DEGEM News – DEN HAAG – Sonology Concert, 9 October 2026, Alla Zagaykevych

Von: Institute of Sonology
Datum: Wed, 30 Sep 2026
Betreff: Sonology Concert, 9 October 2026, Alla Zagaykevych

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Dear members of Sonology’s Concert Mailing List,

We are happy to invite you to a concert with works by Sonology’s Maestra Honorus Causa, Alla Zagaykevych, on 9 October 2026 at 20:00 in Amare’s Conservatoriumzaal.

Alla receives this title in recognition of a lifetime of exceptional achievement in musical creation, education and organisation, through a combination of artistic vision, craftsmanship and dedication which has developed under often highly challenging circumstances, and which forms a luminous example of commitment that continues to inspire composers and listeners in our Conservatoire and elsewhere.

Alla Zagaykevych is a Ukrainian composer of contemporary classical music, performance artist, curator of electroacoustic music projects, and musicologist. She graduated from the Kyiv National Music Academy of Ukraine and, in 1995–1996, attended the annual course in composition and musical informatics at IRCAM (Paris). Her works include symphonic, instrumental, and vocal chamber music, as well as electroacoustic compositions, multimedia installations and performances, operas, and film music.
Alla Zagaykevych is the Artistic Director of the international projects Electroacoustics and EM-VISIA, and President of the Electroacoustic Music Association of Ukraine.

The concert programme includes pieces for instruments and electronics by Alla Zagaykevych, performed by students from the Classical Department, as well as a film by Daryna Mamaisur with music by Sonology alumna Anna Khvyl, both from Ukraine.

Admission and drinks are free.

Programme: 

  1. Song of Odisseus – for horn and electronics (Miguel Herrera, horn)
  2. A steppe with rabbits and pheasants running around, and where some even saw foxes – Film by Daryna Mamaisur, 8-channel electronic music by Anna Khvyl
  3. Mithe IV: K.S. – for violin, electronic recording and real time transformation, (Pei-Cheng Chu, violin)
  4. To keep silence … –  for piano and electronics (Nazariy Fesyk, piano)

Upcoming events:2–3 October 2026: Gottfried Michael Koenig 100 years, Conservatoriumzaal, New Music Lab

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Our mailing address is:

Institute of Sonology

Spuiplein 150

Den Haag, Zuid-Holland 2511 DG

Netherlands

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DEGEM News – LEIPZIG – Christina Kubisch im ZiMMT 8.-18.10.

Von: Nina Buttendorf
Datum: Wed, 30 Sep 2026
Betreff: Christina Kubisch im ZiMMT 8.-18.10.

SWIM N°4 Christina Kubisch
(interaktiven, räumlichen Klangskulpturen)

08.—18.10. im ZiMMT

Christina Kubisch erschafft mit ihren interaktiven, räumlichen Klangskulpturen neue akustische Zugänge zur Umwelt. Im ZiMMT zeigt sie drei ihrer ungewöhnlichen Arbeiten. Die begehbare Installation “Signals in the Dark” macht mit einem Netz aus Kupferkabeln über spezielle Sensorkopfhörer elektromagnetischen Signale intensiv rhyhtmisch hörbar, die uns in unserem technologisierten Alltag ständig umgeben aber sonst verborgen bleiben. “Rapunzel” ist, nur fast dem Märchen getreu, ein 40 Meter langer Zopf aus Kupferkabeln. Über 24 Lautsprecher verflechten sich abhängig von der Laufwege der Hörenden elektromagnetische Felder moderner Lichtreklamen mit den viel älteren Klängen einer Glasharmonika, die im 18. Jahrhundert der Heilung von Nervenschäden dienen sollte. Die dritte Arbeit, “Groundfloor”, lädt zum unbewegten Hinhören ein.

Vernissage: 08.10.26 ab 18:00 mit Artistalk
Öffnungszeiten: DI – FR: 17 – 20 Uhr / SA + SO: 14 – 20 Uhr
Eintritt: 5-10 € (MI Eintritt frei)

Führungen: SA + SO 16 Uhr

Führungen durch unsere Ausstellungen bieten wir gerne für Gruppen an – auf Wunsch auch außerhalb unserer regulären Öffnungszeiten. Wir freuen uns auf Anfrage unter tour@zimmt.net

WO: ZiMMT – Zentrum für immersive Medienkunst, Musik und Technologie
Torgauer Str. 80, 04317 Leipzig

DEGEM News – BERLIN – Global Dystopia – sound art biennial 2026

Von: -g-
Datum: Sun, 20 Sep 2026
Betreff: Global Dystopia – sound art biennial 2026

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DYSTOPIA Sound Art Biennial 2026

Exhibitions | Performances | Workshops | Symposium
26 September – 17 Oktober 2026 , Berlin
Global Dystopia – unter diesem Titel vereint die vierte Dystopia Sound Art Biennale, die vom 26. September bis zum 17. Oktober 2026 stattfindet, mehr als 40 internationale Künstler*innen mit Klanginstallationen, Performances, Vorträgen und Workshops an fünf Veranstaltungsorten in ganz Berlin, im öffentlichen Raum und auf Instagram..

Orte / Programm : www.dystopia.berlin
Veranstalter: Errant Sound 

csm_floating-pic_4b2e5c304d_97ba5e4a68.jpgFoto: Georg Klein

floatopia : SoundS at DYSTOPIA Sound Art Biennial 2026

For the second time at the DYSTOPIA sound art biennial, the master’s program „Sound Studies and Sonic Arts“ of UdK Berlin is organizing its own student section under the direction of Prof. Georg F. Klein. Six students have developed site-specific works for Floating Berlin, within the rainwater retention basin of the former Tempelhof Airport.

 

The works address site-specific water and environmental themes, transforming them into audible and visible artistic interventions. The underground inlet pipe plays an acoustic role, as do the electromagnetic tower signals from the old airport, which are still present. Rain prayers and water wishes place the current climate crisis in an universal context, and the body of water—which is simultaneously a protected habitat and a hybrid urban wilderness—is brought into new cycles, making the processes of decomposition and transformation visible and audible.

The artistic reflection of the basin and the adjacent airport as a body raises questions about aging, memory, identity, trauma, and healing, reflecting the state of our world with a dys-utopian undertone. more

Opening: Friday, September 25, 6 pm with activation performances
Opening times: September 26 – October 4, Thu-Sun, 4-8 pm
Venue: Floating Berlin, Lilienthalstr. 32, 10965 Berlin

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Dystopia sound art biennial 2026
Contact: pr@dystopia.berlin / Instagram
MEDIENPARTNER

Deutschlandfunk Kultur
mf:fm – Magazin für freies Musiktheater
Savvyzaar – Radiosendung von Savvy Contemporary
Klang 030 – Reboot FM


VERANSTALTER

Errant Sound at Miss Read @errantsound
Gerichtstr. 45, Yard, 13347 Berlin – Wedding


Mit großzügiger Unterstützung von Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.


 

DEGEM News- LEIPZIG – Ausstellung Christina Kubisch im ZiMMT und Künstlerin vor Ort

Von: Jakob Gruhl
Datum: Tue, 29 Sep 2026
Betreff: Ausstellung Christina Kubisch im ZiMMT und Künstlerin vor Ort

PRESSEMITTEILUNG
Die Künstlerin ist bereits ab dem 6.10. im ZiMMT vor Ort und steht für Pressetermine bereit. Die Absprache erfolgt über das ZiMMT.

SWIM N°4 — Christina Kubisch

Christina Kubisch – Klangskulpturen
Immersive Klanginstallation
Im Rahmen der Reihe SWIM N°4

Öffnungszeiten:
08. – 18. Oktober
DI – FR 17 – 20 Uhr / SA + SO 14 – 20 Uhr
Führungen: SA + SO 16 Uhr
Eintritt: 5 – 10 € (MI Eintritt frei)

ZiMMT e.V.
Torgauer Str. 80 | 04318 Leipzig

Christina Kubisch erschafft mit ihren interaktiven, räumlichen Klangskulpturen neue akustische Zugänge zur Umwelt. Im ZiMMT zeigt sie drei ihrer ungewöhnlichen Arbeiten. Die begehbare Installation „Signals in the Dark“ macht über ein Netz aus Kupferkabeln und spezielle Sensorkopfhörer jene elektromagnetischen Signale intensiv und rhythmisch hörbar, die uns im technologisierten Alltag ständig umgeben, sonst aber verborgen bleiben. „Rapunzel“ ist – nur fast dem Märchen getreu – ein 40 Meter langer Zopf aus Kupferkabeln. Über 24 Kanäle verflechten sich dort, abhängig von den Laufwegen der Hörenden, die elektromagnetischen Felder moderner Lichtreklamen mit den viel älteren Klängen einer Glasharmonika, die im 18. Jahrhundert Nervenleiden lindern sollte. Die dritte Arbeit, „Groundfloor“, lädt zum unbewegten Hinhören ein.

Christina Kubisch
Neue oder verborgene Realitäten wahrnehmbar zu machen, ist ein typischer Zug im Lebenswerk von Christina Kubisch. Seit den 1970er Jahren arbeitet sie als Klang- und Medienkünstlerin und hat an mehreren renommierten Kunsthochschulen gelehrt. Ihre Installationen beziehen sich meist direkt auf den Ort, an dem sie entstehen, suchen nach komplexer Raumerfahrung und verschränken Vorstellung und Realität nahtlos miteinander.
Kurzfassung

Christina Kubischs interaktive Klangskulpturen erschaffen neue akustische Zugänge zu einer Umwelt, die sonst verborgen bleibt. Bewegung in der Rauminstallation verändert den rhythmischen Klang elektromagnetischer Signale, die über Sensorkopfhörer hörbar werden. An anderer Stelle verschmelzen alte Klänge mit dem Puls der technischen Gegenwart. Kubischs Installationen sind ortsbezogen und verflechten Vorstellung und Realität nahtlos.

Christina Kubisch
Neue oder verborgene Realitäten wahrnehmbar zu machen, ist ein typischer Zug im Lebenswerk von Christina Kubisch. Geboren 1948 in Bremen, studierte sie von 1967 bis 1976 in Stuttgart, Hamburg, Graz, Zürich und Mailand Malerei, Musik, Komposition und Elektronische Musik. In den 1970er Jahren trat sie mit genderkritischen Performances und einer Reihe von Videokonzerten gemeinsam mit dem italienischen Künstler Fabrizio Plessi hervor; seit Beginn der 1980er Jahre folgten raumbezogene Klanginstallationen mit magnetischer Induktion und anderen selbst entwickelten audiovisuellen Mitteln, ab Mitte der 80er Jahre kam Licht als weiteres Medium hinzu. Mit der seit 2003 fortlaufend entstehenden Serie „Electrical Walks“ schickt sie ihr Publikum mit eigens konzipierten Kopfhörern auf Klangspaziergänge durch den öffentlichen Raum – sie erforscht darin die verborgenen Klangfarben von Transformatoren, Diebstahlsicherungen, Überwachungskameras, Aufzügen, Antennen, Bankautomaten und Leuchtreklamen. Christina Kubisch – Wikipedia +3

Ihre Installationen beziehen sich meist direkt auf den Ort, an dem sie entstehen, suchen nach komplexer Raumerfahrung und verschränken Vorstellung und Realität nahtlos miteinander. Kubisch war 1980 und 1982 auf der Biennale von Venedig vertreten; Einzelausstellungen führten sie u. a. ins Museum Fridericianum Kassel, ins Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, ans Massachusetts Museum of Contemporary Art, ins Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna, in die Ikon Gallery Birmingham und in die Kunsthalle Bremen. Nach Gastprofessuren in Paris, Oxford und Berlin lehrte sie von 1994 bis 2013 als Professorin für Audiovisuelle Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste Saar und gründete dort den Studienbereich Klangkunst. Seit 1997 ist sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Ausgezeichnet wurde sie u. a. mit dem Ehrenpreis des Deutschen Klangkunstpreises (2008), dem SR-Medienkunstpreis (2009), dem Karl-Sczuka-Preis (2016) sowie 2021 mit dem Preis der Biennale Musica di Venezia und dem Giga-Hertz-Hauptpreis des ZKM Karlsruhe für ihr Lebenswerk. 2013 war sie Stadtklangkünstlerin der Stadt Bonn.

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ZiMMT e.V. | Torgauer Str. 80 | 04318 Leipzig | zimmt.net
Jakob Gruhl | jakob@zimmt.net | Tel: +49 176 96870709

DEGEM News – STELLENAUSSCHREIBUNG – [ak-discourse] WG: Opportunity: 5-year postdoc in Music and AI at the University of Cambridge

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Mon, 28 Sep 2026
Betreff: [ak-discourse] WG: Opportunity: 5-year postdoc in Music and AI at the University of Cambridge

 

We are now advertising an exciting 5-year postdoctoral research position in Music and AI here at the University of Cambridge. The position gives considerable scope to develop a research agenda related to the broad mission of advancing music AI for the benefit of humanity. Possible topics include (but are not limited to): developing AI tools to support performers, composers, and arrangers; developing new multidisciplinary approaches to computational creativity; developing music AI tools for health and wellbeing.

 

The University of Cambridge is a great place to work (this year the Financial Times named it the UK’s top employer): there’s all kinds of exciting research going on, lots of music-making, the city is beautiful and historic, and you’re just a short train ride from London. You’d join a vibrant and friendly community of music cognition and AI researchers in the Centre for Music and Science (within the Faculty of Music) with computing resources, research seminars, and many collaboration opportunities.

 

Here is a link to the official advertisement (application deadline: 21 October). It lists our Faculty Chair as the official contact, but please feel welcome to contact me directly if you would like to know more about the Centre for Music and Science and our research network.

 

Please do share this with anyone you think might be interested!

 

Best wishes

Peter

 

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Peter Harrison

Director, Centre for Music & Science

Associate Professor and Director of Undergraduate Studies, Faculty of Music

Fellow and Director of Studies in Music, Churchill College

University of Cambridge

 

DEGEM News . MÜNCHEN – Polscher 3 | Konzert | Ägyptisches Museum München

Von: [Mark Polscher]
Datum: Mon, 28 Sep 2026
Betreff: Polscher 3 | Konzert | Ägyptisches Museum München

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst präsentiert:

 

Polscher 3

Shapeshifters
Annegret Mayer-Lindenberg – Viola d’amore
Florian Walter – Kontrabassklarinette, Sopraninosaxophon
Mark Polscher – Sopransaxophon, Flöte
13.10.2026, 20.30 Uhr
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst
Gabelsbergerstraße 35
80333 München
Herzliche Grüße

Mark Polscher
www.polscher.de

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Aktuelles Album: Second Landing Jump
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DEGEM News – FWD -[Neuemusik]Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Oktober

Von: Kulturserver Support
Datum: Mon, 28 Sep 2026
Betreff: [Neuemusik]Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Oktober

Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Oktober

Gewesen: Ruhrtriennale – Blau in Gelsenkirchen
Angekündigt: NOW!-Festival in Essen – Hörfest in Detmold – Klangzeit in Münster – Soundlinks, Multiphonics und Orgelmixturen in Köln u.v.a.m.

(möchten Sie diese Gazette monatlich neu per E-Mail erhalten? Dann senden Sie bitte eine Mail an neuemusik-join@list.kulturserver-nrw.de )

[Ruhrtriennale]

Für Freundinnen und Freunde neuer Musik, egal ob mit kleinem oder großem N und selbst bei großzügigster Auslegung des Begriffs, war die Intendanz von Ivo Van Hove, die mit dieser Saison zu Ende geht, die bislang unergiebigste in der Geschichte der Ruhrtriennale. Aus langjähriger Verbundenheit mit dem Festival und in der Hoffnung, vielleicht doch hier und da positiv überrascht zu werden, habe ich mir trotzdem einiges angeschaut bzw. angehört, worüber ich berichten möchte. Die Sparte Musiktheater hat Van Hove gleich selbst gekapert und dabei dreimal das gleiche Kochrezept verwendet: Man nehme die Songs einer berühmten Popgröße, konstruiere daraus eine Story, deren Inhalt nicht weiter wichtig ist, und bringe das Ganze mit Gesang und Tanz auf die Bühne. Die Hauptrolle besetze man mit einer aus Film und Fernsehen bekannten Person und schon ist der Erfolg vorprogrammiert. Während Sandra Hüller mit Songs von PJ Harvey im ersten Jahr noch einigermaßen die Kurve bekam (I Want Absolute Beauty), ging Lars Eidinger (ohne eigenes Verschulden da fehlbesetzt) mit Frank Sinatra (I Did It My Way) baden. Ob sich deshalb diesmal kein berühmtes Aushängeschild finden wollte, sei dahingestellt, es war auch nicht nötig, denn David Bowie, der diesjährige Songspender, ist Zugpferd genug. Van Hove kannte Bowie persönlich, brachte Lazarus, sein letztes Projekt, auf die Bühne und scheint somit für ein derartiges Vorhaben prädestiniert. Was Bowie neben seiner Musik interessant macht, ist seine Ambiguität, seine schillernde Doppelbödigkeit, sein virtuoses Spiel mit Rollen, Stilen und Geschlechtern. Da ist es schon eine Leistung, dass es Van Hove gelingt, unter dem Titel Rebel, Rebel eine Geschichte zu kreieren, die sich ohne nennenswerte Zwischentöne eines hundertmal erzählten ‚Romeo und Julia‘-Plots bedient und sich in einem Satz zusammenfassen lässt: In einem dystopischen, von einer gewaltbereiten Jugendband mit gutgebautem Anführer beherrschten Umfeld treffen Girl und Boy aufeinander, verlieben sich und stellen sich gegen den bösen Rest der Welt. Gleich zum Auftakt werden wir Zeuge eines sorgsam durchchoreographierten Gewaltausbruchs, bei dem zwischen rostigen Containern reichlich Kunstblut fließt. So stellt sich Fritzchen wahrscheinlich die South Bronx vor 50 Jahren vor. Die ganz großen Namen stehen diesmal nicht auf der Bühne, aber das erweist sich als Vorteil, denn die Mitwirkenden verstehen ihr Handwerk. Ari Notartomaso als Girl, Diego Rodriguez als Boy und Daniel Donskoy als Gang Leader sind mit viel Elan und sowohl stimmlicher als auch körperlicher Präsenz bei der Sache und bringen die Bühne gemeinsam mit der Tanzcrew zum Beben. Allerdings gehen die Choreographien kaum über das hinaus, was man sich in hunderten von mehr oder minder professionellen Youtube-Videos anschauen kann. Rebellisch ist hier nichts, aber es macht Spaß, mal wieder die alten Bowiesongs zu hören, und wer Lust auf ein schwungvolles Musical mit Nostalgietouch hat, wird gut bedient. Das Publikum war jedenfalls begeistert.

Einen besonderen Coup landete Van Hove mit Marina Abramovićs Produktion Balkan Erotic Epic, die mit anderen Festivals koproduziert in Duisburg ihre deutsche Erstaufführung erlebte. Wer im Berliner Gropiusbau die gleichnamige Ausstellung gesehen hatte, war bereits entsprechend eingestimmt: Abramović befasst sich mit ihrer persönlichen Geschichte und der Geschichte ihres Landes, dem ehemaligen Jugoslawien. Die strenge, linientreue Partisanenmutter Danica spielt eine Rolle, der große Führer Tito, den das Volk bei seinem Tod tränenreich betrauert, vor allem aber die oftmals seltsam anmutenden Riten und Traditionen des Balkans, bei denen man nicht genau weiß, was gut recherchiert und was noch besser erfunden ist. Übertragen in die unendlichen Weiten der Kraftzentrale im Duisburger Landschaftspark ergibt sich daraus ein Parcours aus 13 Stationen, die räumlich und akustisch nahtlos ineinander übergehen und zunächst, zumal wenn sie von der Zuschauermenge geflutet werden, für schiere Überforderung sorgen. Erst nach einiger Zeit finde ich mich zurecht, bleibe hier und da stehen und lasse das Ganze auf mich wirken. Man begegnet viel nackter Haut, Frauen, die schwungvoll die Röcke lüftend ihre Vulven gen Himmel strecken, um die Regengötter gewogen zu stimmen, andere, die auf einem Friedhof (in einer Kulisse wie in einer billigen Geisterbahn) ihre Brüste massieren und mit Skeletten tanzen; in einer Kafana, einer Bar im Balkan-Stil, kann Mutter Danica zu schmissigem Balkan Brass endlich mal ein bisschen aus sich rausgehen, während gegenüber Klageweiber Tito betrauern. Nach eigener Aussage will Abramović mit diesem Projekt „Poesie, Verzweiflung, Schmerz, Hoffnung und Leiden zeigen und unsere eigene Sterblichkeit reflektieren“. Doch genau darin steckt die Crux, denn reflektieren und sich überwältigen lassen passen nicht gut zusammen. Die Ambivalenzen, die sowohl im Programmheft als auch in der Ausstellung sehr viel deutlicher aufscheinen, drohen im theatralen Overkill auf der Strecke zu bleiben. Da ist Tito, der Held, Führer und Diktator, der ein Land im Chaos hinterlassen hat und trotzdem immer noch für Faszination und nostalgische Gefühle sorgt. Der Balkan wird als urwüchsig, Leben und Tod gleichermaßen zugewandt verkauft, ein Bild, das in gefährliche Nähe zu alten rassistischen Klischees vom potenten, abergläubischen Wilden gerät. Und was ist mit den Frauen? Was auf den ersten Blick sexpositiv und körperbejahend erscheint, reduziert sie letztlich doch wieder auf ihre Fruchtbarkeit. Die Kerle müssen ihren Mann stehen und die Frauen einen Mann abkriegen und gebären. Ein akribisch aufgetragenes Hochzeits-Make-up zeigt, wohin die Reise geht. Hinter der Maskerade wird die Frau stillgestellt. „Wird der weibliche Körper durch diesen Prozess verehrt oder erstickt?“, fragt berechtigterweise das Programmheft. Abramović ist all das natürlich absolut bewusst, aber in der Aufführung kommen diese Zwischentöne zu kurz. Am ehesten sorgt eine zwischen Riesenphalli platzierte weißbekittelte Wissenschaftlerin für ironische Akzente, wenn sie uns mit einem Bildvortrag in die volkstümlichen Riten einführt und in einem Nebensatz den potenten Balkanburschen, der gleich neben ihr vier (!) Stunden lang so tut, als würde er zu Fruchtbarkeitszwecken den giftgrünen Kunstrasen ficken, als Wuppertaler entlarvt. Als Zuschauer bleiben wir in Duisburg letztlich außen vor; auch wenn wir uns an der einen oder anderen Stelle berühren lassen, sorgt das Setting dafür, dass wir auf Abstand bleiben, wie Touristen in einem fremden Land, wie Voyeure, die sich mit Neugier und leichtem Schauer am Andersartigen ergötzen. Unterm Strich war die Berliner Ausstellung für mich nachhaltiger, weil sie mich nicht geschubst und überrollt, sondern mir Raum und Zeit gelassen hat.

Ungewohnte Töne versprach die Reihe Erased Music, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, bislang Verschollenes und Vernachlässigtes hörbar zu machen. Während im ersten Jahr Julius Eastman im Fokus stand, der von der Ruhrtriennale zwar nicht wiederentdeckt aber umfassend vorgestellt wurde und einen sehr eigenwilligen minimalistischen Stil pflegt, und im zweiten Jahr das Interesse Wendy Carlos galt, einer Pionierin der frühen Elektronik, stammten die Ausgrabungen in diesem Jahr aus früheren Zeitläuften. Zu Gehör kamen ein Stabat Mater für Chor a cappella des polnischen Komponisten Roman Padlewski, der 1944 mit 28 Jahren beim Warschauer Aufstand ums Leben kam, und La douloureuse passion du Christ op. 72 von Charles Tournemire, der vor allem als Organist Berühmtheit erlangte. Sein Stück basiert auf den Visionen der Mystikerin des Münsterlandes Anna Katharina Emmerick, die Clemens Brentano ihr ablauschte, ausschmückte und zu Papier brachte (immerhin etwa 16.000 Seiten) und die besonders bei der Schilderung der Passion Christi vor blutrünstigen Details nicht zurückschrecken. Tournemire verstarb, bevor das Werk zur Aufführung kam, so dass es jetzt in Bochum aus der Taufe gehoben wurde. Die Musik versenkt sich mit teils eigenwilliger Instrumentierung in das Passionsgeschehen und macht es erlebbar, ohne sich zu sehr im Pathos zu verlieren. Für Anhänger traditioneller Musik womöglich eine Entdeckung, für mich mit mehr als 70 Minuten doch etwas langatmig, auch wenn es immer schön ist, dem Chorwerk Ruhr unter seinem Dirigenten Florian Helgarth zuzuhören.

2024 hatte Chorwerk Ruhr Caroline Shaws Partita im Gepäck (s. Gazette Oktober 2024), ein Werk das in diesem Jahr in einem ganz anderen Kontext zu erleben war. Die belgische Regisseurin Lisaboa Houbrechts verwendet es in ihrer Auseinandersetzung mit Hesses Roman Siddhartha, den sie während eines längeren Aufenthaltes in Indien im Gepäck hatte, jedoch erst nach ihrer Rückkehr las. Besonders die Themen Selbstbefragung und Selbstannahme, die aufgrund ihrer eigenen Intersexualität bei Houbrechts stets auch um die Fluidität der Geschlechter kreisen, berührten sie. In ihrer Interpretation führt dies dazu, dass sie alle Rollen weiblich besetzt und das Werk eine ganz andere atmosphärische Färbung erhält. Meskerem Mees spielt die suchende Siddhartha auf schlichte, unprätentiöse Weise. Wie im Roman durchläuft sie verschiedene Stationen, weist ihr Brahmanenerbe zurück und findet weder in der Askese und den Lehren des Buddha noch im städtischen Treiben und der Liebesbeziehung zu Kamala Erfüllung. Sammy Van den Heuvel kreiert dafür in der Maschinenhalle Zweckel ein Bühnenbild, das viel Raum lässt und links in eine steile Treppenanlage (als Sinnbild des beschwerlicheren Weges des Buddhas) und rechts in einen Hang (als Sinnbild des leichtgängigen Stadtlebens) ausläuft. Gleich zum Auftakt flutet der Lettische Rundfunkchor in wallenden Gewändern die Bühne und erfüllt den Raum mit betörendem Gesang, wobei auch Shaws Partita zu Gehör kommt. Manchmal ist des Wohlklangs fast zu viel, man könnte das Stück, das auch experimentelle Ansätze wie Atmen, Hecheln und Sprechen integriert. zupackender interpretieren, aber das ist hier definitiv nicht intendiert. In der Liebesszene zwischen Siddhartha und Kamala wird sogar ein Abbasong angestimmt („Don′t go wasting your emotion. Lay all your love on me.“), der anfangs so behutsam und zart daherkommt, dass eine eigenwillige Mischung aus Vertrautheit und Befremden entsteht. Das Einbeziehen der Sufi-Sängerin Ustadma Zila Khan, des Sopranisten Samuel Mariño (einer Stimmlage noch höher als ein Countertenor), der indischen Tänzerin Shantala Shivalingappa und der Opernsängerin Claron McFadden, allesamt Meisterinnen ihres Faches, hätte eine Leistungsschau mit Ethno- und Esoteriktouch zur Folge haben können. Manchmal droht der Abend tatsächlich falsch abzubiegen oder sich festzufahren, aber dann entsteht ein Dazwischen, das nicht greifbar ist, ein Schwebezustand, der einen besonderen Sog entfaltet. Dies kulminiert in der Schlussszene mit dem Fährmann, der auf einer runden Plattform widerstandslos und wie von Zauberhand bewegt durch ein Nebelmeer gleitet. Sein Ziel, dem sich Siddhartha anschließt, ist nicht das Ankommen sondern das Im-Fluß-bleiben. Im Fluss, der viele Stimmen umfasst, der Offenheit und Wandlungsfähigkeit verheißt und sich eindeutiger Festschreibung verweigert. Da wäre das eindeutige Durchdeklinieren der Botschaft auf der Textebene gar nicht nötig gewesen, die Bilder sprechen für sich.

Zu einer Reise ganz anderer Art lud das Pariser Ensemble Les Apaches ein und öffnete den Vorhang! für Eric Satie und John Cage. Cage war von Satie fasziniert und bei aller Unterschiedlichkeit und zeitlichen Distanz gibt es zwischen den beiden einige Gemeinsamkeiten. Beide widersetzten sich den gängigen Erwartungen des Konzertbetriebs und pflegten intensive Kontakte zu anderen Szenen (vor allem Kunst und Tanz), sie verwendeten graphische Elemente in ihren Notationen und Alltagsgegenstände in ihrem Instrumentarium und kultivierten das Leise und Schlichte. Vor allem aber verbindet beide die Idee der Absichtslosigkeit, das Publikum sollte nicht länger mit den egomanischen Befindlichkeiten der Komponierenden geflutet werden sondern Luft bekommen zum Atmen und Hören. Bevor es soweit ist, geht es in der Duisburger Gebläsehalle jedoch äußerst chaotisch zu. Saties Skandalballett Parade nimmt neu orchestriert von Othman Louati mit viel Getöse und auftrumpfender Fröhlichkeit Fahrt auf und Sarah Silverblatt-Buser, die als Animateurin, Tänzerin und Musikerin an diesem Abend eine verbindende Rolle spielt, sorgt mit Konfetti und Popcorn fürs Publikum für Stimmung. Doch schon bald lichtet sich die Landschaft, Saties Vexations, die schon vor der eigentlichen Aufführung hörbar waren, schleichen sich mit ihrer unprätentiösen Unerbittlichkeit wiederholt ins Getriebe und spätestens mit den (ebenfalls neu instrumentierten) Gymnopédies entsteht ein traumwandlerischer, schwereloser Zustand, dem man sich nicht entziehen kann. Parallel dazu verwandelt sich die Bühne, das Arsenal an Perkussions- und Alltagsgeräten, schließlich das ganze Instrumentarium versinkt unter weißen Tüchern und die Musizierenden verschwinden nacheinander hinter einem Vorhang und kehren weiß gewandet zurück. Dadurch entsteht ein konzentriertes Hören, das Cages In a landscape und Saties Gnossienne Raum gibt und sich nur noch durch Cages stilles Stück 4‘33‘‘ steigern lässt. Doch wie bringt man ein Publikum, das nicht nur aus Eingeweihten besteht, dazu, 4 Minuten und 33 Sekunden stillzuhalten? Die Duisburger Lösung überzeugt nicht ganz. Um zu signalisieren, dass noch etwas im Schwange ist, postieren sich die Mitwirkenden mit ihren Instrumenten stumm auf den Rängen neben dem Publikum, während der Dirigent Julien Masmondet bedeutungsvoll den Taktstock hebt. Damit kehrt jenes demonstrative Element zurück, das wir im Laufe des Abends längst hinter uns gelassen haben und das Cage gerade nicht gemeint hat.

Die neue Leitung der Ruhrtriennale steht bereits fest. Ab 1.11.26 übernimmt Lydia Steier als bislang jüngste Intendantin der Ruhrtriennale für drei Jahre das Ruder. Unsere Kulturministerin Ina Brandes bescheinigt ihr ein sehr gutes Gespür dafür, die Hochkultur mit Show und Spektakel zu einem berauschenden Erlebnis zu machen. Ich bin gespannt.

[Blau in Gelsenkirchen]

Frank Hilbrich, der neue Intendant am Musiktheater im Revier, hat seinen Einstand in Gelsenkirchen auf besondere Weise gefeiert: Ein ganzer Abend ist der Farbe Blau gewidmet, dem Blau der überdimensionalen Schwammreliefs von Yves Klein. Ihre Geschichte beginnt in den 1950ern, in denen parallel zu Wirtschaftswunder, Wiederbewaffnung und Naziverdrängung die BRD und insbesondere das Rheinland sich zum kulturellen Hotspot entwickelten. 1957 eröffnete Alfred Schmela seine legendäre Düsseldorfer Galerie mit einer Ausstellung von Yves Klein, Klein lernte die ZERO-Leute kennen (was durch die Heirat mit Rotraut Uecker sogar zu familiären Banden führte) und irgendwann muss er dabei auch dem Architekten Werner Ruhnau über den Weg gelaufen sein, der mit dem Entwurf für ein neues Musiktheater in Gelsenkirchen beschäftigt war. Ruhnau hatte Großes im Sinn und wollte Kunst nicht nur nachträglich in den Bau einfügen, sondern von Anfang an in die Planung integrieren. Zu Klein hatte er offenbar direkt einen Draht, zwischen den beiden sprühten die kreativen Funken und gemeinsam imaginierten sie ein ‚Theater der Leere‘, eine ‚Schule der Sensibilität‘, eine Luft- und Feuerarchitektur und vieles mehr. Das meiste blieb unrealisiert, scheiterte an technischen, finanziellen und bürokratischen Hürden und schließlich an Kleins frühem Tod 1962, aber bis heute steht am Kennedyplatz in Gelsenkirchen-Schalke das schönste Musiktheater nicht nur im Revier sondern weit darüber hinaus. Mit seiner großen Glasfront und den das Foyer beherrschenden tiefblauen Schwammreliefs von Yves Klein ist es ein einzigartiger Blickfang und auf jeden Fall eine Feier wert.
Gestaltet wird das utopische Musiktheater frei nach Yves Klein und Werner Ruhnau vom Kommando Himmelfahrt, eine genreübergreifend arbeitende Theatergruppe um den Komponisten Jan Dvořák und den Regisseur Thomas Fiedler, deren Name dem Vorhaben angemessen ist. Bereits auf dem Vorplatz wird der blaue Teppich ausgerollt und die Ankommenden mit Blasmusik, Kasperletheater und blauer Zuckerwatte begrüßt. Aber schon bald beginnt für uns der Ernst des Lebens, die Rektorin (Anke Sieloff) betritt das Podium und stimmt uns, teils deklamierend, teils mit satter Opernstimme, auf unsere Einschulung ein, denn auf uns wartet die ‚Schule der Sensibilität‘. Aufgeteilt in vier Klassenverbände machen wir uns auf den Weg und folgen unserem Lehrpersonal auf verwinkelten Wegen durch die Räume des MIR und die Visionen seiner Erbauer. Wir betreten das Mausoleum des Werner Ruhnau, der noch immer vor Ideen zu sprudeln und aus dem Sarg zu flüstern scheint, zu unserer eigenen Sicherheit festgezurrt (denn nichts ist gefährlicher als das Nichts) werden wir dem ‚Theater der Leere‘ ausgesetzt und zum zarten Tröpfeln einer Bassklarinette wohnen wir einem Judokampf in Zeitlupe bei, denn schon der Judoka Yves Klein kannte das Prinzip des Siegens durch Nachgeben. Alles geht räumlich und akustisch ineinander über, von irgendwo hört man immer wieder ein wonniges Wogen wie beim Rheingoldvorspiel, man könnte glatt die Orientierung verlieren, aber zum Glück weiß unser Klassenlehrer Yu, wo es lang geht. Er führt uns mit sicherer Hand und bringt gleichzeitig mit seiner warmen Baritonstimme Texte von Yves Klein zu Gehör. Nur bei der Lektion ‚Kooperation‘, bei der wir gemeinsam ein goldenes, rundes Tuch wie ein übergroßes Sprungtuch in heftige Wallung versetzen, greift er ein und gerät einen Moment lang aus der Fasson. Doch schon bald kehrt wieder Ruhe ein, auf blaue Kissen gebettet mit Kleins blauen Schwämmen über uns und gehüllt in geheimnisvolle Klänge können wir uns gedanklich von allem Irdischen lösen, bevor in der letzten Station die Levitation leibhaftig Gestalt annimmt: Zu den schwerelosen Tönen eines Vibraphons sehen wir in Ruhnaus den Treppenaufgang umfassenden Glaszylinder luftige Wesen tänzelnd aufwärts gleiten. Noch ganz benommen erreichen wir die Hauptbühne und erfahren zu unserer großen Erleichterung, dass wir alle bestanden haben. Die Abschlussfeier wird mit großem Orchester und menschlichen Pinseln zelebriert, aber keine Sorge, die Zeiten, da nackte Frauen vom männlichen Künstlergenius zu Malutensilien degradiert wurden, sind zum Glück vorbei und auch Kleins Symphonie Monoton – Silence (die aus einem einzigen zwanzigminütigen konsonanten Klang und anschließend gleichlanger Stille besteht) wollte man dem Publikum zur Feier des Tages nicht zumuten. Statt dessen erklingt eine konventioneller angelegte Kantate der anthropophagischen Ära, während weiße Leinwände weiß getüncht werden. Beim abschließenden Ball bleu ‚mit dem Schulpersonal im legendären Foyer des Musiktheaters mit prickelnden blauen Getränken‘ darf ausgelassen getanzt werden, aber trotz aller Feierlaune ob des gelungenen Abends und der bestandenen Prüfung kommt eine Spur Wehmut auf. Die damalige Aufbruchstimmung und Utopieseligkeit allen Widrigkeiten zum Trotz scheint uns heute weiter entfernt als die fernste Galaxie. Etwas davon möchte man gern in unsere dystopischen Zeiten retten.

[Termine im Oktober]

Köln

Vom 9. bis 18.10. findet das Festival Soundlinks statt, das sich als Event für kammermusikalisches Crossover versteht, bei dem die Gitarre das verbindende Element bildet. Mit dabei ist das Cologne Guitar Quartet, das am 10.10. im Alten Pfandhaus und am 16.10. in der Alten Feuerwache zu hören ist. Dies sind auch die Hauptspielorte des Multiphonics Festivals, das vom 21. bis 25.10. die Möglichkeiten der Klarinette und anderer Holzblasinstrumente auslotet.
In der Alten Feuerwache stehen im Oktober außerdem Veranstaltungen zum 50. Jubiläum des Internationalen Künstlergremiums am 9. und 10.10., das catinblack ensemble am 27.10. und das ensemble hand werk am 28.10. auf dem Programm. In der WDR-Reihe ‚Musik der Zeit‘ treffen am 9.10. die Musikfabrik und das WDR Sinfonieorchester aufeinander. Die Musikfabrik beteiligt sich außerdem am 3.10. mit dem Chaos Orchester am Tag der offenen Philharmonie, lädt ein zum Montagskonzert am 5.10. und startet am 24.10. die Zusammenarbeit mit der experimentellen DIY-Szene Kinshasas. In der Philharmonie stehen György Kurtágs Stele op. 33 am 4.10. und Michael Tippetts A Child of Our Time am 18.10. auf dem Programm.
In der Kunststation Sankt Peter erwarten uns neben den Lunchkonzerten (am 3., 10. und 31.10.) vom 14. bis 30.10. die Orgelmixturen. Unabhängig davon stellt der ehemalige Organist von Sankt Peter, Dominik Susteck, am 1.10. in der Kirche zum Heiligen Geist sein Buch Andersräume über Kölner Kirchen, Orgelklang und Stille vor und spielt am 18.10. in der Martin-Luther-Kirche in Porz seinen Orgelzyklus Zeichen.
In der Reihe ‚ritual‚ erklingen am 1.10. im Stadtgarten György Kurtágs Kafka-Fragmente (am 29.10. auch in Bonn),parallel dazu kann man im Jaki dem Trio Herzog/Muche/Nillesen lauschen, die reiheM ist am 6.10. im Loft zu Gast, o-ton präsentiert am 10.10. Kunstlieder aus Lateinamerika und ebenfalls am 10.10. lädt die Galerie Lindemann zum nächsten gallery concert ein. Das E-Mex Ensemble begibt sich am 14.10. in der Uni Köln auf eine Klangreise zwischen Magie, Okkultismus und Metaphysik, in der Kirche St. Marien in Kalk kann man am 16.10. mit Kontrabass und Orgel ‚deep & deeper‘ sinken, ebenfalls am 16.10. erklingen in der Hochschule für Musik und Tanz Meisterwerke für Schlagzeug-Ensemble, die Reihe ‚soft rotation‘ ist am 28.10. im Konzertraum 674 fm zu Gast und die Plattform nicht dokumentierbarer Ereignisse kündigt neben den Soundtrips NRW am 27.10. für den 1., 5. und 23.10. Konzerte an.
Einblicke in die freie Szene bekommt man bei ON Cologne und Noies, der Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, jeden 2. und 4. Dienstag im Monat sendet FUNKT ein Radioformat mit Elektronik und Klangkunst aus Köln, jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat bespielt die Reihe Bruitkasten den Ebertplatz und jeden letzten Mittwoch im Monat findet die Soirée Sonique im LTK4 statt. Fast täglich gibt es interessante Konzerte im Loft und weitere Termine und Infos finden sich bei kgnm, Musik in Köln und impakt sowie Veranstaltungen mit Jazz und improvisierter Musik bei Jazzstadt Köln.

Ruhrgebiet

Hans Werner Henzes 100. Geburtstag wird mit der Veranstaltungsreihe Henze100 gefeiert, die mit einem Konzert in Bottrop am 11.10. (vormittags öffentliche Generalprobe), einer Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Max Frisch und Ingeborg Bachmann am 16.10. in Recklinghausen und einem Konzert am 23.10. in Gelsenkirchen fortgesetzt wird.

Das auf Live-Musik zu Stummfilmen spezialisierte Ensemble Interzone Perceptible ist im Oktober mit Nosferatu in Gladbeck, Duisburg und Bochum zu erleben.

Die Bochumer Melanchthonkirche zelebriert mit einer Hommage à Morton Feldman zum 100. Geburtsjahr am 10.10.die Ekstase des Augenblicks.

In Dortmund experimentiert das mex am 1. und 10.10. mit kollektiver Elektronik und im Konzerthaus erklingt am 2.10. Ligetis Concert Românesc. In der parzelle sind am 3.10. das FDF Trio, am 22.10. Jaap Blonk und Terry Ex und am 28.10. die Soundtrips NRW zu Gast und The Dorf feiert am 15.10. im domicil das Umlandfestival.

Am 16.10. ist The Dorf auch im Duisburger Steinbruch zu erleben und im Lokal Harmonie erwarten uns am 1.10.neue Musik-Theater-Szenarien, die am 3.10. und 4.10. im Garten der Erinnerung fortgesetzt werden.

Die Reihe ‚stromspiesser‘ ist am 11.10. zu Gast bei PACT Zollverein in Essen, das E-Mex Ensemble bringt am 17.10.Zeit, Meditation und Transzendenz in die Essener Marktkirche, im Rabbit Hole Theater stehen ein Abend von und mit Sara Camatta und Emily Wittbrodt am 1.10., das Schweizer Duo UMS’nJIP am 2., 3. und 4.10. (u.a. mit einem Kafka-Liederabend), Collaborative Ambient Jazz Improvisation am 17.10., das Trio Volkmann/Boer/Camatta am 25.10. und die Soundtrips NRW am 26.10. auf dem Programm und am 22. und 23.10. führt uns das Part-Ensemble in der Kreuzeskirche bei freiem Eintritt himmelwärts. Ebenfalls am 22.10. kann man sich in der Philharmonie auf das NOW!-Festival einstimmen lassen, das bis zum 7.11. unter dem Motto Transzendenz steht. Am 24.10. ist NOW! in der Neue Musik Zentrale vor Ort (u.a. mit dem catinblack ensemble) und am letzten Oktoberwochenende beginnt der Konzertreigen mit Stockhausens Inori am 30.10., dem BenMo Trio am 31.10. und dem Studio Musikfabrik ebenfalls am 31.10. Die Neue Musik Zentrale verwandelt sich vom 1. bis 3.10. in einen immersiven Raum und begrüßt am 16.10. in der Reihe Treff15 Dylan Kerr.

Am 2.10. führt das Part-Ensemble in der Petrikirch in Mülheim an der Ruhr in den Schlagzeug-Kosmos ein und dasMakroscope veranstaltet am 9.10. und 10.10. die Mulheimer Zongtage.

Düsseldorf

Bis zum 3.11. findet wieder das Internationale Düsseldorfer Orgelfestival IDO statt, das unter der Rubrik Modern aber auch bei anderer Gelegenheit (z.B. am 13.10. mit einem Ungarn-Schwerpunkt) zeitgenössische Klänge bietet. Die Robert Schumann Hochschule präsentiert am 10.10. Ausstellung, Performances und Konzerte von Studierenden und Ehemaligen des Masterstudiengangs ‚Klang und Realität‘, die Künstlerinitiative Dafne ist am 24. und 25.10. im Kulturbahnhof Eller mit dem Live-Hörspiel Stimmen – in Memoriam of a dear friend zu Gast, im FFT erwartet uns am 28.10. die achte Ausgabe des Recorded-Sound-Festivals mit dem Themenschwerpunkt Acceleration und das Part-Ensemble setzt seine Reihe Refugium am 29.10. im Polnischen Institut Düsseldorf fort.
Im Subsol, dem Raum für creative Extravaganzen, kann man regelmäßig experimentelle improvisierte Musik erleben. Die nächste Chance bietet sich am 2.10.

Sonstiges

Im Rahmen der Reihe Soundtrips NRW treffen vom 23.10. bis 3.11. Tom Malmendier und Emilie Škrijelj in Bonn, Bielefeld, Gelsenkirchen, Essen, Köln, Dortmund, Wuppertal, Bochum, Oberhausen, Münster und Düsseldorf auf wechselnde Gäste.

In der Aachener Raststätte kommt am 7.10. Synthesizer Jam zu Gehör und die Gesellschaft für zeitgenössische Musikpräsentiert die Reihe ‚Hören und Sprechen über Neue Musik‘ am 2.10., Kammermusik am 11.10. sowie aktuellen Jazzam 1.10., 15.10. und 17.10.

In der Bielefelder Zionskirche erklingt immer sonntags um 17 Uhr Musik – am 25.10. mit einem Schwerpunkt Neue Musik.

Im Bonner Dialograum Kreuzung an Sankt Helena präsentiert die In Situ Art Society Elliott Sharp am 7.10., die Post-Minimal Band La Limina mit der Nemesis Suite am 15.10. und die Soundtrips NRW am 23.10. Das Theater Bonnkündigt für den 29.10. György Kurtágs Kafka-Fragmente als szenisches Konzert an.

Vom 2. bis 4.10. findet in Detmold das diesjährige Hörfest statt, bei dem unter anderem das Minguet-Quartett und das Ensemble Horizonte mitwirken.

In Mönchengladbach trifft das Ensemble Horizonte am 11.10. in einem Werkstattkonzert auf das ART Ensemble NRWund im Museum Abteiberg findet am 15.10. das Klangcafé mit Steffi Baron-Neuhuber and Esther Rosiny-Wieland statt.

Die Moerser Improviserin in Residence Evi Filippou lädt ein zu Listening Sessions am 16. und 28.10. und Konzerten am 11. und 29.10.

Die Gesellschaft für Neue Musik Münster veranstaltet vom 8. bis 11.10. das Klangzeit Festival mit Konzerten, Workshops, Lesungen und Klanginstallationen. Mit dabei sind das Nadar Ensemble, das ensemble consord, The Dorfund viele andere. Jan Klare von The Dorf sorgt übrigens auch bei dem Theaterprojekt Leb hin! Leb hin! zu Büchners Lenz am 3.10. und 4.10. im Pumpenhaus für die Live-Musik und das Kulturcafé Yolk präsentiert am 1. und 10.10. ‚concerts of new noise and densities‘. In der Black Box steht am 4.10., 24.10. und 28.10. aktueller Jazz auf dem Programm.

Das Erzbistum Paderborn lädt Komponist:innen, Organist:innen und Kurator:innen im Rahmen der Netzwerktage Neue Musik am 19. und 20.10. zu Austausch, Improvisation und künstlerischer Praxis ein – mit Konzerten in der Kapuzinerkirche und Raum für neue Kooperationen.

Studierende des Musikinstituts der Universität Siegen präsentieren am 29.10. unter dem Motto stahlklang Filme zum Thema Industrie und Musik.

Mit der Reihe Solips veranstaltet Fabian Neubauer in einer Wuppertaler Fabrik regelmäßig Konzerte – als nächstes am 9. und 23.10. Im ort stehen neue Kammermusik am 10.10., ein Nachmittag mit Jazzplatten am 18.10., die neue Reihe dam*n am 20.10., die Reihe Off-Grid u.a. mit dem Stimmkünstler Jaap Blonk am 24.10. und die Soundtrips NRW am 29.10. auf dem Programm. Im Ableger der Kölner Hochschule für Musik und Tanz spielt Bernardo Cruz am 10.10. Musik für Solo-Percussion und in der Historischen Stadthalle kommt am 31.10. ein neues Werk von Nicolai Dembowski zur Uraufführung.

Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz.

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Impressum:

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Partnerprojekt der Stiftung kulturserver.de gGmbH
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redaktion@kulturserver.de

DEGEM News – FWD – Pressemitteilung: 12. European Jazz Conference 2026: Europas kreative Musikszene zu Gast in Köln

Von: EJC | Judith Kobus
Datum: Mon, 28 Sep 2026
Betreff: Pressemitteilung: 12. European Jazz Conference 2026: Europas kreative Musikszene zu Gast in Köln

  1. European Jazz Conference 2026: Europas kreative Musikszene zu Gast in Köln

440 Fachteilnehmer:innen aus 38 Ländern diskutierten vom 24. bis 27. September über die Zukunft des Jazz und der aktuellen improvisierten Musik. Unter dem Thema „Who We Are, What We Stand For“ beinhaltete die Fachkonferenz des Europe Jazz Network (EJN) zudem ein öffentliches Showcase-Festival und bot zahlreiche Impulse für die europäische Musikszene.

Am vergangenen Sonntag, dem 27. September, ist die 12. European Jazz Conference (EJC) erfolgreich zu Ende gegangen. Erstmals fand das Jahrestreffen des Europe Jazz Network (EJN) in Deutschland statt. Gastgeber waren der Stadtgarten Köln, die Cologne Jazzweek und die Monheim Triennale, die in Kooperation mit dem EJN die Konferenz von 24. bis 27. September in Köln ausrichteten. 440 Fachgäste Fachteilnehmer:innen aus 38 Ländern kamen zusammen, um über die Zukunft des Jazz und die Rolle seiner Akteur:innen zu diskutieren.

Werte, Verantwortung und internationale Vernetzung

Unter dem Titel „Who We Are, What We Stand For“ widmete sich die Konferenz in unterschiedlichen Gesprächs-, Diskussions- und Veranstaltungsformaten den Werten, Aufgaben und Perspektiven der europäischen Jazzszene. Im Mittelpunkt standen Fragen nach der gesellschaftlichen Verantwortung, der internationalen Vernetzung sowie den Bedingungen, unter denen Jazz und improvisierte Musik heute entstehen, vermittelt und präsentiert werden.

Showcase-Programm mit 13 Formationen der deutschen Jazzszene

Um den internationalen Fachteilnehmer:innen Einblicke in die aktuelle deutsche Musikszene zu vermitteln, bildeten Showcases mit 13 ausgewählten Formationen und insgesamt 50 Musiker:innen aus Deutschland einen festen Programmpunkt. Die Konzerte verteilten sich auf verschiedene Kölner Spielstätten, darunter der Stadtgarten, der Sartory-Saal und das LOFT. Ein Großteil dieser Showcases wird im Frühjahr 2027 im Rahmen einer bundesweiten ARD Jazznacht von WDR 3 als Medienpartner ausgestrahlt.

„Ich freue mich, so viele glückliche und entspannte Gesichter von Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt gesehen zu haben. Der Zuspruch war überschwänglich“, sagt Reiner Michalke, Gründungsdirektor des Stadtgarten Köln und Gründungsmitglied des Europe Jazz Network. „Wir hatten uns vorgenommen, aus den Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zu lernen und den Fokus auf ein hochwertiges Showcase-Programm mit kurzen Wegen zu legen.“

Köln als internationaler Jazzstandort

Für die Kölner Jazzszene bot die Konferenz zudem die Gelegenheit zur Standortbestimmung im internationalen Kontext. Janning Trumann, künstlerischer Leiter der Cologne Jazzweek: „Der September hat eindrucksvoll gezeigt, welche Stärke und internationale Strahlkraft die Jazzstadt Köln heute besitzt: Mit dem 40-jährigen Jubiläum des Stadtgartens, einer erfolgreichen Cologne Jazzweek und nun der European Jazz Conference haben gleich drei bedeutende Ereignisse die Stadt geprägt. Sie stehen für eine lebendige, gewachsene Szene und unterstreichen zugleich, wie fest Köln inzwischen im internationalen Jazz verankert ist.“

Auszeichnungen für herausragendes Engagement

Die Konferenz bot zudem den Rahmen für die Verleihung mehrerer Auszeichnungen. Der EJN Award for Adventurous Programming ging an das Jazzfestival Südtirol Jazzfestival Alto Adige. Mit dem EJN Award for Music & Community wurde die ukrainische Initiative Victory Beats ausgezeichnet, die Musikangebote für Kriegsversehrte und Veteran:innen entwickelt. Der erstmals in Zusammenarbeit mit dem Ukrainian Institute verliehene Ukrainian Jazz Prize ging an Hyphen Dash aus Kyjiw, verbunden mit einem Live-Konzert des vierköpfigen Ensembles.

Kornelia Vossebein, künstlerische Leiterin des Stadtgartens Köln, betont: „Besonders die jüngeren Kolleginnen und Kollegen, die zum ersten Mal in Köln und im Stadtgarten waren, zeigten sich begeistert, dass eine solche Spielstätte in der Mitte Europas existiert. Schließlich konnten wir hier auf den verschiedenen Bühnen des Hauses zeigen, wie aktuelle Musik heute präsentiert werden kann.“

Vier Tage Austausch, Musik und internationale Begegnungen

Die 12. European Jazz Conference hat damit den internationalen Austausch gestärkt und zugleich die Vielfalt und Innovationskraft der deutschen und europäischen Jazz- und Improvisationsszene sichtbar gemacht. Mit ihrem umfangreichen Konferenz- und Showcase-Programm brachte sie Akteure aus 38 Ländern zusammen und schuf Raum für Diskussion, Vernetzung und neue Kooperationen.  Köln erwies sich dabei als weltoffener Treffpunkt für eine lebendige, solidarische und zukunftsorientierte Jazzgemeinschaft.

Die nächste Ausgabe der Konferenz steht ebenfalls bereits fest: 2027 wird die Stadt Alghero (Sardinien) Gastgeber der 13. European Jazz Conference sein.

Hochauflösendes Fotomaterial zur 12. European Jazz Conference 2026 steht Ihnen unter diesem Link zur redaktionellen Nutzung zur Verfügung.

— —————————– on behalf of the three hosts in Cologne: Cologne Jazzweek Monheim Triennale Stadtgarten Cologne contact: ejc@cubus-music.de cell: +49.177 64 333 72

DEGEM News – BERLIN – New show added for the Kiezsalon finale next Wednesday, 30 September

Von: Digital in Berlin
Datum: Thu, 24 Sep 2026
Betreff: New show added for the Kiezsalon finale next Wednesday, 30 September

DEGEM News – DEN HAAG – Sonology Discussion Concert – 30 September 2026

Von: Institute of Sonology
Datum: Mon, 21 Sep 2026
Betreff: Sonology Discussion Concert – 30 September 2026

View this email in your browser

Dear members of Sonology’s Concert Mailing List,

We are happy to invite you to the first Sonology Discussion Concert of the academic year 2026–27 on 30 September 2026 at 19:00 in Amare’s Conservatoriumzaal.

Please note: all discussion concerts will start at 19:00 this season!

The concert will have fixed-media compositions by Fani Konstantinidou, Herbert Brün and Viktoria Arvayová, a piece for flute, clarinet, trumpet, violin, viola and violoncello by Elisabeth Harnik, performed by ensemble Modelo62, a site-responsive multimedia performance by Eva Aguilar, and improvised music by the Sonology Electroacoustic Ensemble.

Admission and drinks are free.

Please be on time or even better, 15 minutes early. Doors will stay closed once the concert has started.

Upcoming events:

2–3 October 2026: Gottfried Michael Koenig 100 years, Conservatoriumzaal, New Music Lab
9 October 2026: Music for Peace and Justice – Alla Zagaykevych, Conservatoriumzaal

Copyright © 2026 Institute of Sonology, All rights reserved.
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Our mailing address is:

Institute of Sonology

Spuiplein 150

Den Haag, Zuid-Holland 2511 DG

Netherlands

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DEGEM News – BERLIN – [ausland depesche] Eclat Crew events || Hands on lights || All the rivers || Mercenárias

Von: weekly ausland newsletter
Datum: Mon, 21 Sep 2026
Betreff: [ausland depesche] Eclat Crew events || Hands on lights || All the rivers || Mercenárias

(EN, DE unten)
Hello!

We hope this finds you well!

Here our newsletter containing the events at ausland the next weeks.

At the end of the newsletter, find the information and contacts for accessibility in case you or your friends need it.

Remember also that our space is available for rehearsals, recordings and meetings (check link at the end of the newsletter or contact us if you want to know more).

To unsubscribe send an email to: depesche-leave@ausland-berlin.de

All our best!

(DE) Hallo! Wir hoffen, es geht euch gut!

Hier ist unser Newsletter mit den kommenden Veranstaltungen im ausland!
Am Ende des Newsletters findet ihr Informationen und Kontakte zur Barrierefreiheit, falls ihr oder eure Freunde diese brauchen.

Denkt auch daran, dass unser Raum für Proben, Aufnahmen und Treffen zur Verfügung steht (siehe Link am Ende des Newsletters oder kontaktiert uns, wenn ihr mehr wissen möchtet).

Newsletter abzumelden, sende eine E-Mail an:

depesche-leave@ausland-berlin.de

Alles Gute!

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Friday, 25 September, 2026 – 19:20
Hannah Louve Benedum || Prieste5s || Concert Eclat Crew

Hannah Louve Benedum (doom folk) Prieste5s (live coding deep ambient) doors 19h30m, music 20h 12+ € (only at the door) Concert with artists from the Eclat Crew community. Éclat Crew is a Berlin-based Electronic Music Collective aiming to support, promote, and inspire the practice and output of FLINTA* (female, lesbian, intersex, non-binary, trans, and agender) artists of all levels of experience through collaboration and cooperation.

https://ausland.berlin/de/event/concert-eclat-crew
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Saturday, 26 September, 2026 – 10:00
All the rivers return workshop | Hands on Lights

Ein 2tägiger praktischer Workshop zum Thema Licht für schwerhörige, Taube und hörende Menschen am Samstag, 26.9. und Sonntag 27.9. von 10 – 16:30 Interessiert Du Dich für Licht, Schatten und was sie erzählen? Im Theater und anderswo? Wir probieren Lampen aus, beleuchten Räume, Objekte und uns gegenseitig. Wir spielen mit Licht und Schatten, Rhythmus und Bewegung. Wir lernen Lampen zu installieren, zu fokussieren und Lichtstimmungen zu kreieren. Workshopleiter_innen sind Jiayi Wu, taub_e Performer_in und Claire Terrien, eine hörende Lichtdesignerin. Es wird Kommunikationsassistenz geben, viel praktische Gruppenarbeit, Pausen und Snacks. Workshopsprachen sind DGS und DLS (Deutsche Lautsprache).

Bitte meldet Euch an unter https://eveeno.com/808941736 Informationen über den Workshop in DGS findet ihr unter https://ausland.berlin/ausland-in-isl Dank an Inky Lee für die Beratung zum Workshop.

https://ausland.berlin/de/event/all-the-rivers-return-workshop-hands-on-lights
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All The Rivers Flow | Something shared

Shows are Friday 2nd AND Saturday 3rd of October!

An interdisciplinary performance about Jewish-Muslim rhythm with audio description in german language. Rhythm is the character of Jewish diaspora, reaching back in time to shared Jewish-Muslim worlds: worlds that were not defined by borders or nationalisms that emerged with colonialism. Using tap dance, music, and story; we feel how rhythm contaminates, evolves, mixes, assimilates, advances, and resists. by and with Anna Lublina | Gry Tingskog | Sam Hatchwell | Jasmina Al-Qaisi An audioflyer in German you find here: https://soundcloud.com/all-the-rivers-ausland-berlin/audioflyer_something-shared

Shows are Friday 2nd AND Saturday 3rd of October! Tickets here: https://eventfrog.de/de/p/gruppen/something-shared-7498478845969858907.htmlLast minute tickets might be available at the door (cash only).

https://ausland.berlin/de/event/all-the-rivers-flow
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Tuesday, 06 October, 2026 – 18:09
Éclat Crew – music making meetup for FLINTA
Music making (with DAW) challenge, in person. For FLINTA. Free entry, registration required (see full text). Get out of your bedroom and meet people IRL, make a track and listen to it in a **real** sound system together with other participants!

https://ausland.berlin/de/event/eclat-crew-music-making-meetup
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Saturday, 10 October, 2026 – 12:00
Free Improvisation and Creative Composition with Sandra Coutinho (Mercenárias). Max. 10 participants.

Bring your instruments (from guitar, to congas, passing through pans, pots and exhaustion pipes) and your will to improvise, share and learn!

Registration: https://www.eventbrite.de/e/workshop-with-sandra-coutinho-free-improvisation-creative-composing-tickets-2000778976779

https://ausland.berlin/de/event/free-improvisation-and-creative-composition-with-sandra-coutinho
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Saturday, 10 October, 2026 – 19:31
Mercenárias / Restless / M.i.pV. / the Lion
doors open 19:30, music from 20h

Mercenárias (post-punk, art-rock), from São Paulo, are touring to celebrate the 40th anniversary of their debut single „Cadê as armas“, and also celebrating their deep and constant connection and collaborations in Berlin: Restless (noisy punk), MipV (trip-rock) and DJ The Lion (Indie, Queer Pop, Alternative Rock).

Pre-sales: https://www.eventbrite.de/e/mash-upausland-present-sao-paulo-connections-tickets-2000783029902M.i.pV Restless Mercenárias The Lion / Marie Leão

https://ausland.berlin/de/event/mercenarias-restless-mipv-the-lion
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Sunday, 11 October, 2026 – 20:00
M. Takara & Carla Boregas ft. Dudù Kouate // Ryoko Ono + Alexander Frangenheim

biegungen im ausland doors 8:00 pm | concerts 8:30 pm | Ticket (only at door) € 10,–

M. TAKARA & CARLA BOREGAS ft. DUDÙ KOUATE M. Takara, drums, electronics Carla Boregas, synth, electronics Dudù Kouate, percussion RYOKO ONO and ALEXANDER FRANGENHEIM Ryoko Ono, saxophone Alexander Frangenheim, contrabass Supported by The Capital Cultural Fund (HKF) Berlin

https://ausland.berlin/de/event/takara-boregas-kouate-ono-frangenheim

And much more upcoming, check our page for more niceties: Vinyl Club, Frictive Frequencies, biegungen, residence showings, and other great stuff: https://ausland.berlin

Und noch mehr – schaut auf unserer Website vorbei: Vinyl Club, Frictive Frequencies, biegungen, Residenz-Auftritte und andere tolle Sachen: https://ausland.berlin

We aim to support artists and the community in general. Our space is available for rentals, rehearsals, recordings and meetings. We host workshops and residencies, produce podcasts and music videos. The space is small (70 sqm / 5 m high), with wooden flooring, concrete walls, and windows, the room is soundproof. Check our professional sound, lighting and video equipment (not exhaustive):

https://www.ausland.berlin/production/technical-equipment

Unser Ziel ist es, Künstler*innen und die Community im Allgemeinen zu unterstützen. Unsere Räumlichkeiten stehen für Vermietungen, Proben, Aufnahmen und Treffen zur Verfügung. Wir veranstalten Workshops und Residenzen, produzieren Podcasts und Musikvideos. Der Raum ist klein (70 m² / 5 m hoch), mit Holzboden, Betonwänden und Fenstern; er ist schallisoliert. Hier finden Sie unsere professionelle Ton-, Licht- und Videoausrüstung (Auswahl):
https://www.ausland.berlin/production/technical-equipment

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If you have accessibility needs and/or need help to enter ausland, please contact us at
https://radioriff.de/about#c172
until 3 days before the event. Choose the category “Accessibilty”.

Wenn Du Barrierefreiheitst-Bedürfnisse hast und/oder Hilfe beim Zugang zu „ausland“ brauchst, kontaktiere uns bitte unter https://radioriff.de/about#c172
bis spätestens 3 Tage vor der Veranstaltung. Wähle dabei die Kategorie „Barrierefreiheit“ aus.

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Thanks for reading, see you soon! Danke fürs Lesen, bis bald!

DEGEM News – FWD – zwei Kompositionsausschreibungen 2027 – elektronische Musik und Klanggestaltung

Von: Valeriia Makshakova
Datum: Sun, 20 Sep 2026
Betreff: Für DEGEM News: zwei Kompositionsausschreibungen 2027 – elektronische Musik und Klanggestaltung

1. 7. Internationaler Ise-Shima-Kompositionswettbewerb 2027
Offen für klassische, zeitgenössische, experimentelle und andere
Kunstmusik. Besetzung und Dauer sind frei. Eingereicht werden kann
eine Partitur oder Werkbeschreibung als PDF, ein externer
Audio-/Videolink oder beides. Eine Einreichung nur mit Aufnahme ist
ebenso möglich wie eine Einreichung nur mit Partitur oder
Werkbeschreibung.

Ausschreibung und Anmeldung:
https://www.iseshimaart.com/de/international-composition-competiti?utm_source=degem&utm_medium=referral&utm_campaign=isac2027_outreach&utm_content=classical_de

2. 7. Internationaler ISAC-Kompositionswettbewerb für Pop- und Medienmusik 2027
Offen unter anderem für computergestützte Musik, Vocaloid, Film- und
Videospielmusik, Pop, Jazz und Instrumentalmusik. Akustische und
elektronische Klangquellen sind zugelassen. Bewertet werden
Kompositionstechnik, Originalität und Klanggestaltung. Ein
Audio-/Videolink ist erforderlich; Partitur, Liedtext und
Werkbeschreibung sind optional.

Ausschreibung und Anmeldung:
https://www.iseshimaart.com/de/popular-music-composition-competition?utm_source=degem&utm_medium=referral&utm_campaign=isac2027_outreach&utm_content=pop_de

Für beide Wettbewerbe gilt:
– Veranstalter: Ise-Shima Art Company, Japan; Online-Anmeldung.
– Keine Alters- oder Nationalitätsbeschränkung. Jedes Werk muss von
einer einzigen Person komponiert sein. Beim Pop- und Medienwettbewerb
dürfen andere Personen an Text, Arrangement, Aufführung oder
Produktion mitwirken.
– Einsendeschluss: 31. Januar 2027, 23:59 Uhr GMT, entsprechend 1.
Februar 2027, 00:59 Uhr MEZ.
– Teilnahmegebühr pro Werk: regulär 5.000 JPY, in den letzten 14 Tagen
7.000 JPY. Optionaler zusammengefasster Jurybericht: zusätzlich 5.000
JPY pro Werk.
– Je Wettbewerb insgesamt 100.000 JPY Grand-Prize-Preisgeld für
höchstens zwei Preisträgerinnen oder Preisträger; außerdem
voraussichtlich etwa 35 Special Prizes mit Urkunden gemäß den
Teilnahmebedingungen.
– Bekanntgabe der Ergebnisse: voraussichtlich 28. Februar 2027.
– Aufnahme-Links müssen ohne Anmeldung und Passwort zugänglich sein.

Wettbewerbsbüro
Ise-Shima Art Company
info@iseshimaart.com

DEGEM News – FWD – Open Call für Carte Blanche Cologne 2026

Von: Anne Wellmer
Datum: Sat, 19 Sep 2026
Betreff: Open Call für Carte Blanche Cologne 2026

Open Call NRW – Carte Blanche Cologne 2026

Liebe kgnm Mitglieder, liebe Alle,

wir freuen uns, den Open Call für Carte Blanche Cologne 2026, das Festival für elektroakustische Musik der Kölner Gesellschaft für Neue Musik (KGNM), zu veröffentlichen.
Gesucht werden Werke von Komponist:innen, die sich mit aktuellen Strömungen der experimentellen elektroakustischen Musik auseinandersetzen: Fixed-Media-Arbeiten, mit oder ohne Video, bis zu 8 unabhängige Kanäle und maximal 12 Minuten Länge. Bewerben können sich Künstler:innen mit Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in NRW, ohne Altersbegrenzung.
Die ausgewählten Arbeiten werden am 5. Dezember 2026 in der Halle der Alten Feuerwache in Köln auf einem 8.2-Kanal-System präsentiert. Für die Teilnahme ist ein Honorar von 400 € vorgesehen.
Einsendeschluss ist der 30. September 2026, die Zusagen werden bis zum 15. Oktober 2026 verschickt.

Alle Details stehen auf der Webseite der KGNM:
https://kgnm.culturebase.org/de_DE/carte-blanche#open-call

SAVE THE DATE:
Die zweite Ausgabe von Carte Blanche Cologne findet vom 4. bis 6. Dezember 2026 in der Halle der Alten Feuerwache in Köln statt und präsentiert an drei Abenden multikanalige elektroakustische Musik, Klangkunst und Live-Performance. Zu Gast sind in diesem Jahr Thomas Lehn, Anne Wellmer, Roman Pfeifer, Nicolas Collins, Marianthì Papalexandri-Alexandri, Maja S. K. Ratkje, François Bonnet und Matsuzawa Kyoka. Ergänzt wird das Programm durch den Open Call NRW, bei dem fünf in NRW lebende Künstler:innen bereits bestehende Werke präsentieren.
Die drei Konzerte finden in der Alten Feuerwache Köln – Halle, Melchiorstraße 3, 50670 Köln, statt. Tickets kosten 14 € (8 € ermäßigt), KGNM-Mitglieder erhalten freien Eintritt.
Wir freuen uns sehr über eure Einreichungen und wären dankbar, wenn ihr den Call in euren Netzwerken weiterleitet.

Herzliche Grüße sendet euch das Kurationsteam Carte Blanche

Pablo Garretón . pablogarreton.com
Luis Antunes Pena . luisantunespena.eu
Claudia Robles . www.claudearobles.de

DEGEM News – FWD – Thank you for a sold-out weekend in Moabit and Dahelm | Final Kiezsalon on Wednesday, 30 September

Von: Digital in Berlin
Datum: Thu, 17 Sep 2026
Betreff: Thank you for a sold-out weekend in Moabit and Dahelm | Final Kiezsalon on Wednesday, 30 September

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] WG: Ausschreibung einer freien Mitarbeit im Deutschen Musikinformationszentrum

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Wed, 16 Sep 2026
Betreff: [ak-discourse] WG: Ausschreibung einer freien Mitarbeit im Deutschen Musikinformationszentrum

 

 

das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) sucht zum n䣨stm��chen Zeitpunkt eine freie Mitarbeit im Bereich Musikstatistik & empirische Sozialforschung (m/w/d).

 

Wir w䲥n Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die beigefgte Stellenausschreibung insbesondere an fortgeschrittene wissenschaftliche Mitarbeitende, Postdocs sowie qualifizierte Selbstst䮤ige in Ihrem Institut bzw. Ihrem wissenschaftlichen Netzwerk weiterleiten sowie in Ihrem Institut aush䮧en k��en.

 

Wir machen auf die Stellenausschreibungen auߥrdem ber unsere Social-Media-Kan䬥(Instagram, Facebook und LinkedIn) aufmerksam und freuen uns ebenfalls sehr ber eine Weiterverbreitung auf diesen Kan䬥n.

 

Fr Rckfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfgung.

 

Mit bestem Dank und herzlichen Grߥn

 

Melissa Hauschild
Redaktionsassistenz
Deutsches Musikinformationszentrum (miz)

Kompass Musikstudium – ܢer 1.700 Studieng䮧e fr den Weg in den Musikberuf

ENSEMBLES – Bundesjugendorchester  |  Bundesjugendchor  |  Bundesjazzorchester
WETTBEWERBE – Jugend musiziert  |  Jugend jazzt  |  Deutscher Musikwettbewerb  |  German Conducting Award | Deutscher Orchesterwettbewerb  |  Deutscher Chorwettbewerb
F֒DERUNG – Konzertf��rung Deutscher Musikwettbewerb  |  Forum Dirigieren  |  Podium Gegenwart  | PopCamp
SERVICE – Deutsches Musikinformationszentrum 

DEUTSCHER MUSIKRAT gGmbH
Deutsches Musikinformationszentrum (miz)
Weberstr. 59  |  53113 Bonn  |  Telefon: +49 (0)228 2091-180  |  E-Mail: info@miz.org
Gesch䦴sfhrer: Stefan Piendl  |  Vorsitzender des Aufsichtsrates: Prof. Martin Maria Krger
Sitz der Gesellschaft: Bonn  |  Amtsgericht Bonn | HRB 12672
www.musikrat.de | www.miz.org
Das miz auf FACEBOOK  |  INSTAGRAM  |  LINKEDIN

Demokratie sowieso! – eine Kampagne des Deutschen Musikrats 

Mit unserer Kommunikation m��en wir alle Menschen einschlieߥn, auch jene, die sich weder dem weiblichen noch m䮮lichen Geschlecht zuordnen. Wir freuen uns ber einen Hinweis, wie Sie angesprochen werden m��en.

 

Content of the attached PDF:

 

Ausschreibung
Freie Mitarbeit im Bereich Musikstatistik & empirische Sozialforschung (m/w/d)
Deutsches Musikinformationszentrum (miz) – Bonn | Start: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
laufend auf Projektbasis | ca. 10–15 Stunden/Woche | 50 Euro/Stunde | überwiegend remote
Machen Sie mit uns aus Daten Wissen über das Musikleben! Sie können quantitative Daten fundiert
auswerten, Ergebnisse sicher interpretieren und komplexe Zusammenhänge verständlich vermitteln?
Sie bringen Erfahrung in empirischer Sozialforschung mit und interessieren sich idealerweise für
Musik, Kultur oder Kulturpolitik? Dann freuen wir uns auf Ihre Unterstützung.
Über uns
Das Deutsche Musikinformationszentrum (miz), getragen vom Deutschen Musikrat, ist das
nationale Kompetenzzentrum für das Musikleben in Deutschland. Es führt Studien und statistische
Daten zusammen, prüft, systematisiert und analysiert sie und vermittelt die Ergebnisse verständlich
und frei zugänglich. Wo belastbare Informationen fehlen, konzipiert und beauftragt das miz eigene
Studien.
Ihre Aufgaben
Sie unterstützen den Statistikreferenten des miz projektbezogen bei der Aufbereitung,
Auswertung und Vermittlung von Daten zum Musikleben. Dazu können gehören:
– Aufbereitung, Bereinigung und Plausibilitätsprüfung quantitativer Daten
– Statistische Auswertung und Interpretation eigener Erhebungen sowie amtlicher,
wissenschaftlicher und verbandlicher Daten
– Zusammenführung und Vergleich unterschiedlicher Quellen und Erhebungszeiträume
– Mitwirkung an empirischen Studien – von Fragestellungen, Indikatoren und
Erhebungsinstrumenten bis zum Auswertungsplan
– Begleitung extern beauftragter Studien und Prüfung von Datensätzen, Methodenberichten
und Ergebnissen
– Entwicklung von Tabellen, Kennzahlen und Visualisierungskonzepten
– Verständliche Ergebnisaufbereitung, Dokumentation und Qualitätssicherung
Ihr Profil
– Hochschulabschluss oder vergleichbare Qualifikation mit Schwerpunkt empirische
Sozialforschung, Statistik, quantitative Methoden oder einem verwandten Bereich
– Fundierte Erfahrung in Aufbereitung, Auswertung und Interpretation quantitativer Daten
– Sicherer Umgang mit deskriptiver Statistik, Analysesoftware (vorzugsweise R) und
Tabellenkalkulationsprogrammen ( z. B. Excel)
– Fähigkeit zur präzisen und adressatengerechten Vermittlung statistischer Ergebnisse
– Sorgfältige, strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise sowie sehr gute
Deutschkenntnisse
Kenntnisse des Musiklebens oder der Kulturpolitik sind ausdrücklich erwünscht, aber keine
Voraussetzung.
Zusammenarbeit & Bewerbung
Wir bieten eine fachlich anspruchsvolle, kulturpolitisch relevante Tätigkeit in einem interdisziplinären
Team. Die Zusammenarbeit erfolgt laufend auf Projektbasis, überwiegend remote und – abhängig vom
jeweiligen Projekt und Absprache – im Umfang von durchschnittlich ca. 10 bis 15 Stunden pro Woche.
Das Honorar beträgt 50 Euro pro Stunde; Abstimmungen finden digital oder bei Bedarf in Bonn statt.
Bitte senden Sie eine kurze Bewerbung mit Lebenslauf, kurzem Motivationsschreiben, Angaben zu
methodischem Wissen und Erfahrungen mit Analysesoftware, zeitlicher Verfügbarkeit sowie
möglichst einem oder zwei Arbeitsbeispielen (zusammengefasst/verlinkt) als eine PDF-Datei mit
dem Betreff „Freie Mitarbeit Musikstatistik“ an bewerbungen@miz.org. Bewerbungen werden
fortlaufend geprüft; die erste Sichtung erfolgt am 30. September 2026.
Rückfragen: Stephan Schulmeistrat, Leiter des miz | 0228 2091-180 | schulmeistrat@musikrat.de
www.miz.org | www.musikrat.de
Der Deutsche Musikrat (DMR) ist der weltweit größte nationale Dachverband des Musiklebens und steht
unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Deutscher Musikrat gGmbH
ist mit rund 65 Mitarbeiter:innen ein Kompetenzzentrum für Musikförderung in Deutschland.
Der Deutsche Musikrat fördert aktiv die Gleichstellung. Wir begrüßen Bewerbungen unabhängig von
kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.
Wir verarbeiten und speichern personenbezogene Daten zur Durchführung des Auswahlverfahrens. Die
Bewerbungsunterlagen werden anschließend unter Beachtung der datenschutzrechtlichen
Bestimmungen vernichtet.

DEGEM News- FWD – Oktober? Wird hybrid. [HELLERAU NEWSLETTER]

Von: HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
Datum: Wed, 16 Sep 2026
Betreff: Oktober? Wird hybrid.

Der Oktober in HELLERAU wird analog, digital – und irgendwas dazwischen. Den Anfang machen die FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER mit ihrem Album Release Konzert „Angelus Luminis“ und Opernweltstar René Pape (03.10.). Danach bringt die HYBRID Biennale (07.10.–07.11.) digitale Kunst, Technologie und neue Formen des Erlebens zusammen. Ein Highlight: Am 08.10. steht Max Cooper mit seiner 3D/AV-Show auf der Bühne. Elektronische Musik trifft auf visuelle Welten – und der Große Saal wird kurzerhand zum digitalen Erfahrungsraum.

Und auch Fragments of Life and Art (17.09.–31.10.) läuft noch weiter. Bis Ende Oktober widmet sich HELLERAU jüdischer Erfahrung und künstlerischer Praxis – und lädt dazu ein, jüdisches Leben neu zu entdecken.

Kurz gesagt: Der Oktober hat bei uns mehr als eine Realität im Angebot. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr HELLERAU-Team

Neue Musik von alten Freunden
Sa 03.10., 20:00 Uhr Großer Saal
FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER
Angelus Luminis
Album Release Konzert
Nach dem Erfolg von „Kassandras Komplex“ (2024) haben sich die FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER (FDIO) erneut in Klausur begeben und ein Album mit komplett neuen Kompositionen geschaffen. Gemeinsam mit Special Guests wie Opernweltstar René Pape präsentiert die Band das neue Werk nun erstmals im Festspielhaus. Nicht verpassen!
Infos & Tickets
HYBRID Biennale. Festival for Digital Arts and Transformation (07.10.–07.11.)
Die Special-Edition der HYBRID Biennale präsentiert und diskutiert im Oktober und November aktuelle und zukünftige Schnittmengen zwischen Kunst und Technologie und setzt Impulse für innovative Netzwerke und neue Formen von Kreativität. Im Oktober stehen neben großen, immersiven Konzerten von Guillaume Coutu Dumont & Line Katcho (07.10.) und Max Cooper(08.10.) auch die interaktive und berührende VR-Installationen „Katábasis“ von Ugo Arsac auf dem Programm. In einem Opening-Event (07.10.) werden Institutionen wie die Akademie für Digitalität und Theater Dortmund, das C-LAB Taiwan oder die Akademie für angewandte Zukunft Oberlichtenau und FABMOBIL in Keynotes, Talks und Showcases vorgestellt.
Infos & Tickets
Fragments of Life and Art (17.09.–31.10.)
Anlässlich von „TACHELES – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ widmet sich HELLERAU jüdischer Erfahrung und künstlerischer Praxis in unterschiedlichen Facetten. Ausgangspunkt sind historische wie künstlerische Verbindungslinien zu HELLERAU, die bis in die Gegenwart hineinwirken. Ein besonderer Fokus liegt auf der Künstlerin und Tänzerin Noa Eshkol, deren umfassendes Werk und Wirken erstmals in Dresden präsentiert wird. Katja Erfurth setzt sich in „Partitur des Körpers“ (30. & 31.10.) mit Eshkols künstlerischem Schaffen auseinander. Yasmeen Godder vermittelt in ihrem Solo „SHELLING“ (30. & 31.10.) sehr persönlich prägende Einschreibungen des Erbes und der Gegenwart auf ihre Körper. Die Rauminstallation „Jüdische Ossis IV“ vom Institut für Neue Soziale Plastik richtet den Blick auf die jüngere Vergangenheit und befasst sich mit Freiräumen im Privaten in autoritären Regimen.

Tipp: Mit unserer Ticketaktion erhalten Sie dreimal Noa Eshkol zum ermäßigten Preis. Gültig bis Mi 16.09., 18:00 Uhr!

Infos & Tickets
Protest der freien Produktionshäuser und Spielstätten für die Darstellenden Künste in Sachsen 
Der Regierungsentwurf des Freistaates Sachsen zum Doppelhaushalt 2027/28 sieht gravierende Kürzungen in Höhe von bis zu 50% bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen vor. Wir protestieren aufs Schärfste gegen diese geplanten Kürzungen, die die gesamte Bandbreite aller Genres der Freien Künste betreffen, und fordern, die angekündigten Kürzungen zu korrigieren.
Zur Pressemitteilung
Und sonst so?
Neue Gastro für HELLERAU
Seit dem 1. September gibt es eine neue Gastronomie in HELLERAU: Das Team der „Erika“ übernimmt und freut sich darauf, unser Publikum künftig mit einem neuen gastronomischen Angebot zu begrüßen.
Mehr Infos
Umbau der Königsbrücker Straße: Anreise nach HELLERAU
Ende September 2026 beginnt der Umbau der Königsbrücker Straße. Die gute Nachricht vorab: HELLERAU bleibt durchgehend erreichbar. Sie sollten bei Ihrer Anreise jedoch etwas mehr Zeit einplanen. Über unsere Website informieren wir Sie über aktuelle Änderungen.
Mehr erfahren
Open Call: Bandstand 2027
Sächsische Acts aufgepasst: Am 6. März 2027 feiern wir gemeinsam mit BPM Sachsen wieder die vielfältige Popkultur aus Sachsen. Dafür suchen wir eure Musik – ganz egal, ob elektronisch, Hip Hop, Soul, Indie, Rock, Crossover oder Jazz. Noch bis 17.09. bewerben!
Zum Open Call
Kalender zücken & vormerken: Vorschau November 2026
HYBRID Biennale
04.–07.11. | Festival
Infos & Programm

Taiwan Moves:
Bare Feet Dance Theatre
Lingering

18. & 19.11. | Tanz
Infos & Tickets

go plastic company
TUNE BACK (time)

27. & 28.11. | Tanz
Infos & Tickets

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DEGEM News- FWD – Esther Abramis Buch erscheint am 23. September – jetzt vorbestellen

Von: Wolke Verlag
Datum: Wed, 16 Sep 2026
Betreff: Esther Abramis Buch erscheint am 23. September – jetzt vorbestellen

WOLKE VERLAG

Musik ist (auch) Frauensache

Esther Abramis erstes Buch erscheint am 23. September 2026

Buchcover: Esther Abrami, Musik ist (auch) Frauensache

Liebe Leserinnen und Leser,

warum kennen wir Mozart, Beethoven und Bach – aber kaum die Frauen, die Musikgeschichte genauso geprägt haben? Die Geigerin Esther Abrami erzählt von vergessenen Komponistinnen von Hildegard von Bingen bis heute – und von ihrem eigenen Weg zwischen Bühne, Leistungsdruck und Social Media.

Mit Esthers kuratierter Playlist per QR-Code und der erstmals veröffentlichten Partitur einer eigenen Komposition.

232 Seiten · Broschur · 18,– € · ISBN 978-3-95593-168-1 · Übersetzt von Konstantin Hirschmann · Weltweiter Versand

Jetzt vorbestellen
Zur Leseprobe (PDF)
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Anzeige: Biennale Musica Venezia 2026 – A Child of Sound, 10.–24. Oktober 2026
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Anzeige: Donaueschinger Musiktage, Polyphonies, 15.–18. Oktober 2026

“polyphonies” in Donaueschingen

Every October, the festival Donaueschinger Musiktage transforms the small town of Donaueschingen, at the edge of the Black Forest in Southern Germany, into a hotspot for contemporary music. This year, the festival is guided by the theme of polyphony: the concept of creating music from a variety of voices, lines, elements, or materials. Many composers today, despite their plurality of compositional aesthetics, still share this desire to create a counterpoint of diverse voices. From October 15 to 18, the festival offers 20 world and German premieres in 14 events, ranging from symphonic and ensemble concerts to electronic performances and sound installations.

The line-up of invited artists includes Natasha Barrett, Ann Cleare, Ensemble Modern, Clara Iannotta, Hannah Kendall, Yann Leguay, Brigitta Muntendorf, ONCEIM, Éliane Radigue, Gwendoline Robin, Susana Santos Silva, Rebecca Saunders, Speak Percussion, Simon Steen-Andersen, Steven Kazuo Takasugi and the SWR Symphonieorchester among many others.

www.swr.de/donaueschingen
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Anzeige: Master of Arts Music and Scene in Transformation, Hochschule für Musik Basel FHNW, Bewerbung vom 15.12.2026 bis 1.3.2027

Masterstudiengang Musik und Szene in Transformation in Basel

Sie bewegen sich zwischen verschiedenen künstlerischen Sparten? Wollen Musik, Performance und Theater verbinden? Sie sind neugierig auf kollaborative Arbeitsformen und wollen eigene künstlerisch-szenische Projekte umsetzen?

Der transdisziplinäre Masterstudiengang Musik und Szene in Transformation (MuST) ermöglicht Ihnen, unkonventionelle, szenisch-performative Projekte durchzuführen, ein einzigartiges künstlerisches Profil zu entwickeln und sich mit Praxispartnern in der freien Szene zu vernetzen.

Als interinstitutionell (Institute Klassik und Jazz sowie Schola Cantorum Basiliensis der Hochschule für Musik Basel FHNW) durchgeführter Studiengang richtet sich MuST an Musiker:innen und Komponist:innen, Performer:innen und Theatermacher:innen, die ihre darstellerisch-performativen und szenisch-konzeptionellen Fähigkeiten weiterentwickeln möchten.

Studienberatung und Informationen vor Ort am Infotag am 18.11.2026 in Basel und jederzeit bei Studiengangsleiter Prof. Raphael Sbrzesny.

www.music-scene-transformation.ch
Instagram: @hsmbasel_music_and_scene

Wolke Produktion und Vertrieb UG (haftungsbeschränkt) · Franz-Mehring-Platz 1 · 10243 Berlin · Impressum

…

DEGEM News- FWD – [ak-discourse] Einladung zum Forschungskolloquium am 22.09.2026 / 17:00 Uhr

Von: ak, sekretariat
Datum: Tue, 15 Sep 2026
Betreff: [ak-discourse] Einladung zum Forschungskolloquium am 22.09.2026 / 17:00 Uhr

Liebe Freunde der Audiokommunikation,

am kommenden Dienstag, den 22.09.2026, um 17:00 Uhr präsentiert Raphaël Gillioz seine Arbeit zum Thema:
„Implementation of a Secondary Free-Field Calibration for Microphones in Non-Anechoic Environments “
Dazu möchten wir Sie herzlich einladen. Die Kurzzusammenfassung finden Sie am Ende dieser E-Mail.
Ausnahmsweise findet der Vortrag nur online statt. Der Zoom-Link lautet:

tu-berlin.zoom.us/j/65356423211

Meeting-ID: 653 5642 3211

Kenncode: 141962

–

Mit herzlichen Grüßen
Kirill Andreev & Stefan Weinzierl

___

Raphaël Gillioz: Implementation of a Secondary Free-Field Calibration for Microphones in Non-Anechoic Environments

Some measurement microphones cannot be calibrated with the usual secondary techniques, and free-field calibration, conventionally bound to an anechoic chamber, remains their only route to traceability. This talk presents the implementation and metrological qualification of a secondary free-field calibration in an ordinary production room, using time-gated logarithmic sweeps with regularised deconvolution, benchmarked against reference measurements in an anechoic chamber. The talk examines what actually limits such a calibration once the anechoic chamber is removed: the acoustic environment, the gating window, or the sound source itself. The results include a complete uncertainty budget, a comparison of the two environments, a sine-fitting technique for the low-frequency end, and an effect of the loudspeaker that the published literature on non-anechoic calibration does not report.

___

Kirill Andreev

Er/ihm – he/him
Anrede/Form of address: Herr – Mr.
Sekretariat / Office
Technische Universität Berlin

Fakultät I / Inst. f. Sprache u. Kommunikation

FG Audiokommunikation / Sekr. EN-8

Faculty I / Institute for Language & Communication

Audio Communication Group / Office No. EN-8
Einsteinufer 17, 10587 Berlin

GERMANY

sekretariat@ak.tu-berlin.de

+49 (0)30 314-22236

Erreichbarkeit: Di, Do 9-17 Uhr, Fr. n. V.

https://www.tu.berlin/ak