Auftakt hält Hainbach eine performative Lecture über Technik und Techniken der frühen elektronischen Musik bei der Superbooth 2022, am 13.05. / 18.30h / Auditorium. Wir sind natürlich auch da. Die Lecture wird später auch digital verfügbar sein.

Die Konzerte am 27. und 28. Mai in Berlin beginnen bereits um 12 Uhr, das Deutsch Japanische Zentrum in Dahlem ist gut mit der U3 zu erreichen und liegt im Grünen. Eine gute Gelegenheit also für einen kleinen Frühlingsausflug.

Freitag, den 27.5., stehen die historischen Werke mit der akusmatischen Aufführung von Stockhausens TELEMUSIK, der Performance von MUSIC FOR FOOTPEDAL ORGAN von Yasuano Tone und begleitenden Lectures im Zentrum. Samstag, den 28.5., nutzen wir den speziellen akustischen Projektionsraum für das gemeinsame TELE MUSICKING Experiment. An beiden Orten werden bei experimentellen und elektronischen Konzerten Musiker*Innen den quadrophonischen Aufbau der TELEMUSIK-Projektion live bespielen und erkunden. Im Anschluss werden die Aufnahmen hin- und hergeschickt und im jeweils anderen Ort im gleichen raumakustischen Setting wiedergegeben.
Im Finale verschmelzen diese beiden Konzerte zu einer gemeinsamen Neuen Musik. Angelehnt an TELEMUSIK nehmen die Live-Remixe in Berlin und Tokyo, die u.a. die Idee der Ringmodulation auf und nutzen die Aufnahmen als gegenseitige Modulationsquellen. Dies geschieht live, in einem freien, kollektiven und musikalischen Prozess, dem MUSICKING.

Im Anschluss werden auch diese Konzerte gespiegelt in Berlin und Tokyo als akusmatische Konzerte wiedergegeben.
_27.05. Grenzfrequenz – Berlin-Tokyo, Beginn 12 Uhr (Berlin)
https://www.facebook.com/events/743196983508682

Karlheinz Stockhausen: »Telemusik« (1966)
Soundprojektion: Juan Verdaguer

Yasunao Tone: »Music for Pump Organ« (1962)
Performance: Manami Kakudo
(live in Tokyo / video-stream in Berlin)

_28.05. TELE MUSICKING – Berlin-Tokyo, Beginn 12 Uhr (Berlin)
https://www.facebook.com/events/743196983508682

Berlin Konzert: Mieko Suzuki (Live-Elektronik)
Makoto Oshiro (Soundart)
Naoko Kikuchi (Koto)

Tokyo Konzert: YPY (Electronics)
Tatsuhisa Yamamoto (Drums, Percussion & Objects)
ju sei (Songs & etc.)

Live-Remix + Cross-Modulations / Berlin: Gebrüder Teichmann (Live Elektronik + Crossmodulation)
Naoko Kikuchi (Koto)

Live-Remix + Cross-Modulation Tokyo:
Tomoya Matsuura (Cross-Modulation)
okachiho (Cross-Modulation)

09.06. Sustainable Listening @ Staatsoper Unter den Linden, Berlin, Beginn 21h
Gebrüder Teichmann + Orchester des Wandels (bestehend aus Musiker:Innen der Staatskapelle Berlin)

https://www.staatsoper-berlin.de/de/veranstaltungen/sustainable-listening-i.10447/

Der Auftakt der Diskurs- und Konzertperformance-Reihe »Sustainable Listening« widmet sich die Staatsoper Unter den Linden den drängenden Klima- und Umweltfragen. Kern bildet die Konzertperformance: Musik gespielt von Musiker:innen der Staatskapelle Berlin, die sich im Orchester des Wandels engagieren, verschmilzt mit Live-Elektronik der Gebrüder Teichmann und mit den Textbeiträgen der eingeladenen Ozeanexpertin Anja Engel zu einem installativen Raumerlebnis.

english Version:

Dear companions and interested people,

slowly we are waking up from the corona sleep and are happy to share upcoming projects and events.
First and foremost the album TIME BENDS that we recorded last year with the wonderful percussionist Robyn Schulkowsky and was produced by Joey Baron.
We would also like to draw your attention to the events GRENZFREQUENZ and TELE MUSICKING in Berlin and Tokyo and to the kick-off event SUSTAINABLE LISTENING at the Apollo Saal of the Staatsoper Berlin and share more upcoming concert dates with you.

Here are the quick links – more detailed descriptions below.
https://robynschulkowskygebrderteichmann.bandcamp.com/album/time-bends

unrest 62/22 – Grenzfrequenz at Japanisch-Deutsches Zentrum 27. & 28.5.2022

https://www.staatsoper-berlin.de/de/veranstaltungen/sustainable-listening-i.10447/

Cordially,

Andi + Hannes

Robyn Schulkowsky & Gebrüder Teichmann – Time Bends (Noland 09) – Release 17.06.22

Time Bends is our first album together with percussionist Robyn Schulkowsky.
Recorded by Adrian von Ripka 2021 in Berlin, produced by Joey Baron, with great liner notes by Roland Schimmelpfennig and beautifully designed by Brenda Alamilla, it will be released on 06/17 as double vinyl in gatefold cover and digital.
If you want to support us, you can already pre-order on Bandcamp. There is also a special edition limited to 50 copies:
https://robynschulkowskygebrderteichmann.bandcamp.com/album/time-bends

Vinyl distribution via Wordandsound:
https://wordandsound.net/releases/en/electronica/134807-robyn-schulkowsky-gebr-uumlder-teichmann-time-bends-2-lp-gatefold-no09.html

Thanks for financial support go to Initiative Musik.

unrest 62/22: Grenzfrequenz / Tele Musicking @ German-Japanese
Center, Berlin + Goethe Institute Tokyo / 27. + 28.05. / start in
Berlin: 12 noon!

unrest 62/22 – Grenzfrequenz at Japanisch-Deutsches Zentrum 27. & 28.5.2022

Together with Makoto Oshiro we have conceptualized a music program for the 60th anniversary of the Goethe-Institut Tokyo, which bridges the gap between historical works from the 60s and today and, via identical acoustic projection spaces, short-circuits Berlin and Tokyo for a moment. ?As a prelude, Hainbach will give a performative lecture on technology and techniques of early electronic music at Superbooth 2022, on May 13 / 18.30h / Auditorium. We will be there, too, of course. The lecture will also be available digitally later.?
The concerts on May 27th and 28th in Berlin start already at 12 o’clock, the German Japanese Center in Dahlem is easy to reach by U3 and is located in the green. A good opportunity for a little spring excursion.

Friday, May 27, the focus will be on historical works with the acousmatic performance of Stockhausen’s TELEMUSIK, the performance of MUSIC FOR FOOTPEDAL ORGAN by Yasuano Tone and accompanying lectures. Saturday, 5/28, we will use the special acoustic projection space for the joint TELE MUSICKING experiment. At both venues, experimental and electronic concerts will feature musicians* playing and exploring the quadraphonic setup of the TELEMUSIK projection live. Afterwards, the recordings will be sent back and forth and played back in the same spatial-acoustic setting in the respective other location.
In the finale, these two concerts will merge into a common New Music. Inspired by TELEMUSIK, the live remixes in Berlin and Tokyo, among others, take up the idea of ring modulation and use the recordings as mutual modulation sources. This happens live, in a free, collective and musical process called MUSICKING.

Subsequently, these concerts will also be mirrored in Berlin and Tokyo as acousmatic concerts.
_27.05. Grenzfrequenz – Berlin-Tokyo, beginning 12 noon (Berlin)
https://www.facebook.com/events/743196983508682

Karlheinz Stockhausen: „Telemusik“ (1966)
sound projection: Juan Verdaguer

Yasunao Tone: „Music for Pump Organ“ (1962)
Performance: Manami Kakudo
(live in Tokyo / video-stream in Berlin)

_28.05. TELE MUSICKING – Berlin-Tokyo, beginning 12 noon (Berlin)
https://www.facebook.com/events/743196983508682

Berlin Concert: Mieko Suzuki (live electronics)
Makoto Oshiro (soundart)
Naoko Kikuchi (Koto)

Tokyo Concert: YPY (Electronics)
Tatsuhisa Yamamoto (drums, percussion & objects)
ju sei (Songs & etc.)

Live-Remix + Cross-Modulations / Berlin: Gebrüder Teichmann (Live Electronics + Cross-Modulation)
Naoko Kikuchi (Koto)

Live-Remix + Cross-Modulation Tokyo:
Tomoya Matsuura (Cross-Modulation)
okachiho (Cross-Modulation)

09.06. Sustainable Listening @ Staatsoper Unter den Linden, Berlin, beginning 21h
Gebrüder Teichmann + Orchestra of Change (consisting of musicians from the Staatskapelle Berlin)

https://www.staatsoper-berlin.de/de/veranstaltungen/sustainable-listening-i.10447/

The kick-off of the discourse and concert performance series „Sustainable Listening“, the Staatsoper Unter den Linden is dedicated to pressing climate and environmental issues. The concert performance forms the core: music played by musicians of the Staatskapelle Berlin, who are involved in the Orchestra of Change, merges with live electronics by the Teichmann brothers and with text contributions by the invited ocean expert Anja Engel to create an installative spatial experience.

kommende Termine / upcoming dates

13.05.
Superbooth 22: Goethe @ Tokyo, 60´s electronics Lecture by Hainbach
as part of “unrest 62/22: Grenzfrequenz – Tele Musicking”, concepted by Gebr. Teichmann, curated by Makoto Oshiro + Gebr. Teichmann

19.05.
Audiovisionen: Thomas Fehlmann, Daniela Huerta, Modellogia (visuals) @ Kulturraum Zwingli Kirche, Berlin curated by Hannes Teichmann

27.05. unrest 62/22: Grenzfrequenz @ Deutsch-Japanisches Zentrum, Berlin + Goethe Institut Tokyo
Telemusik (Karlheinz Stockhausen) projected by Juan Verdaguer + Music For Reed Organ (Yasunao Tone) performed by Manami Kakudo

28.05.
unrest 62/22: Tele Musicking @ Deutsch-Japanisches Zentrum, Berlin + Goethe Institut Tokyo
Gebrüder Teichmann, Makoto Oshiro, Mieko Suzuki, Juan Verdaguer, Naoko Kikuchi (Berlin) und YPY, Tatsuhisa Yamamoto, ju sei, Tomoya Matsuura und okachiho (Tokyo)

09.06. Sustainable Listening @ Staatsoper Unter den Linden, Berlin
Gebrüder Teichmann + Orchester des Wandels (bestehend aus Musiker:Innen der Staatskapelle Berlin)

11. – 18.06.
Gisela Müller & Gebrüder Teichmann: Vice Versa @ dancestation, Belgrad

04.07. Marja Burchard (Embryo), Gebrüder Teichmann & Moritz Baumgärtner @ Jazzexcess, Berlin

04.09.
Robyn Schulkowsky & Gebrüder Teichmann (live) @ Meakusma Festival Eupen, Belgium

Gebrüder Teichmann:
http://www.gebruederteichmann.net
https://www.facebook.com/GebruederTeichmann http://soundcloud.com/gebrueder-teichmann http://www.youtube.com/teichtv Booking:
booking@gebruederteichmann.net

DEGEM News – FWD – Newsletter Mai – Marcus Beuter

Von: Marcus Beuter
Datum: Wed, 4 May 2022
Betreff: Newsletter Mai – Marcus Beuter

Liebe Freunde der Klangkunst,

im Mai lade ich zu folgenden Veranstaltungen ein:

Ein Projekt, das in den Corona-Zeiten als Lichtblick ersonnen wurde, nun jedoch, da die schrecklichen Kriegsgeschehnisse an uns herangerückt sind, in seiner Thematik beinahe ignorant erscheint. Vielleicht brauchen wir aber gerade auch solche Momente, die Sinnlichkeit und Hoffnung schenken. Lichtblicke eben.

WALD III-V

Ein Dialog zwischen Natur und Kunst

Musik, Performance, Tanz und Text im Dialog mit der fantastischen Welt unserer Nachbarschaft, der weltweit gefährdeten Lunge dieses Planeten.

WALD III

Freitag, 13.05., 17:30 Uhr

Start: Kulturzentrum Wilde Rose, Melle

WALD IV

Samstag, 14.05., 14:30 Uhr

Start: Infopavillon Baumwipfelpfad, Bad Iburg

WALD V

Sonntag, 15.05., 15:00 Uhr

Start: Piesberger Gesellschaftshaus, Osnabrück

(Anmeldung: info@piesberger-gesellschaftshaus.de, 0541-120 8888)

(Bei Regen werden die Termine genau um eine Woche verschoben)

Angeregt durch das „Buch der Fragen“ des chilenischen Dichters Pablo Neruda stehen am Anfang wunderliche Fragen, wie: Wie klingt der Wald? Was fragen die Bäume? Wie stehen sie zueinander? Finden sie sich schön? Scheint der Mond für alle? Liebt der Wald den Menschen? Hat er Zeit? Wovon träumt er? Wie tanzt er? Was erzählt er? Wo zeigt er seine Tränen?

Kompositionen, Choreografien, Texte und Improvisationskonzepte, aus der „Partitur“ des Waldes gewonnen, werden nach Intuition des Augenblicks ins Spiel gebracht. Tastend und ahnend dringen die Künstler*innen in die Kreisläufe und Netzwerke des Waldes vor.

 

In WALD I – V werden 5 verschiedenartige Wälder künstlerisch interpretiert und inszeniert.

     Margarete Huber      Gesang

    Angelika Sheridan     Flöten 

Fanja Raum               Sopransaxofon

Andreas Kaling          Basssaxofon

Susanne Schulz         Violine

Willem Schulz            Cello

Marcus Beuter           Fieldrecordings + Electronics

Nicolas Maurel           Percussion

Heinz Schweer           Tanz

Erneste Junge            Tanzchoreografie

Barbara Daiber          Texte

Willem Schulz            Komposition und Künstlerische Leitung

Gefördert im Rahmen von „Niedersachsen dreht auf“ durch das Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur

 

Abseits des Stroms

Performance

Mit „Abseits des Stroms“ laden zwei Künstler zu individuellen Konzerten für jeweils einen einzelnen Gast ein.
Marcus Beuter und Anna Bella Eschengerd gestalten in Resonanz mit dem jeweiligen Gast eine durch die beteiligten Menschen in diesem Augenblick an diesem Ort verkörperte Performance. Sie entwickeln so ein gemeinsames Erleben von künstlerischer Vergegenwärtigung.

Stimm- und Geräuschimprovisation treffen auf: Sie.

Die Künstler nehmen die Veränderungen im Raum auf, die sich durch die Anwesenheit des jeweiligen Gastes ergeben und setzen diese Wahrnehmung in musikalischen, sprachlich-lautlichen Ausdruck um.

Ein Phänomen, das aus der systemischen Aufstellungsarbeit bekannt ist, die sogenannte „Stellvertreterwahrnehmung“ wird hier zur Grundlage eines auf Resonanzphänomenen beruhenden künstlerischen Prozess‘.

Anna Bella Eschengerd – Stimme
Marcus Beuter – Laptop

Samstag, 28.5., DaunTown Ateliers, Kleekamp 133, 33829 Borgholzhausen, ab 12 Uhr im Rahmen der Offenen Ateliers in DaunTown

Tension Releasing Exercises

Workshop

TRE® – Tension Releasing Exercises – ist eine Körper basierte Methode, um Stress abzubauen.
5., 19.5., Capella hospitalis

For Peace, Against War

Release

For Peace, Against War ist eine Compilation von Component Records, dessen Erlöse an Vostok SOS und das ukrainische Rote Kreuz gespendet werden. Mit 199 Titeln sicherlich eines der längsten Onlinealben und eine Spende wert.
Darin mein Stück „one night“.

Neue Homepage

Meine neue Homepage ist online. Neben einem neuen Design gibt es mehr Informationen und vor allem auch mehr zu hören.

Herzliche Grüße,
Marcus Beuter

Oben angeführte Links:
DaunTown – https://dauntown.eu/
Capella hospitalis – http://www.capella-hospitalis.de/
For Peace, Against War – https://componentrecordings.bandcamp.com/album/for-peace-against-war-who-is-not-a-compilation-for-the-people-of-ukraine?from=search&search_item_id=2653723480&search_item_type=a&search_match_part=%3F&search_page_id=2074710402&search_page_no=1&search_rank=1&search_sig=bca79b4196a15f32dfde7239c34725a6

Online hören und schauen:
https://vimeo.com/marcusbeuter
https://marcusbeuter.bandcamp.com/
www.soundcloud.com/marcus-beuter

www.marcusbeuter.de
geplante-obsoleszenz.eu/
Impressum

DEGEM News – FWD – Ausstellung Bats´n´Insects Schäfer/Vollmer im ZKM 5.05.-12.06.2022, Online-Galerie Werke Sabine Schäfer

Von: Sabine Schäfer
Datum: Thu, 5 May 2022
Betreff: DEGEM News – Ausstellung Bats´n´Insects Schäfer/Vollmer im ZKM

 

 

Herzliche Einladung zur Ausstellung Bats´n´Insects von Sabine Schäfer und Rosemarie Vollmer im ZKM vom 5.5.-12.6.2022

https://zkm.de/de/ausstellung/2022/05/batsninsects

 

Die audiovisuelle Installation wird an der Glasfassade im ZKM-Foyer (1.OG Musikbalkon) frei zugänglich präsentiert.

 

Bitte besucht gerne auch meinen 2021 realisierten virtuellen Ausstellungsrundgang:

Werke Sabine Schäfer – Interaktive Grafiken Installationen

https://sabineschaefer.de/?p=3546&lang=de

 

Mit einem Projektstipendium des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg wurde die Online-Galerie umgesetzt. 22 Werke, die ich in den letzten vier Jahren produziert habe, sind dort dokumentarisch zu erleben.

 

 

 

ART – NATURE – SCIENCE – TECHNOLOGY

 

Sabine Schäfer Studio <SA/JO>

Liegnitzer Str. 4 a/b

D-76139 Karlsruhe

 

Tel.: +49 – (0)721 – 684 514

Mobil: +49 – (0)1525 – 21 87 201

Email: sabine@sabineschaefer.de

www.sabineschaefer.de

Wikipedia: Sabine Schäfer

 

Aktuell:

 

ZKM Karlsruhe, 5.05.-12.06.2022

Bats´n´Insects

Immersive, audiovisuelle Installation

Sabine Schäfer / Rosemarie Vollmer

mehr…

 

Online-Galerie Sabine Schäfer – Interaktive Grafiken und Installationen

Projektstipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst

des Landes Baden-Württemberg

mehr…

 

Ständige Ausstellung:

GREEN CODE

Garten-Installation mit Audio-Komposition

Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe

 

 

DEGE News – FWD – [Neuemusik]Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Mai 2022

Von: neuemusik@kulturserver-nrw.de
Datum: Thu, 28 Apr 2022
Betreff: [Neuemusik]Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Mai 2022

Wenn diese Gazette in ihrem Mailprogramm nicht korrekt angezeigt wird, können Sie sie auch hier lesen:
https://kulturserver-nrw.de/de_DE/gazette-neue-musik-in-nrw-ausgabe-mai-2022

Mai 2022

Gewesen: Festival für aktuelles Musiktheater Spark – Der Meister und Margarita und Upload an der Kölner Oper
Angekündigt: Achtbrückenfestival in Köln – Festival Eigenzeit in Duisburg – Klangzeit-Werkstatt in Münster – Tage für neue Kammermusik inWitten u.v.a.m.

(möchten Sie diese Gazette monatlich neu per E-Mail erhalten? Dann senden Sie bitte eine Mail an neuemusik-join@list.kulturserver-nrw.de )

[Festival für aktuelles Musiktheater Spark]

Köln hat ein neues Festival: Initiiert von Sandra Reitmayer und Christina C. Messner widmete sich Spark vom 7. bis 10.4. dem aktuellen Musiktheater mit dem Anspruch, diesen Begriff möglichst weit zu fassen und dabei „knietief im Jetzt“ zu stehen. Tatsächlich waren die Ansätze sehr vielfältig.

Helena Cánovas Parés befasst sich in Wenn ich mich richtig erinnere mit ihrer Familiengeschichte bzw. der ihrer Großmutter. Dabei stößt sie auf Fragen, die nicht gestellt werden dürfen, Fotos, die abhanden gekommen sind oder diffuse Spuren legen, Erinnerungsfetzen, die sich nur vage zu einer Geschichte formieren, die sich irgendwann und -wo zwischen spanischem Bürgerkrieg und Nachkriegsdeutschland abspielt. Über Kopfhörer lauschen wir der Stimme von Sabine Wolf, wodurch wir gleichzeitig abgeschottet und ihr ganz nah sind; so wie auch die Performerin in und um einen Glaskubus agiert, der sie sowohl ausstellt als auch einschließt. Dazu erklingen fragile, reduzierte Klänge, die vom Ensemble Hand Werk mal aus dem Off, mal auf der Bühne erzeugt werden. Wenn in diesem fragmentarischen Tasten die Klarinette plötzlich eine Melodie anstimmt, entsteht ein Halt, ein emotionaler Anker, an den man sich klammern möchte und den man wie die Vergangenheit nicht festhalten kann.

Auch The feverish nostalgia of the water children, konzipiert von der Komponistin Yiran Zhao und dem Choreografen und Tänzer Kai Chun Chuang, erzählt eine Geschichte, die jedoch noch weniger greifbar und verortbar ist. Vor uns breitet sich eine schneeweiße, kristalline Eislandschaft aus, in der die Musiker und Musikerinnen der Musikfabrik, noch bevor sie sich ihren Instrumenten zuwenden, eine ausgeklügelte Choreografie vollführen. Irgendwo am Ende der Welt scheinen wir Zeuge einer geheimnisvollen Zeremonie zu sein, deren Fixsterne Kai Chun Chuang als Tänzer sowie die Sopranistin Viktoriia Vitrenko und der Countertenor Daniel Gloger bilden. Ihre hohen, klaren, fast überirdischen Stimmen begegnen einer teils von Trommelschlägen enervierten ätherischen Musik. Die Personen werden wie von unsichtbaren Kräften bewegt, tragen überbordende rüschenbesetzte Kostüme, jede Geste scheint bedeutungsvoll ohne sich zu erschließen, alles strahlt minimalistische Opulenz aus. Den auf einem Libretto von Fiston Mwanza Mujila basierenden Text nachzuvollziehen, habe ich schnell aufgegeben und mich stattdessen einem Geschehen ergeben, das wie Prosperos Zauberinsel funkelt und lockt und gleichzeitig dunkle Abgründe ahnen lässt.

Im Gegensatz zu diesen Ansätzen verzichtet Roman Pfeiffer in To be quiet in a nonquiet situation, einer Konzertperformance für Klavier, Toypiano, Schreibmaschine, Tanz, Elektronik und Licht, auf jeden Anflug von Narration. Inseln aus Instrumenten und Alltagsutensilien formen sich zu einer alchemistischen Klanglandschaft, in der Musikerinnen und Tänzer gleichberechtigt agieren und immer neue Verbindungen hervorbringen. Ein aufjaulendes Donnerblech, das Klappern einer alten Schreibmaschine, ein Klaviercluster, eine beiläufige tänzerische Geste, ein Blick, ein Hopser, es trötet, plätschert und tröpfelt, irgendwann geht ein kurzer akustischer Wolkenbruch über uns nieder; da ist nichts, was man nicht schon einmal gesehen oder gehört hätte, alles liegt transparent und ohne Hintergedanken vor uns ausgebreitet, aber gerade diese unprätentiöse unaufgeregte Selbstverständlichkeit macht den Charme des Ganzen aus.

Auch Carola Bauckholt setzt in hellhörig, ihrer 2008 bei der Münchner Biennale uraufgeführten ‚Geräuschoper‘ auf den Klang bzw. ‚die Macht der Geräusche‘, aber dabei geht sie in die Vollen. Zu zwei Sängerinnen (Johanna Vargas und Truike van der Poel) und einem Sänger (Matthias Horn) gesellen sich das Schlagquartett Köln, ein Klavier und drei Celli. Letztere sorgen für dunkle wummernde Rhythmen, während große Zinkwannen über den Boden schleifen und diesen zum Beben bringen. Dem Titel zum Trotz sind es besonders die tiefen, dunklen akustischen Gefilde die Bauckholt auslotet und auskostet. Schütt-, Schab- und Kratzgeräusche treffen auf jaulende, heulende, fauchende, kreischende Stimmen, die wie wilde Dschungelwesen (für mein Empfinden manchmal etwas zu theatralisch) durch den Raum pirschen, doch wie stets begnügt sich Bauckholt nicht mit der Exotik der Geräusche sondern bindet sie ein in eine stimmige Dramaturgie, lässt sie einander antworten, ineinander übergehen und kontrastieren, macht daraus Musik.

Wie Bauckholt stammt auch Manos Tsangaris aus Mauricio Kagels berühmter Klasse für neues Musiktheater an der Kölner Musikhochschule. Er gehört praktisch zum Urgestein der Szene und inszeniert mit Vorliebe und Augenzwinkern doppelbödige Interventionen an ungewöhnlichen Orten. Dabei rückt er dem Publikum gerne auf die Pelle, so auch in seinem neuen Stück Sondage, in dem er kleine Gruppen von drei bis fünf Personen einer inszenierten Verhörsituation aussetzt. Da ist es dann plötzlich vorbei mit der vielbeschworenen Offenheit der Kunst, die sich einengenden Definitionen entzieht und als Pluralwort (s. Programmheft) inszeniert. Knietief im Jetzt müssen wir Farbe bekennen (orange oder türkis), konkrete Fragen konkret beantworten (für oder wider bedingungsloses Grundeinkommen) und uns dabei auch noch mit wildfremden Menschen einigen. Zum Glück ist der Spuk schnell vorbei. Der zweite Teil der Performance versetzt uns in die Katakomben der Alten Feuerwache, wo es wohltuend schummrig und mehrdeutig zugeht und unsere Antworten nicht mehr Tragweite haben, als den Performerinnen zwischen pendelnden Lichtern und Klängen als beiläufige Stichworte zu dienen. Im wirklichen Leben ist es nicht ganz so einfach. Gerade die Kunst bezieht zunehmend Stellung – teils drängt es sie dazu, teils nötigt man sie – doch sie wird auch weiterhin vor allem darin bestehen, zwischen Eindeutigkeit und Beliebigkeit ihren eigenen Weg zu gehen, auf Vielschichtigkeit und Komplexität zu beharren und bei Bedarf gegen den Strom zu schwimmen.

In Sachen Vielfalt ist man bei Trond Reinholdtsen an der richtigen Adresse. Als Work-in-Progress hat er The Followers of Ø, einen „apokalyptischen Bunker-Operndorf-Geheimbund“ ins Leben gerufen, dem man sowohl auf Youtube als auch bei diversen Festivals begegnen kann. Dabei agieren völlig über- und abgedrehte Figuren mit Bauschaumköpfen und Fetzenklamotten in wild zusammengestümperten Kulissen aus Pappe und Styropor und arbeiten sich mit Vorliebe an hehren literarischen Werken des Abendlandes ab. In Köln hat sich die Truppe Dostojewskis Roman Die Dämonen vorgeknöpft, was die Möglichkeit eröffnet, sämtliche Gespenster der russischen Geschichte aufleben zu lassen. Ort des Geschehens ist die Unterführung am Ebertplatz, ein berüchtigter Problemort, der immer wieder als Schauplatz sowohl krimineller Machenschaften als auch künstlerischer Interventionen herhalten muss und sich daher hervorragend eignet. Gleich vier leerstehende Ladenlokale können parallel bespielt werden, womit sichergestellt ist, dass garantiert niemand den Überblick behält. In diesem Ambiente wird das zahlreiche und wohlwollende Publikum visuell und akustisch mit Trash und Drama dauerberieselt. Die Akteure müssen unter teils atemberaubendem Getöse und mit verzerrten Stimmen gegen Schneestürme ankämpfen, Gemüse anbauen und Bibliotheken plündern, Aufgaben denen sie sich mit viel Verve stellen. Ihr Spaß und ihre Energie springen über und doch ist irgendwann das Pulver verschossen. Als einer der Mitwirkenden plötzlich mitten in der Menge sich seiner Maske entledigt, die Umstehenden direkt adressiert, wiederholt gekonnt von einem Stuhl fällt und dabei über Selbstmord monologisiert, entsteht ein kurzer Moment der Irritation. Aber man merkt schnell, dass die nur spielen wollen, letztlich ist alles ein herrlich abstruses, abgefahrenes, lustvoll respektloses Kindergeburtstagsspektakel. Das Gefühl der Dichte und Dringlichkeit, das manche Aufführungen im Bereich Theater auszeichnet und das oft noch lange in den Klamotten hängen bleibt, kommt nicht auf. Nach einer Stunde ist alles vorbei.

Nicht vorbei ist es mit Spark. Das Festival soll als Biennale fortgesetzt werden und in Köln und darüber hinaus die Grundlagen für ein Netzwerk schaffen, um experimentellem Musiktheater mehr Entfaltungsspielraum zu geben. Die Anfänge sind gemacht und eine konkrete Kooperation gibt es bereits mit Stimme X in Hamburg, wo es im Mai weitergeht.

[Der Meister und Margarita von York Höller und Upload von Michel van der Aa an der Oper Köln]

Interessanterweise standen im April gleich zwei zeitgenössische Werke auf dem Spielplan der Kölner Oper, so dass sich direkte Vergleiche anstellen ließen.
Mit Der Meister und Margarita,1989 in Paris uraufgeführt, bedient York Höller das Genre der Literaturoper, wobei er ein besonders komplexes Werk als Ausgangsmaterial gewählt hat. Michail Bulgakows postum erschienener, um Macht, Schuld und Verrat kreisender Roman verzahnt mehrere Erzählstränge und ist gespickt mit autobiografischen und politischen Andeutungen und Metaphern, so dass man schon bei der Lektüre höllisch aufpassen muss, um den Faden nicht zu verlieren. Der Plot sei hier nur kurz angerissen: Der Meister, Bulgakows Alter Ego, schreibt ein Werk über Pontius Pilatus, doch noch bevor dieses erscheinen kann, wird er zum Opfer des stalinistischen Literaturbetriebs, dessen Intrigen ihn schließlich in die Psychiatrie bringen. Um ihn zu retten, schreckt seine Geliebte Margarita auch vor einem Pakt mit dem Teufel nicht zurück. Trotz von Höller selbst recht geschickt vorgenommenen Kürzungen entpuppt sich das Libretto als überbordende Textwüste, unter der die Oper ächzt und stöhnt. Wer der verschachtelten Handlung auch nur einigermaßen folgen will, hat alle Hände voll zu tun und bekommt von der Inszenierung (Valentin Schwarz) nur wenig Rückendeckung. Dieser geht es mehr um optische Opulenz als um inhaltliche Stringenz, besonders die Kostüme (Andy Besuch) wollen vor allem sich selbst in Szene setzen. Pilatus kommt als Richtersches Domfenster daher, obwohl er die weltliche und nicht die kirchliche Macht verkörpert, und die devoten Funktionäre des Literaturbetriebs erscheinen als überdimensionierte aufgeblasene Heroen der Kunstwelt (recht willkürlich zusammengewürfelt: Dürer, Dali, Warhol usw.). Ausgerechnet der schwarze Magier Voland und seine Höllenentourage werden von schwarzen unförmigen, gesichtslosen Wesen verkörpert, obwohl gerade sie es sind, die über Individualität und Charakter verfügen. Bei soviel kreativem Überschwang und Verwirrspiel ist es wohltuend, dass sich die Regie ausgerechnet beim Satansball zurückhält und der Musik den ihr gebührenden Platz einräumt. Höller zieht an dieser Stelle alle Register, er zitiert und collagiert, dringt vor in entfernt liegende Gefilde von Renaissance bis Rock, verfremdet und verzerrt und lässt sogar Mick Jagger mit seiner Sympathie für den Teufel dazwischenjaulen. Auch sonst schreibt er eine bei aller Komplexität effektvolle Musik, die jedoch – zumindest beim erstmaligen Hören – als Ariadnefaden im Textlabyrinth nicht taugen mag. Zurück bleibt der Eindruck eines überquellenden Abends, bei dem auf allen Ebenen weniger mehr gewesen wäre.

Im Vergleich dazu ist Michel van der Aas neue Filmoper Upload ein Musterbeispiel an Schlüssigkeit und auch inhaltlich am Puls der Zeit. Verhandelt wird das leidige Thema KI, wobei nicht Kühlschränke und selbstfahrende Autos sondern der Mensch selbst bzw. sein Geist im Fokus stehen. In einem modernistischen Gebäude idyllisch im Grünen gelegen verheißt uns eine Klinik samt Personal nicht weniger als Unsterblichkeit. Über ein komplexes Verfahren, das werbewirksam in Szene gesetzt wird, kann man seine gesamte mentale und psychische Ausstattung hochladen und damit für immer konservieren lassen. Der Protagonist hat sich dieser Prozedur bereits unterzogen und tritt seiner Tochter nun als immaterieller Schemen gegenüber. Diese begehrt heftig dagegen auf. Nicht nur der Verzicht auf seine Körperlichkeit sondern vor allem der Umstand, dass sie nicht in den Entscheidungsprozess einbezogen wurde, stellt für sie eine Zumutung und einen Vertrauensbruch dar. Neben und vor die wissenschaftliche Debatte tritt so eine ethische und persönliche, die die Handlung beherrscht. In deren Verlauf wird deutlich, dass es dem Vater nicht um wissenschaftliche Machbarkeit oder dauerhafte Nähe zu seiner Tochter geht, sondern dass er ganz selbstbezogen dem Leid und dem Schmerz nach dem Tod seiner Frau zu entgehen hoffte. Eine Rechnung, die offenbar nicht aufgeht, denn – wie es so schön heißt – man nimmt sich immer mit. Mit der Aussicht auf Unendlichkeit erscheint der Kummer sogar potenziert, weshalb der Vater seine endgültige Eliminierung in Erwägung zieht. Hierzu müsste jedoch nach gültiger Rechtslage die Tochter ihr Einverständnis erteilen…….
Aus wenigen Variablen webt van der Aa eine komplexe Versuchsanordnung, die mit einfachen Mitteln als eindrückliches Kammerspiel in Szene gesetzt wird. Die Bühne beherrschen verschiebbare, transparente Stellwänden, die als Projektionsflächen dienen; mal gestatten sie einen Blick ins häusliche Umfeld (ein schickes Industrieloft mit Blick auf eine Hochhauskulisse), mal erscheint der Vater als Schattenwesen oder in Auflösung begriffen, mal wird in professionell aufbereiteten Werbespots ein Blick in den Klinikalltag gewährt, mal tauchen wir ein in eine diffuse Unterwasserwelt. Das alles wird in Hochglanzoptik vorgeführt und genauso stimmig und geschmeidig wie die Inszenierung ist auch van der Aas Musik (Ensemble Musikfabrik unter der Leitung von Otto Tausk). Wie ein Seismograph folgt sie dem inneren und äußeren Geschehen und übersetzt Spannungsmomente in nervöses Vibrieren. Roderick Williams und Julia Bullock als Vater und Tochter beeindrucken mit ausdrucksstarken Stimmen, die Klarheit und Textverständlichkeit mit emotionaler Resonanz verbinden. Dadurch verhindern sie, dass das Werk zum Abziehbild seiner selbst gerät, zu der schönen neuen Welt, die es thematisieren will. Denn genau das ist die Gefahr des Abends: Während inhaltlich zur Beruhigung der Gemüter das Menschliche in seiner Leidensfähigkeit und Widersprüchlichkeit die Oberhand behält, präsentiert sich das Stück formal, musikalisch und szenisch in ungebrochener Stimmigkeit. Wenn sich zum Schluss eine riesige Leinwand wie ein bauchiges Segel auf das Publikum herabsenkt und ihm die Protagonisten in Großaufnahme geradezu aufdrängt, wirkt das wie eine Überrumpelung, der man sich entziehen möchte.

Die Hellhörigen werden es schon bemerkt haben: Wenn ich diesmal zwischen dem großen Operntanker und der gar nicht so kleinen Schaluppe wählen müsste, würde mein Herz für Spark schlagen. Aber zum Glück ist kein Tsangaris in der Nähe, um mich festzunageln, so dass ich Musiktheater ohne Einschränkung nicht nur als Pluralwort sondern als Pluralerlebnis genießen kann.

[Termine im Mai]

Köln

Das Achtbrücken-Festival, das diesmal um das Thema ‚Musik, Amnesie und Gedächtnis‘ kreist, bietet mit dem Freihafen am 1.5. traditionsgemäß einen ganzen Tag Musik bei freiem Eintritt. Am 7.5. ist das Sun Ra Orchestra im Stadtgarten zu Gast und ein Schwerpunkt gilt diesmal Morton Feldman, u.a. mit zwei morgendlichen Konzerten in der Kunststation Sankt Peter am 2.5. und 4.5. Dort werden ebenfalls am 4.5. Stücke von Martin Smolka und Anna Zaradny aus der Taufe gehoben.
Nach dem Ausscheiden ihres langjährigen Organisten Dominik Susteck hat sich die Kunststation eine Verschnaufpause gegönnt. Unter seinem Nachfolger Michael Veltman geht es jetzt wieder richtig los. Über Achtbrücken hinaus finden Lunchkonzerte am 7. und 14.5. sowie weitere Veranstaltungen am 13.5. (Orgel), 20.5., 27.5. (BRuCH Ensemble) und 28.5. statt und auch mit Feldman geht es weiter: Am 21.5. und 3.6. widmet sich das Ensemble Tra i tempi ‚The late Feldman‘.
In der Alten Feuerwache erwarten uns die reiheM mit dem Pianisten Reinier van Houdt am 3.5. und das Ensemble S201 am 27.5. Ein weiteres Konzert der reiheM mit indonesischem Doom-Metal, Neo-Tribal-Punk und Java-Avantgarde findet am 11.5. im Gebäude 9 statt.
In der Philharmonie stehen außerhalb des Achtbrückenfestivals Pendereckis Threnos am 13.5. und eine Uraufführung von David Philip Hefti am 15.5. auf dem Programm und die Musikfabrik kündigt Montagskonzerte am 16.5. und 23.5., ein Schulkonzert am 17.5. sowie ein WDR-Konzert mit Uraufführungen von Isabel Mundry, Martin Smolka und Ming Tsao am 28.5. an.
Am 1.5. kommt Laß die Libellen ziehen von Friedrich Jaecker im Haus Iona zur Aufführung, im japanischen Kulturinstitut spielt am 6.5. Manabe Naoyuki die Sho, in der Musikhochschule finden ein Kompositionsabend am 7.5. und ein Konzert der Kompositionsklasse am 19.5. statt, Sebastian Gramss kommt mit Hard Boiled Wonderland am 8.5. ins Urania Theater, bei Chamber Remix treffen sich am 8.5. der Pianist Antonis Anissegos und der Cellist Anil Eraslan, in der Kunsthochschule für Medien ist in der Reihe ’soundings‘ am 12.5. Marcus Maeder zu Gast, das Ensemble Garage bringt am 18.5. Acts ‘n Sounds ins Gewölbe und im Lutherturm findet am 25.5. die nächste Soirée Sonique statt.
Fast tägliche Events sind im Loft zu erleben und ON – Neue Musik Köln veranstaltet Workshops zu wechselnden Themen wie Rassismus und Allyship. Weitere Termine und Infos finden sich bei kgnm und Musik in Köln sowie Veranstaltungen mit Jazz und improvisierter Musik bei Jazzstadt Köln.

Ruhrgebiet

Im Kunstmuseum Bochum erklingt am 8.5. Jazz und improvisierte Musik, am 14.5. kann man sich in der Quartiershalle schlafen legen und in der Melanchthonkirche stehen neue Orgelmusik am 21.5., eine Hommage à Olivier Messiaen am 27.5., ein Komponistenportrait von Stefan Heucke am 29.5. und Metamorphosen mit Klangbeispielen am 30.5. auf dem Programm.

Das Dortmunder domicil präsentiert The Dorf am 19.5. und Malstrom am 28.5..

Mit Eigenzeit gründen die Duisburger Philharmoniker ein neues Festival für zeitgenössische Kammermusik. Vom 13. bis 22.5. erwarten uns – kuratiert von Johannes Fischer – sechs Konzerte und zwei Klanginstallationen. Im EarPort findet am 22.5. ein Konzert der Reihe ‚Musik der (Un)Ruhe‘ statt, am 27.5. sitzt Dominik Susteck an der Orgel der Ludgerikirche und im Lokal Harmonie erwarten uns u.a. Sebastian Gramss mit Hard Boiled Wonderland am 5.5., die Soundtrips NRW am 10.5. und KARM am 24.5..

In der Essener Philharmonie spielen Katia und Marielle Labèque am 6.5. Philip Glass‘ Les enfants terribles, EarPort veranstaltet am 12.5. ein Performance-Konzert in der Zentralbibliothek und das ICEM (Institut für Computermusik und Elektronische Medien) der Folkwang Universität kündigt für den 18.5. ein Akusmatikkonzert an. Die Gesellschaft für Neue Musik beschäftigt sich am 6.5. mit Papierkram.

Im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen haben am 26.5. die Kurzopern Das Wundertheater von Hans Werner Henze und Wachsfigurenkabinett von Karl Amadeus Hartmann Premiere.

Düsseldorf

In der Tonhalle erklingt am 29.4., 1. und 2.5. das Konzert für Saxophonquartett und Orchester von Philip Glass und das Notabu-Ensemble setzt am 18.5. seine Reihe ‚Na hör’n Sie mal!‘ fort. Die Robert Schumann Hochschule veranstaltet am 20.5. eine lange Nacht der Neuen Musik mit zahlreichen Uraufführungen aus der Kompositionsklasse Oliver Schneller und José Maria Sanchez Verdu.

Sonstwo

Bereits zum fünften Mal schickt der Landesmusikrat NRW die Reihe Stationen mit Neuer Musik aus NRW durch die Lande. Im Mai kommt der Klang des bedingungslosen Grundeinkommens am 1.5. nach Münster, am 4.5. nach Bielefeld und am 7.5. nach Aachen.

In der Reihe Soundtrips NRW trifft der Harfenist Rhodri Davies vom 2. bis 10.5. in Bonn, Köln, Wuppertal, Düsseldorf, Oberhausen, Dortmund, Münster, Essen und Duisburg auf wechselnde Gäste.

Sebastian Gramss ist mit Hard Boiled Wonderland am 15.5. im Theater Aachen zu erleben.

Neben den Stationen am 4.5. kündigt die Bielefelder Cooperativa Neue Musik am 2.5. einen Jour fixe mit Joachim Heintz an und in der Zionskirche ist am 29.5. das Ensemble Earquake zu Gast.

Im Dialograum Kreuzgang an Sankt Helena Bonn erwarten uns die Soundtrips NRW am 2.5., Sebastian Gramss mit Hard Boiled Wonderland am 7.5. und das E-Mex-Ensemble mit dem Wortklangraum am 18.5. Im nahe gelegenen Sankt Augustin in der Kunsthalle Hangelar findet am 22.5. ein Werkstattkonzert mit Xu Fengxia und Gunda Gottschalk statt.

Im Kunstverein Lippe im Schloss Detmold spielt das Ensemble Horizonte am 15.5. zur Eröffnung der Ausstellung Josepha Gasch-Muche kristallene Klänge. Die Hochschule für Musik kündigt eine Projektwoche Neue Musik mit dem Ensemble Aventure und dem Ensemble Earquake mit Konzerten am 18.5. und 21.5. sowie die Werkstatt für Wellenfeldsynthese am 27.5. an.

Das Theater Hagen kombiniert einen Einakter von Puccini mit A room of one’s own von Outi Tarkiainen nach einem Essay von Virginia Woolf. Premiere ist am 14.5..

Beim sARTfestival von Bayer Kultur kommen im Erholungshaus in Leverkusen die Ursonate von Kurt Schwitters am 27.5. und Rihms 13. Streichquartett am 31.5. zur Aufführung.

Die Cellistin Tomeka Reid ist in Moers zurzeit improviser in residence. Am 5.5., 18.5., 21.5. und 25.5. kann man sie spielen hören.

Die neue Oper von Thorsten Schmid-Kapfenburg widmet sich Graf von Galen. Nach einer Matinee am 1.5. findet am 14.5. im Theater Münster die Uraufführung statt. Die Musikhochschule betritt vom 22. bis 25.5. mit der Klangzeit-Werkstatt Neuland. Neben aktuellen Kompositionen und Uraufführungen von Bijan Tavili, Enver Yalçin Özdiker, Maurício de Bonis und Krystoffer Dreps kommen Referenzwerke der kürzlich verstorbenen Komponisten Frederic Rzewski und George Crumb zu Gehör. In der Black Box erwarten uns die Soundtrips NRW am 8.5., das Trio JazzSmells am 15.5. und Paul Hubweber mit neuem Trio am 22.5.
In der nahe gelegenen Abtei Gerleve ist Irene Kurka am 29.5. mit Musik von Hildegard von Bingen und John Cage zu Gast.

Dominik Susteck ist an seinem neuen Wirkungskreis in Paderborn am 4.5. mit experimenteller Musik im Kirchenraum und am 26.5. mit einem Konzert zu Himmelfahrt zu erleben. Mit letzterem kommt er am 25.5. auch nach Warburg und am 27.5. nach Unna.

Das Studio für Neue Musik beteiligt sich an den Veranstaltungen zum 50. Geburtstag der Universität Siegen mit einem Flötenworkshop und einem Konzert am 13.5..

Vom 6. bis 8.5. finden die Wittener Tage für neue Kammermusik statt – endlich wieder live vor Publikum. Milica Djordjević ist das Portraitkonzert gewidmet und im Schwesternpark kann man die schon für 2021 entstandene SchwesternParkMusik genießen.

Im Wuppertaler ort stehen die Soundtrips NRW am 4.5., cine:ort am 5.5., FleischWolf plus Jonas Gerigk am 13.5. und Salome Amend und Raissa Mehner in der Reihe ‚all female‘ am 14.5. auf dem Programm.

Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz.

Zu den seit 2017 erschienenen Gazetten Neue Musik in NRW

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