Open Call NRW – Carte Blanche Cologne 2026

Open Call NRW – Carte Blanche Cologne 2026

Liebe kgnm Mitglieder, liebe Alle,

wir freuen uns, den Open Call für Carte Blanche Cologne 2026, das Festival für elektroakustische Musik der Kölner Gesellschaft für Neue Musik (KGNM), zu veröffentlichen.

Gesucht werden Werke von Komponist:innen, die sich mit aktuellen Strömungen der experimentellen elektroakustischen Musik auseinandersetzen: Fixed-Media-Arbeiten, mit oder ohne Video, bis zu 8 unabhängige Kanäle und maximal 12 Minuten Länge. Bewerben können sich Künstler:innen mit Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in NRW, ohne Altersbegrenzung.
Die ausgewählten Arbeiten werden am 5. Dezember 2026 in der Halle der Alten Feuerwache in Köln auf einem 8.2-Kanal-System präsentiert. Für die Teilnahme ist ein Honorar von 400 € vorgesehen.
Einsendeschluss ist der 30. September 2026, die Zusagen werden bis zum 15. Oktober 2026 verschickt.

Alle Details stehen auf der Webseite der KGNM:
https://kgnm.culturebase.org/de_DE/carte-blanche#open-call

SAVE THE DATE:
Die zweite Ausgabe von Carte Blanche Cologne findet vom 4. bis 6. Dezember 2026 in der Halle der Alten Feuerwache in Köln statt und präsentiert an drei Abenden multikanalige elektroakustische Musik, Klangkunst und Live-Performance. Zu Gast sind in diesem Jahr Thomas Lehn, Anne Wellmer, Roman Pfeifer, Nicolas Collins, Marianthì Papalexandri-Alexandri, Maja S. K. Ratkje, François Bonnet und Matsuzawa Kyoka. Ergänzt wird das Programm durch den Open Call NRW, bei dem fünf in NRW lebende Künstler:innen bereits bestehende Werke präsentieren.

Die drei Konzerte finden in der Alten Feuerwache Köln – Halle, Melchiorstraße 3, 50670 Köln, statt.
Tickets kosten 14 € (8 € ermäßigt), KGNM-Mitglieder erhalten freien Eintritt.

Wir freuen uns sehr über eure Einreichungen und wären dankbar, wenn ihr den Call in euren Netzwerken weiterleitet.

Herzliche Grüße sendet euch das Kurationsteam Carte Blanche

Pablo Garretón . pablogarreton.com
Luis Antunes Pena . luisantunespena.eu
Claudia Robles . claudearobles.de

DEGEM Konzert & MV 2026 in Weimar

Electronic Thinking / Elektronisches Denken

2.-4.10.2026
Elektronisches Denken ist eine kompakte Plattform für Musik und Diskurs. Im Zentrum stehen Fragen zu „elektronischen Ästhetiken“ und „elektronisch informierter Musik“: Elektronische Musik ist Medienmusik – sie war und ist an Übertragungs-, Aufzeichnungs- und Wiedergabemedien gekoppelt – vom Rundfunk bis zum Browser. Zu den Aufgaben der Gegenwart gehört es einerseits, den Einfluß der Medien und Produktionswerkzeuge kritisch zu beleuchten und andererseits ihre Kategorien und Denkmuster zu hinterfragen. Entsprechend steht bei unserem Symposium nicht die Technologie selbst im Vordergrund. Fokussiert werden stattdessen die Wege auf denen sie sich in Ästhetik und künstlerisches Handeln einschreibt, sowie die Möglichkeit eines neuen Denkens über Musik, die sich durch Technologie erst eröffnet. Ziel ist das Bündeln von Standpunkten und Perspektiven, sowie das Schärfen von Begriffen jenseits von Technikfetisch & Genregrenzen.

PROGRAMM

Alle Veranstaltungen sind öffentlich und gratis

Freitag, 2.10.2026

16:00 Vortrag: Prof. Dr. Nina Noeske
16:45 Vortrag: Prof. Kerstin Ergenzinger
SeaM Hörsaal, Coudraystr. 13A

18:30 Konzert 1: Nullstrahler, Elektronisches Studio der AdK, Berlin
Der Leiter des Studios für elektroakustische Musik der Akademie der Künste Berlin, Malte Giesen,
präsentiert Werke für den von Hermann Scherchen 1959 entwickelten „Nullstrahler“,
einen um mehrere Achsen motorisiert rotierenden Lautsprecher.
Arbeiten von J. S. Bach / H. Scherchen, C. Kemper und K. Reese
HfM Fürstenhaus, Festsaal

20:00 Konzert 2: Electronic Thinking International
Arbeiten von W. Choi, A. Laville, D. Mayer, G. Mora, Nikos Stavropoulos, V. Procino, D. Rossato, L. Zielinska.
Kuratiert aus dem International Call for Works des SeaMs
HfM Fürstenhaus, Festsaal

Samstag, 3.10.2026

11:30 Vortrag: Dr. Monika Voithofer
12:15 Vortrag: Prof. Dr. Christian Grüny
SeaM Hörsaal, Coudraystr. 13A

14:30 Vortrag: Prof. Dr. Sabine Sanio
15:30 Podiumsdiskussion
SeaM Hörsaal, Coudraystr. 13A

17:30 Konzert 3: Electronic Thinking Audiovisuell
Audiovisuelle Arbeiten von A. Bartetzki, Glitschen, M. Ha, S. Khismatov, J. Oliveira, A. Viramontes Nunura.
Kuratiert aus dem International Call for Works des SeaMs
HfM Fürstenhaus, Festsaal

19:30 Konzert 4: Jahres-Mitgliederkonzert der DEGEM mit Werken von Hyewon Son, Clemens von Reusner, Jacob Gille, Karl F. Gerber, Wilfried Jentzsch, Youngae Cho, Anne Wellmer – kuratiert von Maximilian Marcoll, Antje Vowinkel und Malte Giesen
HfM Fürstenhaus, Festsaal

Sonntag, 4.10.2026

10:00 DEGEM Mitgliederversammlung
SeaM Hörsaal, Coudraystr. 13A

Konzerte:
Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar (HfM) / Studio für elektroakustische Musik (SeaM) / Festsaal Fürstenhaus
PLatz der Demokratie 2-3
99423 Weimar
Deutschland

 

 

 

 

Electronic Thinking / Elektronisches Denken ist eine Veranstaltung des SEAM in Weimar in Kooperation mit der DEGEM.

Zum Tod des Komponisten Lothar Voigtländer (1942–2026)

Der Komponist Lothar Voigtländer ist am 4.Juli 2026 verstorben.

Lothar Voigtländer wurde am 3.9.1943 im mittelsächsischen Leipzig geboren. Er erhielt seine erste musikalische Prägung als Sängerknabe des Dresdner Kreuzchores unter Rudolf Mauersberger und unternahm dort erste kompositorische und dirigentische Versuche. Ab 1962 studierte er an der Hochschule für Musik Leipzig Dirigieren bei Rolf Reuter und Komposition bei Fritz Geißler. 1968 startete er sein Berufsleben als Chordirektor und Kapellmeister am Theater der Altmark in Stendal. Kompositionen dieser Zeit führten ihn von 1970 bis 1972 in die Meisterklasse für Komposition an der Akademie der Künste Berlin bei Günter Kochan. Seit 1973 lebte er als freischaffender Komponist in Berlin. Bereits in dieser Zeit entstanden Orchestermusiken, Orchesterlieder, Kantaten, Kammermusik, ein Oratorium sowie Hörspielmusiken.

Ab 1975 widmete er sich intensiv der elektroakustischen Musik, studierte in Bratislava und Budapest und arbeitete in renommierten internationalen Studios und auf Festivals in Bourges, Zürich, Basel, Hilversum, Freiburg und Berlin. Lothar Voigtländer war neben Georg Katzer der wichtigste Vertreter in der elektroakustischen Musikszene in der DDR. Sie gründeten 1984 die DDR-Sektion der CIME, der Internationalen Konförderation für Elektroakustische Musik mit Sitz in Bourges/Frankreich. Diese war für die die Szene in der DDR ein wichtiges Fenster in die westliche Welt. Später wirkte Voigtländer auch im gesamtdeutschen Vorstand der DecimE, aus der dann die Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik (DEGEM) hervorging. Die EM-Doku listet über 41 Werke auf, darunter 7 Preise.

Als Aufsichtsrat der GEMA in den Jahren 2006-2016 setzte er sich vehement für die Belange der Elektroakustischen Musik ein.
Sein Einsatz für die Kollegenschaft als Vize-, später als Präsident des Deutschen Komponistenverbandes in den Jahren 2007-2013 und auch als Begründer der Fachgruppe E-Musik im DKV ist hoch zu schätzen. Auch wenn sein Vorstoß für die Schaffung eines Fonds für zeitgenössische Musik beim damaligen Kulturstaatsminister zunächst ohne Echo blieb, half er jedoch den Boden zu bereiteten, daß dieser in 2016 schließlich gegründet werden konnte.

Daß Lothar Voigtländer aber vor allem ein hervorragender und erfolgreicher Komponist war, der sein Handwerk verstand, sollte über sein kulturpolitisches Engagement nicht vergessen werden.

Als ein stets engagierter, streitbarer Protagonist der Neuen Musik in Deutschland wird er uns fehlen.

Die Beisetzung findet am Montag,
dem 07.09.2026 um 12 Uhr in Berlin statt:
Friedhof Kaulsdorf, Dorfstraße 24, 12621 Berlin

Nachruf auf Prof. Lothar Voigtländer

https://www.nmz.de/personalia-portraets/portraets/und-es-kommt-der-tag-da-wir-dich-kennen-werden-zum-tod-des

Zum Nachruf von Matthias Herrmann

Zum Nachruf von Ekkehard Klemm

LOTHAR VOIGTLÄNDER IN DER EMDOKU

HOMEPAGE DES KOMPONISTEN LOTHAR VOIGTLÄNDER (1943–2026)

 

+               +              +

Curtis Roads & Brian O’Reilly in Berlin ! May 7th !


Curtis Roads and Brian O’Reilly

Artist talk and evening concert

UdK Medienhaus, Galerie
Grunewaldstrasse 2-5, 10823 Berlin (Kleistpark)

Thu, 07.05.2026
15h talk
19h concert

https://www.udk-berlin.de/studium/kunst-und-medien/generative-kunst/events/

(Quelle: Curtis Roads; Brian O’Reilly)

+ + +
We are delighted to welcome Curtis Roads and Brian O’Reilly to UdK Berlin for an artist talk and evening concert.
The visit marks a rare European appearance of a collaboration now more than two decades in the making — one that has produced the audio-visual albums Point Line Cloud (Asphodel 2004; reissued by Presto!? 2019) and Flicker Tone Pulse (Wergo 2019), alongside Brian’s videos for individual works such as Touche pas, Always, and the recent Modulude.

For the concert, Curtis Roads plays a one-hour set drawn primarily from his recent album Electronic Music 1994–2021 (Elli Records, 2025). Roads spatialises the stereo material live across the space; O’Reilly projects video in counterpoint. The programme moves through the composer’s signature concerns — sound particles, micromontage, multi-temporal scale form — from the early Half-life and Tenth Vortex through to more recent pieces.

In the talk, Brian O’Reilly opens the discussion by outlining his working methods as a video artist, situating his collaboration with Curtis within a wider practice that includes his long engagement with Woody Vasulka and a body of mixed-media drawings. The conversation extends to Curtis’s own compositional thinking — granular and pulsar synthesis, multiscale composition, and the question of how sound and image meet without one illustrating the other. The session is intended as an open discussion with students and colleagues around process, collaboration, and the porous boundary between music, moving image, and graphic notation.

Curtis Roads is a composer, author, and Professor Emeritus of Media Arts and Technology at the University of California, Santa Barbara. A pioneer of granular and pulsar synthesis, he has shaped the field of microsound through both his compositional practice and his books The Computer Music Tutorial (MIT Press, 1996), Microsound (MIT Press, 2001), and Composing Electronic Music (OUP, 2015). He served as editor of Computer Music Journal for many years and has worked at MIT, IRCAM, Université Paris 8, and CREATE/UCSB. Recent releases include Electronic Music 1994–2021 (Elli Records, 2025).

Brian O’Reilly is a video artist whose practice spans moving image, collaborative performance, and mixed-media drawing. Alongside his long collaboration with Curtis Roads — including the Point Line Cloud and Flicker Tone Pulse albums and videos for numerous individual compositions — he has worked closely with Woody Vasulka, whose pioneering electronic image work informs O’Reilly’s own approach to the moving image as a material to be sculpted in time.

In collaboration with Sonic Talks, Bauhaus University Weimar; texts courtesy of Marcin Pietruszewski.

an alle Mitglieder: CALL FOR WORKS – DEGEM CD 2026

an alle Mitglieder: CALL FOR WORKS – DEGEM CD 2026

Kurator*innen: Denise Ritter & Marcus Beuter

ZEITREISEN
Zeitreisen faszinieren, inspirieren und hinterfragen unser Verständnis von Identität, Kausalität und Gegenwart.
Was geschieht, wenn wir unserem früheren Ich begegnen oder der eigenen Zukunft lauschen? Welche Vergangenheit ließe sich verändern, und welche Zukunft würde dadurch entstehen?
Wir laden Komponist*innen und Klangkünstler*innen ein, Zeitreisen als künstlerisches, klangliches und konzeptuelles Feld zu erkunden.
Denkbar sind Reisen in persönliche Erinnerungen, imaginierte Zukünfte, historische oder musikalische Epochen – ebenso wie Sprünge zum eigenen Frühwerk oder zu einem noch nicht existierenden Spätwerk.
Utopien, Dystopien, alternative Zeitlinien, Zeitschleifen, Zeitmaschinen, Parallelwelten oder verlorene Chrononaut*innen können ebenso Ausgangspunkt sein wie Science-Fiction-Motive à la H. G. Wells, Doctor Who, Star Trek sowie neu erdachte Visionen von Retrofuturismus und Steampunk.
Wissenschaftliche, psychologische und philosophische Perspektiven können ebenfalls einfließen: Zeitdilatation, Quantenhypothesen, Determinismus versus freier Wille oder Fragen nach Erinnerung, Wahrnehmung und Identität.
Nicht zuletzt sind auch politische und gesellschaftliche Fragestellungen sehr willkommen: beispielsweise Afrofuturismus, postkoloniale Visionen, feministische Zeitkonzepte, kritische Reflexionen über Macht, Herrschaft, Technologie oder alternative Gesellschaftsentwürfe.
Wir freuen uns auf vielfältige und unvorhergesehene elektroakustische Stücke, die das Reisen durch die Zeit auf unterschiedlichste Arten hörbar und erfahrbar machen.

Einreichung
• Max. 1 Stück pro Komponist*in
• Audio-Datei: Stereo, WAV/AIFF, Stückdauer zwischen 5 und max. 10 Minuten
• PDF-Datei: Kontaktdaten, Kurzbiographie (deutsch + englisch, je 300 – 500 Zeichen inkl. Leerzeichen), Werktext (deutsch + englisch, je 1000 – 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen)
• Einreichung (Audio-Datei + PDF) als komprimierte ZIP-Datei (Vorname_Nachname.zip) per Download-Link an degemCD26@degem.de. Bitte senden Sie keinen Mailanhang.
• Deadline: 1. Mai 2026

Kontakt & Fragen
Denise Ritter & Marcus Beuter
degemCD26@degem.de

CALL FOR WORKS – DEGEM CD 2026
Curators: Denise Ritter & Marcus Beuter

TIME TRAVEL
Time travelling fascinates, inspires and challenges our understanding of identity, causality and the present.
What happens when we encounter our former selves or listen to our own future? Which parts of the past could be changed, and what kind of future would that create?
We invite composers and sound artists to explore time travel as an artistic, sonic and conceptual field.
Possible journeys include trips into personal memories, imagined futures, historical or musical eras – as well as leaps into one’s own early work or into a late work that does not yet exist.
Utopias, dystopias, alternative timelines, time loops, time machines, parallel worlds or lost chrononauts can be starting points, as can science fiction motifs à la H. G. Wells, Doctor Who, Star Trek and newly conceived visions of retrofuturism and steampunk.
Scientific, psychological and philosophical perspectives can also be incorporated: time dilation, quantum hypotheses, determinism versus free will, or questions of memory, perception and identity.
Last but not least, political and social issues are also very welcome: for example, Afrofuturism, postcolonial visions, feminist concepts of time, critical reflections on power, domination, technology or alternative social models.
We look forward to diverse and unexpected electroacoustic pieces that make travelling through time audible and tangible in a wide variety of ways.

Submission
• Max. 1 piece per composer
• Audio file: stereo, WAV/AIFF, piece duration between 5 and max. 10 minutes
• PDF file: contact details, short biography (German + English, 300 – 500 characters each, incl. spaces), text about the piece (German + English, 1,000 –1,500 characters each, incl. spaces)
• Submission (audio file + PDF) as a compressed ZIP file (first name_surname.zip) via download link to degemCD26@degem.de. Please do not send any email attachments.
• Deadline: 1 May 2026

Contact & Questions
Denise Ritter & Marcus Beuter
degemCD26@degem.de

An alle Mitglieder

AUSSCHREIBUNG / CALL FOR MUSIC

DEGEM-Konzert am 03.10.2026 im Rahmen der DEGEM Mitgliederversammlung an der HfM Weimar

Liebe DEGEM Mitglieder,

das DEGEM Mitglieder-Konzert wird in diesem Jahr auf Einladung von Maximilian Marcoll gemeinsam mit der DEGEM Mitgliederversammlung am SeaM in der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar stattfinden. Teilnahmeberechtigt sind alle DEGEM Mitglieder. Ihnen soll in diesem Konzert wieder eine Plattform geboten werden, sich musikalisch zu präsentieren. Pro Mitglied ist eine Einsendung möglich; die Stücke dürfen noch nicht im Rahmen eines DEGEM Konzertes aufgeführt worden sein.

Konzert und Proben finden am Samstag, den 03.10.2026 im Festsaal der HfM, Platz der Demokratie in 99423 Weimar statt.
Die Proben inklusive Aufbau sind ab dem späteren Vormittag möglich, das Konzert beginnt um 17:30 Uhr.
Ebenso wie in den letzten Jahren sind diese Veranstaltungen zeitlich an die jährliche Mitgliederversammlung gekoppelt, die am darauffolgenden Sonntag, den 04.10.2025 im Hörsaal des SeaM abgehalten wird.

Erwünscht sind Stücke, die sich der Frage nähern, was „elektronisches Denken“ bedeuten kann: Arbeiten, in denen Technologie nicht nur als Mittel eingesetzt wird, sondern als Bedingung, Rahmen, Widerstand, Infrastruktur oder ästhetische Grammatik sichtbar wird.
Das Thema ist explizit nicht auf KI fokussiert. Beiträge, die mit und über KI arbeiten sind selbstverständlich willkommen, sofern sie die Fragestellung inhaltlich tragen.
Möglich sind Fixed-Media-Arbeiten, Live-Elektronik, Audiovisuelle Arbeiten (Stereo, klassische 4- oder 8-kanalige Werke etc., bei mehr als 16 benötigten Lautsprechern (kein Dome!) ist eine individuelle Absprache nötig.) Ebenso sind, in begrenzter Anzahl, auch Stücke mit Live-Musiker:innen in der Besetzung Solist:in+Elektronik möglich.
Ein Flügel ist vorhanden. Inside-Spiel ist ggf. nach Absprache möglich. Andere Instrumente müssen mitgebracht werden. Wir möchten darauf hinweisen, dass Stücke mit sehr komplexen Live-Elektronik Setups auf Grund der sehr kurzen Aufbau- Einrichtungs- und Probezeiten eventuell nicht berücksichtigt werden können.

Die Praxis des anonymen Auswahlverfahrens wollen wir nach den guten Erfahrungen der letzten Jahre auch in diesem Jahr fortführen. Wir bitten deshalb darum, auf namentliche Kennzeichnung der eingereichten Materialien zu verzichten (bitte auch die Metadaten der eingereichten Dateien überprüfen) und stattdessen alle Dateien mit einem sechsstelligen Zahlencode zu kennzeichnen. Der Klarname darf nur in der Biografie erscheinen, die die Jury nicht erhält. Visuelle Erkennbarkeit bitte ebenfalls vermeiden. Außerdem sollten Titel unkenntlich gemacht werden, falls sie Rückschlüsse auf die Autorschaft ermöglichen (z. B. über eine Netzsuche). In diesem Falle bitten wir darum, ein weiteres Dokument mitzuschicken, in dem alle für Programmheft und Aufführung nötigen Angaben enthalten sind.

Aufwandsentschädigungen und Reisekosten werden wie folgt für maximal zwei vor Ort beteiligte Personen an einem ausgewählten Werk gezahlt (ergänzend gilt die »Allgemeine Richtlinien zur Erstattung von Reisekosten durch die DEGEM«):
– für die Klangregie 150 €
– für eine/n zusätzlich auftretende Musiker:in 300 €
– für Fahrtkosten pro Person max. 200 €
– für max. eine Übernachtung pro Person max. 70 €

Einzureichende Materialien:
Anonymisierte Audio Datei (obligatorisch):
– Audiodatei(en) im WAV-Format, 48kHz (bitte keine komprimierten Formate):
– bei Stereokompositionen: Audiofile im WAV-Format
– bei Mehrkanalkompositionen: Stereomixdown sowie Einzelspuren als Audiofiles im WAV-Format

Ggf. Anonymisiertes AV-Material:
– Mitschnitt/Produktion bei live-elektronischen und performativen Arbeiten

1 x PDF-Datei anonymisiert (obligatorisch) mit:
– Technical Rider inkl. Skizze der Lautsprecheraufstellung und Kanalzuordnung (bei mehrkanaligen Arbeiten)
– kurzer erläuternder Text
– ggfs. Noten, Improvisationskonzept (diese ist Angabe optional)

1 x PDF-Datei (obligatorisch, nicht für die Jury) mit:
– Biografien der beteiligten Künstler:innen mit Klarnamen
– Ggf. zusätzliche Datei mit Titel und weiteren Angaben

Das Material ist zum Download bereitzustellen (z. B. wetransfer oder dropbox).
Bitte den Download-Link zusammen mit den einzureichenden Materialien idealerweise in einer Email senden an <degemkonzert26@degem.de>.

Einsendeschluss ist der 15.4.2026 (Datum des E-Mail-Eingangs). Die ausgewählten Werke werden Anfang Juni bekanntgegeben.

Weitere Fragen zur Ausschreibung können ebenfalls an degemkonzert26@degem.de gerichtet werden.

Wir freuen uns auf ein reges Interesse an der Ausschreibung!

Mit besten Grüßen im Namen des Vorstandes

Miriam Akkermann
(Vorstandsvorsitzende DEGEM)

+ + + DEGEM – Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik e. V. + + + http://www.degem.de + + +

SONIC PLANET – DEGEM CD 2025


AVAILABLE NOW :
DEGEM CD 25 (2025) SONIC PLANET

Kuratiert von Lejla Bajrami, Teresa Carrasco, Michael Harenberg, Benoît Piccand, Tobias Rüetschi, Cathy van Eck, Salomé Voegelin
Gestaltung & Produktion Marc Behrens
Vertrieb EDITION DEGEM

 

Sonic Planet

01 Dorothee Schabert La Boule
02 Denise Ritter Area One
03 Leon Goltermann versunken
04 Jutta Ravenna Sons circulantes
05 Claudia Robles-Angel somewhere… nowhere
06 Sabine Schäfer Sonic Biospheres
07 Gerald Fiebig Seven Cs
08 Hiromi Ishii Echolocators
09 Sibylle Pomorin Klanglandschaft / Soundscape Maa

 

Eintrag in der EM Doku