Von: Festival BLAUES RAUSCHEN
Datum: Thu, 7 May 2026
Betreff: „forest and sound“ on ARD sounds | Festival BLAUES RAUSCHEN 2026
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Von: Festival BLAUES RAUSCHEN
Datum: Thu, 7 May 2026
Betreff: „forest and sound“ on ARD sounds | Festival BLAUES RAUSCHEN 2026
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Von: Gebrueder Teichmann / Berlin
Datum: Thu, 7 May 2026
Betreff: GT @ Club der Visionäre
Liebe Wegbegleiter und Interessierte,
Dear companions and supporters,
am Freitag legen wir mit unseren Freunden Toby „Jackbox“ Deschamps, S-Max und Raymond Ernst im Club der Visionäre auf.
Die Drop Out Party geht von Nachmittag bis in den Morgen, wir spielen Nachts.
Heute und morgen sind wir auf der Superbooth unterwegs und freuen uns sehr auf Austausch und Knöppe-Drehen..
https://clubdervisionaere.com/
> 08.05. Drop Out @ Club der Visionäre – am Flutgraben 1 – 15 – 6 Uhr
https://de.ra.co/events/2433138
DJs:
Jackbox
S-Max
Gebrüder Teichmann
Raymond Ernst
Herzliche Grüsse.
Andi + Hannes
upcoming Audiovisionen @ Zwingli Kirche:
> 21.05. Audiovisionen: Glanz
https://www.kulturraum-zwinglikirche.de/audiovisionen-glanz.html
Inma Galiot, Kontrabass
Marco Fox, Drums / Percussion
Alois Späth, Elektronik
Das Trio GLANZ steht für epische Klangreisen, weite musikalische Bögen, vibrierend-lebendige Klangflächen.
Analoges Musizieren und elektronisches Processing verschmelzen in freier Improvisation zu einer lebendigen Einheit und musikalisch-klanglichem Neuland.
VVK: https://www.tixforgigs.com/Event/72769
FB-Event: https://www.facebook.com/events/1506252321120946
> 18.06.2026 Audiovisionen: Victoria Keddie, Nour Sokhon
https://www.kulturraum-zwinglikirche.de/audiovisionen-keddie.html
Victoria Keddie: https://victoriakeddie.bandcamp.com/album/apsides
Nour Sokhons: https://auralconduct.bandcamp.com/album/beirut-birds
In ihren Konzerten entwirft Victoria Keddie weite Spannungsbögen aus Sprachfragmenten und digitalen Soundsplittern. Vorsichtig tastend umkreisen ihre Sets das Thema Sprache, um sich langsam mehr und mehr zu verdichten. Die libanesische Künstlerin Nour Sokhons überträgt Ihre künstlerische Forschung, darunter Interviews, Fieldrecordings und Aufnahmen von organisierten ortsspezifischen Interventionen, feinfühlig in Sound und Musikperformances.
VVK: https://www.tixforgigs.com/Event/72770
FB-Event: https://www.facebook.com/events/732959309900089
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http://www.gebruederteichmann.net / http://www.noland.fm
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Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Tue, 5 May 2026
Betreff: [ak-discourse] WG: Synthposium Deadline CfP Extended to 12 May
Synthposium 26
Call for Participation
DEADLINE EXTENDED TO TUESDAY 12 MAY 2026
Theme: From Circuits to Culture: Synthesizers as Instruments, Interfaces, and Ideas We invite submissions for SYNTHposium ’26, bringing together practitioners, researchers, engineers, musicians, and scholars – interested in synthesizers in all their forms – historical, technical, cultural, and creative. We welcome proposals for paper presentations, performance-demonstrations or other initiatives over a two-day event bringing together practitioners, researchers, engineers, musicians, and scholars.
Further details and submission link:
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Von: [Mark Polscher]
Datum: Tue, 5 May 2026
Betreff: Canonica / Polscher in München
Von: Kulturserver Support
Datum: Mon, 4 May 2026
Betreff: [Neuemusik]Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Mai 2026
Wenn diese Gazette in ihrem Mailprogramm nicht korrekt angezeigt wird, können Sie sie auch hier lesen:
https://kulturserver-nrw.de/de_DE/gazette-neue-musik-in-nrw-ausgabe-mai-2026
Mai 2026
Gewesen: Festival Orbit in Köln – Wittener Tage für Neue Kammermusik
Angekündigt: Eigenzeit in Duisburg – Tage für Neue Musik in Bochum – Klangzeit_Werkstatt in Münster – Opernpremieren in Aachen, Köln und Dortmund u.v.a.m.
(möchten Sie diese Gazette monatlich neu per E-Mail erhalten? Dann senden Sie bitte eine Mail an neuemusik-join@list.kulturserver-nrw.de )
[Festival Orbit in Köln]
Am letzten Aprilwochenende hatten Fans zeitgenössischer Musik die Qual der Wahl. Während die Tage für Neue Kammermusik in alter Tradition nach Witten lockten, ging in Köln Orbit, das Festival für neues Musiktheater, über die Bühne. Als langjährige Wittenbesucherin habe ich nicht lange überlegt, aber mit Bedauern. Denn angesichts der Tatsache, das experimentelle Ansätze es an den großen Opernhäusern immer schwerer haben, ist ein Festival wie Orbit Gold wert. Das von Christina C. Messner und Sandra Reitmayer kuratierte Festival geht – nach Spark 2022 und Orbit 2024 – bereits in die dritte Runde und hatte diesmal sieben Produktionen im Gepäck.
Immerhin konnte ich den Auftakt am 23.4. mit einer Aufführung von Gefängnis ohne Mauern, Schiff ohne Meermiterleben. Philipp C. Mayer beschäftigt sich in seinen Tablaux Morts mit Jean Genet, einem französischen Schriftsteller, der die kulturelle Szene – von Cocteau bis Sartre wurde er geschätzt und gefördert – nicht zuletzt wegen seiner aufwühlenden Biographie faszinierte. Als Fürsorgezögling, Militärangehöriger, Homosexueller und Krimineller (Diebstahl, Landstreicherei, Desertion) verfügte er über Street-Credibility wie kein zweiter, hatte mit seiner bildreichen Sprache aber auch literarisch einiges zu bieten. Ausgehend von seinen persönlichen Erfahrungen befasste Genet sich oft auf direkte und drastische Weise mit Themen wie Sexualität und Gewalt, Fassbinder ließ sich von einem seiner Romane zu seinem Film Querelle inspirieren. Im Vergleich dazu nähert sich Mayer seinem Protagonisten auf zurückhaltende Weise, vieles bleibt Andeutung, Geste, will zwischen den Zeilen gelesen werden. Schon beim Betreten des Saales sehen wir die Musiker und Musikerinnen des Ensemble Garage in schwer deutbare Handlungen vertieft. Wir sehen sie falten, reiben, wischen und lecken, als folgten sie selbstversunken einem zwanghaften Ritual. Max Kurth als Sprecher bringt das Geschehen in Gang, doch in seiner unprätentiösen Art ist er gerade kein Genetwiedergänger, sondern bleibt auf eigenwillige Weise ungreifbar. Von Zwischentiteln werden wir durch die einzelnen Szenen geleitet, die auf Genets Leben und Werk Bezug nehmen und sich in der Regie von Miriam Götz und dem Bühnenbild von Jan Patrick Brandt zu einprägsamen Bildern verdichten. Ein beleuchteter Quader, in dem Kurth die Wände abtastend nach einem Ausweg sucht, während er seine Erlebnisse in der Erziehungsanstalt Mettray schildert, wirkt transparent und hermetisch zugleich, wie das titelgebende Gefängnis ohne Mauern. Dazu erklingt eine fragmentierte, geräuschhafte Musik, eine Musik auf der Suche, die sich manchmal zwitschernd und schnatternd verdichtet und dann wieder verliert. Neben dem im Hintergrund erhöht postierten Leuchtkasten wird die Bühne von vier großen Leuchtgloben bestimmt, die flexibel eingesetzt werden. Die auf sie projizierten, übergroßen, verzerrten Gesichter des Protagonisten verweisen auf die Vielfalt und die Ungreifbarkeit der eigenen Identität. In einer Szene, in der Genet von Journalisten befragt wird, dienen sie diesen als Köpfe. So scheint jeder in seiner Welt gefangen und Verständigung und Verständnis unmöglich. Genets vagabundierender Fantasie folgen wir in seiner Imagination eines Toilettenhäuschens, dessen Verwesungsgerüche intensive Kindheitserinnerungen aufrufen und das schließlich zu einem Beichtstuhl mutiert, während schrille Sirenenklänge und kurze Steicher- und Bläserfloskeln Akzente setzten. Als der Protagonist die Liebe zu einem Mörder beschwört, bäumt sich die Musik kurzzeitig auf, verknäult sich zu einem schmerzhaften Chaos, um dann einem Monolog in aller Stille Raum zu geben. Er handelt von Harcamone, einer Figur aus Genets Roman Wunder der Rose. Der auf seine Hinrichtung wartende Mörder wird zur übergroßen, mythischen Gestalt. Seine Richter und Henker dringen in seinen Körper ein, erreichen die Herzkammer, deren mystische Rose sie in einem Rausch der Entweihung zerpflücken – und können ihm doch nichts anhaben. Nach dieser überbordenden Vision lebt er in den Trümmern weiter, die in zarten Klanggesten verebben.
[Wittener Tage für Neue Kammermusik]
Seit November 2025 hat der WDR nach dem kurzen Gastspiel von Patrick Hahn mit Anselm Cybinski einen neuen Redakteur für zeitgenössische Musik. Bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik konnte er sich einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen, das Programm selbst war jedoch aufgrund der langen Vorlaufzeiten noch von seinemVorgänger konzipiert worden. 2025 hatte Hahn mit neuen Formaten und neuen Gesichtern einiges ausprobiert (was an sich begrüßenswert ist), war jedoch weitgehend gescheitert. Zu beliebig, zu trashig, zu viel Entertainment und Eskapismus lauteten die Vorwürfe, das Wittener Publikum war überwiegend not amused und man wähnte schon das Ende der Neuen Musik gekommen. Beim Blick ins diesjährige Programmheft entstand der Eindruck einer Kehrtwende um 180°. Mit Klangforum Wien, Basel Sinfonietta, Quatuor Diotima, IRCAM und SWR Experimentalstudio waren große Namen der traditionellen Neue Musik-Szene vertreten und mit dem Motto ‚Gegenwart. Unentrinnbar‘ schien zugleich eine neue Ernsthaftigkeit Einzug zu halten. Die diesjährige Portraitkomponistin Chaya Czernowin war hierfür eine geeignete Protagonistin, denn aufgrund ihres biographischen Hintergrundes (geboren in Israel, aktuell Professorin in Harvard) kann sie der Gegenwart tatsächlich nicht entrinnen und sie ist bereit, klare Worte zu wählen. Obwohl ihrem Heimatland verbunden, übt sie deutliche Kritik an der Regierung Netanjahu und schreckt vor der Nennung Gazas und der durch israelische Militäraktionen verursachten Opfer nicht zurück. Ihre Haltung spiegelt sich auch in ihren Werken, am offensichtlichsten in No! A Lament for the Innocent, das im Konzert mit dem WDR Sinfonieorchester in einer Version mit Zuspielband zur Aufführung kam und auf die Kindertrennungen unter Trump Bezug nimmt. In einem langen Prozess entwickelt die Stimme (Sofia Jernberg) aus einem zunächst diffusen Laut und unter Einbindung von Atemgeräuschen, die durch Mikrofonierung wie vergrößert wirken, ein ‚No!‘, das sich schließlich in einem Schrei artikuliert und erst ganz zum Schluss in den Satz ‚Don‘t take my child away’ mündet. Dieser Prozess wird durch eine aufwühlende, düster-bedrohliche Klangsprache des Orchesters dramatisch aufgeladen und durch die Zuspielung gespiegelt und in den Raum projiziert. Das Werk ist dadurch ein eindrucksvolles Beispiel für die schwierige Gratwanderung zwischen dem Wunsch nach emotionaler Direktheit und der Gefahr der pathetischen Überhöhung. Das Zusammenwirken von Live-Musik und Elektronik ist auch für zwei weitere ihrer Werke konstitutiv. In Shu Hai Practices Javelin wird die Altistin Noa Frenkel in einer eindringlichen Solo-Performance von ihrer eigenen Stimme heimgesucht. Als handele es sich um eine dissoziative Persönlichkeit durchläuft sie lockend, klagend, teils abrupt wechselnd, unterschiedliche Emotionszustände, die zusätzlich elektronisch reflektiert und vervielfältigt werden. In Seltene Erde: Alchimia Communicationis tritt der Kontrabass (Evan Hulbert) in Dialog mit seinem vom Band zugespielten Alter Ego und mit dem Ensemble (Klangforum Wien). Das Ergebnis ist ein aufwühlender, kontrastreicher Prozess, der aus den Tiefen des Klangraums aufsteigend phasenweise fast versiegt und schließlich in eine apokalyptische Stimmung mündet.
Bei ihrem neuen Werk The Redheaded Man, einem gemeinsam mit dem Ensemble hand werk erarbeiteten Musiktheater, schlüpfte Czernowin erstmals in die Rolle der Regisseurin. Zugrunde liegen kurze Texte von Daniil Charms, die in ihrer nüchternen Absurdität die Verrücktheit der Welt abbilden: ein sich in Nichts auflösender Mann, über den man nicht einmal mehr sprechen kann, ein anderer, der schlafen will, aber nicht kann, jedenfalls nicht so wie geplant; selbst die Mathematik hat ihre Verbindlichkeit verloren. Dazu sehen wir Personen auf der Durchreise, Koffer, Abschiedsszenen, die Lichter einer Lok richten sich grell ins Publikum und Dampf drückt die Beteiligten wie bei einem Gasangriff zu Boden. Die gesprochenen Texte, die szenische Umsetzung und die musikalischen Passagen führen ein gewisses Eigenleben und spiegeln so gleichfalls die Disparatheit einer Welt, der man bestenfalls noch mit Humor begegnen kann. Die Mitglieder des Ensemble hand werk waren mit Engagement bei der Sache und entgingen trotzdem nicht einem Grundproblem derartiger Unternehmungen: Musiker und Musikerinnen sind von Haus aus keine Schauspieler und Schauspielerinnen und Komponistinnen keine Regisseurinnen. Die Aufführung wirkte dadurch stellenweise etwas unausgegoren.
Im Konzert mit dem Klangforum Wien kam auch ein neues Werk von Márton Illlés zur Aufführung. Four Sketches hebt an mit einem überbordenden Wimmern, Fiepen, Schnattern, Meckern und Plappern, als habe man sich in eine wahnwitzige Menagerie verirrt. Nach einer Phase der Beruhigung, in der gedehnte Klänge wie Kometen durch den Raum huschen, kehrt die anfängliche Quecksílbrigkeit zurück. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Live-Elektronik (IRCAM), die nicht als Fremdkörper wirkt, sondern die Klänge organisch erweitert und mit ihnen verschmilzt. Trotz einer gewissen Überlänge ein gelungenes Stück.
Weniger überzeugend waren die Konzerte der beiden anderen großen Formationen. Die Basel Sinfonietta hatte unter der Leitung von Titus Engel deutsche Erstaufführungen im Gepäck. In Amen Feizabadis Ungezähmter Fluss wird Noa Frenkels warme, deklamierende Altstimme von hochaufschäumenden Orchesterwogen, rhythmischen Attacken und gelegentlich raunender Stille untermalt und Golfam Khayam versinkt in Seven Valleys of Love gänzlich in sentimental schwelgendem Geigensound.
Das WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Yalda Zamani brachte neben Czernowins No! Two Pieces for Orchestra and Electronics von Øyvind Torvund zur Aufführung, in dem er Versatzstücke der romantischen Orchestersprache immer wieder anbranden und sich totlaufen lässt. Dazu blubbert es aus den Lautsprechern. Ich hielt dies zunächst für ein ironisches Statement, was noch ganz witzig gewesen wäre, aber mein Sitznachbar meinte, ich solle mir da nicht so sicher sein. Mit Dai Fujikuras Ritual, das er als Anti-Boulez-Stück konzipiert hat, konnten wir uns immerhin von der Romantik bis zum Impressionismus vorarbeiten.
Interessanter fand ich die kammermusikalischen Beiträge, denen die Wittener Tage immerhin ihren Namen verdanken. Das Quatuor Diotima hob neue Steichquartette von Dmitri Kourlianski und Christian Mason aus der Taufe. Kourlianski befasst sirch in Partially Restored Landscapes mit kodierten Radiosignalen und übersetzt sie in ein klar konturiertes Muster, das leicht variiert wiederholt wird. Schnell glaubt man das Prinzip erkannt zu haben, als ein anfangs noch kaum greifbares Murmeln für Irritation sorgt. Die Musiker scheinen wie Bauchredner aus ihren Instrumenten zu sprechen und das eben noch so überschaubare Feld wird zu einer individuell aufgeladenen Landschaft, die sich dem eindeutigen Zugriff entzieht. Mason verwendet in Towards a not yet remembered past Musik seiner mittelalterlichen Lieblingskomponisten als ‚Möglichkeitskeime‘. Was als interessantes Spiel aus sanft anbrandenden Harmonien, abrupten Schnitten, harschen Rhythmen, eleganten melodischen Linien und virtuosen Ausbrüchen beginnt, endet jedoch, nachdem die Ecken und Kanten rasch abgeschliffen sind, in allzu konventionellen Bahnen.
Das Trio Abstrakt benötigt für Alberto Posadas Werk Kintsukuroi ein umfangreiches Equipment, zu dem unter anderem eigenwillige Styroporkonstruktionen gehören. Dabei ist die zugrundeliegende Idee ganz schlicht: Kintsukuroi bedeutet ‚mit Gold reparieren‘ und bezeichnet eine japanische Technik, bei der beschädigte Keramik mit kostbaren Materialien wie Gold oder Silber repariert wird. Die Schadstelle wird dadurch anstatt kaschiert sichtbar gemacht und die Objekte erhalten Individualität und eine besondere Wertigkeit. Posada verbindet mit viel Erfindungsreichtum die ‚edlen‘ Instrumente mit Alltagsgegenständen, erliegt jedoch nicht dem Überfluss der Möglichkeiten sondern konzentriert sich auf die einzelnen Klänge, die er gewissermaßen unter die Lupe nimmt. Zu beobachten, wie die drei Musizierenden in präziser Abstimmung und hochkonzentriert daraus eine fragile, sensibel interagierende, sich langsam wandelnde Klanglandschaft gestalten, macht einfach Spaß. Ramon Lazkano bringt in Uher (baskisch für ‚trüb‘) das schon optisch imposante Bass-Saxofon zum Einsatz, das zu Beginn mit seinem dunklen, schwerfälligen Klang den Ton angibt. Durch das Klavier kommt die Musik zunächst in Fluss, gerät aber immer wieder ins Stocken, tastet sich vor und erkundet verschiedene Formen des Zusammenspiels ohne wirklich anzukommen. Günter Steinke arbeitet in Voltage mit kleinen zellulären Gebilden, die er durch den Einsatz von Live-Elektronik intensiviert und mikrotonal auffächert, droht sich jedoch in Kleinteiligkeit zu verlieren.
War das jetzt besser als 2025? Konnte das Ende der Neuen Musik noch einmal abgewendet werden? Gut ist, dass die Musik wieder mehr im Mittelpunkt stand und dass Fragen gestellt wurden. Welche Funktion Neue Musik haben kann und soll, wie sie’s mit der Politik hält, ob sie missionarisch die Welt beglücken und so viel Publikum wie möglich erreichen muss oder sich ohne schlechtes Gewissen auch mal in ihren Elfenbeinturm zurückziehen darf, wie viel Traditionsbezug erlaubt und bekömmlich ist und ob es Neues überhaupt noch gibt, wissen wir natürlich immer noch nicht. Erst recht nicht, welche Rolle neue Medien und die allgegenwärtige KI spielen und wie sich das Verhältnis der Generationen gestalten soll. Doch auch das ist gut, denn im Gegensatz zur Politik besteht das Privileg der Kunst darin, keine unmittelbar praktikablen Lösungen präsentieren zu müssen. Daher kann sie sich auch Scheitern und Sackgassen erlauben, vorausgesetzt sie bleibt nicht darin stecken.
[Termine im Mai]
Köln
Auch wenn das Achtbrücken-Festival im letzten Jahr zu Grabe getragen wurde, bringt die Philharmonie zum Monatsbeginn einen bunt gemischten Schwerpunkt mit zeitgenössischer Musik und hält auch noch eine Überraschung bereit: 2027 soll das Festival wieder auferstehen und mit dem Thema ‚Stimmen‘ gibt es auch schon einen Fokus. Zum diesjährigen Auftakt ist das Ensemble Modern am 1.5. gemeinsam mit der senegalesischen Deggo Band als Liberation Orchestra of Inverted Traditions zu erleben. Weiter geht es mit der WDR-Reihe ‚Musik der Zeit‚ am 2.5., einem Kinderkonzert mit dem Érma-Ensemble am 3.5., einem Abend über Schwarze weibliche Intimität mit dem Ensemble Resonanz und Akua Naru ebenfalls am 3.5., der Musikfabrik mit Uraufführungen von Alex Hren und Żaneta Rydzewska am 9.5., dem Gürzenich-Orchester mit Metacosmos von Anna Thorvaldsdottir am 10.5., 11.5. und 12.5.sowie der Basel Sinfonietta mit Archora von Thorvaldsdottir und einer deutschen Erstaufführung von Leo Dickebenfalls am 10.5. Außerdem stellt das Studio Musikfabrik im Rahmen des Kölner Familienfestivals ‚Sing! Sing! Sing!‘ am 14.5. einen Ausschnitt des Jugendfestivals für zeitgenössische Musik und Tanz ‚Zett Emm‘ vor, das WDR-Sinfonieochester bringt am 16.5. Werke von Periklis Koukos und Minas Borboudakis zu Gehör, in der Reihe ‚Rising Stars‘ widmen sich Álfheiður Erla Guðmundsdóttir und Kunal Lahiry am 17.5. dem Thema Migration, eine hochkarätige Besetzung mit Aimard, Widmann, Faust und Queyras ist am 19.5. zu erleben und das WDR Rundfunkorchester hebt am 29.5. ein Werk von Kristine Tjøgersen aus der Taufe (Folgeaufführung am 30.5.)
In der Kunststation Sankt Peter erwarten uns neben den Lunchkonzerten am 2., 9., 16., 23. und 30.5. die Feldman Nights am 8.5. und in der Hochschule für Musik und Tanz stehen die Oktett-Reihe am 4.5., ein Klassenabend mit Studierenden von Prof. Susanne Blumenthal am 12.5. und neue Musik für Blockflöte am 30.5. auf dem Programm. Beim Chamber Remix am 3.5. erwarten uns Izabela Kałduńska und The New Solarism, in der Reihe ‚soundings‘ ist der Komponist und Performer Ahmetcan Gökçeer am 7.5. in der Kunsthochschule für Medien zu Gast, am 10.5. hat Picture a Day like this, die neue Oper von George Benjamin, im Staatenhaus Premiere (zur Einstimmung kann man bereits am 6.5. eine öffentliche Probe besuchen), die Musikfabrik lädt am 11.5. zum Montagskonzert, am 15.5. wird die Kirche St. Gertrud zum Resonanzkörper einer außergewöhnlichen Klangperformance und die Plattform nicht dokumentierbarer Ereignisse präsentiert am 16.5. das Ensemble Limules, das sich nach dem Pfeilschwanzkrebs benannt hat. Ebenfalls am 16.5. findet ganztägig das grenzüberschreitende Festival Resonanz statt und auch beim zamus early music festival ist vom 21. bis 30.5. mit ungewöhnlichen Klängen zu rechnen. U.a.erkundet Christina C. Messner am 21.5. mit einer audio-visuellen Installation die Geschichte von Luzifers Sturz. Schließlich macht am 31.5. das Ensemble Consord mit seinem neuen Programm Utopie 1: Garten der Lüste in der Alten Feuerwache Station und im Stadtgarten erwartet uns neben den NICA-Artists am 21.5. und 25.5. der Klangkünstler Etienne Nillesen am 27.5.
Einblicke in die freie Szene bekommt man bei ON Cologne und Noies, der Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat wird die Ebertplatzpassage von der Reihe Bruitkasten bespielt, jeden 2. und 4. Dienstag im Monat sendet FUNKT ein Radioformat mit Elektronik und Klangkunst aus Köln und jeden letzten Mittwoch im Monat findet die Soirée Sonique im LTK4 statt. Fast täglich gibt es interessante Konzerte im Loft undweitere Termine und Infos finden sich bei kgnm, Musik in Köln und impakt sowie Veranstaltungen mit Jazz und improvisierter Musik bei Jazzstadt Köln.
Ruhrgebiet
Im Bochumer Kunstmuseum machen am 2.5. die Soundtrips NRW Station. Das andere Amerika steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der Bochumer Tage für Neue Musik in der Melanchthonkirche. Zum Auftakt spielt das Ensemble Horizonte am 25.5. Musik von alten Bekannten wie Feldman, Rzewski und Crumb. Weiter geht es am 30.5. sowie im Juni.
In der Dortmunder Oper wird am 14.5. Sarah Nemtsovs neue Oper Wir nach dem gleichnamigen dystopische Roman von Jewgeni Samjatin aus der Taufe gehoben. Im Konzerthaus bringt das WDR Sinfonieorchester am 17.5. ein Werk von Periklis Koukos zur Aufführung, im domicil stehen The Dorf am 21.5. und Das Kondensat am 29.5. auf der Bühne und Simon Camatta und Laure Boer werden am 16.5. im mex erwartet.
Das Duisburger Festival Eigenzeit taucht vom 2. bis 22.5. tief in die indische Musik und Kultur ein kuratiert von Kamalini Mukherji, die auch selbst bei der Tagore Song Night mitwirkt. Im Lokal Harmonie ist am 9.5. Hilde zu Gast und der earport eröffnet seine neue Ausstellung mit Werken von Gerhard Losemann am 31.5. mit einem Performancekonzert.
In der Neue Musik Zentrale in Essen findet am 1.5. der treff13 mit Madison Greenstone statt, am 8.5. gibt es eine elektronische Performance mit dem Duo MSHR und am 12.5. wird die Improvisationreihe FRIM fortgesetzt. In der Folkwang Universität stehen ein Akusmatikkonzert am 5.5. und Vorlesungen in der Reihe ‚Ex Machina‘ am 7.5. und 26.5. auf dem Programm, Simon Camatta feiert am 20.5. im Rabbit Hole Theater seinen 50. Geburtstag mit Kaffee, Kuchen und Musik, der earport verabschiedet sich am 21.5. mit einem musikalisch-literarisch-performativen Konzert von der Musikbibliothek Essen und das Catinblack Ensemble überbringt am 22.5. im Veranstaltungsort Szene 10 Grüße From Baku with Love. Ebendort wird am 29.5. das Festival Blaues Rauschen eröffnet, das bis zum 12.6. das Ruhrgebiet mit digitalen Soundexperimenten, elektronischer Musik, Performance und Installationen beglückt.
Im Makroscope in Mülheim an der Ruhr wird am 14.5. die Reihe ‚Verstärker‘ fortgesetzt.
Düsseldorf
Anlässlich des 100. Geburtstags von György Kurtág befasst sich die Robert Schumann Hochschule in vier Lecture Concerts mit ‚Hungarian Roots‘. Zum Auftakt am 5.5. widmet sich Prof. Dr. Ulrich Mosch Kurtág und Bartók. Auch beim Salon Neue Musik am 8.5. steht Kurtág im Mittelpunkt.
In der Tonhalle kommt am 10.5. der Stummfilm Abenteuer des Prinzen Achmed zur Aufführung. Für die Live-Musik sorgt das notabu.ensemble. Experimentelle improvisierte Musik kann man mehrmals im Monat im Subsol, dem Raum für creative Extravaganzen, erleben. Am 7.5. ist das Trio Umiak zu Gast.
Sonstwo
Noch bis zum 3.5. sind der Schlagzeuger Lê Quan Ninh und der Sopransaxophinist Michel Doneda im Rahmen der Reihe Soundtrips NRW unterwegs. Anfang Mai kommen sie nach Wuppertal, Bochum und Münster
Im Theater Aachen hat am 2.5. die Oper Malina von Karola Obermüller und Peter Gilbert nach dem Roman von Ingeborg Bachmann Premiere. In der Raststätte erwartet uns am 6.5. Synthesizer Jam und die Gesellschaft für zeitgenössische Musik Aachen kündigt die Reihe ‚Hören und Sprechen über Neue Musik‘ am 8.5. und aktuellen Jazz am 9.5. und 23.5. an.
Die Bielfelder Cooperativa Neue Musik veranstaltet monatlich einen Jour fixe und in der Zionskirche erklingt jeweils sonntags um 17 Uhr Neue Musik. Außerdem kann man sich vom 22. bis 23.5. dort Eric Saties Vexations hingeben.
Die In Situ Art Society präsentiert im Rahmen der Reihe ‚The Dissonant Series‘ im Bonner Dialograum Kreuzung an St. Helena am 16.5. Tamara Lukasheva mit Rilkevertonungen und am 30.5. das Trio Brom und in der Kunsthalle Hangelar im benachbarten Sankt Augustin begegnen sich am 10.5. Simon Camatta und Emily Wittbrodt.
Am 10.5. ist das Ensemble Horizonte in der Martin-Luther-Kirche in Detmold zu Gast. Die Hochschule für Musikveranstaltet vom 15. bis 17.5. die Tage Alter und Neuer Musik und am 21.5. erklingt Klaviermusik des 20. und 21. Jahrhunderts.
Michael Schultheis veranstaltet in Hagen zwischen dem 3.5. und dem 24.5. eine Konzertreihe für moderne Orgelmusik. Am 15.5. wirkt das Ensemble Crush mit.
Das TAM, Theater am Marienplatz in Krefeld, lädt jeweils freitags um 22 Uhr zum Nachtprogramm ein. Der Kinetikkünstler Willi Reiche und der Klangkünstler Nils Mosh präsentieren ein zweigleisiges Ausstellungsprojekt unter dem Titel Von Höhen und Tiefen. Auftakt ist am 3.5. im Haus für Seidenkultur und am 15.5. im Klärwerk Uerdingen.
In der Musikhochschule Münster ist am 3.5. das Ensemble Consord mit seinem neuen Programm Utopie 1: Garten der Lüste zu erleben und vom 16. bis 20.5. veranstaltet die Gesellschaft für Neue Musik Münster die Klangzeit_Werkstatt.In der Black Box stehen die Soundtrips NRW am 3.5., das Trio Leimgruber/Demierre/Lehn am 17.5. und Turbulences am 31.5. auf dem Programm.
Das Studio für Neue Musik der Universität Siegen veranstaltet am 7.5. ein Orgelkonzert und am 27.5. ein Klavierkonzert.
Das Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln hebt am 2.5. in der Historischen Stadthalle Wuppertal ein neues Werk von Tiago Jose Fialho Jesus aus der Taufe. Im ort stehen die Soundtrips NRW am 1.5., SoKo Steidle & Alexander von Schlippenbach am 8.5., das Trio Leimgruber/Demierre/Lehn am 9.5., das Duo Genthon/Marchetti am 17.5. und Kristina Zelenina & Friends am 18.5. auf dem Programm.
Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz.
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Impressum:
Konzept, Redaktion & Umsetzung: Petra Hedler
neuemusik@kulturserver-nrw.de
Partnerprojekt der Stiftung kulturserver.de gGmbH
Lothringerstr. 23
52062 Aachen
http://ggmbh.kulturserver.de
redaktion@kulturserver.de
Von: Via Nova e.V.
Datum: Mon, 4 May 2026
Betreff: EINLADUNG zu den 27. Weimarer Frühjahrstage – 11. – 14. Juni 2026
Liebe Freundinnen und Freunde der Neuen Musik,
wir laden Sie herzlich zu den 27. Weimarer Frühjahrstagen für zeitgenössische Musik ein! Vom 11. bis 14. Juni 2026 verwandelt sich Weimar erneut in ein lebendiges Zentrum für Neue Musik, in dem Uraufführungen, internationale Gäste und innovative Konzertformate das Festival prägen.
Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr drei Kompositionswettbewerbe – für Orchester, für akusmatische Musik sowie erstmals für geistliche Musik in Kooperation mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Weimar. Die Vielfalt der Konzerte zeigt aktuelle Entwicklungen zeitgenössischer Musik zwischen Konzert, Raumklang und liturgischem Kontext.
DAS PROGRAMM
Donnerstag, 11. Juni | Weimar
Freitag, 12. Juni | Jugend- und Kulturzentrum Mon Ami
Samstag, 13. Juni | Weimar
Sonntag, 14. Juni | Weimar
Lassen Sie sich überraschen von neuen Klängen, unterschiedlichen Formaten und intensiven Hörerlebnissen.
Alle Veranstaltungen finden in Weimar statt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Weitere Informationen unter www.via-nova-ev.de
Herzliche Grüße
Juliane Zieger
__________________________
Projektmanagerin
Via nova – zeitgenössische Musik in Thüringen e.V.
Karlstraße 6
D-99423 Weimar
Tel.: +49 3643 490748
Fax: +49 3643 90877587
E-Mail: via_nova@web.de
Details unter www.via-nova-ev.de
Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Mon, 4 May 2026
Betreff: [ak-discourse] WG: Final Call for Abstracts: ICCCM 2026, Würzburg, Germany, September 21-23
[Apologies for cross-posting]
Dear colleagues,
the Fourth International Conference on Computational and Cognitive Musicology (ICCCM 2026) will take place at Centre for Philology and Digitality at Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Germany, on September 21-23, 2026. Following editions in Athens (2023), Utrecht (2024), and Aalborg (2025), ICCCM 2026 invites researchers to explore the intersection of musicology, computational methods and cognitive science for advancing our understanding of music in all its facets.
Key Information for Authors
Conference Theme: „Studying Music Across Time, Space, and Cultures“
This year’s theme specifically encourages submissions addressing the diversity of music in its historical, geographical, and cultural dimensions. We welcome submissions involving computational and/or cognitive methods (in a broad sense), which deepen our understanding of music.
Keynote: We are happy to announce that the keynote will be given by Artemi-Maria Gioti, composer and researcher at Mozarteum Salzburg.
Topics of interest include, but are not limited to:
ICCCM focuses on fundamental research rather than application-driven perspectives. Its small size and informal atmosphere make it especially welcoming to early-stage researchers, as their presence at past editions has shown.
There will be a light-weight review procedure regarding match to the aim of the conference, originality and quality of the proposal, and variety in content.
Student attendance grants: Submitting students can apply for a student grant to partially cover their expenses. Please apply by email to <benjamin.henzel@uni-wuerzburg.de> by June 15, 2026 with the following information:
Contact
Stay tuned to the conference website (https://digital.musicology.org/icccm-2026/) for updates.
For general queries regarding the conference, contact the conference chair, Fabian Moss <fabian.moss@uni-wuerzburg.de> or Christof Weiß <christof.weiss@uni-wuerzburg.de>.
We look forward to your contributions to ICCCM2026!
On behalf of the Organizing Committee,
Fabian C. Moss & Christof Weiß
Von: Martin Daske
Datum: Mon, 4 May 2026
Betreff: Newsletter Martin Daske | Frühsommer 2026
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Von: Micha
Datum: Sun, 3 May 2026
Betreff: Konzert BOV in Zürich
Von: Anne Wellmer
Datum: Sun, 3 May 2026
Betreff: Curtis Roads and Brian O’Reilly in Berlin May 7th
From: alberto-de-campo-udk <decampo@udk-berlin.de>
UdK Medienhaus, Galerie
Grunewaldstrasse 2-5, Kleistpark
Thu, 07.05.2026
15h talk
19h concert
https://www.udk-berlin.de/studium/kunst-und-medien/generative-kunst/events/
We are delighted to welcome Curtis Roads and Brian O’Reilly to UdK Berlin for an artist talk and evening concert.
The visit marks a rare European appearance of a collaboration now more than two decades in the making — one that has produced the audio-visual albums Point Line Cloud (Asphodel 2004; reissued by Presto!? 2019) and Flicker Tone Pulse (Wergo 2019), alongside Brian’s videos for individual works such as Touche pas, Always, and the recent Modulude.
For the concert, Curtis Roads plays a one-hour set drawn primarily from his recent album Electronic Music 1994–2021 (Elli Records, 2025). Roads spatialises the stereo material live across the space; O’Reilly projects video in counterpoint. The programme moves through the composer’s signature concerns — sound particles, micromontage, multi-temporal scale form — from the early Half-life and Tenth Vortex through to more recent pieces.
In the talk, Brian O’Reilly opens the discussion by outlining his working methods as a video artist, situating his collaboration with Curtis within a wider practice that includes his long engagement with Woody Vasulka and a body of mixed-media drawings. The conversation extends to Curtis’s own compositional thinking — granular and pulsar synthesis, multiscale composition, and the question of how sound and image meet without one illustrating the other. The session is intended as an open discussion with students and colleagues around process, collaboration, and the porous boundary between music, moving image, and graphic notation.
Curtis Roads is a composer, author, and Professor Emeritus of Media Arts and Technology at the University of California, Santa Barbara. A pioneer of granular and pulsar synthesis, he has shaped the field of microsound through both his compositional practice and his books The Computer Music Tutorial (MIT Press, 1996), Microsound (MIT Press, 2001), and Composing Electronic Music (OUP, 2015). He served as editor of Computer Music Journal for many years and has worked at MIT, IRCAM, Université Paris 8, and CREATE/UCSB. Recent releases include Electronic Music 1994–2021 (Elli Records, 2025).
Brian O’Reilly is a video artist whose practice spans moving image, collaborative performance, and mixed-media drawing. Alongside his long collaboration with Curtis Roads — including the Point Line Cloud and Flicker Tone Pulse albums and videos for numerous individual compositions — he has worked closely with Woody Vasulka, whose pioneering electronic image work informs O’Reilly’s own approach to the moving image as a material to be sculpted in time.
In collaboration with Sonic Talks, Bauhaus University Weimar; texts courtesy of Marcin Pietruszewski.
Von: Martin Lorenz
Datum: Thu, 23 Apr 2026
Betreff: Konzerteinladung zum 05. Mai im BKA Berlin
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Von: soundscore@soundscore.org
Datum: Tue, 21 Apr 2026
Betreff: Tenor Conference 2026
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Von: Thomas Gerwin
Datum: Thu, 23 Apr 2026
Betreff: Formen des Hörens 24.4.2026
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde,
hier eine herzliche Einladung für die Veranstaltung „Formen des Hörens“ am kommenden Freitag, 24.4.2026 um 20 Uhr im EXPLORATORIUM, Zossener Straße 24, 10961 Berlin-Kreuzberg. Davor gibt es um 19 Uhr noch einen Soundwalk. Hier mehr: https://exploratorium-berlin.de/events/denkraum/sound-lecture29-thomas-gerwin-formen-des-hoerens/
Herzliche Grüße, Thomas Gerwin
-- :: T h o m a s . G e r w i n Komponist und Klangkünstler www.thomasgerwin.de
Von: Presse Monheim Triennale
Datum: Thu, 23 Apr 2026
Betreff: „Every Note You Play“: TV-Erstausstrahlung auf ARTE
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Von: Andreev, Kirill via ak discourse
Datum: Thu, 23 Apr 2026
Betreff: [ak-discourse] Einladung zum Forschungskolloquium am 28.04.2026 / 17:00 Uhr
Liebe Freunde der Audiokommunikation,
am kommenden Dienstag, den 28.04.2026, um 17:00 Uhr im Raum EN 324 präsentiert Philip-Oscar Ohlsen seine Arbeit zum Thema:
„Untersuchung der tieffrequenten Absorption von Platten- und Schlitzresonatoren“
Dazu möchten wir Sie herzlich einladen. Die Kurzzusammenfassung finden Sie am Ende dieser E-Mail.
Der Zoom-Link für unsere auswärtigen Gäste lautet:
tu-berlin.zoom.us/j/65356423211
Meeting-ID: 653 5642 3211
Kenncode: 141962
Mit herzlichen Grüßen
Kirill Andreev & Stefan Weinzierl
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Philip-Oscar Ohlsen: Untersuchung der tieffrequenten Absorption von Platten- und Schlitzresonatoren
In der vorliegenden Arbeit wird die tieffrequente Schallabsorption von Platten- und Schlitzresonatoren unter Variation von Plattenmaterial, Plattengeometrie, Versiegelung und Plattenbstand zum Dämmmaterial untersucht. Hierzu werden experimentelle Messungen im Impedanzrohr mit analytischen Berechnungen und numerischen Simulationen in COMSOL Multiphysics verglichen.
Die Ergebnisse zeigen, dass versiegelte und unversiegelte Proben ein deutlich unterschiedliches Absorptionsverhalten aufweisen. Während versiegelte Proben im Wesentlichen das Verhalten von Plattenresonatoren zeigen, ergibt sich bei unversiegelten Proben ein komplexeres Zusammenspiel aus Plattenbewegung, Luftströmung im Schlitz und Dissipation.
Die numerischen Simulationen konnten die Messergebnisse nur eingeschränkt abbilden, lieferten jedoch wertvolle Hinweise auf die zugrunde liegenden Mechanismen.
Insbesondere zeigen die berechneten Plattenverschiebungen deutliche Unterschiede zwischen versiegelten und unversiegelten Konfigurationen. Zudem konnte anhand der Energiedissipationsverteilungen visualisiert werden, in welchen Bereichen des Aufbaus akustische Energie bevorzugt abgebaut wird und wie sich diese Bereiche mit dem Abstand zwischen Platte und Dämmmaterial räumlich verlagern.
Insgesamt wird deutlich, dass vereinfachte analytische Modelle das reale Verhalten nur eingeschränkt beschreiben können.
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Kirill Andreev
Er/ihm – he/him
Anrede/Form of address: Herr – Mr.
Sekretariat
Office
Technische Universität Berlin
Fakultät I / Inst. f. Sprache u. Kommunikation
FG Audiokommunikation / Sekr. EN-8
Faculty I / Institute for Language & Communication
Audio Communication Group / Office No. EN-8
Einsteinufer 17, 10587 Berlin
GERMANY
+49 (0)30 314-22236
Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Thu, 23 Apr 2026
Betreff: [ak-discourse] WG: Teaching Workshop: From Graduate Student to Instructor of Record
Teaching Workshop: From Graduate Student to Instructor of Record
Organized by the International Student Network of Music and Sound Studies
The International Student Network of Music and Sound Studies warmly invites graduate students, international and multilingual scholars, and early-career researchers to a teaching workshop focused on the transition from graduate student to instructor of record.
Moving into the role of instructor of record often brings new responsibilities and expectations, from designing courses and leading classrooms to navigating institutional norms and student dynamics. These challenges can be particularly complex for international scholars working across different academic and cultural contexts, but they are widely shared by many graduate students entering independent teaching roles.
This workshop creates a space to reflect on this transition and to develop practical strategies for teaching with clarity, confidence, and adaptability. Topics will include designing and leading courses as an instructor of record, adapting pedagogical approaches across contexts, and building a teaching profile for the academic job market.
We are delighted to invite Dr. Eduardo Sato, who will share insights from his extensive teaching experience across different institutional settings.
This session will be valuable for graduate students and early-career scholars preparing for or currently taking on teaching responsibilities. The workshop will also include time for discussion and Q&A.
Invited Speaker
Eduardo Sato is an Assistant Professor of Musicology and Ethnomusicology at Virginia Tech. His research explores the transnational relations of Brazilian music in the twentieth century, examining how border crossings shape musical meaning and constructions of Brazil. He is the author of “Cannibalizing Bach: Villa-Lobos in Europe in 1936”, published in Twentieth-Century Music.
Time:
Pacific Time (Los Angeles)
6:00–7:00 PM, Friday, May 1, 2026
Location: Zoom. The link will be sent after registration.
Registration: https://forms.gle/LMFix5VoAo64Si2J6
For questions, please contact:
Chun-Chia Tai
ctai004@ucr.edu
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Von: HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
Datum: Tue, 21 Apr 2026
Betreff: HELLERAU sagt Danke 🧡
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From: Matthias Frank via Brinkmann, Fabian via ak discourse
Subject: [Sursound] Call: Europe’s Tenth Student 3D Audio Production Competition, Nov. 2026
Date: 20. April 2026
Dear colleagues & friends,
We happily announce the call for Europe’s Tenth Student 3D Audio Production Competition, and IEM Graz will host the event in cooperation with vdt (German tonmeisters) and Sounding Future and present the final ranks of the finalists in a public ceremony at Ligeti hall in Graz (Nov. 13th) live and via internet live stream, complemented by on-demand browser playback via Cat3DA (see https://tonmeister.org/en/rubrics/3d-audio-competition/2025/ for last year’s finalists).
Also this year, the Austrian ORF Ö1 radio station and its contemporary music festival ORF musikprotokoll will be our partners to host a pre-final public presentation (Oct. 8th 2026) of the category 1 finalists at Dom im Berg, Graz.
We encourage all students who deal with spatial music, spatial recording, or who are interested in spatial-ized sound to participate by submitting short works to the Ninth Student 3D Audio Production Competition for one of the three categories:
(1) contemporary / computer music (11min),
(2) audio drama / documentary / soundscapes (4min),
(3) music recording / studio production (4min).
The format requirements for preparing a submission and exemplary tools to check are given here https://iaem.at/ambisonics/s3dapc/2026 and of course you can get in touch if there are questions:
The submission portal
https://easychair.org/conferences/?conf=s3dapc2026
is open until July 5th 2026.
An international jury will assess the submissions concerning the creative and technical quality, providing feedback to all the participants of the competition. Based on the resulting ranking, the finalists will be selected for presentation at our award ceremony at Ligeti hall in Graz on November 13th 2026. Moreover, finalist works for category (1) will be presented at musikprotokoll festival of the Austrian contemporary/classic radio program (ORF OE1) on October 8th. The finalists will be notified and requested to (virtually) attend the meeting to receive their award, the jury’s comments, and say a few words about their submissions.
The nominated submissions will be made available via the Cat3DA player at tonmeister.org for head-tracked binaural playback on demand, and we will air a live video stream of the S3DAPC finals over the internet. The S3DAPC finals with the awards ceremony will be the platform to present and celebrate the nominees and their submissions.
We encourage institutions with loudspeaker facilities and space for this celebration to organize live breakout sessions. These are connected via stereo live stream for the speech parts of the event, but local listeners enjoy 5th-order playback of the submissions on loudspeakers.
Best regards,
Matthias Franz
Franz Zotter
Von: Javier Garavaglia
Datum: Thu, 16 Apr 2026
Betreff: Javier A. GARAVAGLIA / NEWSLETTER April, May, June 2026
Von: Martin Supper
Datum: Thu, 16 Apr 2026
Betreff: Call for submissions – Organised Sound – Phenomenologies of Electroacoustic Music and the Sonic Arts
ORGANISED SOUND
Call for Submissions – Volume 33, Number 1
Thematic Issue Title: Phenomenologies of Electroacoustic Music and the Sonic Arts
Date of Publication: April 2028
Publisher: Cambridge University Press
Issue co-ordinators: Blake Stevens (blakecstevens@pku.edu.cn) and Annie Yen-Ling Liu (ylliuannie@pku.edu.cn)
Deadline for submission: 15 May 2027
Phenomenologies of Electroacoustic Music and the Sonic Arts
The relevance of phenomenology for the field of experimental electroacoustic music seems self-evident, not least due to its prominent role in Pierre Schaeffer’s formulation of his theories of acousmatic sound, reduced listening, and the sound object in the Treatise on Musical Objects: An Essay across Disciplines (original French version, 1966; English version 2017). Through its emphasis on first-person perceptual experience and the structures of consciousness, phenomenological methods may help us to understand the challenges posed by new and complex sound experiences when conventional supports, such as standard Western musical notation, theoretical concepts, and recognisable signs and topics, are no longer sufficient. Don Ihde, for instance, claimed that ‘The examination of sound begins with a phenomenology’, that is, it begins with ‘an intense examination on experience in its multifaceted, complex, and essential forms’ (2007: 17).
One of the recurring themes of phenomenology is that the close-at-hand is often difficult to grasp, precisely because of its immediacy and familiarity. Perhaps, too, our disciplinary familiarity with phenomenology has rendered it deceptively familiar. To refer to “phenomenology” in the singular as we have done is already a precarious move. Ihde, for instance, distinguished between ‘first’ and ‘second’ phenomenologies represented by the work of Edmund Husserl and Martin Heidegger, with the first centred on perceptual procedures of reduction and bracketing and the second broadening out in existential meanings and contexts (17–18). Applications of phenomenological methods to music studies have drawn from diverse figures, extending from Husserl and Heidegger to Jean-Paul Sartre, Maurice Merleau-Ponty, and Mikel Dufrenne, among others.
Reception and critical assessments of Schaeffer’s theoretical project have explored the extent of his phenomenological inheritance from Husserl and Merleau-Ponty, as well as the various tensions and contradictions associated with his application of these methods to acoustic research, composition, and listening (Solomos, Augoyard, Larivière, and Molino in Bayle and Dufour 1999, Kane 2007 and 2014, Demers 2010, Chion 2016, Steintrager and Chow 2019, and Nadringy 2021). Schaeffer’s work, however much contested, has strongly influenced phenomenological methods in sound studies and theories of listening and auditory culture. This expansion beyond Schaeffer also represents an expansion beyond “music” into “sound art” and related practices, with some of this literature directly positioned against Schaeffer and elements of phenomenology (Kim-Cohen 2009 and Cox 2018) and other writers grappling with the question of which “phenomenologies” are of greatest salience for the sonic arts (for instance, an emphasis on Merleau-Ponty in Voegelin 2010 and 2014, and Heidegger in Andrews 2021).
Far from being limited to a Schaefferian model, phenomenology in music and sound studies seems more open and diverse than ever before. It has been deployed over the past two decades as a subject and method in explorations of improvisation (Benson 2003), ‘sonic worlds’ and ‘phenomenological possibilism’ (Voegelin 2014), analysis and description (Herrmann 2015 and Norman 2016), instrumental interfaces (De Souza 2017), musical absorption (Høffding 2018), atmospheres (Schmidt 2019), field recording (Findlay-Walsh 2019), historiography (Steege 2021), ‘sonic environments’ (Nitsche et al., 2024), cognitive science (Clarke 2011 and 2019), and the turn to critical phenomenology (Elliott 2025).
We therefore possess multiple phenomenologies, offering different methods, objects, and priorities of inquiry. We should ask, as a point of departure, which phenomenology or phenomenologies we will adopt, and whether we will treat a given model in rigorous theoretical terms or in more informal and adaptive ways. David Clarke, for instance, has invoked Eugen Fink’s argument that the ‘authentic’ and ‘central’ perspectives of Husserlian phenomenology remain largely unknown in contemporary research (2019: 145). We might react with some scepticism toward the notion of a single ‘authentic’ position, yet Clarke’s observation stresses that even with the abundance of research on (and applications of) phenomenology, Husserl’s phenomenological project itself is difficult to exhaust, let alone the diverse field of his successors.
Why phenomenology now? What can phenomenological methods offer to researchers, musicians, and artists working with sound and technology? Are there particularly acute challenges to auditory perception posed by AI systems, virtual reality, and the assertion of visuality in digital culture, multimedia and intermedial art? We invite contributions that consider these and other issues relating to electroacoustic music and the sonic arts.
Potential topics:
Furthermore, as always, submissions unrelated to the theme but relevant to the journal’s focus areas are always welcome.
Please note that Organised Sound seeks issue-driven submissions relevant to the journal’s readership. It does not seek artists’ statements or work/project descriptions without an underlying central question and broad contextualisation.
References:
Andrews, I. 2021. Chance, Phenomenology and Aesthetics: Heidegger, Derrida and Contingency in Twentieth-Century Art. London and New York: Bloomsbury Academic.
Bayle, F. and Dufour, D., eds. 1999. Ouïr, entendre, écouter, comprendre après Schaeffer. Paris: Buchet/Chastel and Bry-sur-Marne: Institut national de l’audiovisuel. [M. Solomos, “Schaeffer phénoménologue” (53–67), J.-F. Augoyard, “L’objet sonore ou l’environnement suspendu” (83–106), R. R. Larivière, “L’objet, le chant” (107–118), and J. Molino, “La musique et l’objet” (119–136).]
Benson, B. E. 2003. The Improvisation of Musical Dialogue: A Phenomenology of Music. Cambridge and New York: Cambridge University Press.
Chion, M. 2016. Sound: An Acoulogical Treatise. Trans. J. A. Steintrager. Durham, NC, and London: Duke University Press.
Clarke, D. 2019. Music, phenomenology, and the ‘natural attitude’: Analysing Sibelius, thinking with Husserl, reflecting on Dennett. In R. Herbert, D. Clarke, and E. Clarke (eds.) Music and Consciousness 2: Worlds, Practices, Modalities. Oxford: Oxford University Press, 143–69.
Clarke, D. 2011. Music, phenomenology, time consciousness: meditations after Husserl. In D. Clarke and E. Clarke (eds.) Music and Consciousness: Philosophical, Psychological, and Cultural Perspectives. Oxford: Oxford University Press, 1–28.
Cox, C. 2018. Sonic Flux: Sound, Art, and Metaphysics. Chicago and London: University of Chicago Press.
Demers, J. 2010. Listening through the Noise: The Aesthetics of Experimental Electronic Music. Oxford and New York: Oxford University Press.
De Souza, J. 2017. Music at Hand: Instruments, Bodies, and Cognition. New York: Oxford University Press.
De Souza, J., Steege, B., and Wiskus, J., eds. The Oxford Handbook of the Phenomenology of Music. Oxford: Oxford University Press (in development; selected articles available online).
Elliott, R. 2025. A Critical Phenomenology of Music: Disclosing/Transposing the Habitual Body Schema. Cham, Switzerland: Palgrave Macmillan.
Findlay-Walsh, I. 2019. Hearing How It Feels to Listen: Perception, embodiment and first-person field recording. Organised Sound 24(1): 30–40.
Herrmann, M. 2015. Unsound Phenomenologies: Harrison, Schaeffer and the sound object. Organised Sound 20(3): 300–307.
Høffding, S. 2018. A Phenomenology of Musical Absorption. Cham, Switzerland: Palgrave Macmillan.
Ihde, D. 2007. Listening and Voice: Phenomenologies of Sound. 2nd ed. Albany, NY: State University of New York Press.
Kane, B. 2007. L’Objet Sonore Maintenant: Pierre Schaeffer, sound objects and the phenomenological reduction. Organised Sound 12(1): 15–24.
Kane, B. 2014. Sound Unseen: Acousmatic Sound in Theory and Practice. Oxford and New York: Oxford University Press.
Kim-Cohen, S. 2009. In the Blink of an Ear: Toward a Non-Cochlear Sonic Art. New York and London: Continuum.
Nadringy, P. 2021. Le Voile de Pythagore: Du son à l’objet. Paris: Classiques Garnier.
Nitsche, M., Gutierrez, I., Zelenka, J., and Polorný, V. 2024. Phenomenological Investigations of Sonic Environments. Cham, Switzerland: Palgrave Macmillan.
Norman, K. 2016. Some questions around listening: Vancouver Soundscape Revisited by Claude Schryer. In S. Emmerson and L. Landy (eds.) Expanding the Horizon of Electroacoustic Music Analysis. Cambridge: Cambridge University Press, 376–99.
Schaeffer, P. 2017. Treatise on Musical Objects: An Essay across Disciplines. Trans. C. North and J. Dack. Oakland, CA: University of California Press.
Schmidt, U. 2019. Sound as Environmental Presence: Toward an Aesthetics of Sonic Atmospheres. In M. Grimshaw-Aagaard, M. Walther-Hansen, and M. Knakkergaard (eds.) The Oxford Handbook of Sound and Imagination, vol. 2. New York: Oxford University Press, 517–33.
Steege, B. 2021. An Unnatural Attitude: Phenomenology in Weimar Musical Thought. Chicago and London: University of Chicago Press.
Steintrager, J. A. and Chow, R., eds. 2019. Sound Objects. Durham, NC, and London: Duke University Press.
Voegelin, S. 2010. Listening to Noise and Silence: Towards a Philosophy of Sound Art. New York and London: Continuum.
Voegelin, S. 2014. Sonic Possible Worlds: Hearing the Continuum of Sound. New York and London: Bloomsbury Academic.
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SUBMISSION DEADLINE: 15 May 2027
SUBMISSION FORMAT:
Notes for Contributors including how to submit on Scholar One and further details can be obtained from the inside back cover of published issues of Organised Sound or at the following url: https://www.cambridge.org/core/journals/organised-sound/information/author-instructions/preparing-your-materials.
General queries should be sent to: os@dmu.ac.uk, not to the guest editors.
Accepted articles will be published online via FirstView after copy editing prior to the full issue’s publication.
Editor: Leigh Landy; Associate Editor: James Andean
Founding Editors: Ross Kirk, Tony Myatt and Richard Orton†
Regional Editors: Liu Yen-Ling (Annie), Dugal McKinnon, Raúl Minsburg, Jøran Rudi, Margaret Schedel, Barry Truax
International Editorial Board: Miriam Akkermann, Marc Battier, Manuella Blackburn, Brian Bridges, Alessandro Cipriani, Ricardo Dal Farra, Simon Emmerson, Kenneth Fields, Rajmil Fischman, Kerry Hagan, Eduardo Miranda, Garth Paine, Mary Simoni, Martin Supper, Daniel Teruggi, Ian Whalley, David Worrall, Lonce Wyse