DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Re: Einladung zum Forschungskolloquium am 13.10.2026 / 17:00 Uhr

Von: ak, sekretariat
Datum: Thu, 8 Oct 2026
Betreff: [ak-discourse] Re: Einladung zum Forschungskolloquium am 13.10.2026 / 17:00 Uhr
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Prof. Dr. Stefan Weinzierl: Das Audio-Paper. Eine neues Format für die wissenschaftliche Kommunikation

Was ist ein „Audio Paper“ – und welche neuen Möglichkeiten eröffnet es für wissenschaftliches Arbeiten und Publizieren? Der Vortrag stellt das Konzept des Audio Papers vor und zeigt an Beispielen, wie wissenschaftliche Inhalte, Klang und gesprochene Sprache miteinander verbunden werden können, und welchen Mehrwert dieses Format gegenüber klassischen wissenschaftlichen Publikationen bieten kann.

Samuel Braun: Real-Time Chord Estimation Using Structured Compact Neural Networks and Chord Decomposition

Real-time chord estimation remains a challenging task due to the absence of future context and the need for temporally stable predictions. This work presents a causal chord recognition system based on structured compact neural networks derived from the FifthNet architecture. The proposed model combines musically motivated feature representations with pitch-shift-invariant processing and recurrent pitch-class modeling to enable low-latency inference. A structured chord decomposition is employed to represent harmonic content through interpretable components, allowing flexible vocabulary scaling and improved modeling of extended chords. To address temporal fragmentation, a boundary-aware auxiliary decision model is introduced to refine frame-level predictions using differentiable change penalties while maintaining real-time constraints. Experiments on a mixture of publicly available and proprietary datasets demonstrate that recurrent pitch-class modeling substantially improves performance compared to causal convolutional networks. While real-time operation leads to reduced accuracy compared to noncausal models, the proposed temporal smoothing approach significantly reduces oversegmentation and improves overall chord recognition performance. The results indicate that structured representations combined with causal neural architectures provide an effective framework for practical real-time chord estimation.

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Liebe Freunde der Audiokommunikation,

am kommenden Dienstag, den 13.10.2026, um 17:00 Uhr im Raum EN 324 präsentiert Samuel Braun seine Arbeit zum Thema:
„Real-Time Chord Estimation Using Structured Compact Neural Networks and Chord Decomposition“

Dazu möchten wir Sie herzlich einladen. Die Kurzzusammenfassung finden Sie am Ende dieser E-Mail.

Der Zoom-Link für unsere auswärtigen Gäste lautet:

tu-berlin.zoom.us/j/65356423211

Meeting-ID: 653 5642 3211
Kenncode: 141962

Mit herzlichen Grüßen
Kirill Andreev & Stefan Weinzierl

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Samuel Braun: Real-Time Chord Estimation Using Structured Compact Neural Networks and Chord Decomposition

Real-time chord estimation remains a challenging task due to the absence of future context and the need for temporally stable predictions. This work presents a causal chord recognition system based on structured compact neural networks derived from the FifthNet architecture. The proposed model combines musically motivated feature representations with pitch-shift-invariant processing and recurrent pitch-class modeling to enable low-latency inference. A structured chord decomposition is employed to represent harmonic content through interpretable components, allowing flexible vocabulary scaling and improved modeling of extended chords. To address temporal fragmentation, a boundary-aware auxiliary decision model is introduced to refine frame-level predictions using differentiable change penalties while maintaining real-time constraints. Experiments on a mixture of publicly available and proprietary datasets demonstrate that recurrent pitch-class modeling substantially improves performance compared to causal convolutional networks. While real-time operation leads to reduced accuracy compared to noncausal models, the proposed temporal smoothing approach significantly reduces oversegmentation and improves overall chord recognition performance. The results indicate that structured representations combined with causal neural architectures provide an effective framework for practical real-time chord estimation.

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Kirill Andreev
Er/ihm – he/him
Anrede/Form of address: Herr – Mr.

Sekretariat / Office

Technische Universität Berlin

Fakultät I / Inst. f. Sprache u. Kommunikation
FG Audiokommunikation / Sekr. EN-8

Faculty I / Institute for Language & Communication
Audio Communication Group / Office No. EN-8
Einsteinufer 17, 10587 Berlin

GERMANY

sekretariat@ak.tu-berlin.de
+49 (0)30 314-22236
Erreichbarkeit: Di, Do 9-17 Uhr, Fr. n. V.

https://www.tu.berlin/ak

DEGEM News – BERLIN – Newsletter Unerhörte Musik | 2026 | Nr. 17

Von: Unerhoerte Musik
Datum: Thu, 8 Oct 2026
Betreff: Newsletter Unerhörte Musik | 2026 | Nr. 17

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NEWSLETTER 2026 | Nr. 17
13. und 20. Oktober


„Zu viele Musikstücke enden zu lange nach ihrem Ende.“
(Igor Strawinsky)

Liebe Interessierte,

ein Akkordeonduo (noch immer Instrument des Jahres 2026!) am kommenden Dienstag
und
ein Schlagzeugduo darauffolgenden Dienstag erwarten uns in den kommenden beiden Konzerten.

Das Akkordeonduo con:trust mit Marius Staible und Daniel Roth, bereits zum zweiten Mal in der „Unerhörten Musik“ zu Gast, spielt am

Dienstag, 13. Oktober sein aktuelles Programm

Yet to Come

„Lasst uns den Blick auf die Musik richten, die noch nicht existiert.
Während dieser Text entstand, wurden große Teile des Konzertprogramms erst komponiert. Diese Werke werden im Oktober in New York uraufgeführt und erklingen anschließend in Berlin erstmals in Deutschland.
Damit beschäftigt sich dieser Abend mit etwas, das sich einer genauen Beschreibung entzieht: der Zukunft.

Die Werke zweier Komponistinnen bilden hierbei den Rahmen des Programms: „Was, is, is to come“ von Euna Joh bewegt sich zwischen Vergangenheit, Gegenwart und dem, was noch kommen wird,

Pauline Oliveros’ „Sonic Meditations“ wiederum entstehen in jeder Aufführung neu und reagieren auf die Menschen, den Raum und den Moment.

Weiterhin auf dem Programm stehen Stücke von Pauline Oliveros, Wong Foo Jeng DE, Thomas Palmer DE, Euna Joh, Rainer Rubbert, Ishay Brokshtein DE, Turkar Gasimzada DE, Eli Greenhoe DE und Reiko Füting DE

Die Werke dieses Programms verbindet ihre Offenheit. Für uns sind sie musikalische Möglichkeiten. Sie laden dazu ein, dem Ungewissen zuzuhören und Klängen zu begegnen, die erst im Augenblick ihrer Aufführung vollständig werden.
Was uns erwartet, wissen wir noch nicht.
Genau darin liegt ihr Reiz.“

… und wie immer zusätzlich als Livestream:
https://youtube.com/live/J29YSXsFmEU

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Das Schlagzeug-/Performerduo Amoeba mit Alejandro Sarriegui & Moritz Koch präsentiert unter dem Verwirrtitel

Wer Ohren hat, der sehe.
Wer Augen hat, der höre.

am Dienstag, 20. Oktober Werke von Carola Bauckholt, Manos Tsangais, Yiran Zaho, Rebecca Saunders und Georges Aperghis.

„Dieses Konzert des Duo Amoeba bewegt sich an der narrativen Schnittstelle zwischen Musik und Szene, wo der Klang zum Bild wird und die Geste sich in musikalischen Diskurs verwandelt.

Das Programm lädt das Publikum zu einer erweiterten sensorischen Erfahrung ein, bei der Hören und Sehen aufhören, getrennte Handlungen zu sein, und sich zu einem einzigen künstlerischen Ereignis verbinden.“

… und wie immer zusätzlich als Livestream:
https://youtube.com/live/GZhqJv4qWoI

 

 

Dienstag, 13. Oktober 2026 | 20:00 Uhr


Yet to Come

LIVE-STREAM:  https://youtube.com/live/J29YSXsFmEU

Akkordeonduo con:trust

Marius Staible & Daniel Roth

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Yet to Come

 

Pauline Oliveros

Sonic Meditations (1971)
VIII. Environmental Dialogue
Sonic Meditations sind für die Gruppenarbeit über einen längeren Zeitraum mit regelmäßigen Treffen gedacht. Es sind keine besonderen Fähigkeiten erforderlich. Jede Person, die bereit ist, sich darauf einzulassen, kann teilnehmen. Die Sammlung besteht aus 25 kurzen Sätzen, die in ihrer Länge variieren können. Die Besetzung ist frei wählbar. Jede Person sucht sich einen Platz, entweder in der Nähe der anderen oder entfernt von ihnen, entweder drinnen oder draußen. Beginne die Meditation, indem du deinen eigenen Atem beobachtest. Während du dir der Klänge aus der Umgebung bewusst wirst, beginne allmählich, die Tonhöhe der Klangquelle zu verstärken. Verstärke sie entweder stimmlich, gedanklich oder mit einem Instrument. Wenn du den Kontakt zu einer Klangquelle verlierst, warte ruhig auf eine neue. Verstärken bedeutet, etwas zu kräftigen oder aufrechtzuerhalten. Liegt die Tonhöhe der Klangquelle außerhalb deines Stimm- oder Spielbereichs, verstärke sie gedanklich.

Pauline Oliveros war eine einflussreiche US-amerikanische Komponistin, Akkordeonistin und Pionierin der elektronischen Musik, deren künstlerisches Schaffen sich durch experimentelle Ansätze in Improvisation, Klangforschung und meditativer Praxis auszeichnete. Sie entwickelte das Konzept des „Deep Listening“, das Zuhören als bewusste, ganzheitliche und transformative Erfahrung versteht und weit über das rein Musikalische hinausweist. Ihr Werk verbindet akustische Wahrnehmung, räumliches Hören und kollektive Achtsamkeit zu einer eigenständigen künstlerischen Praxis. Als Mitbegründerin des San Francisco Tape Music Center in den 1960er-Jahren sowie durch ihre umfangreiche Lehrtätigkeit prägte sie die Entwicklung der zeitgenössischen Musik nachhaltig. Ihre Kompositionen wurden international aufgeführt und beeinflussten Generationen von Musikerinnen und Klangkünstlern. Oliveros lehrte unter anderem an der University of California, San Diego, und gründete später das Deep Listening Institute, mit dem sie ihre künstlerischen und pädagogischen Ansätze weiterentwickelte und weltweit vermittelte.

 

Wong Foo Jeng

Sculpture (2026) DE

Während eines Besuchs im Noguchi Museum stellte ich mir die Frage, ob es eine grundlegende Verbindung zwischen Skulptur und Musik gibt. Wie kommt es, dass diese beiden Praktiken unter dem gemeinsamen Begriff „Kunst“ zusammengefasst werden? Ihre Materialien sind grundverschieden, und ihre räumlichen und zeitlichen Formen sind in unterschiedlichem Maße organisiert. Die grundlegende Verbindung liegt daher nicht in den Konstruktionen der jeweiligen Kunstform, sondern in der Funktion ihrer Werke. Bei der Betrachtung einer Skulptur erhält der Betrachter Zugang zu einer ästhetischen Erfahrung der Welt, die allein aufgrund der physischen Existenz der Skulptur entsteht. Auch Musik besitzt diese Eigenschaft. Die Organisation von Klängen, die sich über die Zeit entfalten, ist das Medium, durch das eine ästhetische Welt zum Klingen gebracht wird. Wenn man diesen Gedanken noch einen Schritt weiter in den musikalischen Bereich führt, wird das Instrument zu einem Medium für den Zugang zum Klang, während die Komposition selbst zu einem Instrument wird, das eine ästhetische Erfahrung kontextualisiert. Davon inspiriert, habe ich für das Stück Sculpture eine musikalische Welt geschaffen, in der das Material mit der physischen Form seines Klangs verbunden ist. Die von den Instrumenten gespielten Töne fungieren als mikroskopische Klangfiguren, die eine Makroform konstruieren – eine Bezugnahme auf James Tenneys Konzept der „Temporal Gestalt Perception“.

 

Wong Foo Jeng (geb. 1997, Malaysia) ist Komponist und Multiinstrumentalist. Seine Musik verbindet Elemente zeitgenössischer Komposition, Improvisation und elektroakustischer Musik. Er erhielt Aufträge von zeitgenössischen Musikensembles und Organisationen wie New Thread Quartet, Orchestra Q, New Chamber Ballet, Chaospace, Noise Catalogue, BeComEnsemble und Dice Trio. Seine Werke wurden außerdem von andPlay, dem Clark Art Institute, dem Concours International De Piano D’Orléans, der Asian American Arts Alliance, der Ilham Gallery, ArtsBasel, dem Yarn/Wire Institute und dem St Petersburg International New Music Festival präsentiert. Er ist Gewinner der El Paso Original Music/New Ideas Competition und war Finalist beim American Prize in Composition. Als Interpret trat er unter anderem bei National Sawdust, OPERA America, Mise-En Place, dem DiMenna Center, Scholes Street Studio, dem Kuala Lumpur Performing Arts Center, dem Time Is Art Festival und dem Borneo Jazz Festival auf. Außerdem ist er Gründungsmitglied des experimentellen NoiseDuos Translasi.

 

Ishay Brokshtein

The translator’s note (2026) DE
Die Idee der Übersetzung (Translation) ist auf mehreren Ebenen im Stück präsent. Die erste betrifft einen großen Teil meiner Arbeit. Manchmal habe ich beim Komponieren das Gefühl, dass ich etwas aus meiner Vorstellung übersetze, anstatt das Stück unmittelbar zu schreiben. Mein Zugang zum ursprünglichen Klangbild kann sich im Laufe der Zeit verändern und das Ergebnis verfälschen. Auch in der Beziehung zwischen den Akkordeonisten und zwischen ihren vier Händen findet eine Übersetzung statt. Es ist, als gäbe es vier Sprecher, die einander in ihre eigenen Rhythmen, Register, Dynamiken usw. übersetzen. Dasselbe musikalische Material kann unterschiedlich erscheinen, je nachdem, wer es „spricht“. Eine dritte Ebene der Übersetzung betrifft die Konstruktion des musikalischen Materials. Das Stück basiert vollständig auf sechs Clustern, die in zahlreichen Transpositionen erscheinen. Die Konstruktion dieser Cluster basiert auf dem Thema von Niccolò Paganinis 24 Capricci: Ein Ton der Melodie erscheint in jedem Cluster, und zwar in einer bestimmten Reihenfolge. Dies entsprang keinem besonderen Interesse an Paganinis Melodie selbst, sondern meiner Faszination für deren Geschichte der Übersetzung. Die Melodie wurde im Laufe der Musikgeschichte vielfach verwendet, unter anderem von Komponisten wie Liszt, Brahms, Rachmaninow und Lutosławski, die Variationen über dieses Thema schrieben. Im Gegensatz zu früheren Werken ist mein Stück selbst keine Übersetzung des Paganini-Themas. Die Melodie ist im Stück weder hörbar noch erkennbar. Stattdessen ist das Stück eine Anmerkung zur Idee der Übersetzung: eine Reflexion über den Prozess, durch den musikalisches Material von einem Werk, einer Sprache oder einem Kontext in einen anderen übergehen kann. Wie die Anmerkung eines literarischen Übersetzers reproduziert das Stück das Original nicht. Das Original ist abwesend; was bleibt, ist ein Kommentar zum Übersetzungsprozess – ein sekundäres Nebenprodukt, das das Original aus einer neuen Perspektive beleuchtet.

Ishay Brokshtein – Ich bin in Israel aufgewachsen und lebe heute in New York – zwei Orte, die mein Verständnis von Musik sowohl als Flucht vor der Realität als auch als Möglichkeit, sich mit ihr auseinanderzusetzen, geprägt haben. Derzeit promoviere ich im Fach Komposition an der Manhattan School of Music, wo ich bei Reiko Füting studiere. Mich interessiert die Schaffung musikalischer Räume, in denen das Physische und das Abstrakte, das Spielerische und das Beunruhigende gleichzeitig existieren können. Chaos und Stille sind zwei zentrale Begriffe meines musikalischen Denkens. Viele meiner Werke beginnen mit einem Interesse an Textur und Klangfarbe sowie an Klang als Bewegung und Farbe. Im Jahr 2023 begann ich, einen quantitativen Ansatz zur Analyse musikalischer Texturen zu entwickeln. Seitdem interessiert mich Klang zunehmend als dynamischer Prozess. Oft entwerfe ich diese Prozesse mithilfe präziser numerischer Systeme, lasse dabei aber Raum für Intuition. Ich fühle mich von Ideen und natürlichen Prozessen aus Mathematik, Physik, Biologie und Literatur angezogen und davon, wie sie – aus einer musikalischen Perspektive betrachtet – Bewegung, Farbe und Strukturen hervorbringen können.

Turkar Gasimzada

Interlude #2 for intonarumoris and cicadas: June (2026) DE
Das Stück wurde für das Akkordeonduo con:trust, für Marius und Daniel, komponiert.
Ma per me, Lasso – ein Madrigal von Luca Marenzio (1553–1599) – erklingt aus dem Backstage-Bereich, arrangiert und vorab aufgenommen von zwei Akkordeonisten.
Das Stück integriert außerdem die Shushtarund Humayun-Modi der aserbaidschanischen Mugham-Musik. Abgesehen von diesen Details kann das Stück als Intermezzo zu Musik für Intonarumori verstanden werden – sei es zu Russolos Musik oder zu Werken anderer Komponisten, die für diese Instrumente geschrieben wurden – und zwar sowohl im Rahmen eines klassischen Konzerts als auch in einem offenen Raum, in dem im Juni Zikaden zu hören sind.

Der ursprünglich aus Aserbaidschan stammende Turkar Gasimzada hat mit seiner Musik zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen und war bei zahlreichen Festivals und Konferenzen für zeitgenössische Musik vertreten. Zu seinen jüngsten Aufführungsorten und Veranstaltungen gehören die International Computer Music Conference (Chile), das Saint-Petersburg New Music Festival (Russland), die Music Biennale Zagreb (Kroatien), die SCI National Online Conference (USA), das Bang on a Can Summer Festival (USA), das Örebro Contemporary Music Festival (Schweden), das Unerhörte Musik Festival (Deutschland), das Charlotte New Music Festival (USA) und das Etchings Festival (Frankreich). Zu seinen jüngsten Kooperationen und Auftragswerken gehören Projekte mit Klangforum Wien (Österreich), dem Moscow Contemporary Music Ensemble, dem ECCE Ensemble (USA/Frankreich), Ensemble Courage (Deutschland), dem Contemporary Music Ensemble der Boston University (USA), Ecoute Ensemble (Schweiz), Frontiers New Music Ensemble (Oklahoma, USA), CNM Ensemble (Iowa, USA), Noise-Bridge Duo (Stuttgart, Deutschland) sowie mit Allen Otte (Ohio), Avital Cohen (Schweiz), Erica Dicker (New York), Sergej Tchirkov (Russland) und Daniel Vaczi (Ungarn). Gasimzada promovierte im Fach Komposition an der University of Cincinnati, wo er bei Mara Helmuth und Michael Fiday studierte. Außerdem erwarb er einen Masterabschluss in Komposition an der Manhattan School of Music, wo er bei Reiko Füting studierte. Als engagierter Pädagoge unterrichtete er an Universitäten wie der American University of the Middle East (Kuwait), der University of Cincinnati (USA) und dem National Conservatory of Azerbaijan. Derzeit ist er zum Dekan der School of Arts an der Karabakh University berufen. Gasimzadas Partituren werden von Babel Scores veröffentlicht

Eli Greenhoe

For Alvin Lucier (2026) DE
Wann beginnt der Moment, wo wir nicht mehr das Gewohnte hören, sondern etwas komplett neues? for Alvin Lucier ist mit der Absicht geschrieben, zwei Akkordeons miteinander und mit dem Nachhall des Raumes, in dem sie gespielt werden, in Resonanz treten zu lassen.
Das Stück initiiert ein Zusammenspiel zwischen einem Instrument, dessen Klang normalerweise rasch verklingt, sobald der Luftstrom unterbrochen wird, und einem Raum, der auf die erzeugten Klänge resonierend antwortet. In dieser Wechselwirkung wird der Raum zu einem aktiven Bestandteil des Akkordeonklangs – eines Instruments, dessen Töne gewöhnlich in ganz anderen akustischen Umgebungen entstehen, hier jedoch vom Nachhall des Raumes aufgenommen und verwandelt werden.
For Alvin Lucier ist dafür konzipiert, ohne Verstärkung in einem stark hallenden Raum aufgeführt zu werden, der die Wechselwirkungen zwischen den Tönen und Klangfarben verstärkt und verlängert. Soll das Stück jedoch in einem trockeneren oder weniger hallenden Raum aufgeführt werden, ist empfohlen, die Instrumente zu verstärken und dem verstärkten Klang eine moderate Menge künstlichen, jedoch natürlich klingenden Nachhalls hinzuzufügen.

Eli Greenhoe ist ein Komponist, Produzent, Dirigent und Gitarrist aus Brooklyn, New York. Seine Werke wurden unter anderem von loadbang, Ensemble Dal Niente, Bergamot Quartet, Miranda Cuckson, Aki Takahashi und Contemporaneous in Auftrag gegeben und aufgeführt. Er erhielt Fellowships, Residenzen und Auszeichnungen von der American Academy of Arts and Letters, I-Park, ASCAP, Bang on a Can, Beth Morrison Projects und Yale University. Als Songwriter und Produzent arbeitet er regelmäßig mit Musikerinnen und Musikern unterschiedlichster Traditionen zusammen. Vor allem nimmt er Musik auf und tritt als eine Hälfte eines von ihm gemeinsam mit dem Komponisten und Multiinstrumentalisten Hans Bilger geleiteten Projekts auf. Das Duo veröffentlichte 2025 sein Debütalbum Orchids beim Label Adhyâropa Records, das vom belgischen Radiosender BRF 1 als „a vibrant burst of blossoms … very fascinating“ beschrieben wurde. Als Interpret bewegt sich Eli in vielfältigen musikalischen Kontexten. Er spielt regelmäßig im improvisierenden Sextett Locomotive, das von Adam O’Farrill und David Leon geleitet wird, sowie gemeinsam mit der Geigerin und Komponistin Ledah Finck im Avant-Folk-Duo Freddy and Sally. Zu seinen jüngsten Engagements als Gitarrist gehören Auftritte mit Contemporaneous, der Yale Philharmonia und beim Norfolk Chamber Music Festival. Als Dirigent brachte er kürzlich Patricia Brennans abendfüllendes Werk Of the Near and Far für improvisierendes Ensemble in der Jazz Gallery in New York zur Uraufführung. Greenhoe ist außerdem im interdisziplinären Bereich aktiv: Seine Film- und Werbemusik wurde online im Vogue Magazine präsentiert und war Teil der offiziellen Auswahl des Maryland Film Festival 2020. Gemeinsam mit dem Filmemacher Max Bowens arbeitet er regelmäßig zusammen. Ihr jüngstes Projekt, Looking at You Looking at Me, wurde für die Teilnahme am Festival Cinéma du Réel 2026 in Paris ausgewählt. Eli absolviert derzeit den Doctor of Musical Arts an der Yale School of Music.

 

Pauline Oliveros

Sonic Meditations (1971)
XXI. What constitutes your musical universe?
 

Euna Joh

Was, is, is to come (2024)
Das Stück entfaltet sich als klangliche Reflexion über Zeit – über das, was war, das, was ist, und das, was unausweichlich auf uns zukommt. Unterschiedliche Spieltechniken des Akkordeons (Vibrato, Tastentremolo, Balgtremolo und Bellows Shake) – die üblicherweise nur einzeln erzeugt werden können – werden dank der Besetzung von zwei Akkordeons miteinander kombiniert. Zwischen beiden Instrumenten entstehen so fragile Übergänge, Verdichtungen und Reibungen, die den Klangraum in ständiger Bewegung halten. Ein zentrales Bezugselement bilden Zitate aus der Messe Holy Holy Holy.

Euna Joh ist eine koreanisch-amerikanische Komponistin und Pianistin mit Lebensmittelpunkt in New York City. Ihre künstlerische Arbeit widmet sich den kognitiven Dimensionen von Erinnerung, dem menschlichen Verlangen sowie Einflüssen traditioneller koreanischer Musik. Dabei verfolgt sie das Ziel, die vielschichtigen Verflechtungen von Gedächtnis, kultureller Identität und musikalischem Ausdruck freizulegen und eine eindringliche Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herzustellen. Ihre Kompositionen wurden in den gesamten Vereinigten Staaten, Europa sowie in Südkorea aufgeführt. Sie arbeitete mit renommierten Musikerinnen und Ensembles zusammen, darunter Miranda Cuckson, das JACK Quartet, Windscape, das Unheard-of Ensemble und das Tactus Ensemble. Euna Joh erwarb ihren Master of Music in Komposition an der Manhattan School of Music bei Reiko Füting sowie einen doppelten Bachelor of Music in Klavier und Komposition an der West Virginia University, wo sie bei Peter Amstutz, David Taddie und Yu-Chun Chien studierte.

 

Thomas Palmer

A Chantar (2026) DE
Das Werk nimmt Bezug auf das einzige erhaltene Lied der Comtessa de Dia, „chantar m’er de so qu’eu no volria“ („Ich muss ein Lied singen, das ich lieber nicht singen würde“), ein Werk des 13. Jahrhunderts über unerwiderte Liebe. Das Stück bezieht sich außerdem auf Chornobyldorf, eine Oper, die inmitten der kulturellen Bruchstücke spielt, die nach einer Apokalypse zurückgeblieben sind und in der Akkordeons eher wegen ihrer visuellen und kulturellen Wirkung als wegen ihrer konventionellen musikalischen Funktion eingesetzt werden. Fragmente neuerer Musik, die sich überwiegend mit denselben Themen beschäftigen, über die auch die Comtessa vor Jahrhunderten schrieb, ziehen eine Verbindung vom 13. Jahrhundert über eine Realität, die nicht existiert (aber existieren könnte), bis in die Gegenwart – durch Musik, von der nie erwartet wurde, dass sie für immer erhalten bleibt. Das Stück stellt sich vor, welche Fragmente von uns für die Zukunft übrigbleiben könnten, zerbrochen durch die Zeit oder durch eine Apokalypse. Haben wir schon immer Kunst über dieselben Dinge geschaffen?

Thomas Palmer (geb. 1997) ist ein in New York City lebender Komponist. Seine Werke wurden in den gesamten USA von Ensembles wie den Grammy-prämierten Imani Winds, dem Akropolis Quintet, Miranda Cuckson, John Popham, Lucy Shelton, Windscape und Noise Catalogue aufgeführt. Thomas erhielt den John and Lucrecia Herr Award for Composition und den Arthur M. Fraser Award sowie den Presser Scholar Award für außergewöhnliche musikalische und akademische Leistungen. 2019 wurde er im NPR-Programm Sonatas and Soundscapes des South Carolina Public Radio interviewt. Seine Werke werden von Murphy Music Press und MusicSpoke veröffentlicht. Sein Stück Don!t! Pa!nic! wurde 2021 als Gewinner des Carl Kanter Prize der Manhattan School of Music ausgewählt. 2022 war Thomas Finalist beim ASCAP Foundation Morton Gould Young Composer Awards Competition. Thomas interessiert sich insbesondere für neue und experimentelle Musik sowie für die Schnittstellen von Musik und Technologie, Erinnerung, Popkultur und Internet-Ephemera. Er erwarb seinen B.M. in Komposition an der University of South Carolina und seinen M.M. in Komposition an der Manhattan School of Music, wo er bei Dr. Reiko Füting studierte.

 

Rainer Rubbert

Essentials I (2012)

I. rubato
II. feroce
III. calmo

Der 1. Satz – rubato – ist eine arabeske Introduktion, 
der 2. Satz – feroce – besteht aus vier musikalischen Gesten, die vielfältig kombiniert werden,
der 3. Satz – calmo beschränkt sich auf vier dreistimmige Akkorde.

Rainer Rubbert wurde 1957 in Erlangen geboren und wuchs in Berlin auf.
1975-1981 Kompositionsstudium an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Witold Szalonek. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. 1979 den Prix Marcel Josse, 1986/87 das Cité des Arts-Stipendium Paris, 1989 den Kompositionspreis Budapest, 1992 den Kunstpreis Musik der Akademie der Künste, 2003 das Villa-Serpentara-Stipendium, 2007 den Carl-von-Ossietzky-Kompositionspreis und 2012 den Premio Città di Fossacesia.
2008 schrieb er die Kleist Oper nach dem Libretto von Tanja Langer.
2013 wurde er mit dem Deutschen Musikautorenpreis ausgezeichnet.
Er lebt und arbeitet in Berlin.

Reiko Füting

Reines, klares Blau (2026) DE
Das Stück wurde für das Akkordeonduo con:trust geschrieben und ist ihm in Dankbarkeit und Bewunderung gewidmet. Der Titel spielt auf die Lyrik Georg Trakls an, in der die Farbe Blau häufig vorkommt. „Blau“ ist außerdem die Referenz im Titel von Salvatore Sciarrinos Solo-Akkordeonkomposition Vagabund blu, deren Klangwelt als wichtigste klangliche Inspiration für dieses Stück diente. Darüber hinaus zitiert die Komposition eine harmonische Progression aus Josquin Desprez’ Motette „Nymphes du bois“, auch bekannt als „Lamentation on the Death of Ockeghem.“

Reiko Füting wurde 1970 in Königs Wusterhausen geboren. Nach dem Besuch der Musikhochschule Wernigerode und ihres Rundfunk-Jugendchores studierte er Komposition und Klavier an der Hochschule für Musik Dresden, an der Rice University in Houston (Texas), an der Manhattan School of Music in New York City und an der Seoul National University in Südkorea. Zu seinen wichtigsten Lehrern gehören die Komponisten Jörg Herchet und Nils Vigeland sowie der Pianist Winfried Apel. Nach einer Lehrtätigkeit im Fach Vokalcoaching an der Hochschule für Musik und Theater Rostock wurde Reiko Füting im Jahr 2000 zum Professor für Komposition und Musiktheorie an der Manhattan School of Music berufen. Seit 2005 leitet er dort die Abteilung für Musiktheorie und seit 2020 die Kompositionsabteilung. 2022 wurde er zusätzlich zum Dean of Academic Core ernannt. Als Gastdozent unterrichtete er an Universitäten, Musikhochschulen und Festivals in Österreich, China, Kolumbien, Italien, Russland, Südkorea und den USA. Als mehrfach ausgezeichneter und mit Stipendien geförderter Komponist wurde Reiko Fütings Musik in zahlreichen Ländern Europas, Nord- und Südamerikas sowie Asiens aufgeführt. Er arbeitete mit international renommierten Interpretinnen, Interpreten und Ensembles zusammen, wobei sein besonderes Interesse Chören, Vokalensembles und Ensembles mit historischen Instrumenten gilt. Aufnahmen seiner Musik erscheinen vor allem beim New Yorker Label New Focus Recordings; seine Partituren werden vom Verlag Neue Musik in Berlin veröffentlicht. 2021 initiierte er in New York die Konzertreihe „New Sounds New Sounds New“, aus der die Organisation „new = living: music!“ hervorging. 2022 wurde sein Musiktheaterwerk über das Leben der Mystikerin Mechthild von Magdeburg anlässlich der Wiedereröffnung des Konzerthauses in Magdeburg uraufgeführt.

„Mit meiner Musik möchte ich die psychologische Natur der Erinnerung erforschen, wie sie sich im kompositorischen Mittel des musikalischen Zitats widerspiegelt. Indem ich dieses Mittel im gesamten Spektrum von Aneignung, Integration, Disassimilation, Desintegration und Segregation verwirkliche und mich frei zwischen klaren Grenzen und allmählichen Übergängen bewege, können Zitat und Erinnerung dazu dienen, über zeitgenössische künstlerische, kulturelle, soziale und politische Phänomene zu reflektieren.“

CON:TRUST

Das Akkordeonduo con:trust, gegründet im Jahr 2016 in Weimar, setzt sich aus den preisgekrönten Akkordeonisten, Komponisten und Pädagogen Marius Staible und Daniel Roth zusammen.
Die beiden Musiker engagieren sich aktiv für die Weiterentwicklung des Akkordeons und seiner Literatur.
Sie selbst betonen: „Das Akkordeon ist ein junges Instrument und spiegelt somit unseren Zeitgeist wider – es ist wunderbar, dazu etwas beitragen zu können.“
Staible und Roth haben zahlreiche Uraufführungen von Werken nationaler und internationaler Komponist:innen, darunter Uroš Rojko, C. René Hirschfeld, Tim Helbig und Gianluca Castelli, realisiert. Sie traten bei angesehenen Festivals und Konzertreihen auf, wie dem Kurt Weill Fest in Dessau, den Bachspielen in Leipzig, New Sounds New Sounds New in New York sowie dem Kunstfest Weimar.

Marius Staible, der aus Nürnberg stammt, hat klassisches Akkordeon und Musikpädagogik bei Stephan Bahr und Prof. Claudia Buder sowie im „Profil Neue Musik“ Musikproduktion und Elektroakustik am SEAM in Weimar studiert. Im Jahr 2021 wurde er erster Preisträger des internationalen Akkordeonwettbewerbs in Vilnius.

Daniel Roth wuchs im Saarland auf und studierte Akkordeon bei Prof. Claudia Buder, Prof. Ivan Koval und Prof. Veli Kujala in Weimar und Helsinki sowie Musiktheorie als Zweitfach bei Prof. Jörn Arnecke und Marcus Aydintan in Weimar. 2023 wurde er mit dem 1. Preis des internationalen Akkordeonwettbewerbs accordions-nous in der Kategorie Senior Variety in Belgien ausgezeichnet.

Das Duo wurde 2017 erster Preisträger der beiden internationalen Kammermusikwettbewerbe Val Tidone und Tino Anguissola Scotti in Italien. Es folgten Konzertreisen in die Tschechische Republik und nach Israel, sowie Auftritte in der Berliner Philharmonie. Das Duo erhielt für seine besonderen musikalischen Leistungen den Franz Liszt Preis 2022. Nach konzertanten Auftritten in Griechenland, Österreich, Belgien, Frankreich, Finnland, den vereinigten Arabischen Emiraten und Israel krönten Staible und Roth 2024 ihren internationalen Erfolg mit einer Konzerttournee in New York, Toronto und Berlin. Ihre Teilnahme am Supertalent 2024 war ein großer Erfolg: Der Auftritt des Duos zählt mit über 2 Millionen Aufrufen auf YouTube zu den erfolgreichsten Acts der Sendung. 2025 wurde das Duo con:trust mit dem 1. Preis des John Cage Awards in Halberstadt ausgezeichnet

Dienstag, 20. Oktober, 20:00 UhrWer Ohren hat, der sehe.
Wer Augen hat, der höre.
LIVE-STREAM:  https://youtube.com/live/GZhqJv4qWoI

Duo Amoeba

Alejandro Sarriegui & Moritz Koch,Schlagzeug und Performance

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Wer Ohren hat, der sehe.
Wer Augen hat, der höre.

 

Carola Bauckholt

Hirn und Ei (2011)
für 2 Performer mit Regenjacken

Das Stück, das ursprünglich für vier Schlagzeuger geschrieben wurde, zeigt die Szene einer absurden Begegnung zwischen Figuren, die durch Geräusche ihrer Jacken und Kleidungsstücke ein Kommunikationssystem aufbauen. Es lassen sich ineinander verflochtene „Dialoge“, Klänge, Ausdrücke und Aktionen unterscheiden. Gemeinsam erweitern sie das Musikalische ins Außermusikalische und schaffen so eine intermediale Kunstform. Diese vom Duo Amoeba präsentierte Neufassung schlägt eine Umsetzung für zwei Musiker auf der Bühne vor.

Carola Bauckholt (*1959 in Krefeld) studierte Komposition bei Mauricio Kagel in Köln. 1985 gründete sie den Thürmchen Verlag und 1991 das Thürmchen Ensemble. Von 2015 bis 2024 war sie Professorin für Komposition an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Zudem wirkt sie als weltweite Gastdozentin und ist seit 2021 Direktorin der Sektion Musik der Akademie der Künste Berlin.
Im Zentrum ihres Schaffens steht das Nachdenken über Wahrnehmung. Bauckholt verbindet Musiktheater, visuelle Kunst und konzertante Musik, wobei sie oft geräuschhafte Klänge und ungewohnte Mittel in ihrer freien Entfaltung erkundet.
Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Musikautorenpreis (2010), dem Abbiati Prize (2025) sowie dem Louis Spohr Preis (2025). Internationale Porträtkonzerte (u. a. Chicago, Witten, New York) und Residenzen – wie in der Villa Massimo (1997), Villa Aurora (2022) und Villa I Tatti (2021) – unterstreichen ihre renommierte Stellung in der zeitgenössischen Musik.

 

Yiran Zaho

Piep (2014/15)
für 2 Performer mit Metronomen

Für zwei Metronome KORG MA-1. Das Metronom, das gewöhnlich ein Werkzeug zum Trainieren verschiedener musikalischer Fähigkeiten ist, wechselt in diesem Stück seine Rolle und wird selbst zum Musikinstrument. Es verlässt seine dienende Funktion und wird zum Protagonisten des musikalischen Diskurses. Die durch die verschiedenen Funktionen bestimmten Bewegungen spiegeln sich auf dem kleinen digitalen Display der Geräte wider und bilden eine Art mechanische Choreografie.

Die in Berlin lebende Komponistin und Performerin Yiran Zhao ist musikalische Leiterin der Performance-Kompanie OBLIVIA (Helsinki). In ihren Arbeiten verbindet sie Musik mit performativen Elementen, Licht, visueller Kunst und weiteren Medien. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Physis der Aufführung: Seit ihren Anfängen in Europa nutzt Zhao den menschlichen Körper und Alltagsgegenstände intensiv als kompositorisches Material.
Zhao studierte Komposition bei Guoping Jia, Caspar Johannes Walter, Erik Oña sowie Carola Bauckholt und unterrichtete an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.
Ihre Werke wurden international auf renommierten Festivals und von führenden Ensembles aufgeführt – darunter das Deutsche Symphonie-Orchester, Ensemble Modern, Ensemble Musikfabrik, Wien Modern, Eclat sowie die Darmstädter Ferienkurse. Für ihr Schaffen erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. von der Akademie der Künste Berlin, den Musikfonds, NOperas! sowie Artist-in-Residence Munich 2024. 2022 erschien ihre Porträt-CD in der
 WERGO – Edition Zeitgenössische Musik.

Manos Tsangais

Tafel I (Wissers Wedertraum) (1989)
für 2 Performer mit Licht und Objekten
Eine intime Szene, konzipiert als ein klangliches und visuelles Objekttheater für zwei Performer an einem Holztisch, mit Walkman, Radio, mobilen Lichtquellen und diversen Objekten.

Manos Tsangaris (*1956 in Düsseldorf) ist Komponist, Schlagzeuger, Lyriker und Ausstellungskünstler. Er studierte u. a. bei Mauricio Kagel an der Musikhochschule Köln und gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des zeitgenössischen experimentellen Musiktheaters.
Ein zentrales Thema seines Schaffens ist die Erforschung von Bedingungen der Kommunikation. Seine Kompositionen – oft als vielschichtige Raum-Zeit-Installationen angelegt – verbinden Musik, Sprache, visuelle Kunst und szenische Elemente. Dabei macht er das Publikum und die Raumsituation häufig zum integralen Bestandteil der Aufführung.
Von 2003 bis 2021 war Tsangaris Professor für Komposition an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Er leitete gemeinsam mit Michael Wertmüller die Münchener Biennale und ist seit 2024 Präsident der Akademie der Künste Berlin. Für sein interdisziplinäres Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kunstpreis der Stadt Zürich, den Schneider-Schott-Musikpreis sowie den Deutschen Musikautorenpreis der GEMA.

–

Rebecca Saunders

Void II (2014/2020)
für Schlaginstrumente
Das Werk ist ursprünglich für zwei Schlagzeuger und Orchester konzipiert. Die hier präsentierte zweite Fassung ist ausschließlich für zwei Schlagzeuger geschrieben. Es gehört zu ihren zentralen Arbeiten, in denen sie die physische Präsenz von Klang, Stille und Raum im Konzertsaal erforscht. Der Titel Void beschreibt kein bloßes Fehlen von Ton, sondern die Qualität der Stille vor, nach und zwischen den Klängen. Saunders versteht das Schlagwerk als Material, das Energie, Dichte sowie akustische Rest- und Nebengeräusche erzeugt. Die zwei Solo-Percussionisten fungieren als musikalisches Zentrum und Reibungsfläche. Ihr Instrumentarium umfasst erweiterte Spieltechniken wie das Schaben, Reiben und langsame Entfalten von Resonanzen auf Metallscheiben und Fellen sowie den Einsatz von Instrumenten, die aus jahrelanger Erforschung verschiedener Klangquellen entstanden sind. Das Stück bewegt sich zwischen kaum hörbaren, an der Wahrnehmungsgrenze schwebenden Texturen und wuchtigen, hochexplosiven Klangausbrüchen.

Mit ihrer unverkennbaren und bemerkenswerten Klangsprache ist die in Berlin lebende britische Komponistin Rebecca Saunders (geb. 1967) eine der führenden internationalen Vertreterinnen ihrer Generation. Im Fokus ihres Werks liegen die plastischen und räumlichen Eigenschaften von organisierten Klängen sowie kollaboratives Arbeiten im Dialog mit verschiedenen Musikern und Künstlern.
In London geboren, studierte sie Komposition bei Nigel Osborne und Wolfgang Rihm. Für ihre Kompositionen hat Saunders zahlreiche Preise erhalten, darunter den Ernst von Siemens Musikpreis 2019 und erhielt zuletzt den Goldenen Löwen für Musik der Biennale von Venedig 2024. Sie erhielt dem Ehrendoktorwürde von den Universitäten Huddersfield in 2018 und Edinburgh in 2023. Sie ist Mitglied der Akademien der Künste in Berlin, München und Dresden.

 

Georges Aperghis

Retrovailles (2013)
für 2 Perkussionisten mit Stimme und Phonemen, Körperperkussion, Gestik und Alltagsgegenständen
Das Stück untersucht eine wiedererkennbare soziale Situation: Zwei alte Bekannte begrüßen sich und erinnern sich an gemeinsame Erfahrungen. Die Kommunikation wird jedoch durch Silben ohne eindeutige semantische Bedeutung und durch theatralisierte Aktionen vermittelt. Geschrieben für zwei Performer, baut die Inszenierung mit schlichten Requisiten wie einem Tisch, einer Flasche, einem Glas sowie dem Einsatz des menschlichen Körpers und der Stimme eine dramatische Situation auf, in der sich alltägliche Gesten und fragmentierte Sprache in musikalisches und theatralisches Material verwandeln.

Georges Aperghis (*1945 in Athen) ist ein griechischer Komponist, der seit 1963 in Paris lebt und arbeitet. Er gilt als einer der prägendsten Pioniergestalten des zeitgenössischen Musiktheaters.
Ausgehend von autodidaktischen Studien entwickelte er eine eigenständige Klangsprache, in der die Verbindung von Musik, Theater, visueller Kunst und Sprache im Zentrum steht. Charakteristisch für sein Werk ist der Einsatz fragmentierter Phoneme, sprachlicher Silben sowie die enge Einbindung der Performenden mit ihrer Gestik und Physis. 1976 gründete er das Ensemble 
ATÈM (Atelier Théâtre et Musique), mit dem er neue Formen der Musiktheater-Performance erprobte.
Aperghis arbeitet regelmäßig mit führenden europäischen Ensembles für Neue Musik zusammen. Sein vielschichtiges Schaffen wurde mit bedeutenden internationalen Preisen ausgezeichnet – darunter der Mauricio-Kagel-Musikpreis (2011), der Goldene Löwe der Biennale von Venedig für sein Lebenswerk (2015) sowie der renommierte Ernst von Siemens Musikpreis (2021).

Moritz Koch ist festes Mitglied des Ensemble hand werk und arbeitet regelmäßig mit international bekannten Ensembles, wie MusikFabrik, Ensemble Modern, NoTabu und vielen anderen.
Er schloss 2023 sein Konzertexamen an der HfMT Köln mit Auszeichnung ab.  In der Spielzeit 2020/21 war er Stipendiat der Ensemble Modern Akademie.
Seine Konzerttätigkeit reicht vom Jazzschlagzeuger bis hin zu Opernproduktionen u.a. mit dem HR-Sinfonieorchester, der Deutschen Oper am Rhein, oder den Bremer Philharmonikern. Seit einigen Jahren fokussiert er sich jedoch auf zeitgenössische Musik und Ensemblespiel sowie die Arbeit mit Komponist:innen unserer Zeit. Konzertreisen in diesem Bereich führten ihn bislang u.a. nach Bolivien, Argentinien, Thailand, China, Brasilien, Israel, Polen, Dänemark, Griechenland, den Niederlanden sowie durch Österreich und Deutschland. Außerdem produzierte er CD-Aufnahmen für NEOS und Kreuzberg Records.
2021 schloss er sein Masterstudium bei Rainer Römer mit Bestnote ab. Von 2015-2019 studierte er bei Olaf Tzschoppe an der HfK Bremen.

Alejandro Sarriegui steht für ein vielseitiges Schaffen an den Schnittstellen von klassischem Schlagzeug, zeitgenössischer Musik, Performance und künstlerischer Forschung. Nach ersten Schlagzeugstudien in seiner Heimatstadt setzte er seine künstlerische und akademische Ausbildung in Europa fort. Er absolvierte ein Masterstudium an der Hochschule für Musik Mainz mit Fokus auf spezialisierte Performance und vertiefte an der Musik-Akademie Basel/FHNW im Studiengang Music and Research Forschungsfragen der historischen Aufführungspraxis Neuer Musik sowie hybride aufführungspraktische Ansätze.
Als vielseitiger Interpret bewegt er sich zwischen klassischem Repertoire, experimentellem Musiktheater und zeitgenössischer Kammermusik. Neben seiner Tätigkeit als Solist und Ensemblemusiker wirkte er bei renommierten Konzertreihen und Festivals mit, darunter als Solist beim Acht Brücken Festival. Darüber hinaus gibt er seine pädagogische und künstlerische Expertise als Dozent im Rahmen internationaler Workshops und Vorlesungen an renommierten Universitäten in Argentinien, Mexiko und Venezuela weiter. Er ist Mitglied des Duo Amoeba, einem Ensemble, das sich post-instrumentalen Praktiken widmet, und trat mit Formationen wie dem Ensemble Musikfabrik, dem One Earth Orchestra, dem Ensemble Resonanz sowie dem Ensemble Iberoamericano auf.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihre Rainer Rubbert und Martin Daske

 

 

Gerne weisen wir immer wieder darauf hin, dass fast alle Konzerte aus den letzten Jahren auf unserem Youtube-Kanal zum Nachhören bereitstehen. Abonnieren Sie sich gerne!

https://www.youtube.com/c/UnerhörteMusik

 

Die Unerhörte Musik wird gefördert 
aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Alle Veranstaltungen finden im BKA-Theater, Mehringdamm 34, 10961 Berlin, statt.
Telefon: 030 – 20 22 007

Eintritt: 13,- / 9,- €
Zehnerkarte: 80,- / 60,- € (übertragbar)

Copyright © 2026 Unerhörte Musik, All rights reserved.
Sie sind in unserem Verteiler, weil Sie das hoffentlich wollten.

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Unerhörte Musik

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Berlin 10961

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DEGEM News- DÜSSELDORF – Veranstaltungshinweis: Soundcinema Düsseldorf 2026: Acceleration, 28.10.2025, FFT Düsseldorf

Von: Soundcinema Duesseldorf
Datum: Thu, 8 Oct 2026
Betreff: Veranstaltungshinweis: Soundcinema Düsseldorf 2026: Acceleration, 28.10.2025, FFT Düsseldorf

 

28.10.2026

Soundcinema Düsseldorf 2026: Acceleration
Ort: FFT-Düsseldorf | Beginn 19:00 | Einlass: 18:00 | Eintritt 12/8€
Das Soundcinema Düsseldorf ist ein Recorded-Sound-Festival für experimentelle, elektronische und elektroakustische Musik. Unter dem Themenschwerpunkt Acceleration präsentiert die achte Ausgabe Audioproduktionen, in denen sich Klänge verdichten, Tempi überlagern und Energie bis zur Sättigung steigert.
Zu hören sind zehn Arbeiten, ausgewählt aus rund 700 internationalen Einreichungen. Das Publikum befindet sich in einem abgedunkelten Klangraum, umgeben von einem mehrkanaligen Lautsprechersystem, über das die Produktionen erklingen. So entsteht eine Wahrnehmungssituation, in der sich die Aufmerksamkeit ganz auf das Hören richtet. Am Ende vergeben eine Fachjury und das Publikum drei Preise.
Neben dem thematischen Schwerpunkt präsentiert die freie Kategorie eine große Vielfalt elektronischer und elektroakustischer Musik: von Datensonifikation und generativer Klangsynthese über Kompositionen aus Field Recordings bis zu improvisierten Stimmarbeiten und akusmatischen Raumkompositionen.
Programm
18:00 Einlass und Musik im Foyer: Live-Radioshow mit Callshop Radio
19:00 Begrüßung
19:15 Freie Kategorie
20:00 Pause
20:30 Themenschwerpunkt Acceleration
ab
21:15 Aftershow: Ildikó – DJ-Set  und Preisverleihung
Mit Beiträgen von: Antuum, Armando Balice, Hector Bravo Benard, Jacopo Casasola, Andrew Lewis, Gyuchul Moon, Nichola Scrutton, Simone Sims Longo, John Patrick Stewart und Yu-Chung Tseng
Jury: Luís Antunes Pena, Julian Rieken, Prof. Dr. Anna Schürmer
Konzept & Organisation: Sonische Interferenzen e.V.
Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Landeshauptstadt Düsseldorf
—
[Inhalt der angefügten Word-Datei]

28.10.2026

Soundcinema Düsseldorf 2026: Acceleration

Ort: FFT-Düsseldorf | Beginn 19:00 | Einlass: 18:00 | Eintritt 12/8€ |

Tickets unter: https://www.fft-duesseldorf.de/spielplan/acceleration

Das Soundcinema Düsseldorf ist ein Recorded-Sound-Festival für experimentelle, elektronische und elektroakustische Musik. Unter dem Themenschwerpunkt Acceleration präsentiert die achte Ausgabe Audioproduktionen, in denen sich Klänge verdichten, Tempi überlagern und Energie bis zur Sättigung steigert.

Zu hören sind zehn Arbeiten, ausgewählt aus rund 700 internationalen Einreichungen. Das Publikum befindet sich in einem abgedunkelten Klangraum, umgeben von einem mehrkanaligen Lautsprechersystem, über das die Produktionen erklingen. So entsteht eine Wahrnehmungssituation, in der sich die Aufmerksamkeit ganz auf das Hören richtet. Am Ende vergeben eine Fachjury und das Publikum drei Preise.

Neben dem thematischen Schwerpunkt präsentiert die freie Kategorie eine große Vielfalt elektronischer und elektroakustischer Musik: von Datensonifikation und generativer Klangsynthese über Kompositionen aus Field Recordings bis zu improvisierten Stimmarbeiten und akusmatischen Raumkompositionen.

Programm

18:00   Einlass und Musik im Foyer: Live-Radioshow mit Callshop Radio

19:00   Begrüßung

19:15   Freie Kategorie

20:00   Pause

20:30   Themenschwerpunkt Acceleration

ab

21:15   Aftershow:

Ildikó – DJ-Set

und Preisverleihung

 

Mit Beiträgen von: Antuum, Armando Balice, Hector Bravo Benard, Jacopo Casasola, Andrew Lewis, Gyuchul Moon, Nichola Scrutton, Simone Sims Longo, John Patrick Stewart und Yu-Chung Tseng

Jury: Luís Antunes Pena, Julian Rieken, Prof. Dr. Anna Schürmer

Konzept & Organisation: Sonische Interferenzen e.V.

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Landeshauptstadt Düsseldorf

http://www.soundcinema.eu

Instagram: @soundcinemaduesseldorf

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] PhD opportunity in Digital Music Research at mdw – University of Music and Performing Arts Vienna

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Thu, 8 Oct 2026
Betreff: [ak-discourse] PhD opportunity in Digital Music Research at mdw – University of Music and Performing Arts Vienna

The Department of Music Acoustics – Wiener Klangstil (IWK) at the mdw – University of Music and Performing Arts Vienna is offering the position of a

Praedoc (doctoral student) (f/m/d)

to conduct research at the Department of Music Acoustics – Wiener Klangstil (IWK) at the mdw – University of Music and Performing Arts Vienna.

The successful candidate will conduct research situated within the IWK’s “Digital Music Research” area led by Dr. David M. Weigl in collaboration with Prof. Werner Goebl (Head of Department). The successful candidate is expected to contribute to digital musicology research and software development incorporating music encoding, collaborative corpus creation, and large-scale musicological analysis.

The student will be employed in two third-party funded research projects:

The FWF-funded project “Let’s Encode!” (PAT 2277625; 2026–29), conducted between IWK and the mdw’s Dept. of Cultural Management (IKM) provides a primary focus for these activities. This project is working to establish a sustainable, decentralised Citizen Science infrastructure for crowd-based music encoding and validation activities, building on the mei-friend music editing software developed at IWK. The project involves close interdisciplinary collaboration between specialists in music informatics, music encoding, cultural management and cultural institution studies, and features a strong emphasis on the incentivization of music scholars, performers, and enthusiasts to participate in crowd-encoding activities, as well as engaging with these audiences to explore novel use-cases opened up by the availability of music encodings at scale.

The WWTF-funded project “Executable Workflows for Digital Music Research” (DARE25-003) generalises and modularises workflows developed at IWK to adapt and extend digital musicology tools, fostering broader participation and interoperability, with a view toward long-term community engagement and impact.

The successful candidate is expected to undertake doctoral studies at mdw.

Expected starting date: November 2026 (flexible)
Working hours: part-time, 30 hours per week (alongside PhD)
Contract length: 24 months (with possible extension by another 12 months)
Salary: According to the Austrian collective labour agreement, the monthly gross pay for doctoral candidates is € 2,832.10 (14 times), including health care and social benefits.

Tasks: The successful candidate is responsible for conducting digital music research at IWK. In the context of “Let’s Encode!”, the candidate will engage in digital musicology activities employing the project’s citizen-science infrastructure in the creation of a high-quality corpus of music encodings. The creation of this corpus will serve in the validation and iterative improvement of the editing and validation environment developed within the project. At the same time, it will serve as the basis of musicological explorations of this newly-available repertoire.

In the context of “Executable Workflows for Digital Music Research”, the candidate will assist in the modularisation and generalisation of workflow components in existing software developed at IWK and lead the evaluation of the new modules in collaboration with project partners.

The successful candidate is expected to work collaboratively with project teams and interested parties (participant groups) within both project environments. A deep familiarity with our key audiences – music technologists, scholars, performers, and enthusiasts – and a background in musicology are essential for this task.

Employment requirements: Applicants hold a Master’s degree in musicology, informatics, or a closely related field, have completed substantial academic training at Bachelor level in both musicology and informatics (or closely related fields), and demonstrate interdisciplinary familiarity across these domains. Experience with programming languages (e.g., Python, JavaScript), music encoding technologies (e.g., MEI, MusicXML) is essential. Applicants must demonstrate professional competence in English.

Desired qualifications: Experience with Web technologies (e.g., HTML, RESTful APIs), semantic Web technologies (e.g., RDF, JSON-LD), distributed data storage and processing (e.g., using GitHub Actions or Solid PODs), and professional competence in German would each be highly beneficial.

Application deadline: October 28, 2026

Applications must be submitted in electronic form via the mdw application portalhttps://www.mdw.ac.at/bewerbungsportal. Applications should include 1) a cover letter describing your qualifications and interest in the research topic, 2) a CV, 3) a short proposal for PhD research (2–3 pages), and 4) contact details for two referees.

The mdw – University of Music and Performing Arts Vienna is committed to the equal treatment of all qualified applicants regardless of sex, gender, sexual orientation, ethnicity, religion, world-view, age, or disability. The University is particularly interested in increasing the percentage of women working in the artistic, scientific and general university personnel ranks. It therefore expressly encourages qualified women to apply. It should be specifically mentioned, however, that applicants who are invited to interview will not receive remuneration from the university for incurred travel and hotel expenses (interviews via teleconference can be accommodated).

Rector: Ulrike Sych

DEGEM News- FWD – E-Studio Konzert sample&hold #11 am 25.11.2026

Von: Giesen, Malte
Datum: Wed, 7 Oct 2026
Betreff: E-Studio Konzert sample&hold

…

Mittwoch, 25.11.2026, Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin

SAMPLE&HOLD #11: Stefan Keller & Paul Purgas

Die Konzertreihe des Studios für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste

20 Uhr, Konzert und Gespräch, EN

Stefan Keller, Andreas Fischer, Paul Purgas

10/7 €

In dieser Ausgabe präsentiert Paul Purgas neben einem eigenen Werk die spektakuläre Entdeckung elektronischer Musik aus dem Indien der frühen siebziger Jahre und Stefan Keller (Tabla, Elektronik) führt mit Andreas Fischer (Bass) sein Werk „Persona“ auf. Zusammen mit den Gästen sprechen wir über die Ausprägungen elektronischer Musik in anderen kulturellen Kontexten und wiederum deren Einfluss auf zeitgenössische Komposition.

https://adk.de/programm/veranstaltungskalender/2026/11/sample-hold-11-stefan-keller-paul-purgas/596579
…

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] JOB: Machine learning development (Stockholm)

Von: Lepa, Steffenvia ak discourse
Datum: Wed, 7 Oct 2026
Betreff: [ak-discourse] JOB: Machine learning development (Stockholm)

Apologies for duplication!

Do you have a background related to HCI and machine learning, and
possess a PhD? Maybe you would like to apply to join a research
project (in Sweden) looking to develop and promote innovative,
sustainable alternatives to existing large and commercial generative
AI systems! Believe it or not, this project has spun out of our
Stochastic Pirate Radio (KSPR) „station“ (e.g.,
https://www.youtube.com/@KSPRStochasticPirateRadio). We are currently
looking to hire a postdoc in sustainable generative artificial
intelligence for media.

More details: https://kth.varbi.com/what:job/jobID:974287/

Sincerely,
-Bob.

—
Bob L. T. Sturm, Associate Professor (docent)
Speech, Music and Hearing
School of Electronic Engineering and Computer Science
Royal Institute of Technology KTH, Sweden
MUSAiC Project (https://musaiclab.wordpress.com)
Music from the Spam Folder
(https://bobltsturm.bandcamp.com/album/music-from-the-spam-folder)
A Difficult Christmas
(https://bobltsturm.bandcamp.com/album/a-difficult-christmas)
En Svår Jul (https://bobltsturm.bandcamp.com/album/en-sv-r-jul).

DEGEM News- FWD – [ak-discourse] Einladung zum Forschungskolloquium am 13.10.2026 / 17:00 Uhr

Von: ak, sekretariat via ak discourse
Datum: Tue, 6 Oct 2026
Betreff: [ak-discourse] Einladung zum Forschungskolloquium am 13.10.2026

Liebe Freunde der Audiokommunikation,

am kommenden Dienstag, den 13.10.2026, um 17:00 Uhr im Raum EN 324 präsentiert Samuel Braun seine Arbeit zum Thema:
„Real-Time Chord Estimation Using Structured Compact Neural Networks and Chord Decomposition“
Dazu möchten wir Sie herzlich einladen. Die Kurzzusammenfassung finden Sie am Ende dieser E-Mail.
Der Zoom-Link für unsere auswärtigen Gäste lautet:

tu-berlin.zoom.us/j/65356423211
Meeting-ID: 653 5642 3211
Kenncode: 141962

Mit herzlichen Grüßen
Kirill Andreev & Stefan Weinzierl

___

Samuel Braun: Real-Time Chord Estimation Using Structured Compact Neural Networks and Chord Decomposition

Real-time chord estimation remains a challenging task due to the absence of future context and the need for temporally stable predictions. This work presents a causal chord recognition system based on structured compact neural networks derived from the FifthNet architecture. The proposed model combines musically motivated feature representations with pitch-shift-invariant processing and recurrent pitch-class modeling to enable low-latency inference. A structured chord decomposition is employed to represent harmonic content through interpretable components, allowing flexible vocabulary scaling and improved modeling of extended chords. To address temporal fragmentation, a boundary-aware auxiliary decision model is introduced to refine frame-level predictions using differentiable change penalties while maintaining real-time constraints. Experiments on a mixture of publicly available and proprietary datasets demonstrate that recurrent pitch-class modeling substantially improves performance compared to causal convolutional networks. While real-time operation leads to reduced accuracy compared to noncausal models, the proposed temporal smoothing approach significantly reduces oversegmentation and improves overall chord recognition performance. The results indicate that structured representations combined with causal neural architectures provide an effective framework for practical real-time chord estimation.

__

Kirill Andreev
Er/ihm – he/him
Anrede/Form of address: Herr – Mr.

Sekretariat / Office

Technische Universität Berlin

Fakultät I / Inst. f. Sprache u. Kommunikation

FG Audiokommunikation / Sekr. EN-8

—

Faculty I / Institute for Language & Communication
Audio Communication Group / Office No. EN-8

—

Einsteinufer 17, 10587 Berlin
GERMANY

sekretariat@ak.tu-berlin.de
+49 (0)30 314-22236

Erreichbarkeit: Di, Do 9-17 Uhr, Fr. n. V.
https://www.tu.berlin/ak

DEGEM News – FWD – BLAUES RAUSCHEN Satellite Event | October 17 at Rabbit Hole Theater Essen

Von: Festival BLAUES RAUSCHEN
Datum: Tue, 6 Oct 2026
Betreff: BLAUES RAUSCHEN Satellite Event | October 17 at Rabbit Hole Theater Essen

DEGEM News – BERLIN [ausland depesche] Mercenárias || biegungen || Eclat Crew meet-up || Meshwar Mixtapes

Von: weekly ausland newsletter
Datum: Mon, 5 Oct 2026
Betreff: [ausland depesche] Mercenárias || biegungen || Eclat Crew meet-up || Meshwar Mixtapes

(EN, DE unten)
Hello!

We hope this finds you well!

Here our newsletter containing the events at ausland the next weeks.

At the end of the newsletter, find the information and contacts for accessibility in case you or your friends need it.

Remember also that our space is available for rehearsals, recordings and meetings (check link at the end of the newsletter or contact us if you want to know more).

To unsubscribe send an email to: depesche-leave@ausland-berlin.de

All our best!

(DE) Hallo! Wir hoffen, es geht euch gut!

Hier ist unser Newsletter mit den kommenden Veranstaltungen im ausland!
Am Ende des Newsletters findet ihr Informationen und Kontakte zur Barrierefreiheit, falls ihr oder eure Freunde diese brauchen.

Denkt auch daran, dass unser Raum für Proben, Aufnahmen und Treffen zur Verfügung steht (siehe Link am Ende des Newsletters oder kontaktiert uns, wenn ihr mehr wissen möchtet).

Newsletter abzumelden, sende eine E-Mail an:

depesche-leave@ausland-berlin.de

Alles Gute!

Tuesday, 06 October, 2026 – 18:09
Éclat Crew – music making meetup for FLINTA
Music making (with DAW) challenge, in person. For FLINTA. Free entry, registration required (see full text). Get out of your bedroom and meet people IRL, make a track and listen to it in a **real** sound system together with other participants!

https://ausland.berlin/de/event/eclat-crew-music-making-meetup
—

Saturday, 10 October, 2026 – 12:00
Free Improvisation and Creative Composition with Sandra Coutinho (Mercenárias). Max. 10 participants.

Bring your instruments (from guitar, to congas, passing through pans, pots and exhaustion pipes) and your will to improvise, share and learn!

Registration: https://www.eventbrite.de/e/workshop-with-sandra-coutinho-free-improvisation-creative-composing-tickets-2000778976779

https://ausland.berlin/de/event/free-improvisation-and-creative-composition-with-sandra-coutinho
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Saturday, 10 October, 2026 – 19:31
Mercenárias / Restless / M.i.pV. / the Lion
doors open 19:30, music from 20h

Mercenárias (post-punk, art-rock), from São Paulo, are touring to celebrate the 40th anniversary of their debut single „Cadê as armas“, and also celebrating their deep and constant connection and collaborations in Berlin: Restless (noisy punk), MipV (trip-rock) and DJ The Lion (Indie, Queer Pop, Alternative Rock).

Pre-sales: https://www.eventbrite.de/e/mash-upausland-present-sao-paulo-connections-tickets-2000783029902M.i.pV Restless Mercenárias The Lion / Marie Leão

https://ausland.berlin/de/event/mercenarias-restless-mipv-the-lion
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Sunday, 11 October, 2026 – 20:00
M. Takara & Carla Boregas ft. Dudù Kouate // Ryoko Ono + Alexander Frangenheim

biegungen im ausland doors 8:00 pm | concerts 8:30 pm | Ticket (only at door) € 10,–

M. TAKARA & CARLA BOREGAS ft. DUDÙ KOUATE M. Takara, drums, electronics Carla Boregas, synth, electronics Dudù Kouate, percussion RYOKO ONO and ALEXANDER FRANGENHEIM Ryoko Ono, saxophone Alexander Frangenheim, contrabass Supported by The Capital Cultural Fund (HKF) Berlin

https://ausland.berlin/de/event/takara-boregas-kouate-ono-frangenheim

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Wednesday, 14 October, 2026 – 20:00
Yazan Saleh & Meshwar Mixtapes at ausland
Special presentation of Yazan Saleh’s A Journey Through Ramallah and Meshwar Mixtapes at ausland!

https://ausland.berlin/de/event/yazan-saleh-meshwar-mixtapes-at-ausland
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Sunday, 25 October, 2026 – 15:00
Vinyl Hou(r)s Record Club #05 with Andrea Neumann
ausland establishes new series of record listening club! Like Jazz Kissa, we all listen to only vinyl records which selected by special guests. They bring vinyls from their special collections, favourites, rare gems, or freshly pressed…

https://ausland.berlin/de/event/vinyl-hours-record-club
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Friday, 30 October, 2026 – 20:00
all the rivers flow | Light Trees
Light Trees is a poetic, multisensory performance in German Sign Language, poetic sign, Visual Vernacular, and spoken English. Through light, music, and vibration, it tells a metaphorical story of injustice, memory, and resilience. DGS Flyer here: https://www.youtube.com/shorts/sTAZhc_WYUI ticket pre-sale here: https://eventfrog.de/de/p/theater-buehne/experimentelles-theater/light-trees-7497647778346098389.html

https://ausland.berlin/de/event/all-the-rivers-flow-light-trees
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And much more upcoming, check our page for more niceties: Vinyl Club, Frictive Frequencies, biegungen, residence showings, and other great stuff: https://ausland.berlin

Und noch mehr – schaut auf unserer Website vorbei: Vinyl Club, Frictive Frequencies, biegungen, Residenz-Auftritte und andere tolle Sachen: https://ausland.berlin

We aim to support artists and the community in general. Our space is available for rentals, rehearsals, recordings and meetings. We host workshops and residencies, produce podcasts and music videos. The space is small (70 sqm / 5 m high), with wooden flooring, concrete walls, and windows, the room is soundproof. Check our professional sound, lighting and video equipment (not exhaustive):

https://www.ausland.berlin/production/technical-equipment

Unser Ziel ist es, Künstler*innen und die Community im Allgemeinen zu unterstützen. Unsere Räumlichkeiten stehen für Vermietungen, Proben, Aufnahmen und Treffen zur Verfügung. Wir veranstalten Workshops und Residenzen, produzieren Podcasts und Musikvideos. Der Raum ist klein (70 m² / 5 m hoch), mit Holzboden, Betonwänden und Fenstern; er ist schallisoliert. Hier finden Sie unsere professionelle Ton-, Licht- und Videoausrüstung (Auswahl):
https://www.ausland.berlin/production/technical-equipment

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If you have accessibility needs and/or need help to enter ausland, please contact us at
https://radioriff.de/about#c172
until 3 days before the event. Choose the category “Accessibilty”.

Wenn Du Barrierefreiheitst-Bedürfnisse hast und/oder Hilfe beim Zugang zu „ausland“ brauchst, kontaktiere uns bitte unter https://radioriff.de/about#c172
bis spätestens 3 Tage vor der Veranstaltung. Wähle dabei die Kategorie „Barrierefreiheit“ aus.

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Thanks for reading, see you soon! Danke fürs Lesen, bis bald!

DEGEM News- FWD -[ak-discourse] Neu erschienen: Un_Making Beats. Sampling und Beatmaking als medienmusikalische Wissenspraxen

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Mon, 5 Oct 2026
Betreff: [ak-discourse] Neu erschienen: Un_Making Beats. Sampling und Beatmaking als medienmusikalische Wissenspraxen

 

soeben ist der von Chris Kattenbeck und Malte Pelleter herausgegebene Band Un_Making Beats. Sampling und Beatmaking als medienmusikalische Wissenspraxen erschienen.

Verfügbar ab jetzt kostenlos als OA im Universitätsverlag Hildesheim und in Kürze auch als Print-Version im Buchhandel.

Folgend der Klappentext-Pathos:

Un_Making Beats untersucht Beatmaking und Sampling als Wis­ sens praxen gegenwärtiger Musikkultur – zwischen Medien-, Kultur- und Musikwissenschaft, Musikpädagogik und künstlerischer Praxis. Der Band fragt, wie Beats produziert, gehört, gelernt, theoretisiert und vermittelt werden – und wie sie selbst Medium von Wahrnehmung und Reflexion werden: Dabei geraten ­ Fragen nach Technik, Ästhetik und Erfahrung ebenso in den Fokus wie nach Geschichte, Autor*innenschaft, Macht und Bildung. Ein Sammelband als Beat Tape, voller Skizzen und Rough Mixes – als Einladung zum Weiterdenken.

Dabei ist der letzte Punkt sehr ausdrücklich ernst gemeint: wir möchten den Band unbedingt als skizzenhaft, als vorläufigen Stand, als Ausschnitt verstanden wissen, der im besten Fall Anstoß sein kann für weitere Arbeit um diese wichtige Praxis herum.

Wir freuen uns über Interesse, Kommentare, Kritik. Ggf. organisieren wir gerne auch Rezensionsexemplare.

Herzliche Grüße,
Malte Pelleter

***

Malte Pelleter

Stiftung Universität Hildesheim

Institut für Musik und Musikwissenschaft

KC2.202, Kulturcampus

Domäne  Marienburg

Postadresse:
Universitätsplatz 1
31141 Hildesheim

pelleter@uni-hildesheim.de
https://llaudioll.de/malte-pelleter/

 

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Workshop: Laboratory for Performance-Ethnographic Approaches to DJing

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Mon, 5 Oct 2026
Betreff: [ak-discourse] Workshop: Laboratory for Performance-Ethnographic Approaches to DJing

As part of our Sound System Epistemologies project, we are hosting the artist, DJ and researcher GIN from London. I am organising a workshop with her on Thursday, 15 October 2026, at HAEL at our institute, titled “Laboratory for Performance-Ethnographic Approaches to DJing”.

Perhaps this might be interesting for your students at your EDM research Seminar. Please feel free to invite them. The workshop has limited capacity, so anyone interested would need to register by sending me an email.

Please find the information for the workshop below.

Thank you and all the best,
Ilgaz

Workshop plan

In a three-hour session, we will begin with an introduction to basic mixing techniques during the first hour. The second hour is designed as a collaborative music-making and experimentation session in a peer-to-peer learning format, enabling both the exchange of technical knowledge and discussion of different methodological and musical approaches. Finally, we will collectively reflect on our experiences and insights using a questionnaire. Particular attention will be paid to making implicit forms of knowledge (tacit knowledge) visible and open to discussion.

More on GIN’s profile:

She is the founder of the Faggamuffin Bloc Party and co-founder of the Black Obsidian Sound System, two queerfeminist collectives in London dedicated to sound system practices and Afro-Caribbean music cultures.

Instagram: https://www.instagram.com/ginalingaling/

—
Ilgaz Yalçınoğlu M.A.

Researcher DFG Emmy Noether Research Group
„Sound System Epistemologies: Knowledge Engendered through Practice“
https://www.musikundmedien.hu-berlin.de/de/musikwissenschaft/sound-system-epistemologies-dfg

Co-Convener BEAM – https://berlinethnomusicology.wordpress.com/
Berlin Ethnomusicology and the Anthropology of Music Research Group

Institut für Musikwissenschaft
Humboldt Universität zu Berlin

Postadresse:
Unter den Linden 6
10099 Berlin

DEGEM News – FWD – Gebrueder Teichmann live @ Audiovisionen + Japanisch-Deutsches Zentrum

Von: Gebrueder Teichmann / Berlin
Datum: Sun, 4 Oct 2026
Betreff: Gebrueder Teichmann live @ Audiovisionen + Japanisch-Deutsches Zentrum

 

Liebe Wegbegleiter und Interessierte / Dear friends, companions and those interested,

wir sind wieder in Aktion und laden Euch herzlich ein dabei zu sein!
Am Donnerstag spielen wir als Duo bei Audiovisionen in der Zwingli-Kirche, den Abend teilen wir uns mit Chris Dreier (die tödliche Doris) und Ansgar Wilken.
Und wer am Mittwoch Mittag Zeit hat nach Dahlem zu kommen, kann einem spannenden Experiment zwischen Toky
o und Berlin beiwohnen.

we
are back in action and warmly invite you to join us!
On Thursday, we will be playing as a duo at Audiovisionen at Zwingli-Kirche, sharing the evening with Chris Dreier (Die Tödliche Doris) and Ansgar Wilken.
And if you have time to come to Dahlem on Wednesday at noon, you can witness an exciting experiment between Tokyo and Berlin.
-> english version of the detailed event descriptions below..

Herzliche Grüsse / warm regards,

Hannes + Andi

> Japanisch-Deutsche Künstlerdialoge @ Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin-Dahlem
07.10.2026 – 12 Uhr – öffentliches Werkstattkonzert @ JDZB, Saargemünder Str. 2, 14195 Berlin

Wir testen künstlerisch ein HQ Streaming-System des Fraunhofer-Instituts, das 8K-Auflösung, lebensgroße Projektionen und hochqualitatives Audio senden und empfangen kann. Dazu verbinden wir das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin in Dahlem mit dem Goethe-Institut Tokyo für drei Tage zu einem gemeinsamen Raum, um darin über die Entfernung hinweg gemeinsam Musik zu machen.
In Tokyo werden die Shamisen Spielerin Yumiko Tanaka und die Stimmkünstlerin und Bildende Künstlerin Ami Yamasaki dabei sein, in Berlin die Flötistin Susanne Fröhlich, um mit uns experimentell zu arbeiten.
Wer Lust hat, kann am 07.10. um 12 Uhr im Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin in Dahlem bei unserem Werkstattkonzert dem Japanisch-Deutschen Künstlerdialog beiwohnen oder parallel, um 19h im Goethe-Institut Tokyo.

https://www.goethe.de/ins/jp/de/ver.cfm?event_id=27357901

> Audiovisionen: Ansgar Wilken und Chris Dreier, Gebrüder Teichmann @ Kulturraum Zwinglikirche e.V
08.10.2026 – doors 20 Uhr / start 20.15 Uhr
https://www.kulturraum-zwinglikirche.de/audiovisionen-dreier-wilken-teichmann.html
https://www.facebook.com/events/1717330376219538
VVK: https://www.tixforgigs.com/Event/76300

Gleich am nächsten Tag geht es weiter zu Audiovisionen in den Kulturraum Zwinglikirche.
Darauf freuen wir uns doppelt. Zum einen da wir etwas, man könnte schon fast sagen aussergewöhnliches, vorhaben: ein Konzert als Duo! Das haben wir seit einer Ewigkeit nicht mehr in Berlin gemacht. Nach all den vielen und tollen Kollaborationen mussten wir uns gleichermaßen zurückbesinnen und nach vorne blicken, um herauszufinden, wie wir ohne Mitmusiker*Innen klingen können und wollen. Und nach einen tollen Auftritt in Kunsthochschule für Medien Köln in der Reihe Soundings, im Juli diesen Jahres, wollen wir dies nun auch mit Euch in Berlin teilen. Wir spielen mit Live-Elektronik, Sampling und Klangobjekten an der Schnittstelle zwischen Clubkultur, experimenteller Musik und zeitgenössischer Musik. Zwei Brüder und Musiker, die in Echtzeit aufeinander reagieren und dabei musikalische Strukturen aufbauen, verändern und wieder auflösen, in freier Improvisation.

Zum anderen freuen wir uns riesig über den Auftritt von Ansgar Wilken und Chris Dreier. Beide sind bildende Künstler und zugleich erfahrene Praktiker in vielen, oft improvisierten Kontexten der experimentellen Musik. Dreier begann ihre experimentelle Klangpraxis in den 1980er Jahren als Mitglied des Kollektivs „Die Tödliche Doris“, während Wilken seine Karriere in Ostfriesland und Bremen startete und uns mit seiner Kleinstperkussion aus Snare, Deko-Schalen aus dem 1-Euro-Laden, Metallophon und anderen Objekten schon auf seinem Soloalbum „The Last We Can Do Is Wave To Each Other“ schwer begeistert hat.

Ansgar Wilken (DIY percussion), Chris Dreier (electronics, tapes)
Gebrüder Teichmann (live sampling, electronics)

> Blaues Konzert mit der Hamburgischen Staatsoper
16.10. – 17.10. JazzHall, Hamburg
https://www.die-hamburgische-staatsoper.de/de/programm/konzert/2147484952-1-blaues-konzert

Die Woche drauf geht’s dann nach Hamburg: Die ganze Nacht durch Musik gemacht haben wir schon öfter. Aber in dieser Form ist es das erste Mal!
Als Teil der Blauen Woche spielen wir ein Übernachtungskonzert mit Musikerinnen der Staatsoper Hamburg in der JazzHall der Musikhochschule.
Los geht’s am 16.10. um 19:30 Uhr und endet am nächsten Morgen mit einem gemeinsamen Frühstück.

english:

> Japanese-German Artists’ Dialogues @ German-Japanese Center Berlin-Dahlem
07.10.2026 – 12 noon – public workshop concert @ JDZB, Saargemünder Str. 2, 14195 Berlin

We are artistically testing an HQ streaming system developed by the Fraunhofer Institute that can send and receive 8K resolution, life-size projections and high-quality audio. For three days, we are connecting the German-Japanese Center Berlin in Dahlem with the Goethe-Institut Tokyo to create a shared space in which we can make music together across the distance.
In Tokyo, shamisen player Yumiko Tanaka and vocal and visual artist Ami Yamasaki will be taking part, and in Berlin flutist Susanne Fröhlich will be working with us experimentally.
If you feel like it, you can attend our workshop concert at 12 noon on 07.10. at the German-Japanese Center Berlin in Dahlem and experience the German-Japanese Artists’ Dialogue, or alternatively at 7 pm at the Goethe-Institut Tokyo.

https://www.goethe.de/ins/jp/de/ver.cfm?event_id=27357901

> Audiovisionen: Ansgar Wilken and Chris Dreier, Gebrüder Teichmann @ Kulturraum Zwinglikirche e.V.
08.10.2026 – doors 8 pm / start 8:15 pm
https://www.kulturraum-zwinglikirche.de/audiovisionen-dreier-wilken-teichmann.html
https://www.facebook.com/events/1717330376219538
tickets: https://www.tixforgigs.com/Event/76300

The very next day, we continue to Audiovisionen at Kulturraum Zwinglikirche.
We are looking forward to this twice over. On the one hand, because we have something planned that one could almost call extraordinary: a concert as a duo! We haven’t done this in Berlin for an eternity. After all the many and great collaborations, we had to look back as well as forward to find out how and what we want to sound like without fellow musicians. And after a great performance at the Academy of Media Arts Cologne in the Soundings series in July this year, we now want to share this with you in Berlin as well. We play with live electronics, sampling and sound objects at the intersection of club culture, experimental music and contemporary music. Two brothers and musicians who react to each other in real time, building, changing and dissolving musical structures through free improvisation.

On the other hand, we are hugely looking forward to the performance by Ansgar Wilken and Chris Dreier. Both are visual artists and at the same time experienced practitioners in many, often improvised contexts of experimental music. Dreier began their experimental sound practice in the 1980s as a member of the collective “Die Tödliche Doris”, while Wilken started his career in East Frisia and Bremen and has already greatly impressed us with his small-scale percussion consisting of snare drum, decorative bowls from the €1 shop, metallophone and other objects on his solo album “The Last We Can Do Is Wave To Each Other”.

Ansgar Wilken (DIY percussion), Chris Dreier (electronics, tapes)
Gebrüder Teichmann (live sampling, electronics)

> Blue Concert with the Hamburg State Opera
16.10. – 17.10. JazzHall, Hamburg
https://www.die-hamburgische-staatsoper.de/de/programm/konzert/2147484952-1-blaues-konzert

The following week, we are heading to Hamburg: We have made music all through the night several times before. But this is the first time in this form!
As part of the Blue Week, we will be playing an overnight concert with musicians from the Hamburg State Opera at the JazzHall of the University of Music.
It starts on 16.10. at 7:30 pm and ends the next morning with a shared breakfast.

Termine / dates:

07.10.
Japanisch-Deutsche Künstlerdialoge @ Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin
mit Gebrüder Teichmann, Yumiko Tanaka, Ami Yamasaki, Susanne Fröhlich

08.10.
Gebrüder Teichmann @ Audiovisionen, Kulturraum Zwingli-Kirche e.V., Berlin
live: Chris Dreier + Ansgar Wilken, Gebrüder Teichmann

16.10.
Blaues Konzert @ JazzHall der HfMT, Hamburg
Übernachtungskonzert mit Gebrüder Teichmann + Musiker:in­nen des Philhar­mo­nischen Staats­orchesters Hamburg

20.11.
UpTauchen @ CiaoCiao Bar, Berlin
DJs Gebrüder Teichmann, u.a.

19.12.
Cinema Elektronika @ Deutsche Kinemathek, Berlin
Kurzfilme + DJs – kuratiert von und mit Gebrüder Teichmann


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http://www.gebruederteichmann.net / http://www.noland.fm
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DEGEM News – FWD – Marc Behrens News October 2026

Von: Marc
Datum: Thu, 1 Oct 2026
Betreff: Marc Behrens News October 2026

Marc Behrens News October 2026
marcbehrens.com/news_current.html

01.10.2026
Too early works released late enough:
Magnet wurde 1992 von Marc Behrens komponiert. Nur der erste Teil wurde damals aufgeführt, und in 2026 wurden alle drei Teile als vollständige Fassung restauriert. Jetzt erhältlich als digitales Musikalbum mit Bonus-PDF auf Availabel (exklusiv bei Bandcamp).
––– Magnet was composed in 1992 by Marc Behrens. Only its first part was presented at the time, and in 2026 all three parts were restored as a complete edition. Accessible now as a digital music album with bonus PDF on Availabel (exclusively on Bandcamp).

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09.10.2026
Chalon-sur-Saône, France
Festival Ondes Croisées: Security und Night Shift von Christina Kubisch, VV_SCTR von Raphaël Languillat sowie A Narrow Angle: Game Parlour Saint Fun und More Than Again von Marc Behrens. Außerdem Stücke von Qingqing Teng und Filippos Sakagian.
––– Festival Ondes Croisées: Security and Night Shift by Christina Kubisch, VV_SCTR by Raphaël Languillat, and A Narrow Angle: Game Parlour Saint Fun and More Than Again by Marc Behrens. Also: pieces by Qingqing Teng and Filippos Sakagian.
––– Conservatoire de musique, 1 rue Olivier Messiaen, 71100 Chalon-sur-Saône, France.

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Oktober/October
Edition DEGEM
Das Musikstück More Than Again von Marc Behrens wird auf der DEGEM CD 26 Zeitnebelveröffentlicht, der jährlichen Compilation der DEGEM (Deutsche Gesellschaft für Electroakustische Musik), kuratiert von Marcus Beuter & Denise Ritter, Design und Produktion Marc Behrens.
––– The music piece More Than Again by Marc Behrens is released on DEGEM CD 26 Zeitnebel, the annual compilation CD of the DEGEM (German Association of Electroacoustic Music), curated by Marcus Beuter & Denise Ritter, artwork and production by Marc Behrens.

***

Copyright © 2026 Marc Behrens, All rights reserved.
Das Gesetz: Wenn Sie diese Email erhalten haben und diesen Newsletter weiterhin abonnieren möchten, brauchen Sie nicht auf diese Email zu reagieren. Wenn Sie diesen Newsletter NICHT mehr erhalten möchten oder ihn fälschlicherweise erhalten haben, klicken Sie einfach auf «unsubscribe from this list». Und entschuldigen Sie bitte sich überkreuzende Emails, sollten sie anfallen. ––– The law: If you received this email and want to keep subscribed to this newsletter, you do not have to react to this email. If you do NOT want to receive this newsletter anymore, or if you have received it errantly, just click «unsubscribe from this list». And please excuse any cross postings, should they occur.

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DEGEM News- FWD -: Newsletter Oktober | Akademie der Künste

Von: Akademie der Künste
Datum: Wed, 30 Sep 2026
Betreff: Newsletter Oktober | Akademie der Künste

Nicht lesbar? Schauen Sie sich die Webversion an.

Liebe Besucher*innen,

im Oktober führen wir das „Büro der öffentlichen Sache“, das wir im Juni in Schloss Bellevue als Plattform für einen offenen Austausch über demokratische Öffentlichkeit und gesellschaftliches Miteinander etabliert haben, in einer neuen Gesprächsreihe fort. Zum Auftakt diskutieren Monika Grütters, Petra Pau und Edgar Selge über Teilhabe an demokratischen Prozessen.

Wir würdigen Elias und Yousef Anastas, die Kunstpreisträger in der Sparte Baukunst, begehen den 100. Geburtstag der Sektion Literatur und feiern den 300. Geburtstag von Daniel Chodowiecki.

Feiern Sie mit!
Ihre Akademie der Künste

Ausstellung

Ausstellungsansicht „Metaxy : Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau“. Halle 2, im Vordergrund: Julita Wójcik, <em>Falowiec</em>, 2005/06
Ausstellungsansicht „Metaxy : Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau“. Halle 2, im Vordergrund: Julita Wójcik, Falowiec, 2005/06

Foto: © Thomas Bruns

 

Metaxy : Zwischen
Zerstörung und Wiederaufbau

Ausstellung
Die Ausstellung zeigt anhand spannender internationaler Beispiele, dass Wiederaufbau zerstörter Orte mehr bedeutet, als nur Gebäude wieder zu errichten. Auch soziale Beziehungen, Lebenswelten und historische Zusammenhänge müssen berücksichtigt werden. Die Schau startet mit einer Recherche zum Hansaviertel und dem Akademie-Gebäude selbst, das nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Trümmern von Gründerzeitbauten der damaligen Brückenallee entstand. Rekonstruierte Wände der früheren Wohnbebauung im Maßstab 1:1 bilden die Ausstellungsarchitektur und gliedern die Hallen neu.
 
Ein umfangreiches Führungsprogramm bringt Ihnen die Themen der Ausstellung näher. In den regulären wöchentlichen Führungen und Kurator*innenführungen erfahren Sie mehr über das Konzept der Schau und die Arbeiten der internationalen Künstler*innen und Raumpraktiker*innen. Wir bieten auch Führungen in Deutscher Gebärdensprache und für sehbehinderte Menschen an (1./10.10.). Lecture Performance Walks laden zu einer historischen Spurensuche im Hansaviertel ein (4./18.10.). Und eine Bustour bringt Sie zu drei Berliner Trümmerbergen (10.10.).

Veranstaltungen

 

Sunny ist nicht solo: Filmschaffende und ihre Netzwerke

Führung Präsentation
Die Bibliothek der Akademie der Künste präsentiert ausgewählte Bücher aus den nachgelassenen privaten Sammlungen von Frank Beyer, Manfred Krug, Konrad Wolf und Jurek Becker und gewährt Einblicke in die Bibliotheksmagazine.
 
Schriftzug „Time to Listen" auf weißem Grund
Time to Listen

© Node Berlin Oslo

 

Time to Listen. Transnationale Zusammenarbeit und Netzwerke

Konferenz Musik Konzert
Die Sektion Musik der Akademie der Künste und field notes / inm setzen die Konferenzreihe „Time to Listen“ zum Thema transnationale Zusammenarbeit und Netzwerke in der zeitgenössischen Musik fort. Im Fokus dieser Ausgabe stehen die Freien Ensembles und ihre zentrale Rolle in der zeitgenössischen Musikproduktion.
 
 

ABSTRACT PIECES 2. Portrait & Entertainment

Konzert Performance
Wie formt sich ein Ensemble? Dieser Frage geht der Komponist Manos Tsangaris in dem Musiktheaterstück nach, welches das Ensemble El Perro Andaluz zum Abschluss der Konferenz „Time to Listen“ zur Aufführung bringt. Das Publikum bewegt sich in kleinen Gruppen durch den Aufführungsraum und erlebt individuelle Perspektiven.
 
Schriftzug Büro der öffentlichen Sache

Grafik: Rimini

 

Büro der öffentlichen Sache: Teilhabe

Gespräch
In der neuen Veranstaltungsreihe wählen die eingeladenen Personen die weiteren Podiumsgäste selbst aus – sie müssen nur eine explizit andere Meinung zu dem Thema des Abends haben. Zum Auftakt diskutiert Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien a. D., mit Petra Pau, Bundestagsvizepräsidentin a. D., und Edgar Selge, Schauspieler, Autor und Akademie-Mitglied, über Teilhabe an demokratischen Prozessen.
 
Helene Weigel als Mutter Courage, mit Bertolt Brecht im Gespräch
Helene Weigel und Bertolt Brecht bei Proben zu Brechts Mutter Courage und ihre Kinder, 1951, Akademie der Künste, Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv

Foto: Hainer Hill © Akademie der Künste, Berlin

 

Original gelesen – Das Archiv des Berliner Ensembles live

Archiv Präsentation Lesung
Die bahnbrechenden Experimente auf der Bühne Bertolt Brechts, alle Vorstellungen und Proben, wurden in den „Logbüchern“ des Berliner Ensembles dokumentiert. Diese im Archiv der Akademie der Künste verwahrten Quellen wurden gerade konservatorisch gesichert und sind Grundlage für die szenische Lesung mit Constanze Becker und Gabriel Schneider, Mitglieder des heutigen BE’s.
 
 

Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin 2026

Preisverleihung
Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt würdigt mit dem Peter-Joseph-Lenné-Preis die besten Ideen junger Planer*innen und Gestalter*innen in den Bereichen Garten- und Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung und Stadtentwicklung.
 
Ein dreigeschossiger Neubau mit beleuchteten Fenstern am Stadtrand
AAU Anastas, The Wonder Cabinet / Cultural Center, Bethlehem, 2023

Foto: Mikaela Burstow © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

 

Elias und Yousef Anastas
Kunstpreis Berlin 2026

Vortrag Gespräch
Die Architekten Elias und Yousef Anastas aus Bethlehem, Preisträger des Kunstpreises Berlin 2026 in der Sparte Baukunst, präsentieren ihr Werk und sprechen mit den Juroren George Arbid und Philipp Oswalt über die Spannweite ihrer Aktivitäten von Baupraxis über Möbelbau bis zu Forschungsprojekten und kulturellen Initiativen.
 
 

Metaxy : Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau
Böden

Gespräch Vortrag Performance
Die Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Metaxy : Zwischen“ befasst sich mit den Böden als Grundlage des Wiederaufbaus. Anhand der Arbeiten von Syrbanism zu Syrien, Hala Alnaji zum Gazastreifen und Ola Hassanain zum Sudan wird deutlich, dass Wiederaufbau sich den Konflikten um Grund und Boden, Eigentum und Erinnerung stellen muss.
 
Sektion für Dichtkunst, Sitzung, 1929: Alfred Döblin, Thomas Mann, Ricarda Huch, Bernhard Kellermann, Hermann Stehr, Alfred Mombert, Eduard Stücken (v.l.n.r.)
Sitzung der Sektion für Dichtkunst, 1929: Alfred Döblin, Thomas Mann, Ricarda Huch, Bernhard Kellermann, Hermann Stehr, Alfred Mombert, Eduard Stucken (v.l.n.r.)

Gemeinfrei

 

Konstellation 1926. Mitglieder lesen Mitglieder

Lesung Gespräch
Vor 100 Jahren wurde die Sektion Dichtkunst an der Akademie der Künste gegründet. Fünf Mitglieder der heutigen Sektion Literatur – Friedrich Dieckmann, Kerstin Hensel, Michael Krüger, Katja Lange-Müller und Gustav Seibt – lesen Texte ehemaliger Mitglieder aus der Zeit zwischen 1926 und 1933 und diskutieren über die damaligen Akteure.
 
Zeichnungen als Bilderserie, die Narrheit in Variationen darstellen
Daniel Nikolaus Chodowiecki: Drei Entwurfszeichnungen zu Erasmus‘ Das Lob der Narrheit, 1780/81

© Akademie der Künste, Berlin, Kunstsammlung

 

Vivat Chodowiecki! Zum 300. Geburtstag

Archiv Präsentation Vortrag
Daniel Chodowiecki war einer der erfolgreichsten Grafiker des 18. Jahrhunderts – und als Mitglied und ab 1797 deren Direktor eng mit der Akademie der Künste verbunden. Das Archiv der Akademie der Künste verwahrt bedeutende Teile seines Nachlasses. Anlässlich des 300. Geburtstags von Daniel Chodowiecki werden herausragende Neuerwerbungen vorgestellt.
 
 

Daniel-Chodowiecki-Preis für polnische und deutsche Zeichnung und Grafik 2026

Preisverleihung
Die Akademie der Künste verleiht den von Günter Grass gestifteten Preis an Ryszard Wasko. Die Förderpreise gehen an Christian Schiebe und ORLANDO.
 
 

10 Jahre Brexit: Hoffnung für Kunst und Kultur?

Konferenz
Die Konferenz der Europäischen Allianz der Akademien beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Brexit-Referendums 2016. Führende Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Politik und Zivilgesellschaft aus ganz Europa und dem Vereinigten Königreich treffen sich an der Universität Oxford zum kreativen Austausch und zum Aufbau einer neuen solidarischen Zusammenarbeit.
 
Nach, Selbstportrait
Nach, Selbstportrait

© Nach

 

Valeska-Gert-Gastprofessur 2026/27: Nach

Eröffnung Vortrag Gespräch
Die Tanzkünstlerin Nach, neue Valeska-Gert-Gastprofessorin, gibt zum Semesterauftakt Einblicke in ihre künstlerische Praxis und ihre Forschung zu Bewegung, Protest, Erinnerung und choreographischem Schreiben.
 
BRAND WAND #59, Berlin 2020
BRAND WAND #59, Berlin 2020

© Harf Zimmermann

Seit 20 Jahren lichtet der Fotograf Harf Zimmermann Brandwände ab – die Fotografien seines Langzeitprojektes BRAND WAND machen sichtbar, wie sich Krieg und Nachkriegszeit in den Oberflächen der Städte eingeschrieben haben und wie diese Spuren durch bauliche Veränderungen zugleich allmählich verschwinden. In der wechselnden Präsentation im Foyer der Akademie der Künste am Pariser Platz zeigen wir fünf großformatige Arbeiten des Akademie-Mitglieds.
English version

Dear visitors,

In October, we will be continuing the ‘Office of the Public Realm’ – which we established in June at Schloss Bellevue as a platform for open discussion on democratic public life and social coexistence – with a new series of talks. To kick things off, Monika Grütters, Petra Pau and Edgar Selge will discuss participation in democratic processes.

We will be honouring Elias and Yousef Anastas, the winners of the 2026 Berlin Art Prize in the architecture category, marking the 100th anniversary of the Literature Section, and celebrating the 300th anniversary of Daniel Chodowiecki’s birth.

Come and join us!
Your Akademie der Künste

Exhibition

Exhibition view of “Metaxy : Between Destruction and Reconstruction.” Hall 2, in the foreground: Julita Wójcik, <em>Falowiec</em>, 2005/06
Exhibition view of “Metaxy : Between Destruction and Reconstruction.” Hall 2, in the foreground: Julita Wójcik, Falowiec, 2005/06

Photo: © Thomas Bruns

 

Metaxy : Between
Destruction and Reconstruction

Exhibition
Through fascinating international examples, the exhibition demonstrates that rebuilding destroyed places involves more than simply reconstructing buildings. Social relations, ways of life, and historical connections must also be taken into account. The exhibition begins with a study of the Hansaviertel district and the Akademie building itself, which was built after the Second World War on the ruins of grand nineteenth-century residential buildings on what was then known as Brückenallee. Reconstructed walls tracing the former residential buildings at full scale form the exhibition architecture and reconfigure the halls.
 
A comprehensive programme of guided tours will help you explore the themes of the exhibition. During the regular weekly tours and curator-led tours, you will learn more about the concept behind the exhibition and the works of the international artists and spatial practitioners. We also offer guided tours in German Sign Language and for people with visual impairments (1 and 10 October). Lecture performance walks invite you to embark on a search for historical clues through the Hansaviertel district (4 and 18 October). And a bus tour will take you to three of Berlin’s rubble mounds (10 October).

Events

 

Sunny isn’t Alone: Filmmakers and Their Networks

Guided Tour Presentation
The Library of the Akademie der Künste is presenting selected books from the estate of the private collections of Frank Beyer, Manfred Krug, Konrad Wolf and Jurek Becker, and will offer a glimpse into the library’s storage facilities.
 
“Time to Listen” lettering on a white background
Time to Listen

© Node Berlin Oslo

 

Time to Listen. Transnational Collaboration and Networks

Conference Music Concert
The Music Section of the Akademie der Künste and field notes / inm are continuing the ‘Time to Listen’ conference series, which explores transnational collaboration and networks in contemporary music. This edition focuses on independent ensembles and their central role in contemporary music production.
 
 

ABSTRACT PIECES 2. Portrait & Entertainment

Concert Performance
How does an ensemble come together? The composer Manos Tsangaris explores this question in the musical theatre piece which the El Perro Andaluz ensemble will perform to mark the conclusion of the ‘Time to Listen’ conference. The audience moves through the performance space in small groups, experiencing individual perspectives.
 
Lettering Büro der öffentlichen Sache

Graphic: Rimini

 

Office of the Public Realm: Participation

Talk
In this new series of events, the invited guests select the other panellists themselves – the only requirement is that they hold a distinctly different view on the evening’s topic. To kick things off, Monika Grütters, former Minister of State for Culture and the Media, will discuss participation in democratic processes with Petra Pau, former Vice-President of the Bundestag, and Akademie member, actor and author Edgar Selge.
 
Helene Weigel in the role of Mother Courage, in conversation with Bertolt Brecht
Helene Weigel and Bertolt Brecht at rehearsals for Brecht’s Mutter Courage und ihre Kinder(Mother Courage and Her Children), 1951, Akademie der Künste, Berlin, Bertolt Brecht Archive

Photo: Hainer Hill © Akademie der Künste, Berlin

 

Read the Original – The Berliner Ensemble Archive Live

Archive Presentation Reading
Bertolt Brecht’s groundbreaking experiments on stage – all the performances and rehearsals – were documented in the Berliner Ensemble’s ‘logbooks’. These sources, held at Archives of the Akademie der Künste, have recently been preserved and form the basis for the staged reading featuring Constanze Becker and Gabriel Schneider, members of today’s Berliner Ensemble.
 
 

2026 Peter Joseph Lenné Prize of the State of Berlin

Award Ceremony
The Berlin Senate Department for Urban Mobility, Transport, Climate Action and the Environment awards the Peter Joseph Lenné Prize to recognise the best ideas from young planners and designers in the fields of garden and landscape architecture, open space planning and urban development.
 
AAU Anastas, The Wonder Cabinet / Cultural Center, Bethlehem, 2023
AAU Anastas, The Wonder Cabinet / Cultural Center, Bethlehem, 2023

Photo: Mikaela Burstow © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

 

Elias and Yousef Anastas
2026 Berlin Art Prize

Lecture Talk
Architects Elias and Yousef Anastas from Bethlehem, winners of the Berlin Art Prize 2026 in the field of architecture, present their work and talk to the jurors George Arbid und Philipp Oswalt about the breadth of their activities, ranging from construction practice and furniture design to research projects and cultural initiatives.
 
 

Metaxy : Between Destruction and Reconstruction
Soils

Talk Lecture Performance
This event, held as part of the exhibition ‘Metaxy : Between’, explores soils as the foundation of reconstruction. Through the works of Syrbanism on Syria, Hala Alnaji on the Gaza Strip and Ola Hassanain on Sudan, it becomes clear that reconstruction must address the conflicts surrounding land, property and memory.
 
Meeting of the Poetry Section (later the Literature Section), 1929: Alfred Döblin, Thomas Mann, Ricarda Huch, Bernhard Kellermann, Hermann Stehr, Alfred Mombert, Eduard Stucken (left to right)
Meeting of the Poetry Section (later the Literature Section), 1929: Alfred Döblin, Thomas Mann, Ricarda Huch, Bernhard Kellermann, Hermann Stehr, Alfred Mombert, Eduard Stucken (left to right)

Public domain

 

Constellation 1926. Members Read Members’ Works

Reading Talk
The Poetry Section was founded at the Akademie der Künste 100 years ago. Five members of today’s Literature Section – Friedrich Dieckmann, Kerstin Hensel, Michael Krüger, Katja Lange-Müller and Gustav Seibt – will read texts by former members from the period between 1926 and 1933 and discuss the key figures of that era.
 
Drawings presented as a series of images depicting folly in various forms
Daniel Nikolaus Chodowiecki: Three sketches for Erasmus’s Das Lob der Narrheit (In Praise of Folly), 1780/81

© Akademie der Künste, Berlin, Art Collection

 

Vivat Chodowiecki! A 300th Birthday Celebration

Archive Presentation Lecture
Daniel Chodowiecki was one of the most successful graphic artists of the 18th century – and, as a member and, from 1797, director of the Akademie der Künste, he had close ties to the institution. The Akademie’s Archives hold significant parts of his estate. To mark the 300th anniversary of Daniel Chodowiecki’s birth, a selection of outstanding new acquisitions is being presented.
 
 

Daniel Chodowiecki Prize for Polish and German Drawing and Graphic Design 2026

Award Ceremony
The Akademie der Künste will present the prize, established by Günter Grass, to Ryszard Wasko. The encouragement awards will go to Christian Schiebe and ORLANDO.
 
 

Brexit at Ten: Hopes for the Arts and Humanities?

Conference
The conference organised by the European Alliance of Academies is addressing the implications of the 2016 Brexit referendum. Leading figures from the arts, culture, politics and civil society from across Europe and the United Kingdom are coming together at the University of Oxford to engage in creative dialogue and to build a new form of cooperation based on solidarity.
 
Nach, self-portrait
Nach, self-portrait

© Nach

 

Valeska Gert Guest Professorship 2026/27: Nach

Opening Lecture Talk
Dance artist Nach, the new Valeska Gert Guest Professor, will offer insights into her artistic practice and her research on movement, protest, memory, and choreographic writing at the start of the semester.
 
BRAND WAND #59, Berlin 2020
BRAND WAND #59, Berlin 2020

© Harf Zimmermann

For 20 years, the photographer Harf Zimmermann has been photographing firewalls – the photographs from his long-term project BRAND WAND reveal how war and the post-war period have left their mark on the urban landscape and how these traces are, at the same time, gradually disappearing as a result of architectural changes. In the rotating exhibition in the foyer of the Akademie der Künste on Pariser Platz, we are showcasing five large-format works by this Akademie member.
 

Support

 

Impressum / Legal Notice

Akademie der Künste
Manos Tsangaris
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DEGEM News – DEN HAAG – Sonology Concert, 9 October 2026, Alla Zagaykevych

Von: Institute of Sonology
Datum: Wed, 30 Sep 2026
Betreff: Sonology Concert, 9 October 2026, Alla Zagaykevych

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Dear members of Sonology’s Concert Mailing List,

We are happy to invite you to a concert with works by Sonology’s Maestra Honorus Causa, Alla Zagaykevych, on 9 October 2026 at 20:00 in Amare’s Conservatoriumzaal.

Alla receives this title in recognition of a lifetime of exceptional achievement in musical creation, education and organisation, through a combination of artistic vision, craftsmanship and dedication which has developed under often highly challenging circumstances, and which forms a luminous example of commitment that continues to inspire composers and listeners in our Conservatoire and elsewhere.

Alla Zagaykevych is a Ukrainian composer of contemporary classical music, performance artist, curator of electroacoustic music projects, and musicologist. She graduated from the Kyiv National Music Academy of Ukraine and, in 1995–1996, attended the annual course in composition and musical informatics at IRCAM (Paris). Her works include symphonic, instrumental, and vocal chamber music, as well as electroacoustic compositions, multimedia installations and performances, operas, and film music.
Alla Zagaykevych is the Artistic Director of the international projects Electroacoustics and EM-VISIA, and President of the Electroacoustic Music Association of Ukraine.

The concert programme includes pieces for instruments and electronics by Alla Zagaykevych, performed by students from the Classical Department, as well as a film by Daryna Mamaisur with music by Sonology alumna Anna Khvyl, both from Ukraine.

Admission and drinks are free.

Programme: 

  1. Song of Odisseus – for horn and electronics (Miguel Herrera, horn)
  2. A steppe with rabbits and pheasants running around, and where some even saw foxes – Film by Daryna Mamaisur, 8-channel electronic music by Anna Khvyl
  3. Mithe IV: K.S. – for violin, electronic recording and real time transformation, (Pei-Cheng Chu, violin)
  4. To keep silence … –  for piano and electronics (Nazariy Fesyk, piano)

Upcoming events:2–3 October 2026: Gottfried Michael Koenig 100 years, Conservatoriumzaal, New Music Lab

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Den Haag, Zuid-Holland 2511 DG

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DEGEM News – LEIPZIG – Christina Kubisch im ZiMMT 8.-18.10.

Von: Nina Buttendorf
Datum: Wed, 30 Sep 2026
Betreff: Christina Kubisch im ZiMMT 8.-18.10.

SWIM N°4 Christina Kubisch
(interaktiven, räumlichen Klangskulpturen)

08.—18.10. im ZiMMT

Christina Kubisch erschafft mit ihren interaktiven, räumlichen Klangskulpturen neue akustische Zugänge zur Umwelt. Im ZiMMT zeigt sie drei ihrer ungewöhnlichen Arbeiten. Die begehbare Installation “Signals in the Dark” macht mit einem Netz aus Kupferkabeln über spezielle Sensorkopfhörer elektromagnetischen Signale intensiv rhyhtmisch hörbar, die uns in unserem technologisierten Alltag ständig umgeben aber sonst verborgen bleiben. “Rapunzel” ist, nur fast dem Märchen getreu, ein 40 Meter langer Zopf aus Kupferkabeln. Über 24 Lautsprecher verflechten sich abhängig von der Laufwege der Hörenden elektromagnetische Felder moderner Lichtreklamen mit den viel älteren Klängen einer Glasharmonika, die im 18. Jahrhundert der Heilung von Nervenschäden dienen sollte. Die dritte Arbeit, “Groundfloor”, lädt zum unbewegten Hinhören ein.

Vernissage: 08.10.26 ab 18:00 mit Artistalk
Öffnungszeiten: DI – FR: 17 – 20 Uhr / SA + SO: 14 – 20 Uhr
Eintritt: 5-10 € (MI Eintritt frei)

Führungen: SA + SO 16 Uhr

Führungen durch unsere Ausstellungen bieten wir gerne für Gruppen an – auf Wunsch auch außerhalb unserer regulären Öffnungszeiten. Wir freuen uns auf Anfrage unter tour@zimmt.net

WO: ZiMMT – Zentrum für immersive Medienkunst, Musik und Technologie
Torgauer Str. 80, 04317 Leipzig

DEGEM News – BERLIN – Global Dystopia – sound art biennial 2026

Von: -g-
Datum: Sun, 20 Sep 2026
Betreff: Global Dystopia – sound art biennial 2026

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DYSTOPIA Sound Art Biennial 2026

Exhibitions | Performances | Workshops | Symposium
26 September – 17 Oktober 2026 , Berlin
Global Dystopia – unter diesem Titel vereint die vierte Dystopia Sound Art Biennale, die vom 26. September bis zum 17. Oktober 2026 stattfindet, mehr als 40 internationale Künstler*innen mit Klanginstallationen, Performances, Vorträgen und Workshops an fünf Veranstaltungsorten in ganz Berlin, im öffentlichen Raum und auf Instagram..

Orte / Programm : www.dystopia.berlin
Veranstalter: Errant Sound 

csm_floating-pic_4b2e5c304d_97ba5e4a68.jpgFoto: Georg Klein

floatopia : SoundS at DYSTOPIA Sound Art Biennial 2026

For the second time at the DYSTOPIA sound art biennial, the master’s program „Sound Studies and Sonic Arts“ of UdK Berlin is organizing its own student section under the direction of Prof. Georg F. Klein. Six students have developed site-specific works for Floating Berlin, within the rainwater retention basin of the former Tempelhof Airport.

 

The works address site-specific water and environmental themes, transforming them into audible and visible artistic interventions. The underground inlet pipe plays an acoustic role, as do the electromagnetic tower signals from the old airport, which are still present. Rain prayers and water wishes place the current climate crisis in an universal context, and the body of water—which is simultaneously a protected habitat and a hybrid urban wilderness—is brought into new cycles, making the processes of decomposition and transformation visible and audible.

The artistic reflection of the basin and the adjacent airport as a body raises questions about aging, memory, identity, trauma, and healing, reflecting the state of our world with a dys-utopian undertone. more

Opening: Friday, September 25, 6 pm with activation performances
Opening times: September 26 – October 4, Thu-Sun, 4-8 pm
Venue: Floating Berlin, Lilienthalstr. 32, 10965 Berlin

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Dystopia sound art biennial 2026
Contact: pr@dystopia.berlin / Instagram
MEDIENPARTNER

Deutschlandfunk Kultur
mf:fm – Magazin für freies Musiktheater
Savvyzaar – Radiosendung von Savvy Contemporary
Klang 030 – Reboot FM


VERANSTALTER

Errant Sound at Miss Read @errantsound
Gerichtstr. 45, Yard, 13347 Berlin – Wedding


Mit großzügiger Unterstützung von Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.


 

DEGEM News- LEIPZIG – Ausstellung Christina Kubisch im ZiMMT und Künstlerin vor Ort

Von: Jakob Gruhl
Datum: Tue, 29 Sep 2026
Betreff: Ausstellung Christina Kubisch im ZiMMT und Künstlerin vor Ort

PRESSEMITTEILUNG
Die Künstlerin ist bereits ab dem 6.10. im ZiMMT vor Ort und steht für Pressetermine bereit. Die Absprache erfolgt über das ZiMMT.

SWIM N°4 — Christina Kubisch

Christina Kubisch – Klangskulpturen
Immersive Klanginstallation
Im Rahmen der Reihe SWIM N°4

Öffnungszeiten:
08. – 18. Oktober
DI – FR 17 – 20 Uhr / SA + SO 14 – 20 Uhr
Führungen: SA + SO 16 Uhr
Eintritt: 5 – 10 € (MI Eintritt frei)

ZiMMT e.V.
Torgauer Str. 80 | 04318 Leipzig

Christina Kubisch erschafft mit ihren interaktiven, räumlichen Klangskulpturen neue akustische Zugänge zur Umwelt. Im ZiMMT zeigt sie drei ihrer ungewöhnlichen Arbeiten. Die begehbare Installation „Signals in the Dark“ macht über ein Netz aus Kupferkabeln und spezielle Sensorkopfhörer jene elektromagnetischen Signale intensiv und rhythmisch hörbar, die uns im technologisierten Alltag ständig umgeben, sonst aber verborgen bleiben. „Rapunzel“ ist – nur fast dem Märchen getreu – ein 40 Meter langer Zopf aus Kupferkabeln. Über 24 Kanäle verflechten sich dort, abhängig von den Laufwegen der Hörenden, die elektromagnetischen Felder moderner Lichtreklamen mit den viel älteren Klängen einer Glasharmonika, die im 18. Jahrhundert Nervenleiden lindern sollte. Die dritte Arbeit, „Groundfloor“, lädt zum unbewegten Hinhören ein.

Christina Kubisch
Neue oder verborgene Realitäten wahrnehmbar zu machen, ist ein typischer Zug im Lebenswerk von Christina Kubisch. Seit den 1970er Jahren arbeitet sie als Klang- und Medienkünstlerin und hat an mehreren renommierten Kunsthochschulen gelehrt. Ihre Installationen beziehen sich meist direkt auf den Ort, an dem sie entstehen, suchen nach komplexer Raumerfahrung und verschränken Vorstellung und Realität nahtlos miteinander.
Kurzfassung

Christina Kubischs interaktive Klangskulpturen erschaffen neue akustische Zugänge zu einer Umwelt, die sonst verborgen bleibt. Bewegung in der Rauminstallation verändert den rhythmischen Klang elektromagnetischer Signale, die über Sensorkopfhörer hörbar werden. An anderer Stelle verschmelzen alte Klänge mit dem Puls der technischen Gegenwart. Kubischs Installationen sind ortsbezogen und verflechten Vorstellung und Realität nahtlos.

Christina Kubisch
Neue oder verborgene Realitäten wahrnehmbar zu machen, ist ein typischer Zug im Lebenswerk von Christina Kubisch. Geboren 1948 in Bremen, studierte sie von 1967 bis 1976 in Stuttgart, Hamburg, Graz, Zürich und Mailand Malerei, Musik, Komposition und Elektronische Musik. In den 1970er Jahren trat sie mit genderkritischen Performances und einer Reihe von Videokonzerten gemeinsam mit dem italienischen Künstler Fabrizio Plessi hervor; seit Beginn der 1980er Jahre folgten raumbezogene Klanginstallationen mit magnetischer Induktion und anderen selbst entwickelten audiovisuellen Mitteln, ab Mitte der 80er Jahre kam Licht als weiteres Medium hinzu. Mit der seit 2003 fortlaufend entstehenden Serie „Electrical Walks“ schickt sie ihr Publikum mit eigens konzipierten Kopfhörern auf Klangspaziergänge durch den öffentlichen Raum – sie erforscht darin die verborgenen Klangfarben von Transformatoren, Diebstahlsicherungen, Überwachungskameras, Aufzügen, Antennen, Bankautomaten und Leuchtreklamen. Christina Kubisch – Wikipedia +3

Ihre Installationen beziehen sich meist direkt auf den Ort, an dem sie entstehen, suchen nach komplexer Raumerfahrung und verschränken Vorstellung und Realität nahtlos miteinander. Kubisch war 1980 und 1982 auf der Biennale von Venedig vertreten; Einzelausstellungen führten sie u. a. ins Museum Fridericianum Kassel, ins Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, ans Massachusetts Museum of Contemporary Art, ins Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna, in die Ikon Gallery Birmingham und in die Kunsthalle Bremen. Nach Gastprofessuren in Paris, Oxford und Berlin lehrte sie von 1994 bis 2013 als Professorin für Audiovisuelle Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste Saar und gründete dort den Studienbereich Klangkunst. Seit 1997 ist sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Ausgezeichnet wurde sie u. a. mit dem Ehrenpreis des Deutschen Klangkunstpreises (2008), dem SR-Medienkunstpreis (2009), dem Karl-Sczuka-Preis (2016) sowie 2021 mit dem Preis der Biennale Musica di Venezia und dem Giga-Hertz-Hauptpreis des ZKM Karlsruhe für ihr Lebenswerk. 2013 war sie Stadtklangkünstlerin der Stadt Bonn.

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ZiMMT e.V. | Torgauer Str. 80 | 04318 Leipzig | zimmt.net
Jakob Gruhl | jakob@zimmt.net | Tel: +49 176 96870709

DEGEM News – STELLENAUSSCHREIBUNG – [ak-discourse] WG: Opportunity: 5-year postdoc in Music and AI at the University of Cambridge

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Mon, 28 Sep 2026
Betreff: [ak-discourse] WG: Opportunity: 5-year postdoc in Music and AI at the University of Cambridge

 

We are now advertising an exciting 5-year postdoctoral research position in Music and AI here at the University of Cambridge. The position gives considerable scope to develop a research agenda related to the broad mission of advancing music AI for the benefit of humanity. Possible topics include (but are not limited to): developing AI tools to support performers, composers, and arrangers; developing new multidisciplinary approaches to computational creativity; developing music AI tools for health and wellbeing.

 

The University of Cambridge is a great place to work (this year the Financial Times named it the UK’s top employer): there’s all kinds of exciting research going on, lots of music-making, the city is beautiful and historic, and you’re just a short train ride from London. You’d join a vibrant and friendly community of music cognition and AI researchers in the Centre for Music and Science (within the Faculty of Music) with computing resources, research seminars, and many collaboration opportunities.

 

Here is a link to the official advertisement (application deadline: 21 October). It lists our Faculty Chair as the official contact, but please feel welcome to contact me directly if you would like to know more about the Centre for Music and Science and our research network.

 

Please do share this with anyone you think might be interested!

 

Best wishes

Peter

 

—

Peter Harrison

Director, Centre for Music & Science

Associate Professor and Director of Undergraduate Studies, Faculty of Music

Fellow and Director of Studies in Music, Churchill College

University of Cambridge

 

DEGEM News . MÜNCHEN – Polscher 3 | Konzert | Ägyptisches Museum München

Von: [Mark Polscher]
Datum: Mon, 28 Sep 2026
Betreff: Polscher 3 | Konzert | Ägyptisches Museum München

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst präsentiert:

 

Polscher 3

Shapeshifters
Annegret Mayer-Lindenberg – Viola d’amore
Florian Walter – Kontrabassklarinette, Sopraninosaxophon
Mark Polscher – Sopransaxophon, Flöte
13.10.2026, 20.30 Uhr
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst
Gabelsbergerstraße 35
80333 München
Herzliche Grüße

Mark Polscher
www.polscher.de

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Aktuelles Album: Second Landing Jump
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