DEGEM News – FWD – BUKAREST: GRAND PRIX NOVA ‚Silver Award‘ 2. Preis – NEW YORK: NYCEAMF ESTIVAL + HARVESTWORKS

Von: Johannes S. Sistermanns
Datum: Wed, 22 Jun 2022
Betreff: DEGEM News – FWD BUKAREST: GRAND PRIX NOVA ‚Silver Award‘ 2. Preis – NEW YORK: NYCEAMF ESTIVAL + HARVESTWORKS

 

Text Sound Radiofonic
F o r e v e r   a   r o o m 
 
GRAND PRIX NOVA  ‚Silver Award‘ 2. Preis  
 
in der Kategorie  ’Short Forms
 
in
 
International Radio Drama Festival 
 
Bucharest  [Rumänien] 
 
GRAND PRIX NOVA 2022
  
 
Text / Stimme   Linda Marie Walker   / Australien
 
Komposition   Johannes S. Sistermanns  
 
2021
Auftragswerk des Hessischen Rundfunk   Frankfurt
 
Autoren-Produktion
 
 
 
Interview zu ‚Forever a room‘   https://fb.watch/dN81DRHj9c/
Gefördert von
 
Radio România  Bukaresti
 
EBU Operating Eurovison and Euroradio
 
Swiss Sponsor Fund  Bucharest
 
forumul cultural austriac  Bucharest
 
Schweizer Botschaft in Rumänien
 
TNB Teatrul National Bukuresti
 
 
 

// ///////  ///////////////    ////////// //////////////////////////////////////// ///////////// //////      /////////////////////// ///////////////////

indeterminate   2022                  
 
Uraufführung
Electroakustische Komposition
featured at

  N Y C E M F
  
New York City Electroacoustic Music Festival

Concert 15

24 Juni  15:00


Frank Shiner Theater
18 Bleecker Street
New York City
 
Programmheft /Program Book
 
 
 

//////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////
H A R V E S T W O R K S 
Digital Media Arts Center    New York

das neue Ensemble

e n T s e m b l e

präsentiert

F(r)iction

, a performance

[June 26]  3 – 5pm

DEGEM News – STELLENAUSSCHREIBUNG – Lehrauftrag Komposition/Elektronische Komposition, HfM Nürnberg

Von: Peter Gahn
Datum: Fri, 10 Jun 2022
Betreff: Lehrauftrag Komposition/Elektronische Komposition, HfM Nürnberg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf Verstärkung im Team an der Hochschule für Musik Nürnberg freue ich mich:

Lehrauftrag für Komposition/Elektronische Komposition
in den Studiengängen Bachelor und Master Komposition, Master Aktuelle Musik sowie im Wahlpflichtbereich der künstlerischen und künstlerisch-pädagogischen Bachelorstudiengänge. Die Lehre umfasst Fächer wie Elektronische Komposition, das Kolloquium Aktuelle Musik, Aufführungspraxis Elektroakustische Musik, Instrumentation Aktuelle Musik sowie Komposition im Wahlpflichtbereich.
Bewerbung bis zum 30. Juni 2022.

Details:
https://stellen.hfm-nuernberg.de/jobposting/96e444d3072c9469088e3f58656b73b2db67d4df0

Mit herzlichen Grüßen,
Peter Gahn


Prof. Peter Gahn

Professor fuer Komposition/Neue Medien/Sound Studies
Studienbereichsverantwortlicher Aktuelle Musik

Hochschule fuer Musik Nuernberg
Veilhofstrasse 34
D-90489 Nuernberg

Mobil: +49/(0)151/57801818

peter.gahn@hfm-nuernberg.de
http://www.hfm-nuernberg.de
http://www.petergahn.de

DEGEM News – FWD – Giga-Hertz-Preis 2022 Verlängerung der Bewerbungsfrist bis zum 10. Juni / Prolongation of the application period until June 10

Von: Dominik Kautz
Datum: Wed, 25 May 2022
Betreff: Giga-Hertz-Preis 2022 Verlängerung der Bewerbungsfrist bis zum 10. Juni / Prolongation of the application period until June 10

Das ZKM | Karlsruhe und das SWR Experimentalstudio verlängern die Bewerbungsfrist für den Giga-Hertz-Preis 2022. Bewerbungen können bis zum 10. Juni 23:59 Uhr über das Online-Portal eingereicht werden.

Vollständige Informationen zur Einreichung der Bewerbungen und Zugang zum Portal gibt es hier: https://zkm.de/de/ausschreibung-giga-hertz-preis-2022

The ZKM | Karlsruhe and the SWR Experimental Studio are prolonging the application deadline for the Giga-Hertz Prize 2022. Applications can be submitted via the online portal until June 10, 23:59 CEST.

Complete information on how to submit applications and access the portal is available here: https://zkm.de/en/online-application-giga-hertz-award-2022

DEGEM News- WICHTIG/IMPORTANT – Newsletter behindert durch googlemail/gmail

Liebe DEGEM News- Leserschaft,

zZt. werden sämtliche EMails meines Accounts hoeldke@snafu.de nicht an die Inhaber von google-accounts ausgeliefert (gmail.com und googlemail.com), sodass alle Adressen mit diesen Endungen wegen Spamverdachts gefiltert werden. Ärgerlicherweise gilt das nicht nur für die Mails an die DEGEM-News-Liste, sondern betrifft auch einzelne Mails.

Ich versuche, das mit google zu klären, bin aber auch für konkrete Hinweise auf mögliche Abhilfe dankbar.

Auf den Support-Seiten von google war ich übrigens schon.

Besten Dank und viele Grüße
Michael Hoeldke
DEEGEM News admin

Dear readers of DEGEM News,

presently all emails from my account hoeldke@snafu.de are filtered by google as spam. So all adresses with the endings gmail.com or googlemail.de do not receive our newsletter. Annoyingly single mails are filtered, too.

I try to resolve this with google support. In addition I would be deeply grateful for any hints (btw. I already visited the google support pages).

Thank you and best regards!

Michael Hoeldke
DEGEM News admin

DEGEM News – FWD – [Neuemusik]Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Juni 2022

Von: neuemusik@kulturserver-nrw.de
Datum: Thu, 19 May 2022
Betreff: [Neuemusik]Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Juni 2022

Wenn diese Gazette in ihrem Mailprogramm nicht korrekt angezeigt wird, können Sie sie auch hier lesen:

https://kulturserver-nrw.de/de_DE/gazette-neue-musik-in-nrw-ausgabe-juni-2022

Juni 2022Gewesen: Stationen NRWAchtbrückenfestival in Köln – Tage für neue Kammermusik in Witten
Angekündigt:
Monheim Triennale – Schumannfest in Düsseldorf – Romanischer Sommer in Köln u.v.a.m.

(möchten Sie diese Gazette monatlich neu per E-Mail erhalten? Dann senden Sie bitte eine Mail an neuemusik-join@list.kulturserver-nrw.de )

[Der Klang des bedingungslosen Grundeinkommens – Stationen NRW]

Das bedingungslose Grundeinkommen ist zwar nach wie vor umstritten und von einer Realisierung entfernt, aber zumindest in der Neuen Musik scheint es angekommen zu sein. Gerade erst hat uns Manos Tsangaris (in seinem Stück Sondage, s. Gazette Mai) nach unserer Meinung dazu befragt, jetzt wollen die Stationen es sogar zum Klingen bringen.
2008 haben sich auf Anregung des
Landesmusikrats NRW die Neue-Musik-Gesellschaften des Landes zu einem Arbeitskreis zusammengeschlossen, der unter anderem die durch NRW tourende Konzertreihe Stationen ins Leben rief. Nachdem bislang rein musikalische Themen im Fokus standen (z.B. 2019 die menschliche Stimme), hat man sich diesmal ganz gezielt aus dem Elfenbeinturm herausgewagt, einem gesellschaftlichen Thema zugewandt und hierzu auch mit dem Netzwerk Grundeinkommen kooperiert. Das macht durchaus Sinn, denn die Coronapandemie hat überdeutlich gezeigt, wie prekär die Lage vieler Kulturschaffender ist und wie wichtig Überlegungen zu einer grundlegenden existentiellen Absicherung sind.Trotzdem wird die Musik nicht einfach vor einen politischen Karren gespannt. Sie darf machen, was sie will, was schon daran deutlich wird, dass vier der fünf aufgeführten Werke ohne direkte Bezugnahme auf das Thema und zu einer Zeit entstanden, als die Diskussion um das Grundeinkommen noch nicht allgemein präsent war. Zu Gehör kommen Werke für Schlagzeug, die von einem von Rie Watanabe koordinierten Ensemble interpretiert werden. Perkussion ist oft mit Rhythmus verbunden, die Assoziation zwischen dem Zählen von Takten und dem Zählen von Geld liegt nahe, aber geraten wir dadurch nicht eher ins Reich der Notwendigkeit als ins Reich der Freiheit? Tauchen nicht eher Bilder von ineinandergreifenden Zahnrädern und Steuererklärungen als solche von Unabhängigkeit und Selbstbestimmung auf? Genau mit dieser Ambivalenz arbeiten die ausgewählten Stücke. Dieter Schnebel lässt in Zahlen für (mit) Münzen (1985) Geldstücke wirbeln, rollen, klackern und klimpern, erlöst sie so aus ihrer alltäglichen Funktion und öffnet sie dem freien, lustvollen Spiel.

Bei Howard Skemptons Shiftwork/Sleigh Ride (1994) zeigt sich die Mehrdeutigkeit bereits im Titel. Mit einfachsten Materialien (Glockenstäbe, Maracas und Bohnen, die in Steingutschüsseln klackern) kreiert er rhythmische Schichten, die sich überlappen und die Musik in einem ununterbrochenen Fluss halten. Während hier die eher zarten Klänge einen sanften Sog entfalten, darf es in Louis Andriessens Workers Union (1975) ruhig etwas lauter werden. In seinem Werk für beliebige Instrumente legt er zwar die exakten rhythmischen Abläufe fest aber nicht die Tonhöhen, wobei laut Vortragsanweisung dissonante, chromatische und aggressive Klänge bevorzugt werden. Das Ergebnis ist ein virtuoser, energiegeladener, komplexer Klangstrom, bei dem es nach Andriessen sowohl auf individuelle Freiheit als auch strenge Disziplin ankommt – Eigenschaften, die auch bei der Organisation politischer Aktionen gut zu gebrauchen sind.
Mit
Endless Shrimps von Jessie Marino aus dem Jahr 2015 erklingt ein neueres Werk, bei dem auch Video zum Einsatz kommt. Dieses entführt uns in die Welt der industriellen Massenproduktion von Lebensmitteln, was man jedoch erst auf den zweiten Blick bemerkt, denn alles ist so aseptisch und clean, dass es fast schon abstrakt anmutet. Doch gerade diese Sterilität hat etwas Abstoßendes und so entsteht eine herrlich groteske Situation, die durch die quirlige Performance von Yukinobu Ishikawa und Shiau-Shiuan Hung, die mit Küchengeräten hantieren und eher unverständliche Texte einsprechen, noch verstärkt wird.

Als Auftragswerk wurde
GELD von Oxana Omelchuk aus der Taufe gehoben. Mit lediglich sechs kleinen Trommeln, deren Oberflächen mit wischenden Besen und wirbelnden Münzen in Schwingung versetzt werden, kreiert sie einen klingenden Kommentar zu Texten vor allem von Gertrude Stein. Dass die Musiker und Musikerinnen dabei Münzen im Wert von 1 % ihres monatlichen Einkommens zum Einsatz bringen sollen, bleibt dem Publikum (falls es nicht ausdrücklich im Programmheft erwähnt wird) verborgen – so wie generell die existentiellen Sorgen der Kulturschaffenden beim Kunstgenuss gerne ausgeblendet werden. Doch an diesem Abend darf man sich dazu ruhig mal ein paar Gedanken machen. Als zusätzliches Futter rezitiert Renate Fuhrmann zwischen den Stücken Texte zum Thema, so dass man voller Klänge und Anregungen nach Hause geht.

[Achtbrückenfestival in Köln]

Kaum erwacht die Kulturlandschaft aus dem Pandemieschlaf, da steht man schon vor der Qual der Wahl. Obwohl in beiden Fällen der WDR seine Hand im Spiel hat, überschnitten sich die Termine des Achtbrückenfestivals und der Wittener Tage für Neue Kammermusik, so dass ich mich ersterem diesmal nicht mit der gebotenen Gründlichkeit widmen konnte. Man könnte meinen, die Veranstalter wollen das Publikum nach der langen Abstinenzzeit vor einer Überdosis bewahren, aber ähnliche Koinzidenzen gab es auch früher.
Während sich Witten als Uraufführungsfestival für Insider versteht, wendet sich Achtbrücken an ein breiteres Publikum und bietet traditionsgemäß am 1. Mai beim Freihafen ein kostenloses Schnupperpaket. Auf der Bühne des WDR-Funkhauses stand dabei das kanadische Ensemble Constantinopel, das sich nach eigenen Angaben von seinem Landsmann Claude Vivier inspirieren lässt, aber dessen Name stand nur auf der Verpackung, drin steckten sogenannte ‚weltmusikalische Exkursionen‘. Auch im Konzert der Musikfabrik ging es um Kulturaustausch, wobei der Ungar Peter Eötvös natürlich längst eingemeindet ist. Musikalisch hat er sich allerdings in einer sehr konventionellen Nische eingerichtet, aus der wohl keine besonderen Vorkommnisse mehr zu erwarten sind. Mehr Anklang fand Malika Kishinos Shades of Echoes, in dem sie der wunderbar quäkigen Oboe eine Stimme gibt, die sich im Schlagzeug und den anderen Instrumenten auf vielfältige Weise fortsetzt.

Großformatiges kam im Eröffnungskonzert mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Cristian Măcelaru zu Gehör: Sofia Gubaidulina gehört sicher nicht zu den Speerspitzen der Avantgarde, aber sie versteht ihr Handwerk und macht einfach schöne Musik. In Stimmen….verstummen…. fasziniert vor allem der Einsatz der Orgel, die wie aus dem Nichts mit zartem Flirren anhebt und den ganzen Raum und das Orchester affiziert. Später verbündet sie sich mit Bläserfanfaren und Trommelwirbeln zu dramatischen Passagen, so dass eine lebendige Dynamik entsteht. Im Gegensatz dazu liefert Liza Lim in Annunciation Triptych zwar einen imponierenden Überbau – mit der antiken Lyrikerin Sappho, der Gottesmutter Maria und Fatimah, der Tochter des Propheten Mohammed, beschwört sie spirituelle Frauenpower, die dann auch noch mit Biolumineszenz und jubilierenden Blumen aufgeladen wird – zu hören bekommt man jedoch ein romantisches Schwelgen ohne Punkt und Komma, bei dem Nuancen auf der Strecke bleiben.
Den Vogel abgeschossen hat jedoch Ondřej Adámek, der im Konzert mit dem Ensemble Resonanz auch am Dirigentenpult stand. In seinem Werk Illusorische Teile des Mechanismus für Cello und 19 Streicher vollführen er und die Musiker und Musikerinnen exaltierte eurythmische Übungen, die sich aus Spielgesten der Instrumentalisten ableiten aber völlig überzeichnet und theatralisch wirken. Die im Programmheft angeführte Bezugnahme auf Schnebel und das instrumentale Theater von Kagel führt in die Irre, denn bei diesen war stets Witz und Doppelbödigkeit im Spiel. Adámek hingegen setzt vor allem auf Effekt, weshalb das Ensemble sich im Raum verteilen muss und schwirrende Geräuschinstrumente zum Einsatz kommen. Die musikalische Ebene ist dabei nur Beiwerk und Mittel zum Zweck der Selbstdarstellung. Dafür musste er sich sogar einen Buhruf gefallen lassen, allerdings gab es – wie ich fairerweise einräumen muss – auch vereinzelt Standing Ovations.

Spannender wurde es in der Kunststation Sankt Peter, wo Martin Smolka in seiner besonderen Art des subversiven Understatements in All is ceiled die Sopranistin Juliet Fraser und den Kontrabassisten Florentin Ginot als ungleiches Paar von den entgegengesetzten Enden des Registers aufeinandertreffen ließ. Aus Henry David Thoreaus Essay A Winter Walk destilliert er einzelne Worte, die Fraser umkreist, hervorhebt, behutsam auskostet. Es entsteht ein sanfter, unaufdringlicher Fluss, der sich wie eine schimmernde Schneedecke, wie ein hellwacher Schlaf auf das Publikum senkt. In Anna Zaradnys EUPHORIAOFFURRIES begeben sich Stimme, Kontrabass und Elektronik auf eine irritierende Klangexkursion, mal kantig und knarzig, mal diffus und schwebend, ein amöbenhaftes Wesen, das sich manchmal nach außen stülpt, so dass ein Pochen des Kontrabasses elektronisch verstärkt den eigenen Körper und den ganzen Raum vibrieren lässt, dann wieder sich ganz in sich zurückzieht, so dass die Stimme im dominanten Geräuschband mehr spür- und ahnbar als hörbar ist. „Wer zweifelt, macht eine sinnliche Erfahrung, einen Fluss unendlicher Energie,“ bemerkt Zaradny dazu.

Auf andere Weise wird unsere Wahrnehmung in Marcus Schmicklers Schreber Songs verrückt. Er befasst sich darin mit Daniel Paul Schreber, dessen Vater Moritz Schreber nicht nur durch die nach ihm benannten Kleingartensiedlungen sondern auch aufgrund seiner aus heutiger Sicht martialisch anmutenden pädagogischen und orthopädischen Regulierungsapparate berühmt-berüchtigt ist. Ob hier ein Zusammenhang mit der psychischen Erkrankung des Sohnes besteht, darüber streiten sich die Gelehrten und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Von Freud über Benjamin und Canetti bis Deleuze und Guattari hat sich die europäische Geisteswelt an ihm abgearbeitet, was sicher darin begründet ist, dass er mit seinem Werk Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken eine faszinierende Selbstanalyse vorlegte und in seiner Funktion als Richter im sächsischen Staatsdienst nicht wie ein gewöhnlicher Geisteskranker einfach übersehen werden konnte. Schmickler übersetzt Auszüge aus Schrebers Originaltext in eine komplexe Versuchsanordnung, bei der sich Daniel Gloger als klavierspielender Countertenor, die Kölner Vokalsolisten und das Ensemble Ruhr gegenüberstehen. Text- und Klangschichten überlagern sich zu einem unentwirrbaren Ereignis, das fasziniert und aufwühlt, gleichzeitig enerviert und ermüdet und so eine andauernde Überforderung erzeugt; brüchige Streicher, bedrängendes Stimmengewirr, elektronische Verzerrungen, um sich selbst kreisend und auf der Stelle tretend, gleichzeitig in ständigem Fluss und ungreifbar. Schmickler sieht in Schreber einen „Prototyp für eine (Über-)Lebenskunst neuen Typs“, perfekt in einer Welt in der „Identitätsbildung … nur möglich (ist) unter einem permanenten Veränderungsvorbehalt“. Abgesehen davon, dass eine derartige Übertragung pathologische Phänomene immer problematisch ist, sollte man, bevor man sich vorschnellen Glorifizierungen hingibt, berücksichtigen, dass bei Schreber – wie für derartige Krankheitsbilder typisch – das Fluide und Phantastische mit einem Hang zu zwanghaften Strukturen und rigider Geschlossenheit einhergeht – ein Phänomen, das ebenfalls gesellschaftliche Parallelen aufweist.

Angesichts der gegenwärtigen politischen Lage ist man versucht, einem anderen Gedankengang Schrebers zu folgen, wonach „Entmannung unter Umständen ein Postulat der Weltordnung“ sein könnte, doch bevor ich mich jetzt in abstrusen Abschweifungen verliere, mache ich eine abrupte Kehrtwende hin zum gemütlichen Teil: Als besonderes Schmankerl lud Achtbrücken diesmal zu einem fünfstündigen Symposium ein, vollmundig angekündigt als „ein Rausch in acht Abteilungen“ und eingeschenkt vom Klangforum Wien unter der Leitung von Baldur Brönnimann. Schon bei der Ruhrtriennale durften wir es uns im letzten Jahr auf Futons bequem machen, in der Mülheimer Stadthalle kamen jetzt Speis und Trank hinzu. Insbesondere sollte – animiert vom Intendanten der Kölner Philharmonie Louwrens Langevoort, der mit gutem Beispiel voran ging – dem Wein nach Lust und Laune zugesprochen werden. Zu nennenswerten Ausfällen kam es zum Glück nicht, aber jeder konnte praktisch im Selbstversuch erkunden, ob die Veränderung der Körperposition und des Intoxikationsgrades die Musikwahrnehmung beeinflusst. Grundstürzende Veränderungen konnte ich bei mir nicht feststellen. Clara Iannottas a stir among stars, a making way hätte mir wahrscheinlich auch unter normalen Umständen gefallen. Wie ein Hauch legt sich eine fragile, flirrende, changierende Klangdecke über den Raum, hin und wieder kommt es zu Verpuffungen, als würden sich Lawinen oder scharfkantige Schollen lösen. Mirela Ivičevič entführt uns in Sweet Dreams in einen bewegten Zustand, der mal von quirligen REM-Phasen, mal von gespanntem Innehalten bestimmt wird, wobei sie sich vom Erleben ihrer Schwangerschaft und der imaginierten Wahrnehmung des ungeborenen Kindes inspirieren ließ.

Für die anschließende Ernüchterung sorgte die Deutsche Bahn, die meine mitternächtliche Zugverbindung ohne Vorwarnung ersatzlos ausfallen ließ, aber das konnte mich auch nicht mehr erschüttern.

[Wittener Tage für Neue Kammermusik]

Die Wittener Tage für Neue Kammermusik waren in diesem Jahr in doppelter Hinsicht etwas besonderes. Zum einen konnte man sich nach zwei Jahren Lockdown endlich wieder live und vor Ort begegnen, zum anderen war es die letzte Ausgabe unter der künstlerischen Leitung von Harry Vogt. Zwar ist das Festival des kommenden Jahres längst terminiert (21. bis 23.4.2023) und geplant und trägt daher weiterhin seine Handschrift, er selbst wird aber nur noch als Rentner dabei sein. Immerhin wurde die Stelle weder gestrichen noch gekürzt sondern inzwischen öffentlich ausgeschrieben, so dass man der Neubesetzung mit Spannung entgegensehen kann.
Doch vorher galt es, sich vom 6. bis 8.5.2022 dem Hier und Jetzt zu widmen, wozu bei bestem Wetter der Schwesternpark einlud. Es ist wirklich erstaunlich, dass die kleine Stadt Witten nach so vielen Jahren noch Überraschungen bereit hält: Am Rande der Innenstadt verbirgt sich ein wahres botanisches Kleinod, das ein gewisser Adolf Schluckebier vor über 100 Jahren anlegen ließ, um den Schwestern des benachbarten Krankenhauses ein Refugium zu bieten. Besonders beeindruckend ist der Abwechslungsreichtum, der sich hier auf kleinstem Raum entfaltet: Man flaniert durch ein Azaleen-, Veilchen- und Alpenrosental, passiert einen Felsengarten und eine Kiefernhöhe. Da die musikalischen Interventionen schon für das vergangene Jahr entstanden, erhielten wir 2021 bereits einen radiophonen Vorgeschmack, aber mehr noch als bei anderen Formaten ist hier das Liveerlebnis unverzichtbar. So zum Beispiel wenn Kirsten Reese die Heimat:Habitate der Insektenwelt erkundet und die Teichlandschaft in einen wuselnden und wimmelnden Kosmos verwandelt, indem sie zugespielte teils elektronisch verfremdete Insektenklänge mit live performten Instrumental- und Menschenstimmen vermischt. Thomas Taxus Beck lässt aus unzähligen im Park verteilten Nistkästen nicht nur Vogelstimmen sondern auch manch Unerwartetes erklingen und mit Georg Klein kann man auf Parkbänken den Geschichten heutiger Schwestern lauschen. Auf besonders sinnliche Weise kommen diese inLilian Beidlers Installation Lustwurzeln und Traumrinden zu Gehör: Über den weichen Mulchboden des Heidetals wandelnd dringen die aus unsichtbaren Lautsprechern aus dem Erdreich aufsteigenden Stimmen, die von Wehen und Lüsten, Tagträumen und Genüssen der Schwestern flüstern und raunen, unmittelbar in mich ein, schlagen Wurzeln in meinen Füßen und treiben poetische Blüten in meinen Gedanken.

Eine weitere Entdeckung war für mich in diesem Jahr die Komponistin Milica Djordjević, die im Gespräch mit Martina Seeber im Dialog.Portrait vorgestellt wurde und die ich – obwohl es nicht ihr Wittendebüt war – noch nicht auf dem Radar hatte. 1984 in Belgrad geboren, wo sie als Jugendliche der existentiellen Bedrohung des Krieges ausgesetzt war, lebt sie nach Studienaufenthalten in Paris und Straßburg heute mit ihrer Familie in Köln. Ihre Interessen gelten auch den Naturwissenschaften (Physik und Mathematik nennt sie als ihre große Liebe) und der bildenden Kunst (am Anfang eines Kompositionsprozesses steht oft eine Zeichnung), doch schließlich war es die Musik, die ihr Rettung und kreative Heimat bot. Ihre Werke sind voller Energie und Sinnlichkeit, sie will ‚den Klang mit den Fingern berühren‘, was besonders im kammermusikalischen Format zur Geltung kommt. In transfixed begibt sich das Ensemble Modern auf eine faszinierende Geräuschexkursion, die von fast animalischem Stöhnen und Brüllen in subtile sirrende und knisternde Regionen entgleitet. In transfixed‘ erheben sich aus einem dunklen Dröhnen und Rumoren brachiale, immer drängender werdende Einwürfe der Trompete, mit denen Djordjević aus dem Treibsand dringende Hilferufe assoziiert. Dieses spannungsgeladene Neben- und Miteinander unterschiedlichster Ausdruckscharaktere auf engstem Raum bestimmt auch ihr bereits 2015 in Witten uraufgeführtes Solo für Akkordeon … mislio bi čovek: zvezde (….würde man denken: Sterne). Als weniger packend empfand ich ihr neuestes Werk O drveću, nežnosti, Mesecu… (von Bäumen, Zärtlichkeit, Mond), das im Abschlusskonzert mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Bas Wiegers aus der Taufe gehoben wurde. Auch Malin Bångs 20 Minuten sich im Innenklavier und im Geräuschhaften abarbeitendes Stück mareld wirkte redundant und ermüdend, aber vielleicht war ich zu diesem Zeitpunkt schon zu erschöpft, denn die Wittener Tage waren selten so vollgepackt wie in diesem Jahr. Es schien, als wollte Harry Vogt es noch einmal wissen und gleichzeitig das in den beiden Jahren des Lockdowns Versäumte nachholen. Alles andere als redundant war Enno Poppes im gleichen Konzert uraufgeführtes Werk Augen, 25 Lieder für Sopran und Kammerorchester nach Texten von Else Lasker-Schüler mit der großartigen Sarah Marie Sun als Solistin. Inspiriert von der Schönberg-Schule lässt Poppe vor allem deren expressionistische Facetten anklingen. Er greift tief in den Farbtopf, zusätzlich aufgepeppt durch die besonderen Klangnuancen von Harmonium, Gitarre und Mandoline, lässt die Vokalstimme exaltiert beben und bibbern, schickt Sturmesbrausen durchs Orchester oder lässt es schrill aufschreien – doch auf mich wirkte das allzu überdreht und plakativ, geradezu parodistisch.
Natürlich ließ es sich Vogt nicht nehmen, sowohl auf Seite der Komponierenden als auch der Interpretierenden alte Bekannte einzuladen. So durften die Herren Francesconi und Lachenmann einen Einblick in ihr Spätwerk gewähren, der sehr unterschiedlich ausfiel. Während Francesconi mit forze visibili einen sehr selbstbewussten, gekonnt durchexerzierten Trialog zwischen Violine, Klarinette und Akkordeon vorlegt, verweigert sich Lachenmann in seinem Streichtrio Nr. 2 jeder Eloquenz. Stattdessen ein langes, vorsichtiges Tasten am Rande der Stille, kleine isolierte Klangereignisse, kurzes Aufbäumen, endend in Pizzicati, die wie Fragezeichen in der Luft hängen bleiben. Auch das Arditti Quartet hatte sehr verschiedene Uraufführungen im Gepäck. Mithatcan Öcal ließ sich in Harman Sokak II von den Graffitis der gleichnamigen Istanbuler Straße inspirieren, aber die Motivfetzen, die er auf verspielte, burleske und tänzerische Weise zusammenquirlt, wirken eher nostalgisch als urban. Nina Šenk sucht in to see a world in a grain of sand die Welt im Sandkorn, indem sie die Streicher mit zartem Schlingern und nervösem Flirren in höchste Register vordringen lässt. Im Gegensatz dazu wirkt Sven-Ingo Kochs III. Streichquartett gleichzeitig überambitioniert und orientierungslos.

Auf ungewohntes Terrain begab sich Arnulf Herrmann mit Hard Boiled Variations für Ensemble und Tanz. Das Werk folgt einem klaren Aufbau, bei dem ein mit pochenden Claves beginnender und von markanten Bläserakzenten geprägter Abschnitt in 15 ½ Variationen zunehmend beschleunigt und komprimiert wird, wodurch die anfangs transparente Struktur immer unschärfer und blockhafter wird. Während man beobachten kann, wie das Ensemble Modern gegen die fortschreitende Unspielbarkeit ankämpft, agieren fünf Tänzer und Tänzerinnen in einer Choreographie von Rafaële Giovanole auf eigenwillige Weise mit der Musik: Mal scheinen sie wie an unsichtbaren Fäden von den Klängen bewegt, stürzend und strauchelnd, in seltsamen Zuckungen sind windend und krümmend, mal scheinen sie der Musik wie einem unsichtbaren Hindernis auszuweichen. Dadurch entsteht eine starke physische Energie, die alle Beteiligten umfasst und sich in Elena Schwarz‘ pointiertem Dirigat zu konzentrieren scheint.

Der Musik von Milica Djordjević bin ich schon bald darauf erneut begegnet: Das Notabu-Ensemble richtete in seinem Konzert am 18.5. in der Düsseldorfer Tonhalle die Ohren auf Osteuropa und brachte dabei ihr Ensemblewerk Rdja(Rost) zur Aufführung. Wieder ist es die enorme Energie und Körperlichkeit, die mich fasziniert: Wie sich auftürmende Wellen rollen die Klänge heran, dicht und drängend wie eine Gewitterwand und gleichzeitig von fiebrigen inneren Turbulenzen aufgewühlt. Ihren Namen werde ich mir merken.

[Termine im Juni]

In der Philharmonie stehen Sofia Gubaidulina am 8.6., Philipp Maintz am 12.6., York Höller am 18.6., György Ligeti am 19.6., 20.6. und 21.6. sowie Osvaldo Golijov am 23.6. auf dem Programm. In der Kunststation Sankt Peter erwarten uns ‚The late Feldman‘ am 3.6., ein Orgelkonzert am 5.6., ‚The Sound of Rubens‘ am 10.6., ein neues Werk von Prasqual am 17.6., das Trio Abstrakt am 22.6. und neue Werke aus NRW und Israel am 24.6. sowie Lunchkonzerte am 4., 11., 18. und 25.6. Vom 19. bis 23.6. findet der Romanische Sommer statt. Mit dabei sind u.a. das Kommas Ensemble und das Trio Lunyala.
In der Alten Feuerwache sind das Ensemble hand werk am 21.6. und das Ensemble Garage am 26.6. zu Gast. Die Musikfabrik lädt am 13.6. und 27.6. zum Montagskonzert und hebt am 30.6. Uraufführungen von Studierenden der Musikhochschule aus der Taufe. Dort kann man außerdem am 25.6. dem Echo aus Montepulciano lauschen.

Das musikwissenschaftliche Institut der Uni Köln stellt am 3.6. Megan Leber in einem Live-Konzert vor, im ‚Musik der Zeit‘-Konzert des WDR erklingt am 4.6. Musik von Feldman, Saunders und Xenakis, in der Reihe ’soundings‘ derKunsthochschule für Medien ist am 9.6. das Kölner Damenquartett 120 DEN zu Gast, das Asasello Quartett kommt am 10.6. in den Sancta Clara Keller, die reiheM lädt am 14.6. Viola Klein in den Filmclub 813 ein, die Kölner Vokalsolisten bringen am 26.6. die Elemente Erde und Luft in die Trinitatiskirche und am 29.6. findet die nächst Soirée sonique statt.
Fast tägliche Events sind im
Loft zu erleben (z.B. die sprechbohrer am 12.6.) und ON – Neue Musik Köln veranstaltet am 13., 22. und 29.6. Workshops zu wechselnden Themen. Weitere Termine und Infos finden sich bei kgnm und Musik in Köln sowie Veranstaltungen mit Jazz und improvisierter Musik bei Jazzstadt Köln.

Ruhrgebiet

In der Bochumer Melanchthonkirche erklingen am 6.6. Metamorphosen für Oboe und Orgel und die Soundtrips NRWmit Isidora Edwards und Nina de Heney sind am 10.6. im Kunstmuseum zu Gast.

Im Rahmen des Dortmunder Festivals Beyond Opera sind die Performance Her Noise am 1.6. und die Nordstadtoperam 4.6. zu erleben. Im Konzerthaus kommen am 15.6. Werke von Cage, Xenakis, Oriol Cruixent und Maki Ishii zu Gehör und die Kopfnoten befassen sich am 20.6. mit Deutungshoheiten der Moderne. Im domicil steht am 16.6. The Dorf auf der Bühne.

Im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr spielt Hanni Liang am 15.6. in Essen Musik von York Höller. In der Philharmonie kommt am 23. und 24.6. Philipp Glass‘ Saxofonkonzert zur Aufführung und vom 13.6. bis 17.6. kann man wieder den Park Sounds lauschen, die die Philharmonie gemeinsam mit dem ICEM der Folkwang Universität veranstaltet. In der Folkwang Universität findet außerdem das Abschlusskonzert Integrative Komposition am 22.6. und die Masterprüfung Neue Musik am 28.6. statt. Die Musikbibliothek erinnert am 30.6. in einem Konzert mit dem E-Mex Ensemble an Mauricio Rosenmann Taub. Der Komponist und Schriftsteller, der im letzten Jahr in Essen verstarb, war viele Jahre Professor an der Folkwang Hochschule.

In Mülheim an der Ruhr wird im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr am 13.6. York Höllers Doppelkonzert für Violoncello und Klavier aus der Taufe gehoben.

Dominik Susteck bringt sein Orgelwerk Zeichen am 3.6. in Bochum und Duisburg und am 12.6. in Köln zur Aufführung.

Düsseldorf

In der Robert Schumann Hochschule präsentiert am 15. und 16.6. die Klasse von Oliver Schneller neue Musik. Im Rahmen des Schumannfestes in der Tonhalle erklingt auch Zeitgenössisches: Am 15.6. trifft Musik auf Tanz, bildende Kunst, Video, Design und Schauspiel, vom 17. bis 19.6. ist in der Sammlung Philara die interaktive Konzertinstallation NUQTA – The Beginning zu erleben, Isabelle Faust spielt am 18.6. ein Solo-Programm, zu dem die Französin Charlotte Guibé live auf der Bühne malt, und am 19.6. erwartet uns The Scriabin Code. Die Klangräume kündigen Folklora Mediterran am 18.6. und Bach Revisited am 25.6. an.

Sonstwo

In der Reihe Soundtrips NRW treffen Isidora Edwards und Nina de Heney vom 8. bis 17.6. in Köln, Hagen, Bochum, Münster, Duisburg, Düsseldorf, Bonn, Wuppertal und Dortmund auf wechselnde Gäste.

Die Aachener Gesellschaft für zeitgenössische Musik befasst sich in der Reihe ‚Hören und Sprechen über Neue Musik‘ am 3.6. mit Claus Kühnl und stellt am 10.6. das Reinhard Glöder Trio vor.

Die Bielefelder Cooperativa Neue Musik kündigt einen Jour fixe am 8.6. und das Cooperativa Ensemble am 14.6. an und in der Zionskirche erwartet uns ein Orgelkonzert am 6.6. und Der rote Ahorn, ein Musik-Sprechtheaterstück von Johannes Fritsch, am 19.6.

Im Bonner Dialograum Kreuzung an Sankt Helena präsentiert die In Situ Art Society im Rahmen des Projekts Bridge am 3. und 4.6. Konzerte mit dem legendären Saxophonisten Roscoe Mitchell, am 13.6. ist das Asasello Quartett, am 15.6. die Soundtrips NRW und am 17.6. Martin Blume mit Hans Peter Hiby, George Paul & Onno Govaert zu Gast. Michael Denhoff spielt am 19.6. in der Gesellschaft für Kunst und Gestaltung auf den Spaltholz-Klangobjekten von Klaus Wangen und in der Kunsthalle Hangelar im nahen Sankt Augustin stehen am 26.6. drei Kontrabässe auf der Bühne.

Die Musikhochschule Detmold kündigt ein Schlagzeugkonzert zum 100. Geburtstag von Iannis Xenakis am 1.6. und die Werkstatt für Wellenfeldsynthese am 29.6. an.

In Hagen werden die Musikfabrik am 14.6. und das Essener Noise Dub Ensemble am 30.6. erwartet.

Vom 3. bis 6.6. findet in Moers das Pfingstfestival statt.

Der ehemalige Leiter des Moerser Festivals, Reiner Michalke, ist derweil zu neuen Ufern aufgebrochen und hat in Monheim eine Triennale initiiert, die erstmalig vom 22. bis 26.6. über die Bühne geht. Eingeladen sind u.a. Markus Schmickler und Jennifer Walshe.

In der Black Box in Münster stehen die Soundtrips NRW am 12.6. und Les Marquises am 19.6. auf dem Programm.

Das Studio für Neue Musik der Universität Siegen kündigt Uraufführungen von Martin Herchenröder und Michael Ostrzyga am 2.6. und skandinavische Orgelmusik des 20. und 21. Jahrhunderts am 23.6. an.

Im Wuppertaler ort erwarten uns ein Konzert in der Reihe ‚Neue Musik‘ mit Othello Liesmann am 4.6., das Schultze Ehwald Rainey Trio am 10.6., die Soundtrips NRW am 16.6., das Ensemble Ay featuring Nina de Heney in der Reihe ‚all female‘ am 19.6. und das Phil Minton Quartet am 24.6.

Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz.

Zu den seit 2017 erschienenen Gazetten Neue Musik in NRW

 

Impressum:

Konzept, Redaktion & Umsetzung: Petra Hedler
neuemusik@kulturserver-nrw.de

Partnerprojekt der Stiftung kulturserver.de gGmbH
Lothringerstr. 23
52062 Aachen
http://ggmbh.kulturserver.de
redaktion@kulturserver.de

DEGEM News – FWD – Javier Garavaglia – NEWSLETTER – May 2022

Von: Javier Garavaglia
Datum: Thu, 19 May 2022
Betreff: Javier Garavaglia – NEWSLETTER – May 2022

 

My electroacoustic composition (original quadrophonic)

ARTE POETICA (I)

composed and produced in 1995 @ ICEM (Folkwang Hochschule Essen, Germany) featured on the following edition of MARTIAN GARDENS online:

Listening: https://anchor.fm/martiangardens/episodes/Martian-Gardens-Episode-1107-e1ilv09

Details: https://martiangardens.blog/2022/05/12/martian-gardens-episode-1106/

MORE INFO:

https://icem.folkwang-uni.de/~gara/UPCOMING_EVENTS.html

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Call for Papers „Zeitgenosse Hoffmann – Im Spannungsfeld von automatisierter und künstlerisch-individueller Musikproduktion“

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Wed, 18 May 2022
Betreff: [ak-discourse] Call for Papers „Zeitgenosse Hoffmann – Im Spannungsfeld von automatisierter und künstlerisch-individueller Musikproduktion“

 

Symposion

Zeitgenosse Hoffmann
Im Spannungsfeld von automatisierter und künstlerisch-individueller Musikproduktion

 

Staatliches Institut für Musikforschung, Berlin  & online (Webex)

11./12. November 2022

 

Das poetische Schaffen E.T.A. Hoffmanns hat Generationen von Schriftsteller:innen, Künstler:innen und Komponist:innen inspiriert und bekanntermaßen sind die von ihm entwickelten Konzepte und Charaktere im Laufe des 19. Jahrhunderts nicht nur von Robert Schumann, sondern auch in weiteren Kreisen rezipiert worden. Hoffmanns literarisches Werk und seine Ästhetik faszinierten ebenso Komponist:innen und Musiker:innen des 20. Jahrhun­derts und tun es bis heute, wovon zahlreiche Vertonungen und Referenzkompositionen von Ferruccio Busonis Die Brautwahl über Judith Weirs Bühnenwerk Heaven Ablaze in His Breast bis zur Steampunk-Oper Klein Zaches genannt Zinnober der Band Coppelius Zeugnis ablegen.

Das Symposion »Zeitgenosse Hoffmann – Im Spannungsfeld von automatisierter und künst­lerisch-individueller Musikproduktion« greift das Jahresthema des SIMPK anlässlich des 200. Todesjahres Hoffmanns auf. Es widmet sich einerseits seiner Rezeption in Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts und wird andererseits seine ambivalente, zwischen Anziehung und Furcht changierende Faszination für musikalische Automaten, wie sie etwa in seinen Er­zählungen Der Sandmann oder Die Automate aufscheint, bis in die Gegenwart verfolgen.

 

Von diesen zwei Schwerpunkten ausgehend bitten wir um Beiträge zu folgenden Themen, es sind aber auch weitere Vorschläge willkommen:

–          Vertonungen von Texten E.T.A. Hoffmanns und andere Auseinandersetzungen mit Hoffmanns literarischem und musikalischem Werk in Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts, in Filmmusik und multimedialen Projekten

–          Musikautomaten im 20. und 21. Jahrhundert: von selbstspielenden Klavieren bis zu androiden Interpret:innen (Musikinstrumentenbau, Interpretation, Rezeption und Ästhetik)

–          Interpretation und Improvisation im Kontext künstlicher Intelligenz: Musikmaschinen und KI als Interpreten, Interaktion von Mensch und Maschine

–          Automatisierte Komposition im 20. und 21. Jahrhundert: Techniken, ästhetische Impli­kationen, kompositorische Kreativität der künstlichen Intelligenz

–          Science fiction: Automaten, Androiden, Algorithmen und das »Unheimliche« als Sujet in der Musik

 

Um eine vielfältige und interdisziplinäre Diskussion zu ermöglichen, richtet sich der Call nicht nur an Forschende aus der Musikwissenschaft, sondern auch aus den Nachbardisziplinen wie Literatur-, Kunst-, Theater-, Medienwissenschaft, Soziologie, Futurologie etc. Einreichungen von Nachwuchswissenschaftler:innen sind ausdrücklich erwünscht.

Das Symposion wird organisiert von Dr. Simone Hohmaier und Tom Wappler im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung PK, Berlin. Kongresssprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Publikation der Beiträge ist geplant. Das Symposion wird in Präsenz im Musikinstrumenten-Museum Berlin sowie online (per Webex) stattfinden.

 

Die Vorschläge für einen Vortrag (20 Minuten zzgl. 10 Minuten Diskussion) sollten enthalten:

–          Name, Institution, Kurzbiographie

–          Email-Adresse

–          Abstract von max. 250 Wörtern

Bitte schicken Sie Ihre Vorschläge bis zum 15. Juni 2022 an ETAH2022@sim.spk-berlin.de. Das Programm wird Anfang Juli 2022 bekannt gegeben.

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Hörversuch

Von: Marc Voigt via ak discourse
Datum: Wed, 18 May 2022
Betreff: [ak-discourse] Hörversuch

Über eine Teilnahme würden wir uns freuen.

Viele Grüße
Marc Voigt

——– Weitergeleitete Nachricht ——–
Liebe Listen,

wir suchen Teilnehmer*innen für eine Nutzerstudie im Rahmen einer
Masterarbeit, die sich mit der subjektiven Bewertung verschiedener
Klangkulissen und der emotionalen Ausprägung dieser befasst. Die Studie
ist allgemein umfassend und richtet sich nicht an eine bestimmte Gruppe.
Jeder ist herzlich eingeladen daran teilzunehmen.
Es handelt sich hierbei um eine Onlinestudie die über einen
PC/Laptop/Tablet oder Handy abgewickelt werden kann. Ein Abhörsystem
(Kopfhörer/Lautsprecher) ist erforderlich. Die Versuchsdauer beträgt ca.
30 min und kann über folgenden Link gestartet werden:

https://ww3.unipark.de/uc/hoerversuch_audio_quali/

Über eine zahlreiche Teilnehmerzahl würden wir uns freuen. „

Beste Grüße,
Mesud


Marc Voigt
IT-Administration

Technische Universität Berlin
Fakultät I – Geistes- und Bildungswissenschaften
Institut für Sprache und Kommunikation
Fachgebiet Audiokommunikation

Faculty I – Humanities and Educational Sciences
Institute of Speech and Communication
Audio Communication Group

Einsteinufer 17c, 10587 Berlin
GERMANY

Telefon: +49 (0)30 314-25557
Telefax: +49 (0)30 314-21143
marc.voigt@tu-berlin.de

www.ak.tu-berlin.de

DEGEM News – FWD/STELLENAUSSCHREIBUNG – [ak-discourse] WG: Associate Professor in Music Technology at University of Oslo

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Tue, 17 May 2022
Betreff: [ak-discourse] WG: Associate Professor in Music Technology at University of Oslo

Dear Music and Science Community,

A permanent position of Associate Professor in Music Technology is available at the Department of Musicology (https://www.hf.uio.no/imv/english/), University of Oslo.

The successful candidate is expected to initiate and lead research, supervise PhD candidates, participate in teaching and in exam setting and assessment at all levels, and to carry out administrative duties in accordance with the needs of the department. The person hired is, in particular, expected to contribute to developing the innovative Master’s programme in Music, Communication and Technology (https://www.uio.no/english/studies/programmes/mct-master/).

The Department of Musicology is one of the largest music research institutions in Europe. Its staff conducts research in a wide range of areas, including music history, analysis, cognition, and technology, jazz and popular music, the cultural study of music, and music and media. It is home to RITMO Centre for Interdisciplinary Studies in Rhythm, Time, and Motion and has excellent research infrastructure, including the world-leading fourMs Lab. We are looking for a candidate to strengthen the Department’s research profile and contribute to research-led teaching and supervision.

The application deadline is 26th June 2022. More information and application portal are available here https://www.jobbnorge.no/en/available-jobs/job/222786/associate-professor-in-music-technology

Best Regards
Stefano Fasciani

Stefano Fasciani

Associate Professor
of Music Technology

Department of Musicology

University of Oslo
Ph.: +47-22844146

Email: stefano.fasciani@imv.uio.no
Zoom: https://uio.zoom.us/my/stefanofasciani
UiO: http://people.uio.no/stefanof
Web: http://stefanofasciani.com
Twtr: @stefanofasciani
Door: room 320 ZEB building

Mail: P.O. Box 1017 Blindern
0315 Oslo Norway

Master’s programme in Music,
Communication & Technology (MCT)

http://www.uio.no/mct-master/

@MCT_master

Creative Computing Hub Oslo (C2HO) Network

https://www.hf.uio.no/imv/english/research/
networks/creative-computing-hub-oslo/index.html

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Einladung Akustisches Seminar 23.05.2022, 16:00 Uhr

Von: Schneehagen, Erik Wilhelm via al discourse
Datum: Tue, 17 May 2022
Betreff: [ak-discourse] Einladung Akustisches Seminar 23.05.2022

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Akustik-Interessierte,
am 23.05.2022 um 16:00 Uhr findet wieder das Akustische Seminar online statt. Das Thema ist dieses Mal:

„Einfluss des Bassverhältnisses auf die Sprachverständlichkeit von Grundschulkindern“, Dustin Selbach, Masterarbeit TU Berlin

https://tu-berlin.zoom.us/j/65387113944?pwd=cWxwZWNGaHg5amN6Z1ZOdGJ6YVV5UT09
Meeting ID: 653 8711 3944
Passcode: 223128

Mit besten Grüßen,
M.Sc. Erik Schneehagen

Fachgebiet Technische Akustik
Technische Universität Berlin
Sekr. TA7
Einsteinufer 25
10587 Berlin

Mailinglist AK discourse / TU Berlin – Fachgebiet Audiokommunikation
https://lists.tu-berlin.de/mailman/listinfo/ak-discourse

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] Hörversuch Straßenverkehrsgeräusche

Von: Weinzierl, Stefan, Prof. Dr. via ak discourse
Datum: Thu, 12 May 2022
Betreff: [ak-discourse] Hörversuch Straßenverkehrsgeräusche

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde der Audiokommunikation,

für eine interessante Studie, die in Zukunft zu neuen Verfahren zur messtechnischen Bewertung von Verkehrsgeräuschen führen könnte, suchen wir Versuchsteilnehmerinnen und Versuchsteilnehmer.

Das Berliner Forschungsunternehmen HFC Human-Factors-Consult GmbH und die Fachgebiete Audiokommunikation und Technische Akustik der Technischen Universität Berlin widmen sich aktuell der Erprobung psychoakustischer Parameter für innovative Lärmminderungsstrategien. Das Projekt wird im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen durchgeführt. Darin untersuchen wir, welche Aspekte von Straßenverkehrsgeräuschen Menschen als lästig empfinden und wie die Belastung durch Straßenverkehrslärm effizient vermindert werden kann.

In diesem Rahmen führen wir im Mai 2022 eine Studie im Berlin Open Lab durch (Einsteinufer 43, Nähe Ernst-Reuter-Platz, Charlottenburg). In einem Hörsimulator erleben und bewerten Sie dabei verschiedene Aufnahmen von Straßenverkehrssituationen. An einem Termin nehmen bis zu 4 Versuchsteilnehmer*innen gleichzeitig teil. Der Versuch wird ca. 1,5 Stunden dauern. Sie erhalten 20 Euro Aufwandsentschädigung oder alternativ Versuchspersonen-Stunden.

Dies ist die 2. Versuchsreihe innerhalb des Projektes. Falls Sie schon an der 1. Versuchsreihe teilgenommen haben, können Sie nun erneut Proband*in sein.

Für die Teilnahme ist kein Nachweis über eine Impfung oder Genesung von Covid19 mehr erforderlich. Empfohlen wird das Tragen einer Maske im Gebäude.

Über folgenden Link können Sie sich für einen Termin eintragen: https://vr-hoerversuche.human-factors-consult.de/#/

Bitte beachten Sie: An einem Termin nehmen bis zu 4 Personen gleichzeitig teil. Daher stehen im Termintool für jeden Termin 4 Slots zur Verfügung. Bitte suchen Sie sich nur einen (1) Termin aus!

Falls für Sie kein geeigneter Termin dabei ist, melden Sie sich bitte noch einmal bei uns. Wir können dann versuchen, einen individuellen Termin für Sie zu finden.

Mit besten Grüßen

Stefan Weinzierl

Andre Fiebig

Human Factors Consult

E-Mail: studien@human-factors-consult.de
Tel: +49 (0)30 549 065 993
Fax: +49 (0)30 549 065 990

HFC Human-Factors-Consult GmbH
Köpenicker Str. 325 / Haus 40
12555 Berlin
Website: http://www.human-factors-consult.de

Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg, HRB 87650
Geschäftsführung: Dr. Astrid Oehme, Dr.-Ing. Rodney Leitner

Sie erhalten diese E-Mail, da Sie sich bei uns als Proband/in eingetragen haben. Wenn Sie nicht mehr über neue Studien informiert werden möchten, melden Sie sich bzgl. der Löschung Ihrer Daten bitte unter studien@human-factors-consult.de.

DEGEM News – FWD – Gebrueder Teichmann News

Von: Gebrüder Teichmann News
Datum: Wed, 11 May 2022
Betreff: Gebrueder Teichmann News

scroll down for english version<<<

Liebe Weggefährten und Interessierte,

langsam erwachen wir aus dem Coronaschlaf und freuen uns kommende Projekte und Veranstaltungen zu teilen.
Allen voran das Album TIME BENDS, dass wir letztes Jahr mit der wundervollen Perkussionistin Robyn Schulkowsky aufgenommen haben und von Joey Baron produziert wurde.
Ausserdem möchten wir auf die Veranstaltungen GRENZFREQUENZ und TELE MUSICKING in Berlin und Tokyo und auf die Auftaktveranstaltung SUSTAINABLE LISTENING im Apollo Saal der Staatsoper Berlin aufmerksam machen.
Ganz unten stehen nochmal alle anstehende Konzert-Termine.

Hier die Links – ausführlichere Beschreibungen siehe unten.

https://robynschulkowskygebrderteichmann.bandcamp.com/album/time-bends

unrest 62/22 – Grenzfrequenz at Japanisch-Deutsches Zentrum 27. & 28.5.2022

https://www.staatsoper-berlin.de/de/veranstaltungen/sustainable-listening-i.10447/

Herzlich,

Andi + Hannes

Robyn Schulkowsky & Gebrüder Teichmann – Time Bends (Noland 09) – VÖ 17.06.22

Time Bends ist unser erstes gemeinsames Album mit der Perkussionistin Robyn Schulkowsky.
Aufgenommen von Adrian von Ripka 2021 in Berlin, produziert von Joey Baron, mit tollen Liner Notes von Roland Schimmelpfennig und wundervoll gestaltet von Brenda Alamilla, erscheint es am 17.06. als Doppelvinyl im Gatefold-Cover und digital.
Wer uns unterstützen möchte, kann schon jetzt auf Bandcamp vorbestellen. Da gibt es auch eine auf 50 Stück limitierte Sonder-Edition:
https://robynschulkowskygebrderteichmann.bandcamp.com/album/time-bends

Vinyl-Vetrieb über Wordandsound:
https://wordandsound.net/releases/en/electronica/134807-robyn-schulkowsky-gebr-uumlder-teichmann-time-bends-2-lp-gatefold-no09.html

Dank für finanzielle Unterstützung geht an die Initiative Musik.

unrest 62/22: Grenzfrequenz / Tele Musicking @ Deutsch-Japanisches Zentrum, Berlin + Goethe Institut Tokyo / 27. + 28.05. / Beginn: 12 Uhr!

unrest 62/22 – Grenzfrequenz at Japanisch-Deutsches Zentrum 27. & 28.5.2022

Gemeinsam mit Makoto Oshiro haben wir zum 60-jährigen Jubiläum des Goethe-Institutes Tokyo ein Musikprogramm konzipiert, welches den Bogen von historischen Werken aus den 60ern ins Heute schlägt und, über identische akustische Projektions-Räume, Berlin und Tokyo für einen Moment kurzschliesst. Zum Auftakt hält Hainbach eine performative Lecture über Technik und Techniken der frühen elektronischen Musik bei der Superbooth 2022, am 13.05. / 18.30h / Auditorium. Wir sind natürlich auch da. Die Lecture wird später auch digital verfügbar sein.

Die Konzerte am 27. und 28. Mai in Berlin beginnen bereits um 12 Uhr, das Deutsch Japanische Zentrum in Dahlem ist gut mit der U3 zu erreichen und liegt im Grünen. Eine gute Gelegenheit also für einen kleinen Frühlingsausflug.

Freitag, den 27.5., stehen die historischen Werke mit der akusmatischen Aufführung von Stockhausens TELEMUSIK, der Performance von MUSIC FOR FOOTPEDAL ORGAN von Yasuano Tone und begleitenden Lectures im Zentrum. Samstag, den 28.5., nutzen wir den speziellen akustischen Projektionsraum für das gemeinsame TELE MUSICKING Experiment. An beiden Orten werden bei experimentellen und elektronischen Konzerten Musiker*Innen den quadrophonischen Aufbau der TELEMUSIK-Projektion live bespielen und erkunden. Im Anschluss werden die Aufnahmen hin- und hergeschickt und im jeweils anderen Ort im gleichen raumakustischen Setting wiedergegeben.
Im Finale verschmelzen diese beiden Konzerte zu einer gemeinsamen Neuen Musik. Angelehnt an TELEMUSIK nehmen die Live-Remixe in Berlin und Tokyo, die u.a. die Idee der Ringmodulation auf und nutzen die Aufnahmen als gegenseitige Modulationsquellen. Dies geschieht live, in einem freien, kollektiven und musikalischen Prozess, dem MUSICKING.

Im Anschluss werden auch diese Konzerte gespiegelt in Berlin und Tokyo als akusmatische Konzerte wiedergegeben.
_27.05. Grenzfrequenz – Berlin-Tokyo, Beginn 12 Uhr (Berlin)
https://www.facebook.com/events/743196983508682

Karlheinz Stockhausen: »Telemusik« (1966)
Soundprojektion: Juan Verdaguer

Yasunao Tone: »Music for Pump Organ« (1962)
Performance: Manami Kakudo
(live in Tokyo / video-stream in Berlin)

_28.05. TELE MUSICKING – Berlin-Tokyo, Beginn 12 Uhr (Berlin)
https://www.facebook.com/events/743196983508682

Berlin Konzert: Mieko Suzuki (Live-Elektronik)
Makoto Oshiro (Soundart)
Naoko Kikuchi (Koto)

Tokyo Konzert: YPY (Electronics)
Tatsuhisa Yamamoto (Drums, Percussion & Objects)
ju sei (Songs & etc.)

Live-Remix + Cross-Modulations / Berlin: Gebrüder Teichmann (Live Elektronik + Crossmodulation)
Naoko Kikuchi (Koto)

Live-Remix + Cross-Modulation Tokyo:
Tomoya Matsuura (Cross-Modulation)
okachiho (Cross-Modulation)

09.06. Sustainable Listening @ Staatsoper Unter den Linden, Berlin, Beginn 21h
Gebrüder Teichmann + Orchester des Wandels (bestehend aus Musiker:Innen der Staatskapelle Berlin)

https://www.staatsoper-berlin.de/de/veranstaltungen/sustainable-listening-i.10447/

Der Auftakt der Diskurs- und Konzertperformance-Reihe »Sustainable Listening« widmet sich die Staatsoper Unter den Linden den drängenden Klima- und Umweltfragen. Kern bildet die Konzertperformance: Musik gespielt von Musiker:innen der Staatskapelle Berlin, die sich im Orchester des Wandels engagieren, verschmilzt mit Live-Elektronik der Gebrüder Teichmann und mit den Textbeiträgen der eingeladenen Ozeanexpertin Anja Engel zu einem installativen Raumerlebnis.

english Version:

Dear companions and interested people,

slowly we are waking up from the corona sleep and are happy to share upcoming projects and events.
First and foremost the album TIME BENDS that we recorded last year with the wonderful percussionist Robyn Schulkowsky and was produced by Joey Baron.
We would also like to draw your attention to the events GRENZFREQUENZ and TELE MUSICKING in Berlin and Tokyo and to the kick-off event SUSTAINABLE LISTENING at the Apollo Saal of the Staatsoper Berlin and share more upcoming concert dates with you.

Here are the quick links – more detailed descriptions below.
https://robynschulkowskygebrderteichmann.bandcamp.com/album/time-bends

unrest 62/22 – Grenzfrequenz at Japanisch-Deutsches Zentrum 27. & 28.5.2022

https://www.staatsoper-berlin.de/de/veranstaltungen/sustainable-listening-i.10447/

Cordially,

Andi + Hannes

Robyn Schulkowsky & Gebrüder Teichmann – Time Bends (Noland 09) – Release 17.06.22

Time Bends is our first album together with percussionist Robyn Schulkowsky.
Recorded by Adrian von Ripka 2021 in Berlin, produced by Joey Baron, with great liner notes by Roland Schimmelpfennig and beautifully designed by Brenda Alamilla, it will be released on 06/17 as double vinyl in gatefold cover and digital.
If you want to support us, you can already pre-order on Bandcamp. There is also a special edition limited to 50 copies:
https://robynschulkowskygebrderteichmann.bandcamp.com/album/time-bends

Vinyl distribution via Wordandsound:
https://wordandsound.net/releases/en/electronica/134807-robyn-schulkowsky-gebr-uumlder-teichmann-time-bends-2-lp-gatefold-no09.html

Thanks for financial support go to Initiative Musik.

unrest 62/22: Grenzfrequenz / Tele Musicking @ German-Japanese
Center, Berlin + Goethe Institute Tokyo / 27. + 28.05. / start in
Berlin: 12 noon!

unrest 62/22 – Grenzfrequenz at Japanisch-Deutsches Zentrum 27. & 28.5.2022

Together with Makoto Oshiro we have conceptualized a music program for the 60th anniversary of the Goethe-Institut Tokyo, which bridges the gap between historical works from the 60s and today and, via identical acoustic projection spaces, short-circuits Berlin and Tokyo for a moment. ?As a prelude, Hainbach will give a performative lecture on technology and techniques of early electronic music at Superbooth 2022, on May 13 / 18.30h / Auditorium. We will be there, too, of course. The lecture will also be available digitally later.?
The concerts on May 27th and 28th in Berlin start already at 12 o’clock, the German Japanese Center in Dahlem is easy to reach by U3 and is located in the green. A good opportunity for a little spring excursion.

Friday, May 27, the focus will be on historical works with the acousmatic performance of Stockhausen’s TELEMUSIK, the performance of MUSIC FOR FOOTPEDAL ORGAN by Yasuano Tone and accompanying lectures. Saturday, 5/28, we will use the special acoustic projection space for the joint TELE MUSICKING experiment. At both venues, experimental and electronic concerts will feature musicians* playing and exploring the quadraphonic setup of the TELEMUSIK projection live. Afterwards, the recordings will be sent back and forth and played back in the same spatial-acoustic setting in the respective other location.
In the finale, these two concerts will merge into a common New Music. Inspired by TELEMUSIK, the live remixes in Berlin and Tokyo, among others, take up the idea of ring modulation and use the recordings as mutual modulation sources. This happens live, in a free, collective and musical process called MUSICKING.

Subsequently, these concerts will also be mirrored in Berlin and Tokyo as acousmatic concerts.
_27.05. Grenzfrequenz – Berlin-Tokyo, beginning 12 noon (Berlin)
https://www.facebook.com/events/743196983508682

Karlheinz Stockhausen: „Telemusik“ (1966)
sound projection: Juan Verdaguer

Yasunao Tone: „Music for Pump Organ“ (1962)
Performance: Manami Kakudo
(live in Tokyo / video-stream in Berlin)

_28.05. TELE MUSICKING – Berlin-Tokyo, beginning 12 noon (Berlin)
https://www.facebook.com/events/743196983508682

Berlin Concert: Mieko Suzuki (live electronics)
Makoto Oshiro (soundart)
Naoko Kikuchi (Koto)

Tokyo Concert: YPY (Electronics)
Tatsuhisa Yamamoto (drums, percussion & objects)
ju sei (Songs & etc.)

Live-Remix + Cross-Modulations / Berlin: Gebrüder Teichmann (Live Electronics + Cross-Modulation)
Naoko Kikuchi (Koto)

Live-Remix + Cross-Modulation Tokyo:
Tomoya Matsuura (Cross-Modulation)
okachiho (Cross-Modulation)

09.06. Sustainable Listening @ Staatsoper Unter den Linden, Berlin, beginning 21h
Gebrüder Teichmann + Orchestra of Change (consisting of musicians from the Staatskapelle Berlin)

https://www.staatsoper-berlin.de/de/veranstaltungen/sustainable-listening-i.10447/

The kick-off of the discourse and concert performance series „Sustainable Listening“, the Staatsoper Unter den Linden is dedicated to pressing climate and environmental issues. The concert performance forms the core: music played by musicians of the Staatskapelle Berlin, who are involved in the Orchestra of Change, merges with live electronics by the Teichmann brothers and with text contributions by the invited ocean expert Anja Engel to create an installative spatial experience.

kommende Termine / upcoming dates

13.05.
Superbooth 22: Goethe @ Tokyo, 60´s electronics Lecture by Hainbach
as part of “unrest 62/22: Grenzfrequenz – Tele Musicking”, concepted by Gebr. Teichmann, curated by Makoto Oshiro + Gebr. Teichmann

19.05.
Audiovisionen: Thomas Fehlmann, Daniela Huerta, Modellogia (visuals) @ Kulturraum Zwingli Kirche, Berlin curated by Hannes Teichmann

27.05. unrest 62/22: Grenzfrequenz @ Deutsch-Japanisches Zentrum, Berlin + Goethe Institut Tokyo
Telemusik (Karlheinz Stockhausen) projected by Juan Verdaguer + Music For Reed Organ (Yasunao Tone) performed by Manami Kakudo

28.05.
unrest 62/22: Tele Musicking @ Deutsch-Japanisches Zentrum, Berlin + Goethe Institut Tokyo
Gebrüder Teichmann, Makoto Oshiro, Mieko Suzuki, Juan Verdaguer, Naoko Kikuchi (Berlin) und YPY, Tatsuhisa Yamamoto, ju sei, Tomoya Matsuura und okachiho (Tokyo)

09.06. Sustainable Listening @ Staatsoper Unter den Linden, Berlin
Gebrüder Teichmann + Orchester des Wandels (bestehend aus Musiker:Innen der Staatskapelle Berlin)

11. – 18.06.
Gisela Müller & Gebrüder Teichmann: Vice Versa @ dancestation, Belgrad

04.07. Marja Burchard (Embryo), Gebrüder Teichmann & Moritz Baumgärtner @ Jazzexcess, Berlin

04.09.
Robyn Schulkowsky & Gebrüder Teichmann (live) @ Meakusma Festival Eupen, Belgium

Gebrüder Teichmann:
http://www.gebruederteichmann.net
https://www.facebook.com/GebruederTeichmann http://soundcloud.com/gebrueder-teichmann http://www.youtube.com/teichtv Booking:
booking@gebruederteichmann.net

DEGEM News – FWD – Newsletter Mai – Marcus Beuter

Von: Marcus Beuter
Datum: Wed, 4 May 2022
Betreff: Newsletter Mai – Marcus Beuter

Liebe Freunde der Klangkunst,

im Mai lade ich zu folgenden Veranstaltungen ein:

Ein Projekt, das in den Corona-Zeiten als Lichtblick ersonnen wurde, nun jedoch, da die schrecklichen Kriegsgeschehnisse an uns herangerückt sind, in seiner Thematik beinahe ignorant erscheint. Vielleicht brauchen wir aber gerade auch solche Momente, die Sinnlichkeit und Hoffnung schenken. Lichtblicke eben.

WALD III-V

Ein Dialog zwischen Natur und Kunst

Musik, Performance, Tanz und Text im Dialog mit der fantastischen Welt unserer Nachbarschaft, der weltweit gefährdeten Lunge dieses Planeten.

WALD III

Freitag, 13.05., 17:30 Uhr

Start: Kulturzentrum Wilde Rose, Melle

WALD IV

Samstag, 14.05., 14:30 Uhr

Start: Infopavillon Baumwipfelpfad, Bad Iburg

WALD V

Sonntag, 15.05., 15:00 Uhr

Start: Piesberger Gesellschaftshaus, Osnabrück

(Anmeldung: info@piesberger-gesellschaftshaus.de, 0541-120 8888)

(Bei Regen werden die Termine genau um eine Woche verschoben)

Angeregt durch das „Buch der Fragen“ des chilenischen Dichters Pablo Neruda stehen am Anfang wunderliche Fragen, wie: Wie klingt der Wald? Was fragen die Bäume? Wie stehen sie zueinander? Finden sie sich schön? Scheint der Mond für alle? Liebt der Wald den Menschen? Hat er Zeit? Wovon träumt er? Wie tanzt er? Was erzählt er? Wo zeigt er seine Tränen?

Kompositionen, Choreografien, Texte und Improvisationskonzepte, aus der „Partitur“ des Waldes gewonnen, werden nach Intuition des Augenblicks ins Spiel gebracht. Tastend und ahnend dringen die Künstler*innen in die Kreisläufe und Netzwerke des Waldes vor.

 

In WALD I – V werden 5 verschiedenartige Wälder künstlerisch interpretiert und inszeniert.

     Margarete Huber      Gesang

    Angelika Sheridan     Flöten 

Fanja Raum               Sopransaxofon

Andreas Kaling          Basssaxofon

Susanne Schulz         Violine

Willem Schulz            Cello

Marcus Beuter           Fieldrecordings + Electronics

Nicolas Maurel           Percussion

Heinz Schweer           Tanz

Erneste Junge            Tanzchoreografie

Barbara Daiber          Texte

Willem Schulz            Komposition und Künstlerische Leitung

Gefördert im Rahmen von „Niedersachsen dreht auf“ durch das Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur

 

Abseits des Stroms

Performance

Mit „Abseits des Stroms“ laden zwei Künstler zu individuellen Konzerten für jeweils einen einzelnen Gast ein.
Marcus Beuter und Anna Bella Eschengerd gestalten in Resonanz mit dem jeweiligen Gast eine durch die beteiligten Menschen in diesem Augenblick an diesem Ort verkörperte Performance. Sie entwickeln so ein gemeinsames Erleben von künstlerischer Vergegenwärtigung.

Stimm- und Geräuschimprovisation treffen auf: Sie.

Die Künstler nehmen die Veränderungen im Raum auf, die sich durch die Anwesenheit des jeweiligen Gastes ergeben und setzen diese Wahrnehmung in musikalischen, sprachlich-lautlichen Ausdruck um.

Ein Phänomen, das aus der systemischen Aufstellungsarbeit bekannt ist, die sogenannte „Stellvertreterwahrnehmung“ wird hier zur Grundlage eines auf Resonanzphänomenen beruhenden künstlerischen Prozess‘.

Anna Bella Eschengerd – Stimme
Marcus Beuter – Laptop

Samstag, 28.5., DaunTown Ateliers, Kleekamp 133, 33829 Borgholzhausen, ab 12 Uhr im Rahmen der Offenen Ateliers in DaunTown

Tension Releasing Exercises

Workshop

TRE® – Tension Releasing Exercises – ist eine Körper basierte Methode, um Stress abzubauen.
5., 19.5., Capella hospitalis

For Peace, Against War

Release

For Peace, Against War ist eine Compilation von Component Records, dessen Erlöse an Vostok SOS und das ukrainische Rote Kreuz gespendet werden. Mit 199 Titeln sicherlich eines der längsten Onlinealben und eine Spende wert.
Darin mein Stück „one night“.

Neue Homepage

Meine neue Homepage ist online. Neben einem neuen Design gibt es mehr Informationen und vor allem auch mehr zu hören.

Herzliche Grüße,
Marcus Beuter

Oben angeführte Links:
DaunTown – https://dauntown.eu/
Capella hospitalis – http://www.capella-hospitalis.de/
For Peace, Against War – https://componentrecordings.bandcamp.com/album/for-peace-against-war-who-is-not-a-compilation-for-the-people-of-ukraine?from=search&search_item_id=2653723480&search_item_type=a&search_match_part=%3F&search_page_id=2074710402&search_page_no=1&search_rank=1&search_sig=bca79b4196a15f32dfde7239c34725a6

Online hören und schauen:
https://vimeo.com/marcusbeuter
https://marcusbeuter.bandcamp.com/
www.soundcloud.com/marcus-beuter

www.marcusbeuter.de
geplante-obsoleszenz.eu/
Impressum

DEGEM News – FWD – Ausstellung Bats´n´Insects Schäfer/Vollmer im ZKM 5.05.-12.06.2022, Online-Galerie Werke Sabine Schäfer

Von: Sabine Schäfer
Datum: Thu, 5 May 2022
Betreff: DEGEM News – Ausstellung Bats´n´Insects Schäfer/Vollmer im ZKM

 

 

Herzliche Einladung zur Ausstellung Bats´n´Insects von Sabine Schäfer und Rosemarie Vollmer im ZKM vom 5.5.-12.6.2022

https://zkm.de/de/ausstellung/2022/05/batsninsects

 

Die audiovisuelle Installation wird an der Glasfassade im ZKM-Foyer (1.OG Musikbalkon) frei zugänglich präsentiert.

 

Bitte besucht gerne auch meinen 2021 realisierten virtuellen Ausstellungsrundgang:

Werke Sabine Schäfer – Interaktive Grafiken Installationen

https://sabineschaefer.de/?p=3546&lang=de

 

Mit einem Projektstipendium des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg wurde die Online-Galerie umgesetzt. 22 Werke, die ich in den letzten vier Jahren produziert habe, sind dort dokumentarisch zu erleben.

 

 

 

ART – NATURE – SCIENCE – TECHNOLOGY

 

Sabine Schäfer Studio <SA/JO>

Liegnitzer Str. 4 a/b

D-76139 Karlsruhe

 

Tel.: +49 – (0)721 – 684 514

Mobil: +49 – (0)1525 – 21 87 201

Email: sabine@sabineschaefer.de

www.sabineschaefer.de

Wikipedia: Sabine Schäfer

 

Aktuell:

 

ZKM Karlsruhe, 5.05.-12.06.2022

Bats´n´Insects

Immersive, audiovisuelle Installation

Sabine Schäfer / Rosemarie Vollmer

mehr…

 

Online-Galerie Sabine Schäfer – Interaktive Grafiken und Installationen

Projektstipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst

des Landes Baden-Württemberg

mehr…

 

Ständige Ausstellung:

GREEN CODE

Garten-Installation mit Audio-Komposition

Im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe