DEGEM News – FWD – Ausschreibung von 2 MitarbeiterInnenstellen an der Professur Akustische Ökologien und Sound Studies der Bauhaus-Universität Weimar

Von: Kerstin Susanne Ergenzinger
Datum: Tue, 25 Jul 2023
Betreff: Ausschreibung von 2 MitarbeiterInnenstellen an der Professur Akustische Ökologien und Sound Studies der Bauhaus-Universität Weimar

An der Professur für Akustische Ökologien und Sound Studies der Bauhaus-Universität Weimar sind zwei künstlerische Mitarbeiter*nnen Stellen ausgeschrieben:

Ausschreibung 1: https://www.uni-weimar.de/de/universitaet/aktuell/stellenausschreibungen/kg-kwp-06-23/

Ausschreibung 2:https://www.uni-weimar.de/de/universitaet/aktuell/stellenausschreibungen/kg-kwp-05-23/

Text Ausschreibung 1:

Stellenausschreibung

An der Fakultät Kunst und Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar ist zum 1. Oktober 2023 an der Professur »Akustische Ökologien und Sound Studies« eine Stelle als

künstlerische*r Mitarbeiter*in (m/w/d)

mit dem Ziel der Förderung der eigenen wissenschaftlichen/künstlerischen Weiterqualifikation zu beset- zen. Die Stelle ist auf zwei Jahre befristet. Eine Verlängerung ist nach den geltenden Regelungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) möglich. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden.

Aufgabengebiet:

Studioleitung und Audioproduktion

im Bereich Akustische Ökologien und Sound Studies und der Klangkunst im Kontext medialer Vernetzung und experimenteller Audio-Technologien.

  • –  Leitung und Betreuung der Soundstudios im Audiobereich
  • –  Unterstützung bei der Fertigstellung der technischen Einrichtung des neuen Studios für Klangkunst
  • –  Planung, Durchführung und Auswertung der Lehre: Einführungen im Bereich Akustik

(Klang/Material/Raum), Mikrofonierung, Aufnahme-, Schnitt- und Mischtechniken. Sowie Verfahren der analogen und digitalen Klangsynthese, der Klangbearbeitung und Postproduktion. Konstruktion experimenteller Instrumente. Betreuung von Abschlussarbeiten.

  • –  Geräteausleihe
  • –  Organisation und Durchführung von Events (Performances, Konzerte, Ausstellungen, o. ä.), Live-

Übertragungen, Produktionen in Mehrkanalton.

  • –  Mitarbeit bei der Konzeption, Pflege und technischen Betreuung der entstehenden Webplattformen
  • –  Wahrnehmung hochschuladministrativer und lehrstuhlspezifischer Aufgaben
  • –  Forschungstätigkeit: z. B. Entwicklungen im Bereich experimenteller Audiokonzepte und

Technologien

Die Möglichkeit zur Promotion oder einer anderen Qualifikation ist gegeben.

Einstellungsvoraussetzungen:

  • –  Abgeschlossenes künstlerisches Hochschulstudium und eigenständige künstlerische Praxis
  • –  Professionelle Ausbildung/Praxiserfahrung im Bereich der Audioproduktion, Klangsynthese

(analog/digital), Akustik und Studioleitung

  • –  Professioneller Umgang mit für den oben beschrieben Bereich relevanter Software (z. B. Reaper,

Samplitude, Pro Tools, Ableton Live)

  • –  Erfahrung und künstlerischer Umgang mit Audio-Programmierung (z. B. SuperCollider, Pure Data

oder Max/MSP) und Elektronik im Bereich Klangkunst

  • –  Erfahrung und experimenteller Umgang mit Audio-Technologien wie z. B. Konzeption und

Konstruktion analoger und elektronischer Instrumente, Mikrophone, Sensoren o. ä. erwünscht

  • –  Erfahrung mit immersiven Audio-Technologien (z. B. Mehrkanalton, Binauraltechnik, Ambisonics)

erwünscht

  • –  Erfahrung im Umgang mit TYPO3 und WordPress CMS erwünscht
  • –  Englischkenntnisse erwünscht
  • –  Teamfähigkeit und zuverlässiges, eigenverantwortliches Arbeiten (auch im administrativen Bereich)
  • –  Interesse an medialen Entwicklungen und Lehrerfahrung erwünscht

Für inhaltliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an Jun.-Prof. Kerstin Ergenzinger unter kerstin.ergenzinger@uni-weimar.de,

Die Vergütung richtet sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Der Bauhaus-Universität Weimar sind Vielfalt und Chancengleichheit wichtige Anliegen. Wir setzen uns für ein familienfreundliches und diskriminierungsarmes Arbeitsumfeld ein und verfolgen eine gleichstel- lungsfördernde, vielfaltsorientierte Personalpolitik. Daher freuen wir uns besonders über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen, Biographien und Persönlichkeiten. Ein strategisches Ziel der Bauhaus-Universität Weimar ist die Erhöhung des Frauenanteils im wissenschaftlich- künstlerischen/akademischen Bereich. Die Bauhaus-Universität Weimar bittet daher Wissenschaft- lerinnen, Gestalterinnen und Künstlerinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbung, mit den üblichen aussagekräftigen Unterlagen, richten Sie bitte per Post oder elektro- nisch (Gesamt-PDF) und unter Angabe der Kennziffer K+G/KWP-06/23 bis zum 15. August 2023 an:

Hinweise zur Bewerbung

Bauhaus-Universität Weimar Fakultät Kunst und Gestaltung Dekanat Geschwister-Scholl-Straße 7 99423 Weimar

E-Mail: dekanat@gestaltung.uni-weimar.de

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt, sondern nach Abschluss des Verfahrens ver- nichtet.

Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie, dass bei einer unverschlüsselten Kommunikation per E-Mail die grundsätzliche Mög- lichkeit besteht, dass die an der Übertragung beteiligten Stellen die Inhalte der Nachricht zur Kenntnis nehmen können. Da der verschlüsselte Empfang Ihrer E-Mail seitens der Bauhaus-Universität Weimar nicht gewährleistet werden kann, weisen wir darauf hin, dass Sie die Bewerbung auch auf postalischem Weg an die oben genannte Adresse schicken können.

Bei der Übermittlung Ihrer Bewerbungsunterlagen in elektronischer Form gilt Ihre Zustimmung als erteilt, die E-Mail und deren Anhänge auf schädliche Codes, Viren und Spams zu überprüfen, die erforderlichen Daten vorübergehend zu speichern sowie den weiteren Schriftverkehr (unverschlüsselt) per E-Mail zu führen.

Die weiteren Hinweise zum Datenschutz gemäß Art. 13 EU-Datenschutzgrundverordnung (EUDSGVO) finden Sie unter: »Hinweise zum Datenschutz für Bewerberinnen und Bewerber« auf unsere Internetseite unter https://www.uni-weimar.de/de/universitaet/aktuell/stellenausschreibungen/datenschutz

 

Text Ausschreibung 2:

Stellenausschreibung

An der Fakultät Kunst und Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar ist zum 1. Oktober 2023 an der Professur »Akustische Ökologien und Sound Studies« eine Stelle als

künstlerische*r Mitarbeiter*in (m/w/d)

mit dem Ziel der Förderung der eigenen wissenschaftlichen/künstlerischen Weiterqualifikation zu beset- zen. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Eine Verlängerung ist nach den geltenden Regelungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) möglich. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 30 Stunden.

Die Akustischen Ökologien und Sound Studies widmen sich in Lehre und Forschung Ökologien und systemischen Zusammenhängen mit den Mitteln und Perspektiven der erweiterten akustischen Welt. Daraus erschließt sich ihr weit gefächertes Gebiet. Es umfasst das gesamte Spektrum der klanglichen Phänomene (akustisch, analog, digital) sowie ihre sinnlichen und materiellen Verkörperungen und Wechselwirkungen (natürlichen, sozialen, kulturellen). Die Professur kombiniert künstlerische Praxis und Forschung. Sie bewegt sich zum einen im Feld der unterschiedlichsten, klangkünstlerischen Praktiken und Formate. Zum anderen beschäftigt sie sich im Bereich der Sound Studies damit, was Klänge und Geräusche mit uns und anderen Lebensformen machen, wie wir sie verstehend wahrnehmen und was wir mit ihnen machen, sowie mit der Bildung von kulturellen Praktiken und Bedeutungen, die akustischen Phänomenen inhärent sind.

Aufgabengebiet:

  • –  Konzeption und Durchführung von Bachelor- und Master-Lehrveranstaltungen in oben genannten

Themenfeldern schwerpunktmäßig im wissenschaftlichen der Bereich »Akustischen Ökologien und

Sound Studies« der Fakultät Kunst und Gestaltung mit 9 SWS

  • –  eigenständige Betreuung/Begutachtung von Studien- und Abschlussarbeiten
  • –  Mitwirkung an organisatorischen, administrativen und curricularen Aufgaben der Professur:
  • –  Organisation und Durchführung von Events, Ausstellungen und Exkursionen
  • –  Mitarbeit beim Aufbau und der Betreuung unterschiedlicher Plattformen (Studio, Webpräsenz,

Archive) der Akustischen Ökologien und Sound Studies

  • –  Wahrnehmung hochschuladministrativer und lehrstuhlspezifischer Aufgaben
  • –  Beteiligung an der künstlerischen Forschung (Drittmittelanträge u. a.), Ausbau des Forschungsprofils

der Professur durch ein eigenes Forschungsprojekt

Die Möglichkeit zur eigenen Weiterqualifikation ist gegeben.

Einstellungsvoraussetzungen:

  • –  abgeschlossener universitärer künstlerischer oder wissenschaftlicher Hochschulabschluss

(Diplom/Master)

  • –  wissenschaftliche Promotion oder Ph.D.-Abschluss im Bereich Sound Art / Sound Studies
  • –  Nachweis eigenständiger, künstlerisch-forschender Arbeiten im Bereich der Akustischen Ökologien
  • –  einschlägige (Berufs-)Praxis oder Forschung in oben genannten Themenfeldern
  • –  gute Kenntnisse in digitaler Audioproduktion und Online-Anwendungen
  • –  Lehrkompetenz und Teamfähigkeit
  • –  sehr gute Englischkenntnisse (mündlich und schriftlich), andere Fremdsprachen erwünscht
  • –  selbstständiges und zuverlässiges Arbeiten (im administrativen und organisatorischen Bereich)

Für inhaltliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an Jun.-Prof. Kerstin Ergenzinger unter kerstin.ergenzinger@uni-weimar.de

Die Vergütung richtet sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Der Bauhaus-Universität Weimar sind Vielfalt und Chancengleichheit wichtige Anliegen. Wir setzen uns für ein familienfreundliches und diskriminierungsarmes Arbeitsumfeld ein und verfolgen eine gleichstel- lungsfördernde, vielfaltsorientierte Personalpolitik. Daher freuen wir uns besonders über Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen, Biographien und Persönlichkeiten. Ein strategisches Ziel der Bauhaus-Universität Weimar ist die Erhöhung des Frauenanteils im wissenschaftlich- künstlerischen/akademischen Bereich. Die Bauhaus-Universität Weimar bittet daher Wissen- schaftlerinnen, Gestalterinnen und Künstlerinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbung, mit den üblichen aussagekräftigen Unterlagen, richten Sie bitte unter Angabe der Kenn- ziffer K+G/KWP-05/23 bis zum 15. August 2023 an:

Hinweise zur Bewerbung

Bauhaus-Universität Weimar Fakultät Kunst und Gestaltung Dekanat Geschwister-Scholl-Straße 7 99423 Weimar

E-Mail: dekanat@gestaltung.uni-weimar.de

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt, sondern nach Abschluss des Verfahrens ver- nichtet.

Hinweise zum Datenschutz

Bitte beachten Sie, dass bei einer unverschlüsselten Kommunikation per E-Mail die grundsätzliche Mög- lichkeit besteht, dass die an der Übertragung beteiligten Stellen die Inhalte der Nachricht zur Kenntnis nehmen können. Da der verschlüsselte Empfang Ihrer E-Mail seitens der Bauhaus-Universität Weimar nicht gewährleistet werden kann, weisen wir darauf hin, dass Sie die Bewerbung auch auf postalischem Weg an die oben genannte Adresse schicken können.

Bei der Übermittlung Ihrer Bewerbungsunterlagen in elektronischer Form gilt Ihre Zustimmung als erteilt, die E-Mail und deren Anhänge auf schädliche Codes, Viren und Spams zu überprüfen, die erforderlichen Daten vorübergehend zu speichern sowie den weiteren Schriftverkehr (unverschlüsselt) per E-Mail zu führen.

Die weiteren Hinweise zum Datenschutz gemäß Art. 13 EU-Datenschutzgrundverordnung (EUDSGVO) finden Sie unter: »Hinweise zum Datenschutz für Bewerberinnen und Bewerber« auf unsere Internetseite unter https://www.uni-weimar.de/de/universitaet/aktuell/stellenausschreibungen/datenschutz

 

//

Jun.-Prof. Kerstin Ergenzinger

Akustische Ökologien und Sound Studies

 

Bauhaus-Universität Weimar

Fakultät Kunst und Gestaltung

Marienstraße 5
99423 Weimar

email: kerstin.ergenzinger@uni-weimar.de

web: https://www.uni-weimar.de

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] CfP: “A Century of Sound: Technology, Culture and Performance” The 8th Global Reggae Conference February 2024 Kingston, Jamaica

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Fri, 28 Jul 2023
Betreff: [ak-discourse] CfP: “A Century of Sound: Technology, Culture and Performance” The 8th Global Reggae Conference February 2024 Kingston, Jamaica

 

 

Call for Papers
“A Century of Sound: Technology, Culture and Performance”
The 8th Global Reggae Conference
+ Sound System Outernational #10
+ UWI 75th Anniversary

The University of the West Indies, Mona Campus
14 – 17th February 2024

 

From the 1940s to present day, sound systems have rocked the world with word, sound and power. From Kingston’s streets to the world’s biggest festival stages, the Jamaican-born institution of the sound system has deeply influenced the way music is produced, performed, remixed and enjoyed all over the world. The 2024 edition of the Global Reggae Conference celebrates and investigates the culture and technology of Jamaica’s most famous musical instrument.

The triennial Global Reggae Conference extends its reach to engage academics within a wide field of scholastic orientations and practices for its 8th staging. In celebration of the cultural, technological and productive space created by the sound system, both locally and globally, the conference aims to bring together students, scholars, filmmakers, sound producers, researchers, writers, critics, music aficionados, and artists to share research findings, ideas and perspectives.

The conference comes as part of a larger project on music, popular culture and Reggae Studies from the Institute of Caribbean Studies and the Reggae Studies Unit. Over the last decade this has advanced the study of reggae and Jamaican popular culture and contributed to expanding scholarship and outreach through creative production, community engagement, research, experimentation, archive building, exhibitions and events. In the spirit of collaboration seen in previous conferences, the 2024 conference is being hosted in association with the European Research Council (ERC)-funded research project, Sonic Street Technologies (SST), and the research group Sound System Outernational, both based at Goldsmiths, University of London.

We welcome proposals for academic papers; innovative presentations and displays made through uses of media, music and technology; sound system films and videos for screening as part of the Sound System Outernational # 10 film programme; and presentations / interventions from musicians, artists and students on the following broad themes:

Culture:

  • Social Media & Scenes of Sound
    ·      The Cultural Ecosystem of Sound
    ·      Gendered Dimensions of Sound System
    ·      Sound Systems and Musical Genres
    ·      Fashion, Style and Sound Systems
    ·      Sound Boys, Rude Boys and Aesthetics
    ·      Dancehall Aesthetics and the Arts

 

Global Reach:

  • Sound System Diasporas
    · Sound Systems from Kingston to Birmingham
    · Sound System Cultures Around the World: Picos (Columbia), Aparelhagens, Radiolas, Paredões (Brazil) and Sonideros (Mexico)
    · Trade and the Global Sound Industry
    · Sound System Festivals and Events

Technology:
· The Recorded Format from Lacquer to Audio File
· Sound, Videolight and the Moving Image
· Sound, Medium and Message
· Equipment Construction, Maintenance and Archiving
· The Evolution of the Sound System Set

 

Performance:

  • The Performance of Recorded Music
    · HiFis, Discos and Jugglers
    · Performance, Sound and Method
    · The DJ/DJAY Methods
    · Performance Techniques

 

Politics:

  • Noise Regulation and Control
    · Policing, Harassment and Criminalization
    · Recognition and the Value of Popular Sound Cultures
    · Institutional Support and Pushback
    · Music and Sound as Liberation
    · Autonomous Zones and DIY Aesthetics

 

Legacies and Futures:

  • Icons of Sound – Promoters, Impresarios and Maestros
    · Sound Systems and the Future of Musical Genres
    · Sound Systems and the Inner-City
    · Sound Professors, Dub Stations, Black Arks and Afro-Futurism
    · Sound System Futures

 

Proposals for presentations should include an abstract and the following information: name of author/authors; email address/es; name of associated institution; and keywords of presentation. For panel proposals, please include one abstract for each presenter and a panel abstract.

Abstracts for individual or panel presentations of no more than 250 words supported by a short biography no longer than 150 words, should be submitted to the conference organizers for international peer review.

Proposals for film screenings including a synopsis and video link must be emailed to soundsystemouternational@gmail.com with subject ‘GRC2024’

 

DEADLINE FOR SUBMISSION OF ABSTRACTS AND FILM SYNOPSES IS OCTOBER 30, 2023

DEADLINE FOR SUBMISSION OF CONFERENCE PAPERS AND FILMS IS DECEMBER 1, 2023

 

Selected papers will be peer-reviewed and published in themed volume. All paper submissions must conform to the UWI press style available here:https://docs.google.com/document/d/1NW6ashBtzIRYSp7FmV4ANwEspG_tGTyW8jab…

Email presentation proposals to reggae.studies@uwimona.edu.jm with the subject heading „A Century of Sound“.

Email screening proposals to soundsystemouternational@gmail.com with a subject heading “SSO#10 Screening Programme.”

 

Contact the Global Reggae Conference 2024 Secretariat with queries at:
Institute of Caribbean Studies & Reggae Studies Unit
The University of the West Indies, Mona Campus
Kingston 7, Jamaica.
Email: reggae.studies@uwimona.edu.jm

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Stellenausschreibung: Studentische*r Mitarbeiter*in, 48h/Monat ohne Lehraufgaben, FG Technische Akustik

Von: Moshona, Cleopatra Christina via ak discourse
Datum: Fri, 28 Jul 2023
Betreff: [ak-discourse] Stellenausschreibung: Studentische*r Mitarbeiter*in, 48h/Monat ohne Lehraufgaben, FG Technische Akustik

Liebe AKT-Studierende,

wir möchten auf folgende Stellenausschreibung am Fachgebiet Technische Akustik aufmerksam machen und freuen uns auf aussagekräftige Bewerbungen an: ta7@akustik.tu-berlin.de.

https://www.jobs.tu-berlin.de/stellenausschreibungen/170692

Die Stelle umfasst die Mitarbeit im Projekt „Förderung lärmbewussten Verhaltens“ bei der Konstruktion eines Instruments zur Erhebung von Lärmbewusstsein sowie in der Erhebung und Auswertung von Lärmdosimeterdaten und erfolgt im Auftrag des Umweltbundesamtes.

Die Bewerbungsfrist endet am 11.08.2023.

Beste Grüße,
Cleopatra Moshona

___

Cleopatra Christina Moshona, M.A., M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Technische Universität Berlin

Fakultät V – Verkehrs- und Maschinensysteme

Institut für Strömungsmechanik und Technische Akustik

Fachgebiet Technische Akustik

Raum: HFT-TA 438
Tel.: +49 (0)30 314-70437

Sekr. TA7

Einsteinufer 25 | 10587 Berlin
https://www.tu.berlin/akustik

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Stellenausschreibung: Wiss. Mitarbeiter*in, 100% (5 Jahre) mit Lehrverpflichtung, FG Technische Akustik: Aeroakustik // Strömungsakustik // Körperschall

Von: Moshona, Cleopatra Christina via al discourse
Betreff: [ak-discourse] Stellenausschreibung: Wiss. Mitarbeiter*in, 100% (5 Jahre) mit Lehrverpflichtung, FG Technische Akustik: Aeroakustik // Strömungsakustik // Körperschall
Datum: Thu, 27 Jul 2023

Liebe Akustik-Interessierte,

wir möchten auf folgende Stellenausschreibung am Fachgebiet Technische Akustik aufmerksam machen und freuen uns auf aussagekräftige Bewerbungen:

https://www.jobs.tu-berlin.de/stellenausschreibungen/170084
https://www.jobs.tu-berlin.de/en/job-postings/170084

Die Stelle beinhaltet die Mitarbeit in der Lehre und in der Forschung auf mindestens einem der folgenden Gebiete: Modelle der Aeroakustik / Strömungsakustik, experimentelle Verfahren der Aeroakustik, Entstehung, Charakterisierung und Übertragung von Körperschall.

Die Bewerbungsfrist endet am 25.08.2023

Beste Grüße,
Cleopatra Moshona

___

Cleopatra Christina Moshona, M.A., M.A.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Technische Universität Berlin

Fakultät V – Verkehrs- und Maschinensysteme

Institut für Strömungsmechanik und Technische Akustik

Fachgebiet Technische Akustik

Raum: HFT-TA 438
Tel.: +49 (0)30 314-70437

Sekr. TA7

Einsteinufer 25 | 10587 Berlin
https://www.tu.berlin/akustik

DEGEM News – FWD – New French/English edition of Pierre Henry’s ‘Journal de mes sons’.

Von: John Dack
Datum: Thu, 27 Jul 2023
Betreff: Re: News for DEGEM list


 

Dear DEGEM Members

I hope this email finds you all well? I’d like to pass on some news from Maxime Barthélemy at Maison ONA in France. He has produced a beautiful edition of Pierre Henry’s ‘Journal de mes sons’ in both French and English. All is explained in the YouTube link along with how to order etc. Do visit the whole Maison ONA site if you don’t know it already.

https://maison-ona.com/catalog-0192ONA

I would also like to pass on the URL of a new website dedicated to Pierre Henry.  Isabelle Warnier and Bernadette Mangin have worked tirelessly to create the content. There is a huge amount of information on Henry and his archive.

https://pierre-henry.org/

Thanks.

John Dack

===

Dr John Dack – Senior Lecturer (Music and Technology)

PhD, MA, MMus, MSc, PGDip (Music Information Technology), BA (Hons)

The Grove Building, room 226

Middlesex University

The Burroughs

Hendon

London NW4 4BT

UK

t: +44 (0)20 8411 5109

f: +44 (0)20 8411 3452

e: j.dack@mdx.ac.uk

http://www.mdx.ac.uk/about-us/our-people/staff-directory/profile/dack-john

 

Research projects:

http://scambi.mdx.ac.uk/

http://dream.dei.unipd.it

Co-translator:

http://ears.huma-num.fr/onlinePublications.html

https://www.ucpress.edu/book/9780520294301/treatise-on-musical-objects

https://www.ucpress.edu/book/9780520265745/in-search-of-a-concrete-music

Co-editor:

https://www.cambridgescholars.com/product/978-1-5275-5781-9/

===

‘noli timere’ (Seamus Heaney)

 

 

 

 

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Postdoc in Sound and Music Computing (23 months, 0.5FTE)

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Thu, 27 Jul 2023
Betreff: [ak-discourse] Postdoc in Sound and Music Computing (23 months, 0.5FTE)

Dear All,

We are happy to announce the following postdoc position: A part-time (50% FTE), 23-month Postdoctoral Research Fellow position is available to work at the forefront of Sound and Music Computing as part of the AHRC project “Sensing the Forest – Let the Forest Speak using the Internet of Things, Acoustic Ecology and Creative AI” at De Montfort University (DMU) in Leicester, UK. The project is led by Anna Xambó (PI, DMU), Peter Batchelor (Co-I, DMU), Matthew Wilkinson (Co-I, Forest Research), and Georgios Xenakis (Co-I, Forest Research).

 

The proposed project aims to raise awareness among forest visitors/aficionados, artists, scientists, and the general public about the connection between forests and climate change. Community building will centre on looking at a better understanding of forest behaviour using complex scientific data in creative and artistic ways.

 

You can find more info about the job post here:

https://dmuhub.dmu.ac.uk:444/sap/bc/webdynpro/sap/hrrcf_a_posting_apply?PARAM=cG9zdF9pbnN0X2d1aWQ9MDA1MDU2QTU1QzY5MUVERThBRDk2Q0UxM0NEQURCNTImY2FuZF90eXBlPUVYVCY9&saml2=disabled&sap-client=900&sap-language=EN#

The application deadline is 6 August 2023 with interviews taking place on 17-18 August 2023. The job position will start on 1 October 2023.

For informal enquiries about the position, please contact Dr Anna Xambó Sedó, PI. E-mail: anna.xambo@dmu.ac.uk

 

Best,

Anna

Anna Xambó Sedó, PhD
Pronouns: she, her, hers
Senior Lecturer in Music and Audio Technology
Member of Music, Technology and Innovation – Institute for Sonic Creativity (MTI^2)

Leicester Media School
Faculty of Computing, Engineering and Media
Clephan Building
De Montfort University
Leicester LE1 9BH United Kingdom

annaxambo.me | mirlca.dmu.ac.uk

DEGEM News – FWD – Csound FLOSS Manual Release

Von: joachim heintz
Datum: Sat, 22 Jul 2023
Betreff: Csound FLOSS Manual Release

Liebe Freund:innen und Kolleg:innen –

die neue Ausgabe des Csound FLOSS Manual ist jetzt online:
https://flossmanual.csound.com/

Das Csound FLOSS Manual ist ein interaktives Lehrbuch für Csound. Csound wird hier (auf Basis von JavaScript und WebAssembly) direkt im Browser ausgeführt, ohne vorherige Installiation.

Das Projekt wurde 2011 gestartet; dies ist jetzt die 8. Ausgabe. Über die Veränderungen zu vorigen Ausgaben informiert https://flossmanual.csound.com/introduction/on-this-release

Besonders wichtig ist ein neues GETTING STARTED, das Leuten, die Csound „von null“ lernen wollen, einen Einstieg ermöglichen möchte:
https://flossmanual.csound.com/get-started

Außerdem neu ist eine Sammlung von HOW TO … Anleitungen, die sich hoffentlich in Zukunft noch erweitert:
https://flossmanual.csound.com/how-to

Wenn ihr selbst dazu Anregungen habt, bin ich dankbar für eine Nachricht; ebenso über jedes andere kritische Feedback. Wer das öffentlich machen will, kann die entsprechenden Github Tools benutzen:
https://github.com/csound-flossmanual/csound-floss/issues
https://github.com/csound-flossmanual/csound-floss/discussions
Oder einfach per Email an mich.

Danke für die Weiterleitung an potentielle Interessent:innen, mit besten Grüßen –

joachim

DEGEM News – HILDEN – Mark Polscher – THE TALL GREEN GUY – Installation – Hilden

Von: Mark Polscher
Datum: Tue, 18 Jul 2023
Betreff: Mark Polscher – THE TALL GREEN GUY – Installation – Hilden

LTK4 präsentiert: KLANGKOLCHOSE NRW…? / Wassermusik

Mark Polscher
THE TALL GREEN GUY (2019)
3 Kanal Klanginstallation
Fassung für Lautsprecher auf ferngesteuerten Booten (2023)

31.07.2023, 17.00 Uhr
Georg-Friedrich-Händel-Bad
Händelstr. 17
40724 Hilden

Eintritt frei
Nur mit Reservierung unter wassermusik@LTK4.de

Info

Herzliche Grüße
Mark Polscher
http://www.polscher.de

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Seminar „Entwicklung, Messung und Bewertung von Lautsprechern“

Von: Weinzierl, Stefan, Prof. Dr.via ak discourse
Datum: Tue, 18 Jul 2023
Betreff: [ak-discourse] Seminar „Entwicklung, Messung und Bewertung von Lautsprechern“

Liebe Freunde der Audiokommunikation,

hiermit möchten wir auf unser Seminar „Entwicklung, Messung und Bewertung von Lautsprechern“ vom 10. bis 13. Oktober an der TU Berlin aufmerksam machen. Das Seminar besteht diesmal aus zwei Teilen.

In einem ersten Teil behandelt es die für die Entwicklung von Lautsprechern wesentlichen, theoretischen Grundlagen und Werkzeuge. In einem zweiten Teil vermittelt es den für die Auswahl und den Einsatz von Lautsprechern erforderlichen, sicheren Umgang mit den technischen Eckwerten und der dafür eingesetzten akustischen Messtechnik.

Für die Entwickler von Lautsprechern empfehlen wir daher eine Teilnahme an beiden Teilen (10.-13.10.), für Nutzer und Planer von Lautsprecheranlagen in verschiedenen Anwendungsszenarien ist auch eine Teilnahme nur am zweiten Teil möglich (11.10.-13.10).

Genauere Informationen finden sie auf unserer Webseite

https://www.tu.berlin/ak/weiterbildungsangebote/entwicklung-messung-und-bewertung-von-lautsprechern
Dort finden Sie auch Hinweise zur Anmeldung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

Mit herzlichem Gruß
Stefan Weinzierl

***************************
TU Berlin
Fachgebiet Audiokommunikation
Prof. Dr. Stefan Weinzierl
Sekr. EN-8
Einsteinufer 17c
10587 Berlin
Tel. +49 (0)30 314 22236
Fax +49 (0)30 314 21143
http://www.ak.tu-berlin.de

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Lecturer / Senior Lecturer positions at Queen Mary University of London

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Wed, 5 Jul 2023
Betreff: [ak-discourse] Lecturer / Senior Lecturer positions at Queen Mary University of London

The School of Electronic Engineering and Computer Science of Queen Mary University of London is looking to appoint up to fifteen Lecturers or Senior Lecturers to support teaching and research/scholarship in Computer Science.

The Centre for Digital Music (http://c4dm.eecs.qmul.ac.uk/) at Queen Mary University of London would like to encourage applications from individuals working in research and innovation for music and audio. The application deadline is on 1st August 2023, with interviews taking place in late August. The advertisement is here:

https://www.qmul.ac.uk/jobs/vacancies/items/8638.html

Please pass this on to anyone you think might be suitable.

Best wishes,

Mark

Please note I work part time Monday – Thursday so there may be a delay to my email response.

professor mark sandler, FREng, CEng, FIEEE, FAES, FIET
Turing Fellow

director of the centre for digital music (c4dm)

school of electronic engineering and computer science, queen mary university of london
mark.sandler@qmul.ac.uk | +44 (0)20 7882 7680

DEGEM News – FWD – [Neuemusik]Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Juli 2023

Von: neuemusik@kulturserver-nrw.de
Datum: Fri, 23 Jun 2023
Betreff: [Neuemusik]Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Juli 2023

Wenn diese Gazette in ihrem Mailprogramm nicht korrekt angezeigt wird, können Sie sie auch hier lesen:

https://kulturserver-nrw.de/de_DE/neue-musik-in-nrw-ausgabe-juli-2023
Juli 2023Gewesen: Oluzayo-Festival in Köln – Triennale in Monheim – NOperas! in Gelsenkirchen – Schönes Wochenende in Düsseldorf
Angekündigt:
Folkwang Woche Neue Musik – Klangraum in Düsseldorf – Soundseeing im Münsterland u.v.a.m.

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[Oluzayo-Festival in Köln]Neue Musik, besonders die mit großem N, war und ist noch immer eine sehr europäische Veranstaltung. Die Namen der Komponierenden auf den einschlägigen Festivals muten zwar auf den ersten Blick international an, um aber in der Szene Fuß zu fassen, war bzw. ist es ratsam, sich an bestimmte Codes zu halten. Alles was irgendwie folkloristisch anmutet, wird skeptisch bis geringschätzig beäugt, und ich muss gestehen, dass ich mich selbst von solchen Tendenzen nicht freisprechen kann. Dabei ist es weniger die Vorstellung, dass die Neue Musik die bessere oder kulturell wertvollere ist, sondern einfach meine Erfahrung, dass schräge Klänge und Unberechenbarkeiten bei mir ein Gänsehaut- und Wohlgefühl erzeugen, das gängige Rhythmen und Melodien so nicht hinbekommen. Aber vieles ist im Fluss und die Codes bröckeln. Im letzten Jahr hat das Essener Now!-Festival unter dem Motto Horizonte den Blick über den europäischen Tellerrand hinaus geworfen und ist dabei überwiegend in Asien fündig geworden. Ausgerechnet der Abstecher nach Afrika mit Lukas Ligeti und seiner Gruppe Burkina Electric, die auf das Ensemble Bruch trafen, hatte mich wenig überzeugt. Aber die Neugier stirbt zuletzt und so wollte ich mir das Kölner Oluzayo-Festival, das u.a. von eben jenem Lukas Liget kuratiert wurde, nicht entgehen lassen. Oluzayo ist ein Begriff aus der Sprache der Zulu, der ‚was vor uns liegt‘ bedeutet und hier für ein Festival für aktuelle, experimentelle und zeitgenössische Musik aus Afrika steht. Da scheint alles möglich und gleichzeitig leben wir in einer Zeit, in der – kaum wurden die alten Dogmen einigermaßen aus dem Weg geräumt – neue Warnschilder aufploppen. Man möchte natürlich nicht in den seichten Gefilden der marktgängigen Weltmusik landen oder einem kolonialistischen Blick erliegen und zudem lauert die Gefahr der kulturellen Aneignung. In dieser Hinsicht hat sich Ligeti in einem lesenswerten Interview in der Zeitung Noies klar positioniert: „Solange eine Verbindung mit Afrika da ist, ist es unser Thema – ohne Identitätspolitik.“ Diese Haltung zeigte sich exemplarisch im Eröffnungskonzert mit dem Ensemble Modern, das vier Auftragskompositionen aus der Taufe hob, die sich irgendwie mit afrikanischer Musik auseinandersetzen sollten. Von den vier Auserwählten wurden mit Gabriel Abedi (*1999 in Ghana) und Onche Rajesh Ugbabe (*Nigeria) nur zwei in Afrika geboren, wobei ersterer in Italien aufwuchs und letzterer indische Vorfahren hat und in den USA ausgebildet wurde. Yang Song stammt aus der inneren Mongolei, studierte in China, am IRCAM in Paris, bei Johannes Schöllhorn in Freiburg und später in Köln und Michele Sanna ist Italiener, dessen Verbindungen von Europa über die USA bis nach Japan reichen. Puristische Biographien sind heute kaum noch zu haben und entsprechend vielschichtig waren auch die Kompositionen und ihre Bezugnahmen auf Afrika. Onche Rajesh Ugbabe hat sich in seinem Werk The Ancestors Speak die Frage gestellt, wie seine Vorfahren auf europäischen Instrumenten spielen würden und ließ sich dabei von Liedern seiner kürzlich verstorbenen Großmutter inspirieren. Diese wandern als freundliche Melodien durchs Ensemble, gemahnen an asiatisch anmutende blumige Landschaftsszenarien und bieten vor allem friedliche Idylle. In ähnliche Gefilde lockt Gabriel Abedi, der in Seperewa Kasa Klang, Textur und Spielweise des 12- bis 14-saitigen, lautenartigen Instruments Seperewa auf das Ensemble überträgt; ein verspielter tänzerischer Reigen mit tirilierender Flöte und allem was dazu gehört. Bei aller versuchten Aufgeschlossenheit waren mir diese beiden Stücke doch zu lieblich und konventionell. Als ganz anderes Kaliber entpuppte sich das Werk Heterometric Patterns von Yang Song. Geprägt von der Obertontradition ihrer mongolischen Heimat ließ sie sich vom Obertongesang umngqokolo der Xhosafrauen aus Südafrika anregen. Gleichzeitig arbeitet sie mit komplexen rhythmischen Strukturen, indem sie das Ensemble in drei eigenständige, parallel geführte Gruppen aufteilt. Daraus entsteht eine vielschichtige, facettenreiche Musik, in der die einzelnen Ebenen manchmal aus dem Ruder laufen, sich in chaotische Turbulenzen verstricken und doch von unsichtbarer Hand zusammengehalten werden. Michele Sanna ließ sich zu seiner Factory of illusions von den Pygmäen inspirieren, jedoch weniger von ihrer Musik als von ihren Geschichten, die er in ausgesprochen farbige und sprechende Klänge übersetzt: schnatternde und plappernde Blechbläser, mal von galoppierenden Rhythmen angetrieben, mal scheinbar auf der Stelle tretend oder diffus schweifend, jazzige Turbulenzen neben hingehauchten und -getupften Geräuschexkursionen – eine abwechslungsreiche und spannende Klangreise, bei der keine Langeweile aufkommt. Unterm Strich bin ich so auf meinen Vorurteilen sitzen geblieben, wonach die durch die Neue-Musik-Mühle gegangenen akustischen Welten mir am meisten zu bieten haben.
Die Musik der Pygmäen hat bereits György Ligeti fasziniert, heute ist es sein Sohn
Lukas Ligeti der mit verschiedenen Projekten in Afrika aktiv ist und auch an der Ausrichtung der diesjährigen ISCM Weltmusiktage in Südafrika in leitender Funktion beteiligt ist. Das Kölner Oluzayo-Festival kann als deren Vorspann betrachtet werden und bot an vier Tagen ein erfreulich abwechslungsreiches Spektrum afrikanischer Musik.

Satch Hoyt
begibt sich mit seinem Projekt Afro-Sonic Mapping auf die Spuren der afrikanischen Diaspora und erzeugt aus Bildern, Skulpturen, historischen Aufnahmen, Instrumenten und Klängen aller Art, Gefundenem und Konstruiertem eine eigene Welt; ein forschender, ethnologischer Ansatz, der sich aber nicht darin erschöpft, sondern dem Entdeckten neues Leben einhaucht. Nachdem Hoyt, der derzeit in Berlin lebt, einen Einblick in seine Arbeit gegeben hatte, begab er sich gemeinsam mit Dirk Leyers auf eine traumwandlerische Reise, bei der alte und neue, elektronische und live-erzeugte Klänge sich zu einem pulsierenden Sog verbanden, wie prickelnde und schäumende Meereswellen, die akustisches Treibgut anspülen, das sich in den Ohren verfängt und dessen man doch nicht habhaft werden kann.

Der US-Amerikaner Mark Stone interpretierte auf dem ghanaischen Xylophon Gyil die Musik seines verstorbenen Lehrers Bernard Woma. Woma adaptierte die traditionelle Musik für den Konzertsaal und stand unter anderem mit den Berliner Symphonikern und den New Yorker Philharmonikern auf der Bühne. Während das Instrument im traditionellen Kontext in Trioformation zum Einsatz kommt, präsentierte Stone eine virtuose One-Man-Show mit vollem Körpereinsatz. Es war faszinierend zu erleben, wie das bodenständige Instrument mit seinem rustikalen, scheppernden Klang mit zunehmender Beschleunigung plötzlich eine ungeahnte Leichtigkeit entwickelt, Flügel bekommt und abhebt.
Ein Highlight des Festivals war Mark Ernestus‘ Ndagga Rhythm Force, wobei der Name Programm ist. Die senegalesischen Perkussionisten erzeugen ein wahres Trommelgewitter, es ist, als würden hochpräzise Gewehrsalven abgefeuert, so komplex, dass sie das Fassungsvermögen übersteigen und trotzdem unmittelbar mitreißen. Dazu gesellt sich die Sängerin Mbene Diatta Seck mit ihrer markanten kraftvollen Stimme ohne überflüssige Schnörkel. Das Publikum ließ sich nicht lange bitten und ging begeistert mit. Hier scheint sich die gängige Ansicht zu bestätigen, dass Musik aus Afrika dann am besten ist, wenn sie sich auf ihre Kernkompetenz Rhythmus konzentriert. Wenn dieses Vorurteil so fulminant bedient wird, lasse ich es mir gerne gefallen.

[Triennale in Monheim]Oft rangiert Klangkunst nur im Nebenprogramm, aber die Triennale in Monheim bereitet ihr in diesem Jahr die große Bühne. Unter dem Motto The Sound – Sonic Art in Public Spaces kann man noch bis zum 2.7. das kleine idyllisch am Rhein gelegene Städtchen umsonst und draußen mit den Ohren erkunden. Statt von Konzert zu Konzert zu eilen, pünktlich zu sein und dann still zu sitzen, muss man sich hier selbst auf den Weg machen, sein eigenes Tempo finden und alle Sinne öffnen – verlaufen und durchfragen inklusive. Kommt man von Norden, so kann man gleich zum Auftakt mit James Webb den Rhein befragen. Ganz unspektakulär und leicht zu übersehen (Hinweisschilder beachten) sind an drei Stellen Lautsprecher auf den Fluss gerichtet, aus denen Fragen dringen, die ihn direkt und respektvoll adressieren (der Rhein wird gesiezt!). „Was tun Sie mit den Dingen, die Ihnen geopfert wurden?“, „Welche Lieder beruhigen Sie?“ und „Was möchten Sie von uns?“ heißt es da. Antworten gibt es keine, in den Pausen hört man schnatternde Enten und das Plätschern der Wellen, man gerät rasch in den Sog der ruhigen Stimme, beginnt selbst nach Antworten zu suchen, verbindet sich mit dem Fluss, taucht ein in Raum und Zeit und kommt schließlich bei sich selbst an: „Was erschöpft Sie?“, „Vor wem oder was haben Sie Angst?“, „Was bräuchten Sie, um Ihren Lauf zu ändern?“ Das scheint direkt an mich gerichtet.
Die Fragen wurden teilweise gemeinsam mit Monheimer Bürgerinnen und Bürgern entwickelt und diese konnten auch bei anderen Projekten mitwirken.
Anushka Chkheidze hat das leerstehende Gelände einer ehemaligen Kindertagesstätte auserkoren, um in die Kindheit einzutauchen. Sie fragte Monheimer und Monheimerinnen nach ihren liebsten Schlafliedern, ließ sie diese gleich einsingen und schuf daraus eine elektronisch aufbereitete Komposition, die auf wundersame Weise aus Bäumen und Büschen schallt. Der verlassene, leicht verwahrloste Ort, an dem einst Kinder tobten, macht es leicht, sich dem unprätentiösen Singsang hinzugeben und die verschiedenen Sprachen und Nationalitäten tun ein übriges, um ein Gefühl von Heimweh zu erzeugen; Heimweh nach einer verlorenen Welt, nach Geborgenheit, nach den Menschen, die nicht mehr bei uns sind.

Auch große Namen sind in Monheim präsent, allen voran
Robert Wilson, der den Park der Marienburg in eine Märchenwelt verwandelt. Er spielt mit Größenverhältnissen und lokalen Verweisen, indem er in der Sichtachse des historischen Gemäuers ein Häuschen platziert, in welchem uns eine überdimensionale Gans erwartet. Die Gans hat in Monheim eine lange Tradition und ist in Wappen und Skulpturen allgegenwärtig, doch während sie normalerweise von der Gänseliesel zum Schweigen angehalten wird, ist hier alles Singen, Sprechen und Schnattern. Nicht nur aus dem Häuschen schallt es uns entgegen, sondern auch aus drei Brunnen: Während unsere Blicke sich in goldenes und kristallenes Funkeln versenken oder mit Engeln und Wolken in eine imaginäre Kuppel aufsteigen, lauschen wir Geschichten, die die Monheimerin Ulla Hahn eigens für Wilsons Installation geschrieben und eingesprochen hat.

Wieder in Rheinnähe hat
John Grzinich seine Windharfen installiert, die je nach Wind und Wetter flirrend-flatternde oder filigran-metallische Klänge von sich geben, und ganz in der Nähe wird es vollends exotisch. Aus einem kleinen Wäldchen dringen seltsame Geräusche, die Chris Watson direkt From the Mara to Monheim verpflanzt hat. Masai Mara ist ein Naturreservat in Kenia, dessen Soundscape unter Einhaltung des originalen Tagesablaufs übertragen wird. Wer mag, kann sich anhand eines Zeitplans auf die Lauer legen und Löwen, Klapperlerchen, Aasgeier und Elefanten aufspüren, aber das Schöne ist, dass man nie so genau weiß, was hier Monheim und was Mara ist und ob das Vogelgezwitscher aus unsichtbaren Lautsprechern oder live aus den Bäumen kommt. Der Dschungel ist immer und überall, in unserem Kopf und im kleinsten Gesträuch – wenn wir ihn nur hören wollen.

Während man sich all das und noch vieles mehr erwandern kann, kommt
Angela de Weijers Collective Signal ungefragt zu allen. Immer samstags um 16 Uhr vereinigen sich 12 Sirenen im Stadtgebiet, doch diesmal nicht, um vor Katastrophen zu warnen, sondern um uns mit einer fröhlichen Melodie zu erfreuen, die hallig-blechern den Stadtraum erobert. Es könnte alles so schön sein!

[Nopera! mit Fundstadt in Gelsenkirchen]

In Gelsenkirchen konnte man sich auf eine Wanderung ganz anderer Art begeben. Initiiert von NOperas!, einer Initiative, die in der Nachfolge des Fonds experimentelles Musiktheater (feXm) städte- und genreübergreifende Projekte fördert, kooperierten diesmal das Theater Bremen und das Musiktheater im Revier. Aber das besondere des neuen Projekts Fundstadt waren die jungen Mitwirkenden, die sich unter der Federführung des Musiktheater-Kollektivs HIATUS, bestehend aus den beiden Schweizer Musikern Duri Collenberg und Lukas Rickli und der deutschen Theatermacherin Uta Plate, zusammengefunden hatten: Je drei Kinder aus Bremen und Gelsenkirchen waren eingeladen worden, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und Geschichten zu kreieren, die um magische Wesen kreisen. Vom Socken fressenden Superhelden mit vier Händen und zwei Krebsscheren über ein unsichtbar in einem Karton hausendes Glitzerwesen bis zum katzenhaften Riesengetüm mit traurigem Gesicht ist alles dabei und so spektakulär müssen die fantastischen Gefährten auch sein, denn die Welt der Kinder ist alles andere als heil. Sie erzählen von Mobbing und Ausgrenzung, stillgelegten Schwimmbädern und lungenkranken Großvätern und auch die Wahrheit kann es nicht richten, denn – so philosophiert Janne – „die Wahrheit ist nicht immer die schönste, denn meistens ist es so, dass die Wahrheit auch irgendwie ekelhaft ist.“ Zu sehen und zu hören ist all dies nicht im vertrauten Theaterambiente, sondern das Publikum wird mit Tablets ausgestattet in die Stadtlandschaft gelockt und auf eine Schnitzeljagd geschickt. An speziellen Stationen können kleine Videofilme abgerufen werden, in denen uns die Kinder durch ihre Alltags- und Traumwelten führen und in denen sie schließlich auf ihre in den Theaterwerkstätten zum Leben erweckten Fantasiegestalten treffen. Dazwischen wandern wir durch die Gelsenkirchener Straßen und werden in unseren Kapuzenoutfits (zwecks Sonnenschutz) selbst zu Aliens. Dabei stoßen wir immer wieder auf Gestalten und Objekte, die mehr oder weniger eindeutig den Filmen entsprungen sind: Kinder, die über Verteilerkästen balancieren, Planeten, die in Bäumen hängen, Goldfolien, die über leere Plätze tanzen, und so manches mehr, von dem man nicht weiß, ob es inszeniert oder einfach da ist. Fantasie und Wirklichkeit, Kindheits- und Erwachsenenwelt, filmisches und reales Ambiente, Trauriges und Fröhliches, Bremen und Gelsenkirchen, alles verbindet sich miteinander zu einem in alle Richtungen ausstrahlenden Geflecht, in dem sich stets neue Zusammenhänge entdecken lassen. Etwas ins Hintertreffen gerät die Musik, die – man kann es kaum glauben – ebenfalls von und mit den Kindern komponiert wurde. Mal schallt eine Trompete aus einem Fenster, mal erscheint ein Gesangstrio vor der Kulisse der terrassenartig aufsteigenden Wohnanlage Weißer Riese, mal erklingt eine Violine aus einem Ladenlokal. Doch der optischen Eindrücke und gedanklichen Assoziationen sind so viele, dass ich das Gefühl habe, der Musik gar nicht gerecht zu werden.
Zum Schluss versammeln sich alle im Foyer des MIR und auf Feldbetten ausgestreckt umgeben uns erneut die unterschiedlichsten Welten: an den Wänden die riesigen Schwammreliefs von Yves Klein, vor uns der weite Blick auf die Gelsenkirchener Stadtlandschaft, aus Lautsprechern wie ein Nachtraum Wort- und Klangfetzen des eben Gehörten und um uns herum wuseln wie ein riesiger Insektenschwarm die Kinder, bevor sie den wohlverdienten Applaus entgegennehmen.

[Schönes Wochenende in Düsseldorf]

Offenbar gibt es ein ungeschriebenes Gesetz, wonach öffentlich geförderte Konzerthäuser sich mindestens einmal in der Saison mit zeitgenössischer Musik befassen sollten. Auch in der Düsseldorfer Tonhalle fühlt man sich in der Pflicht, tut sich aber hörbar schwer damit. Obwohl eingeräumt wird, dass „zum Glück … die Welt der aktuellen Musik in den letzten Jahren durchlässiger geworden“ ist, glaubt man sie immer noch retten zu müssen. Ohne falsche Bescheidenheit wird daher das „Festival für Neue und Neueste Musik“, das unter dem Titel „Schönes Wochenende“ firmiert (im Rahmen des Schumannfestes), unter das Leitmotiv „Die Rettung“ gestellt und so jede unterm Sternenzelt des Mendelssohn-Saales uraufgeführte tonale Wendung zum Befreiungsakt stilisiert. Damit nicht genug sollte aber in diesem Jahr nicht nur die Musik sondern gleich der ganze Planet gerettet werden, weshalb vorzugsweise Komponistinnen und Musiker mit grünem Sendungsbewusstsein eingeladen wurden. Das führt dann zum Beispiel zu einem Auftragswerk, das zwar sonst nicht weiter bemerkenswert ist, aber immerhin neben einigen Psalmen eine Rede von Greta Thunberg vertont. Ansonsten wurden Ensembles präsentiert, die an anderen Orten schon funktioniert haben und hoffentlich niemandem weh tun. So zum Beispiel das achtstimmige Vokalensemble The Present, das bereits bei den Schwetzinger Festspielen überzeugte und 2021 Ensemble artist in residence des ZAMUS (Zentrum für alte Musik Köln) war. Das Programm Ex Utero befasst sich mit dem Thema Mutterschaft und verbindet Musik der Mailänder Komponistin Chiara Margarita Cozzolani aus dem 17. Jahrhundert mit neueren Werken zu einer Marienvesper. Hildegard Westerkamp bereitet in Moments of Laughter Aufnahmen ihres quengelnden und johlenden Kindes elektronisch auf und lässt sie mit den teils ebenfalls verfremdeten Stimmen interagieren. Catherine Lamb stellt in pulse/shade pulsierende und gehaltene Klänge in nicht-temperierter Stimmung einander gegenüber. Sie nähern sich einander an, scheinen zu verschmelzen und driften wieder auseinander; ein gleichzeitig klar strukturiertes und emotional-meditatives Werk. Das alles lässt sich ohne Zweifel gut anhören, nur neu oder gar neuest ist es nicht und gerettet wird natürlich auch niemand. Das gilt auch für das Konzert mit dem Brooklyn Rider Quartet, einem Streichquartett aus New York, das sich unter dem Motto The Four Elements mit dem fragilen Gleichgewicht unseres Ökosystems beschäftigt. Den Elementen zugeordnet erklingen ältere Werke von Dutilleux (Luft), Schostakowitsch (Feuer), Golijov (Wasser) sowie eine Bearbeitung der American Folk Songs von Ruth Crawford Seeger für Streichquartett (Erde). Hinzu kommen zwei neuere Stücke: Hollow Flame von Akshaya Avril Tucker bezieht sich unmittelbar auf die verheerenden Flächenbrände, die Kalifornien in den letzten Jahren heimgesucht haben, und durchläuft verschiedene Aggregatzustände vom flirrenden, filigranen Gespinst über tiefere, dichtere Gefilde bis zum Entgleiten in luftige Höhen. Andreia Pinto Correia ließ sich von den Staubstürmen, die von der Sahara bis zur iberischen Halbinsel ziehen, zu ihrem Stück Aere senza stelle anregen. Nach einem behutsamen Auftakt brodelt und stöbert es gewaltig, bevor die Musik in eine diffuse Statik mündet – erinnernd an die Orientierungslosigkeit in einem Sandsturm, der die Sicht auf den sternenklaren Himmel trübt (Luft ohne Sterne).
Das alles geschieht auf hohem Niveau und trotzdem bleibt der Eindruck des Etikettenschwindels. In diesem Fall sogar in doppelter Hinsicht, denn die Jungs aus Brooklyn, deren Konzert ohne rot zu werden als „ein Stück musikalischer Klimaaktivismus“ verkauft wird, fliegen vor lauter Sendungsbewusstsein um den halben Globus, um ihre Botschaft unters Volk zu bringen. Laut Tourplan ging es von Düsseldorf in die Türkei, dann wieder in die USA, gleich darauf für einen Tag nach London und sofort retour – hin und her quer über den Atlantik! Flugscham gehört offenbar nicht zum Repertoire.

Für die Zukunft möchte man der Tonhalle wünschen, einfach das Programm zu machen, das man für gut befindet – ohne Verbalakrobatik und Nachhaltigkeitsanbiederungen. Es muss gar nicht immer das Neueste sein.

[Termine im Juli]

Köln

Am 2.7. gestaltet Michael Denhoff mit seinem Cello ein Gartenkonzert, das Ensemble Handwerk ist am 4.7. in der Alten Feuerwache zu Gast, am gleichen Ort lässt das Stuttgarter Trio Pony Says am 5.7. Popkultur auf Neue Musik treffen und das Musikwissenschaftliche Institut der Universität Köln feiert am 7.7. 75 Jahre elektroakustische Musik.
Die Klangkolchose NRW ist im Juli nicht nur im Kölner Lutherturm sondern auch in Essen und Hilden zu erleben.

Einblicke in die freie Szene bekommt man bei
ON Cologne und Noies, der Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW. Fast tägliche Konzerte finden im Loft statt und FUNKT präsentiert jeden 2. und 4. Dienstag im Monat ein Radioformat mit Elektronik und Klangkunst aus Köln. Weitere Termine und Infos finden sich bei kgnm, Musik in Kölnsowie Veranstaltungen mit Jazz und improvisierter Musik bei Jazzstadt Köln.

NICA artist development
(benannt nach Pannonica de Koenigswarter) fördert Musiker und Musikerinnen aus NRW, die im Bereich Jazz und aktuelle Musik tätig sind. Am 3., 10., 17. und 24.7. stehen einige von ihnen im Stadtgarten auf der Bühne.

Ruhrgebiet

Noch bis zum 27.8. kann man im Dortmunder U die Ausstellung Nam June Paik: I Expose the Music besuchen. Zum Begleitprogramm gehört auch ein DJ-Set am 8.7. und am 23.7. sind auf dem Vorplatz des Dortmunder U die Spacelions zu erleben, ein Dortmunder Musikkollektiv, das sich der improvisierten Erforschung von Klang(zwischen)räumen verschrieben hat.

Vom 3. bis 8.7. findet in der Folkwang Universität der Künste in Essen eine Woche der Neuen Musik statt.

Düsseldorf

Vom 11. bis 16.7. und vom 25. bis 30.7. veranstaltet Antoine Beuger wieder den sommerlichen Klangraum in der Jazzschmiede. Dazwischen, vom 18. bis 24.7., präsentiert Andre O. Möller ein von ihm kuratiertes Programm.

Sonstwo

Soundseeing, das münsterlandweite Klangkunstfestival, hat den bekannten nigerianischen Künstler Emeka Ogboh in das Kunsthaus Kloster Gravenhorst nach Hörstel eingeladen (bis 20.8.). Noch bis zum 23.7. sind in der Burg Vischering Schattenklänge von Achim Vogel Muranyi und Peter Vogel zu erleben, die Klangkunstausstellung von Albrecht Fersch in Ibbenbüren wurde bis 16.7. verlängert, am 20.7. präsentiert Michael Bradke sein Giganten-Orchester und das Metallophon in Gronau und am 30.7. eröffnet eine Licht- & Klangausstellung von Achim Vogel Muranyi im Kunstverein Münsterland in Coesfeld.

Die Aachener Gesellschaft für zeitgenössische Musik hat am 1.7. das Duo Yun/Graf zu Gast.

Der monatliche Jour fixe der Bielefelder Cooperativa Neue Musik befasst sich am 23.7. mit Sidney Corbett.

Die Bonner Gesellschaft für Kunst und Gestaltung widmet sich noch bis zum 6.8. mit der Ausstellung Strom : Klängedem Studio für elektronische Musik der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zum Begleitprogramm gehören im Juli ein Filmabend am 7.7., Hörstunden am 9. und 16.7. sowie Konzerte am 21. und 23.7.

Das Studio für Neue Musik der Universität Siegen veranstaltet am 13.7. einen Schlagzeugabend.

Im Abschlusskonzert des Klavier-Festival Ruhr kommt am 7.7. in der Historischen Stadthalle in Wuppertal Philip Glass‘ neues Klavierkonzert als Auftragswerk zur Uraufführung.

Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz.

Zu den seit 2017 erschienenen Gazetten Neue Musik in NRW

 


 

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Partnerprojekt der Stiftung kulturserver.de gGmbH
Lothringerstr. 23
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redaktion@kulturserver.de

DEGEM News-RADIO – [HEUTE!] DEGEM CD Soundscape-Kompositionen in hr2 „Artist Corner“

Von: Jan Jacob Hofmann
Datum: Sat, 01 Jul 2023
Betreff: DEGEM CD Soundscape-Kompositionen in hr2 „Artist Corner“

Heute, Samstag, den 1.7.2023 um 23:00 Uhr wird die aktuelle DEGEM CD Soundscape-Komposition in hr2 „Artist Corner“ von Stefan Fricke ausführlich vorgestellt.

https://www.hr2.de/programm/sendezeiten/the-artists-corner-klanglandschaften,epg-the-artists-corner-718.html

Auf ihrer jüngsten CD versammelt die Deutsche Gesellschaft für elektroakustische Musik (DEGEM) acht artistische Positionen, die das Phänomen der „Soundscape-Komposition“ aufgreifen, umsetzen, einlösen.

Kuratiert hat die CD – es ist die Nummer 22 der DEGEM-Reihe – Sabine Breitsameter, Professorin für Sound und Medienkultur an der Hochschule Darmstadt. Ein Kriterium ihrer Werkauswahl lautet: „Wie engagiert und explizit äußern sich Soundscape-Kompositionen angesichts der brennenden Debatten um Klimawandel, Ressourcenknappheit und angesichts eines wachsenden teilhabe-orientierten sozialen Bewusstseins?“ Und die in der Sendung präsentierten Klanglandschaften nehmen dazu unterschiedlich beredt Stellung.

Sendung: hr2-kultur, „The Artist’s Corner“, 01.07.2023, 23:00 Uhr.

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Call for Papers: 25 years of Radio Studies

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Sat, 10 Jun 2023
Betreff: [ak-discourse] Call for Papers: 25 years of Radio Studies

We are pleased to announce the rescheduled date for the 2023 Radio Studies Conference. Due to a variety of factors, we took the decision to postpone this event which we had planned to hold in March. We now invite you to submit proposals for a new date in October 2023. We are currently (re)confirming details of keynote speakers, receptions, and catering and will send out final details on how to book as soon as possible. However, we anticipate that the event will cost around £40, with a reduced rate for students and ECRs.

Call for Papers: Radio Studies @25 – celebrating Radio, Audio and Podcasting in the real/reel world A conference organised by MeCCSA Radio Studies Network and the University of Sunderland

Friday October 27th (early evening welcome) and Saturday October 28th, 2023

Join the Radio Studies community for its 2023 conference where a welcoming and active community of (pr)academics, researchers, managers and creatives will meet to discuss their passion for radio, audio and podcasting. This is a re-issue of our original call. Any previously submitted abstracts have been automatically carried over and we will respond to proposers separately.

Our conference theme is the past, present, and future of Radio Studies – celebrating the Radio Studies Network’s 25th anniversary, with a focus on research that reflects the development of Radio Studies, the future of radio, and celebrates current research into programmes, histories, communities, technologies, audiences, and cultures. We especially welcome work which will celebrate and critically examine the conditions under which creative and diverse radio is produced, and can thrive, within different sectors and platforms, including community radio, podcasting, public and commercial radio.

We also note that 2023 marks other key radio anniversaries, in
particular: the 65th Anniversary of the broadcast of the first Radio Ballad, the 50th Anniversary of the start of Independent Local Radio, and the 40th Anniversary of the founding of the Community Media Association. We would therefore welcome papers and panel proposals on any of these defining moments in UK Radio.

Following the conference, there will be the opportunity for submission to a peer reviewed issue of Radio Journal: International Studies in Broadcast and Audio Media (TBC)

We now invite proposals for 15-minute presentations from academics, independent researchers, archivists, postgraduate students, and broadcast professionals and practitioners.We are happy to receive proposed panels comprising no more than 4 papers each but reserve the right to organise these as we think best.

Proposals are invited which focus on, but are not limited to, the following key themes:

* Perspectives on the history, practices and output of Commercial and
Independent Radio
* The conditions under which Community Radio can thrive and survive.
* Social mobility and the broadcast space
* The boundaries of Radio, Sound and Podcast Studies
* Sounding Climate – radio, podcast and sound practices to address and
engage audiences in climate action.
* The history, achievements and future challenges of Radio Studies
* Teaching radio in a post-broadcast age
* Critical reflections and studies on broadcaster diversity policies
and regulation
* Post-colonial Radio/Audio/Podcasting practices
* How to nurture creativity and authenticity in radio, audio and
podcasting
* Methods, approaches and new forms of Oral Storytelling, including
unheard/untold stories

Please use the following format for proposals:

Name(s), affiliation, and email + Title of paper or presentation

A 250-word abstract and a 100-word biography of each speaker

Send proposals as a word document/PDF by email to: rsn2023.abstracts@gmail.com before midnight on Monday 10th July 2023