Von: Institute of Sonology
Datum: Wed, 30 Sep 2026
Betreff: Sonology Concert, 9 October 2026, Alla Zagaykevych
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Von: Institute of Sonology
Datum: Wed, 30 Sep 2026
Betreff: Sonology Concert, 9 October 2026, Alla Zagaykevych
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Von: Nina Buttendorf
Datum: Wed, 30 Sep 2026
Betreff: Christina Kubisch im ZiMMT 8.-18.10.
08.—18.10. im ZiMMT
Christina Kubisch erschafft mit ihren interaktiven, räumlichen Klangskulpturen neue akustische Zugänge zur Umwelt. Im ZiMMT zeigt sie drei ihrer ungewöhnlichen Arbeiten. Die begehbare Installation “Signals in the Dark” macht mit einem Netz aus Kupferkabeln über spezielle Sensorkopfhörer elektromagnetischen Signale intensiv rhyhtmisch hörbar, die uns in unserem technologisierten Alltag ständig umgeben aber sonst verborgen bleiben. “Rapunzel” ist, nur fast dem Märchen getreu, ein 40 Meter langer Zopf aus Kupferkabeln. Über 24 Lautsprecher verflechten sich abhängig von der Laufwege der Hörenden elektromagnetische Felder moderner Lichtreklamen mit den viel älteren Klängen einer Glasharmonika, die im 18. Jahrhundert der Heilung von Nervenschäden dienen sollte. Die dritte Arbeit, “Groundfloor”, lädt zum unbewegten Hinhören ein.
Vernissage: 08.10.26 ab 18:00 mit Artistalk
Öffnungszeiten: DI – FR: 17 – 20 Uhr / SA + SO: 14 – 20 Uhr
Eintritt: 5-10 € (MI Eintritt frei)
Führungen: SA + SO 16 Uhr
Führungen durch unsere Ausstellungen bieten wir gerne für Gruppen an – auf Wunsch auch außerhalb unserer regulären Öffnungszeiten. Wir freuen uns auf Anfrage unter tour@zimmt.net
WO: ZiMMT – Zentrum für immersive Medienkunst, Musik und Technologie
Torgauer Str. 80, 04317 Leipzig
Von: -g-
Datum: Sun, 20 Sep 2026
Betreff: Global Dystopia – sound art biennial 2026
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Von: Jakob Gruhl
Datum: Tue, 29 Sep 2026
Betreff: Ausstellung Christina Kubisch im ZiMMT und Künstlerin vor Ort
PRESSEMITTEILUNG
Die Künstlerin ist bereits ab dem 6.10. im ZiMMT vor Ort und steht für Pressetermine bereit. Die Absprache erfolgt über das ZiMMT.
Christina Kubisch – Klangskulpturen
Immersive Klanginstallation
Im Rahmen der Reihe SWIM N°4
Öffnungszeiten:
08. – 18. Oktober
DI – FR 17 – 20 Uhr / SA + SO 14 – 20 Uhr
Führungen: SA + SO 16 Uhr
Eintritt: 5 – 10 € (MI Eintritt frei)
ZiMMT e.V.
Torgauer Str. 80 | 04318 Leipzig
Christina Kubisch erschafft mit ihren interaktiven, räumlichen Klangskulpturen neue akustische Zugänge zur Umwelt. Im ZiMMT zeigt sie drei ihrer ungewöhnlichen Arbeiten. Die begehbare Installation „Signals in the Dark“ macht über ein Netz aus Kupferkabeln und spezielle Sensorkopfhörer jene elektromagnetischen Signale intensiv und rhythmisch hörbar, die uns im technologisierten Alltag ständig umgeben, sonst aber verborgen bleiben. „Rapunzel“ ist – nur fast dem Märchen getreu – ein 40 Meter langer Zopf aus Kupferkabeln. Über 24 Kanäle verflechten sich dort, abhängig von den Laufwegen der Hörenden, die elektromagnetischen Felder moderner Lichtreklamen mit den viel älteren Klängen einer Glasharmonika, die im 18. Jahrhundert Nervenleiden lindern sollte. Die dritte Arbeit, „Groundfloor“, lädt zum unbewegten Hinhören ein.
Christina Kubisch
Neue oder verborgene Realitäten wahrnehmbar zu machen, ist ein typischer Zug im Lebenswerk von Christina Kubisch. Seit den 1970er Jahren arbeitet sie als Klang- und Medienkünstlerin und hat an mehreren renommierten Kunsthochschulen gelehrt. Ihre Installationen beziehen sich meist direkt auf den Ort, an dem sie entstehen, suchen nach komplexer Raumerfahrung und verschränken Vorstellung und Realität nahtlos miteinander.
Kurzfassung
Christina Kubischs interaktive Klangskulpturen erschaffen neue akustische Zugänge zu einer Umwelt, die sonst verborgen bleibt. Bewegung in der Rauminstallation verändert den rhythmischen Klang elektromagnetischer Signale, die über Sensorkopfhörer hörbar werden. An anderer Stelle verschmelzen alte Klänge mit dem Puls der technischen Gegenwart. Kubischs Installationen sind ortsbezogen und verflechten Vorstellung und Realität nahtlos.
Christina Kubisch
Neue oder verborgene Realitäten wahrnehmbar zu machen, ist ein typischer Zug im Lebenswerk von Christina Kubisch. Geboren 1948 in Bremen, studierte sie von 1967 bis 1976 in Stuttgart, Hamburg, Graz, Zürich und Mailand Malerei, Musik, Komposition und Elektronische Musik. In den 1970er Jahren trat sie mit genderkritischen Performances und einer Reihe von Videokonzerten gemeinsam mit dem italienischen Künstler Fabrizio Plessi hervor; seit Beginn der 1980er Jahre folgten raumbezogene Klanginstallationen mit magnetischer Induktion und anderen selbst entwickelten audiovisuellen Mitteln, ab Mitte der 80er Jahre kam Licht als weiteres Medium hinzu. Mit der seit 2003 fortlaufend entstehenden Serie „Electrical Walks“ schickt sie ihr Publikum mit eigens konzipierten Kopfhörern auf Klangspaziergänge durch den öffentlichen Raum – sie erforscht darin die verborgenen Klangfarben von Transformatoren, Diebstahlsicherungen, Überwachungskameras, Aufzügen, Antennen, Bankautomaten und Leuchtreklamen. Christina Kubisch – Wikipedia +3
Ihre Installationen beziehen sich meist direkt auf den Ort, an dem sie entstehen, suchen nach komplexer Raumerfahrung und verschränken Vorstellung und Realität nahtlos miteinander. Kubisch war 1980 und 1982 auf der Biennale von Venedig vertreten; Einzelausstellungen führten sie u. a. ins Museum Fridericianum Kassel, ins Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, ans Massachusetts Museum of Contemporary Art, ins Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna, in die Ikon Gallery Birmingham und in die Kunsthalle Bremen. Nach Gastprofessuren in Paris, Oxford und Berlin lehrte sie von 1994 bis 2013 als Professorin für Audiovisuelle Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste Saar und gründete dort den Studienbereich Klangkunst. Seit 1997 ist sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin.
Ausgezeichnet wurde sie u. a. mit dem Ehrenpreis des Deutschen Klangkunstpreises (2008), dem SR-Medienkunstpreis (2009), dem Karl-Sczuka-Preis (2016) sowie 2021 mit dem Preis der Biennale Musica di Venezia und dem Giga-Hertz-Hauptpreis des ZKM Karlsruhe für ihr Lebenswerk. 2013 war sie Stadtklangkünstlerin der Stadt Bonn.
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ZiMMT e.V. | Torgauer Str. 80 | 04318 Leipzig | zimmt.net
Jakob Gruhl | jakob@zimmt.net | Tel: +49 176 96870709
Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Mon, 28 Sep 2026
Betreff: [ak-discourse] WG: Opportunity: 5-year postdoc in Music and AI at the University of Cambridge
We are now advertising an exciting 5-year postdoctoral research position in Music and AI here at the University of Cambridge. The position gives considerable scope to develop a research agenda related to the broad mission of advancing music AI for the benefit of humanity. Possible topics include (but are not limited to): developing AI tools to support performers, composers, and arrangers; developing new multidisciplinary approaches to computational creativity; developing music AI tools for health and wellbeing.
The University of Cambridge is a great place to work (this year the Financial Times named it the UK’s top employer): there’s all kinds of exciting research going on, lots of music-making, the city is beautiful and historic, and you’re just a short train ride from London. You’d join a vibrant and friendly community of music cognition and AI researchers in the Centre for Music and Science (within the Faculty of Music) with computing resources, research seminars, and many collaboration opportunities.
Here is a link to the official advertisement (application deadline: 21 October). It lists our Faculty Chair as the official contact, but please feel welcome to contact me directly if you would like to know more about the Centre for Music and Science and our research network.
Please do share this with anyone you think might be interested!
Best wishes
Peter
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Peter Harrison
Director, Centre for Music & Science
Associate Professor and Director of Undergraduate Studies, Faculty of Music
Fellow and Director of Studies in Music, Churchill College
Von: [Mark Polscher]
Datum: Mon, 28 Sep 2026
Betreff: Polscher 3 | Konzert | Ägyptisches Museum München
Staatliches Museum Ägyptischer Kunst präsentiert:
Mark Polscher
www.polscher.de
Von: Kulturserver Support
Datum: Mon, 28 Sep 2026
Betreff: [Neuemusik]Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Oktober
Gazette Neue Musik in NRW – Ausgabe Oktober
Gewesen: Ruhrtriennale – Blau in Gelsenkirchen
Angekündigt: NOW!-Festival in Essen – Hörfest in Detmold – Klangzeit in Münster – Soundlinks, Multiphonics und Orgelmixturen in Köln u.v.a.m.
(möchten Sie diese Gazette monatlich neu per E-Mail erhalten? Dann senden Sie bitte eine Mail an neuemusik-join@list.kulturserver-nrw.de )
[Ruhrtriennale]
Für Freundinnen und Freunde neuer Musik, egal ob mit kleinem oder großem N und selbst bei großzügigster Auslegung des Begriffs, war die Intendanz von Ivo Van Hove, die mit dieser Saison zu Ende geht, die bislang unergiebigste in der Geschichte der Ruhrtriennale. Aus langjähriger Verbundenheit mit dem Festival und in der Hoffnung, vielleicht doch hier und da positiv überrascht zu werden, habe ich mir trotzdem einiges angeschaut bzw. angehört, worüber ich berichten möchte. Die Sparte Musiktheater hat Van Hove gleich selbst gekapert und dabei dreimal das gleiche Kochrezept verwendet: Man nehme die Songs einer berühmten Popgröße, konstruiere daraus eine Story, deren Inhalt nicht weiter wichtig ist, und bringe das Ganze mit Gesang und Tanz auf die Bühne. Die Hauptrolle besetze man mit einer aus Film und Fernsehen bekannten Person und schon ist der Erfolg vorprogrammiert. Während Sandra Hüller mit Songs von PJ Harvey im ersten Jahr noch einigermaßen die Kurve bekam (I Want Absolute Beauty), ging Lars Eidinger (ohne eigenes Verschulden da fehlbesetzt) mit Frank Sinatra (I Did It My Way) baden. Ob sich deshalb diesmal kein berühmtes Aushängeschild finden wollte, sei dahingestellt, es war auch nicht nötig, denn David Bowie, der diesjährige Songspender, ist Zugpferd genug. Van Hove kannte Bowie persönlich, brachte Lazarus, sein letztes Projekt, auf die Bühne und scheint somit für ein derartiges Vorhaben prädestiniert. Was Bowie neben seiner Musik interessant macht, ist seine Ambiguität, seine schillernde Doppelbödigkeit, sein virtuoses Spiel mit Rollen, Stilen und Geschlechtern. Da ist es schon eine Leistung, dass es Van Hove gelingt, unter dem Titel Rebel, Rebel eine Geschichte zu kreieren, die sich ohne nennenswerte Zwischentöne eines hundertmal erzählten ‚Romeo und Julia‘-Plots bedient und sich in einem Satz zusammenfassen lässt: In einem dystopischen, von einer gewaltbereiten Jugendband mit gutgebautem Anführer beherrschten Umfeld treffen Girl und Boy aufeinander, verlieben sich und stellen sich gegen den bösen Rest der Welt. Gleich zum Auftakt werden wir Zeuge eines sorgsam durchchoreographierten Gewaltausbruchs, bei dem zwischen rostigen Containern reichlich Kunstblut fließt. So stellt sich Fritzchen wahrscheinlich die South Bronx vor 50 Jahren vor. Die ganz großen Namen stehen diesmal nicht auf der Bühne, aber das erweist sich als Vorteil, denn die Mitwirkenden verstehen ihr Handwerk. Ari Notartomaso als Girl, Diego Rodriguez als Boy und Daniel Donskoy als Gang Leader sind mit viel Elan und sowohl stimmlicher als auch körperlicher Präsenz bei der Sache und bringen die Bühne gemeinsam mit der Tanzcrew zum Beben. Allerdings gehen die Choreographien kaum über das hinaus, was man sich in hunderten von mehr oder minder professionellen Youtube-Videos anschauen kann. Rebellisch ist hier nichts, aber es macht Spaß, mal wieder die alten Bowiesongs zu hören, und wer Lust auf ein schwungvolles Musical mit Nostalgietouch hat, wird gut bedient. Das Publikum war jedenfalls begeistert.
Einen besonderen Coup landete Van Hove mit Marina Abramovićs Produktion Balkan Erotic Epic, die mit anderen Festivals koproduziert in Duisburg ihre deutsche Erstaufführung erlebte. Wer im Berliner Gropiusbau die gleichnamige Ausstellung gesehen hatte, war bereits entsprechend eingestimmt: Abramović befasst sich mit ihrer persönlichen Geschichte und der Geschichte ihres Landes, dem ehemaligen Jugoslawien. Die strenge, linientreue Partisanenmutter Danica spielt eine Rolle, der große Führer Tito, den das Volk bei seinem Tod tränenreich betrauert, vor allem aber die oftmals seltsam anmutenden Riten und Traditionen des Balkans, bei denen man nicht genau weiß, was gut recherchiert und was noch besser erfunden ist. Übertragen in die unendlichen Weiten der Kraftzentrale im Duisburger Landschaftspark ergibt sich daraus ein Parcours aus 13 Stationen, die räumlich und akustisch nahtlos ineinander übergehen und zunächst, zumal wenn sie von der Zuschauermenge geflutet werden, für schiere Überforderung sorgen. Erst nach einiger Zeit finde ich mich zurecht, bleibe hier und da stehen und lasse das Ganze auf mich wirken. Man begegnet viel nackter Haut, Frauen, die schwungvoll die Röcke lüftend ihre Vulven gen Himmel strecken, um die Regengötter gewogen zu stimmen, andere, die auf einem Friedhof (in einer Kulisse wie in einer billigen Geisterbahn) ihre Brüste massieren und mit Skeletten tanzen; in einer Kafana, einer Bar im Balkan-Stil, kann Mutter Danica zu schmissigem Balkan Brass endlich mal ein bisschen aus sich rausgehen, während gegenüber Klageweiber Tito betrauern. Nach eigener Aussage will Abramović mit diesem Projekt „Poesie, Verzweiflung, Schmerz, Hoffnung und Leiden zeigen und unsere eigene Sterblichkeit reflektieren“. Doch genau darin steckt die Crux, denn reflektieren und sich überwältigen lassen passen nicht gut zusammen. Die Ambivalenzen, die sowohl im Programmheft als auch in der Ausstellung sehr viel deutlicher aufscheinen, drohen im theatralen Overkill auf der Strecke zu bleiben. Da ist Tito, der Held, Führer und Diktator, der ein Land im Chaos hinterlassen hat und trotzdem immer noch für Faszination und nostalgische Gefühle sorgt. Der Balkan wird als urwüchsig, Leben und Tod gleichermaßen zugewandt verkauft, ein Bild, das in gefährliche Nähe zu alten rassistischen Klischees vom potenten, abergläubischen Wilden gerät. Und was ist mit den Frauen? Was auf den ersten Blick sexpositiv und körperbejahend erscheint, reduziert sie letztlich doch wieder auf ihre Fruchtbarkeit. Die Kerle müssen ihren Mann stehen und die Frauen einen Mann abkriegen und gebären. Ein akribisch aufgetragenes Hochzeits-Make-up zeigt, wohin die Reise geht. Hinter der Maskerade wird die Frau stillgestellt. „Wird der weibliche Körper durch diesen Prozess verehrt oder erstickt?“, fragt berechtigterweise das Programmheft. Abramović ist all das natürlich absolut bewusst, aber in der Aufführung kommen diese Zwischentöne zu kurz. Am ehesten sorgt eine zwischen Riesenphalli platzierte weißbekittelte Wissenschaftlerin für ironische Akzente, wenn sie uns mit einem Bildvortrag in die volkstümlichen Riten einführt und in einem Nebensatz den potenten Balkanburschen, der gleich neben ihr vier (!) Stunden lang so tut, als würde er zu Fruchtbarkeitszwecken den giftgrünen Kunstrasen ficken, als Wuppertaler entlarvt. Als Zuschauer bleiben wir in Duisburg letztlich außen vor; auch wenn wir uns an der einen oder anderen Stelle berühren lassen, sorgt das Setting dafür, dass wir auf Abstand bleiben, wie Touristen in einem fremden Land, wie Voyeure, die sich mit Neugier und leichtem Schauer am Andersartigen ergötzen. Unterm Strich war die Berliner Ausstellung für mich nachhaltiger, weil sie mich nicht geschubst und überrollt, sondern mir Raum und Zeit gelassen hat.
Ungewohnte Töne versprach die Reihe Erased Music, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, bislang Verschollenes und Vernachlässigtes hörbar zu machen. Während im ersten Jahr Julius Eastman im Fokus stand, der von der Ruhrtriennale zwar nicht wiederentdeckt aber umfassend vorgestellt wurde und einen sehr eigenwilligen minimalistischen Stil pflegt, und im zweiten Jahr das Interesse Wendy Carlos galt, einer Pionierin der frühen Elektronik, stammten die Ausgrabungen in diesem Jahr aus früheren Zeitläuften. Zu Gehör kamen ein Stabat Mater für Chor a cappella des polnischen Komponisten Roman Padlewski, der 1944 mit 28 Jahren beim Warschauer Aufstand ums Leben kam, und La douloureuse passion du Christ op. 72 von Charles Tournemire, der vor allem als Organist Berühmtheit erlangte. Sein Stück basiert auf den Visionen der Mystikerin des Münsterlandes Anna Katharina Emmerick, die Clemens Brentano ihr ablauschte, ausschmückte und zu Papier brachte (immerhin etwa 16.000 Seiten) und die besonders bei der Schilderung der Passion Christi vor blutrünstigen Details nicht zurückschrecken. Tournemire verstarb, bevor das Werk zur Aufführung kam, so dass es jetzt in Bochum aus der Taufe gehoben wurde. Die Musik versenkt sich mit teils eigenwilliger Instrumentierung in das Passionsgeschehen und macht es erlebbar, ohne sich zu sehr im Pathos zu verlieren. Für Anhänger traditioneller Musik womöglich eine Entdeckung, für mich mit mehr als 70 Minuten doch etwas langatmig, auch wenn es immer schön ist, dem Chorwerk Ruhr unter seinem Dirigenten Florian Helgarth zuzuhören.
2024 hatte Chorwerk Ruhr Caroline Shaws Partita im Gepäck (s. Gazette Oktober 2024), ein Werk das in diesem Jahr in einem ganz anderen Kontext zu erleben war. Die belgische Regisseurin Lisaboa Houbrechts verwendet es in ihrer Auseinandersetzung mit Hesses Roman Siddhartha, den sie während eines längeren Aufenthaltes in Indien im Gepäck hatte, jedoch erst nach ihrer Rückkehr las. Besonders die Themen Selbstbefragung und Selbstannahme, die aufgrund ihrer eigenen Intersexualität bei Houbrechts stets auch um die Fluidität der Geschlechter kreisen, berührten sie. In ihrer Interpretation führt dies dazu, dass sie alle Rollen weiblich besetzt und das Werk eine ganz andere atmosphärische Färbung erhält. Meskerem Mees spielt die suchende Siddhartha auf schlichte, unprätentiöse Weise. Wie im Roman durchläuft sie verschiedene Stationen, weist ihr Brahmanenerbe zurück und findet weder in der Askese und den Lehren des Buddha noch im städtischen Treiben und der Liebesbeziehung zu Kamala Erfüllung. Sammy Van den Heuvel kreiert dafür in der Maschinenhalle Zweckel ein Bühnenbild, das viel Raum lässt und links in eine steile Treppenanlage (als Sinnbild des beschwerlicheren Weges des Buddhas) und rechts in einen Hang (als Sinnbild des leichtgängigen Stadtlebens) ausläuft. Gleich zum Auftakt flutet der Lettische Rundfunkchor in wallenden Gewändern die Bühne und erfüllt den Raum mit betörendem Gesang, wobei auch Shaws Partita zu Gehör kommt. Manchmal ist des Wohlklangs fast zu viel, man könnte das Stück, das auch experimentelle Ansätze wie Atmen, Hecheln und Sprechen integriert. zupackender interpretieren, aber das ist hier definitiv nicht intendiert. In der Liebesszene zwischen Siddhartha und Kamala wird sogar ein Abbasong angestimmt („Don′t go wasting your emotion. Lay all your love on me.“), der anfangs so behutsam und zart daherkommt, dass eine eigenwillige Mischung aus Vertrautheit und Befremden entsteht. Das Einbeziehen der Sufi-Sängerin Ustadma Zila Khan, des Sopranisten Samuel Mariño (einer Stimmlage noch höher als ein Countertenor), der indischen Tänzerin Shantala Shivalingappa und der Opernsängerin Claron McFadden, allesamt Meisterinnen ihres Faches, hätte eine Leistungsschau mit Ethno- und Esoteriktouch zur Folge haben können. Manchmal droht der Abend tatsächlich falsch abzubiegen oder sich festzufahren, aber dann entsteht ein Dazwischen, das nicht greifbar ist, ein Schwebezustand, der einen besonderen Sog entfaltet. Dies kulminiert in der Schlussszene mit dem Fährmann, der auf einer runden Plattform widerstandslos und wie von Zauberhand bewegt durch ein Nebelmeer gleitet. Sein Ziel, dem sich Siddhartha anschließt, ist nicht das Ankommen sondern das Im-Fluß-bleiben. Im Fluss, der viele Stimmen umfasst, der Offenheit und Wandlungsfähigkeit verheißt und sich eindeutiger Festschreibung verweigert. Da wäre das eindeutige Durchdeklinieren der Botschaft auf der Textebene gar nicht nötig gewesen, die Bilder sprechen für sich.
Zu einer Reise ganz anderer Art lud das Pariser Ensemble Les Apaches ein und öffnete den Vorhang! für Eric Satie und John Cage. Cage war von Satie fasziniert und bei aller Unterschiedlichkeit und zeitlichen Distanz gibt es zwischen den beiden einige Gemeinsamkeiten. Beide widersetzten sich den gängigen Erwartungen des Konzertbetriebs und pflegten intensive Kontakte zu anderen Szenen (vor allem Kunst und Tanz), sie verwendeten graphische Elemente in ihren Notationen und Alltagsgegenstände in ihrem Instrumentarium und kultivierten das Leise und Schlichte. Vor allem aber verbindet beide die Idee der Absichtslosigkeit, das Publikum sollte nicht länger mit den egomanischen Befindlichkeiten der Komponierenden geflutet werden sondern Luft bekommen zum Atmen und Hören. Bevor es soweit ist, geht es in der Duisburger Gebläsehalle jedoch äußerst chaotisch zu. Saties Skandalballett Parade nimmt neu orchestriert von Othman Louati mit viel Getöse und auftrumpfender Fröhlichkeit Fahrt auf und Sarah Silverblatt-Buser, die als Animateurin, Tänzerin und Musikerin an diesem Abend eine verbindende Rolle spielt, sorgt mit Konfetti und Popcorn fürs Publikum für Stimmung. Doch schon bald lichtet sich die Landschaft, Saties Vexations, die schon vor der eigentlichen Aufführung hörbar waren, schleichen sich mit ihrer unprätentiösen Unerbittlichkeit wiederholt ins Getriebe und spätestens mit den (ebenfalls neu instrumentierten) Gymnopédies entsteht ein traumwandlerischer, schwereloser Zustand, dem man sich nicht entziehen kann. Parallel dazu verwandelt sich die Bühne, das Arsenal an Perkussions- und Alltagsgeräten, schließlich das ganze Instrumentarium versinkt unter weißen Tüchern und die Musizierenden verschwinden nacheinander hinter einem Vorhang und kehren weiß gewandet zurück. Dadurch entsteht ein konzentriertes Hören, das Cages In a landscape und Saties Gnossienne Raum gibt und sich nur noch durch Cages stilles Stück 4‘33‘‘ steigern lässt. Doch wie bringt man ein Publikum, das nicht nur aus Eingeweihten besteht, dazu, 4 Minuten und 33 Sekunden stillzuhalten? Die Duisburger Lösung überzeugt nicht ganz. Um zu signalisieren, dass noch etwas im Schwange ist, postieren sich die Mitwirkenden mit ihren Instrumenten stumm auf den Rängen neben dem Publikum, während der Dirigent Julien Masmondet bedeutungsvoll den Taktstock hebt. Damit kehrt jenes demonstrative Element zurück, das wir im Laufe des Abends längst hinter uns gelassen haben und das Cage gerade nicht gemeint hat.
Die neue Leitung der Ruhrtriennale steht bereits fest. Ab 1.11.26 übernimmt Lydia Steier als bislang jüngste Intendantin der Ruhrtriennale für drei Jahre das Ruder. Unsere Kulturministerin Ina Brandes bescheinigt ihr ein sehr gutes Gespür dafür, die Hochkultur mit Show und Spektakel zu einem berauschenden Erlebnis zu machen. Ich bin gespannt.
[Blau in Gelsenkirchen]
Frank Hilbrich, der neue Intendant am Musiktheater im Revier, hat seinen Einstand in Gelsenkirchen auf besondere Weise gefeiert: Ein ganzer Abend ist der Farbe Blau gewidmet, dem Blau der überdimensionalen Schwammreliefs von Yves Klein. Ihre Geschichte beginnt in den 1950ern, in denen parallel zu Wirtschaftswunder, Wiederbewaffnung und Naziverdrängung die BRD und insbesondere das Rheinland sich zum kulturellen Hotspot entwickelten. 1957 eröffnete Alfred Schmela seine legendäre Düsseldorfer Galerie mit einer Ausstellung von Yves Klein, Klein lernte die ZERO-Leute kennen (was durch die Heirat mit Rotraut Uecker sogar zu familiären Banden führte) und irgendwann muss er dabei auch dem Architekten Werner Ruhnau über den Weg gelaufen sein, der mit dem Entwurf für ein neues Musiktheater in Gelsenkirchen beschäftigt war. Ruhnau hatte Großes im Sinn und wollte Kunst nicht nur nachträglich in den Bau einfügen, sondern von Anfang an in die Planung integrieren. Zu Klein hatte er offenbar direkt einen Draht, zwischen den beiden sprühten die kreativen Funken und gemeinsam imaginierten sie ein ‚Theater der Leere‘, eine ‚Schule der Sensibilität‘, eine Luft- und Feuerarchitektur und vieles mehr. Das meiste blieb unrealisiert, scheiterte an technischen, finanziellen und bürokratischen Hürden und schließlich an Kleins frühem Tod 1962, aber bis heute steht am Kennedyplatz in Gelsenkirchen-Schalke das schönste Musiktheater nicht nur im Revier sondern weit darüber hinaus. Mit seiner großen Glasfront und den das Foyer beherrschenden tiefblauen Schwammreliefs von Yves Klein ist es ein einzigartiger Blickfang und auf jeden Fall eine Feier wert.
Gestaltet wird das utopische Musiktheater frei nach Yves Klein und Werner Ruhnau vom Kommando Himmelfahrt, eine genreübergreifend arbeitende Theatergruppe um den Komponisten Jan Dvořák und den Regisseur Thomas Fiedler, deren Name dem Vorhaben angemessen ist. Bereits auf dem Vorplatz wird der blaue Teppich ausgerollt und die Ankommenden mit Blasmusik, Kasperletheater und blauer Zuckerwatte begrüßt. Aber schon bald beginnt für uns der Ernst des Lebens, die Rektorin (Anke Sieloff) betritt das Podium und stimmt uns, teils deklamierend, teils mit satter Opernstimme, auf unsere Einschulung ein, denn auf uns wartet die ‚Schule der Sensibilität‘. Aufgeteilt in vier Klassenverbände machen wir uns auf den Weg und folgen unserem Lehrpersonal auf verwinkelten Wegen durch die Räume des MIR und die Visionen seiner Erbauer. Wir betreten das Mausoleum des Werner Ruhnau, der noch immer vor Ideen zu sprudeln und aus dem Sarg zu flüstern scheint, zu unserer eigenen Sicherheit festgezurrt (denn nichts ist gefährlicher als das Nichts) werden wir dem ‚Theater der Leere‘ ausgesetzt und zum zarten Tröpfeln einer Bassklarinette wohnen wir einem Judokampf in Zeitlupe bei, denn schon der Judoka Yves Klein kannte das Prinzip des Siegens durch Nachgeben. Alles geht räumlich und akustisch ineinander über, von irgendwo hört man immer wieder ein wonniges Wogen wie beim Rheingoldvorspiel, man könnte glatt die Orientierung verlieren, aber zum Glück weiß unser Klassenlehrer Yu, wo es lang geht. Er führt uns mit sicherer Hand und bringt gleichzeitig mit seiner warmen Baritonstimme Texte von Yves Klein zu Gehör. Nur bei der Lektion ‚Kooperation‘, bei der wir gemeinsam ein goldenes, rundes Tuch wie ein übergroßes Sprungtuch in heftige Wallung versetzen, greift er ein und gerät einen Moment lang aus der Fasson. Doch schon bald kehrt wieder Ruhe ein, auf blaue Kissen gebettet mit Kleins blauen Schwämmen über uns und gehüllt in geheimnisvolle Klänge können wir uns gedanklich von allem Irdischen lösen, bevor in der letzten Station die Levitation leibhaftig Gestalt annimmt: Zu den schwerelosen Tönen eines Vibraphons sehen wir in Ruhnaus den Treppenaufgang umfassenden Glaszylinder luftige Wesen tänzelnd aufwärts gleiten. Noch ganz benommen erreichen wir die Hauptbühne und erfahren zu unserer großen Erleichterung, dass wir alle bestanden haben. Die Abschlussfeier wird mit großem Orchester und menschlichen Pinseln zelebriert, aber keine Sorge, die Zeiten, da nackte Frauen vom männlichen Künstlergenius zu Malutensilien degradiert wurden, sind zum Glück vorbei und auch Kleins Symphonie Monoton – Silence (die aus einem einzigen zwanzigminütigen konsonanten Klang und anschließend gleichlanger Stille besteht) wollte man dem Publikum zur Feier des Tages nicht zumuten. Statt dessen erklingt eine konventioneller angelegte Kantate der anthropophagischen Ära, während weiße Leinwände weiß getüncht werden. Beim abschließenden Ball bleu ‚mit dem Schulpersonal im legendären Foyer des Musiktheaters mit prickelnden blauen Getränken‘ darf ausgelassen getanzt werden, aber trotz aller Feierlaune ob des gelungenen Abends und der bestandenen Prüfung kommt eine Spur Wehmut auf. Die damalige Aufbruchstimmung und Utopieseligkeit allen Widrigkeiten zum Trotz scheint uns heute weiter entfernt als die fernste Galaxie. Etwas davon möchte man gern in unsere dystopischen Zeiten retten.
[Termine im Oktober]
Köln
Vom 9. bis 18.10. findet das Festival Soundlinks statt, das sich als Event für kammermusikalisches Crossover versteht, bei dem die Gitarre das verbindende Element bildet. Mit dabei ist das Cologne Guitar Quartet, das am 10.10. im Alten Pfandhaus und am 16.10. in der Alten Feuerwache zu hören ist. Dies sind auch die Hauptspielorte des Multiphonics Festivals, das vom 21. bis 25.10. die Möglichkeiten der Klarinette und anderer Holzblasinstrumente auslotet.
In der Alten Feuerwache stehen im Oktober außerdem Veranstaltungen zum 50. Jubiläum des Internationalen Künstlergremiums am 9. und 10.10., das catinblack ensemble am 27.10. und das ensemble hand werk am 28.10. auf dem Programm. In der WDR-Reihe ‚Musik der Zeit‘ treffen am 9.10. die Musikfabrik und das WDR Sinfonieorchester aufeinander. Die Musikfabrik beteiligt sich außerdem am 3.10. mit dem Chaos Orchester am Tag der offenen Philharmonie, lädt ein zum Montagskonzert am 5.10. und startet am 24.10. die Zusammenarbeit mit der experimentellen DIY-Szene Kinshasas. In der Philharmonie stehen György Kurtágs Stele op. 33 am 4.10. und Michael Tippetts A Child of Our Time am 18.10. auf dem Programm.
In der Kunststation Sankt Peter erwarten uns neben den Lunchkonzerten (am 3., 10. und 31.10.) vom 14. bis 30.10. die Orgelmixturen. Unabhängig davon stellt der ehemalige Organist von Sankt Peter, Dominik Susteck, am 1.10. in der Kirche zum Heiligen Geist sein Buch Andersräume über Kölner Kirchen, Orgelklang und Stille vor und spielt am 18.10. in der Martin-Luther-Kirche in Porz seinen Orgelzyklus Zeichen.
In der Reihe ‚ritual‚ erklingen am 1.10. im Stadtgarten György Kurtágs Kafka-Fragmente (am 29.10. auch in Bonn),parallel dazu kann man im Jaki dem Trio Herzog/Muche/Nillesen lauschen, die reiheM ist am 6.10. im Loft zu Gast, o-ton präsentiert am 10.10. Kunstlieder aus Lateinamerika und ebenfalls am 10.10. lädt die Galerie Lindemann zum nächsten gallery concert ein. Das E-Mex Ensemble begibt sich am 14.10. in der Uni Köln auf eine Klangreise zwischen Magie, Okkultismus und Metaphysik, in der Kirche St. Marien in Kalk kann man am 16.10. mit Kontrabass und Orgel ‚deep & deeper‘ sinken, ebenfalls am 16.10. erklingen in der Hochschule für Musik und Tanz Meisterwerke für Schlagzeug-Ensemble, die Reihe ‚soft rotation‘ ist am 28.10. im Konzertraum 674 fm zu Gast und die Plattform nicht dokumentierbarer Ereignisse kündigt neben den Soundtrips NRW am 27.10. für den 1., 5. und 23.10. Konzerte an.
Einblicke in die freie Szene bekommt man bei ON Cologne und Noies, der Zeitung für neue und experimentelle Musik in NRW, jeden 2. und 4. Dienstag im Monat sendet FUNKT ein Radioformat mit Elektronik und Klangkunst aus Köln, jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat bespielt die Reihe Bruitkasten den Ebertplatz und jeden letzten Mittwoch im Monat findet die Soirée Sonique im LTK4 statt. Fast täglich gibt es interessante Konzerte im Loft und weitere Termine und Infos finden sich bei kgnm, Musik in Köln und impakt sowie Veranstaltungen mit Jazz und improvisierter Musik bei Jazzstadt Köln.
Ruhrgebiet
Hans Werner Henzes 100. Geburtstag wird mit der Veranstaltungsreihe Henze100 gefeiert, die mit einem Konzert in Bottrop am 11.10. (vormittags öffentliche Generalprobe), einer Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Max Frisch und Ingeborg Bachmann am 16.10. in Recklinghausen und einem Konzert am 23.10. in Gelsenkirchen fortgesetzt wird.
Das auf Live-Musik zu Stummfilmen spezialisierte Ensemble Interzone Perceptible ist im Oktober mit Nosferatu in Gladbeck, Duisburg und Bochum zu erleben.
Die Bochumer Melanchthonkirche zelebriert mit einer Hommage à Morton Feldman zum 100. Geburtsjahr am 10.10.die Ekstase des Augenblicks.
In Dortmund experimentiert das mex am 1. und 10.10. mit kollektiver Elektronik und im Konzerthaus erklingt am 2.10. Ligetis Concert Românesc. In der parzelle sind am 3.10. das FDF Trio, am 22.10. Jaap Blonk und Terry Ex und am 28.10. die Soundtrips NRW zu Gast und The Dorf feiert am 15.10. im domicil das Umlandfestival.
Am 16.10. ist The Dorf auch im Duisburger Steinbruch zu erleben und im Lokal Harmonie erwarten uns am 1.10.neue Musik-Theater-Szenarien, die am 3.10. und 4.10. im Garten der Erinnerung fortgesetzt werden.
Die Reihe ‚stromspiesser‘ ist am 11.10. zu Gast bei PACT Zollverein in Essen, das E-Mex Ensemble bringt am 17.10.Zeit, Meditation und Transzendenz in die Essener Marktkirche, im Rabbit Hole Theater stehen ein Abend von und mit Sara Camatta und Emily Wittbrodt am 1.10., das Schweizer Duo UMS’nJIP am 2., 3. und 4.10. (u.a. mit einem Kafka-Liederabend), Collaborative Ambient Jazz Improvisation am 17.10., das Trio Volkmann/Boer/Camatta am 25.10. und die Soundtrips NRW am 26.10. auf dem Programm und am 22. und 23.10. führt uns das Part-Ensemble in der Kreuzeskirche bei freiem Eintritt himmelwärts. Ebenfalls am 22.10. kann man sich in der Philharmonie auf das NOW!-Festival einstimmen lassen, das bis zum 7.11. unter dem Motto Transzendenz steht. Am 24.10. ist NOW! in der Neue Musik Zentrale vor Ort (u.a. mit dem catinblack ensemble) und am letzten Oktoberwochenende beginnt der Konzertreigen mit Stockhausens Inori am 30.10., dem BenMo Trio am 31.10. und dem Studio Musikfabrik ebenfalls am 31.10. Die Neue Musik Zentrale verwandelt sich vom 1. bis 3.10. in einen immersiven Raum und begrüßt am 16.10. in der Reihe Treff15 Dylan Kerr.
Am 2.10. führt das Part-Ensemble in der Petrikirch in Mülheim an der Ruhr in den Schlagzeug-Kosmos ein und dasMakroscope veranstaltet am 9.10. und 10.10. die Mulheimer Zongtage.
Düsseldorf
Bis zum 3.11. findet wieder das Internationale Düsseldorfer Orgelfestival IDO statt, das unter der Rubrik Modern aber auch bei anderer Gelegenheit (z.B. am 13.10. mit einem Ungarn-Schwerpunkt) zeitgenössische Klänge bietet. Die Robert Schumann Hochschule präsentiert am 10.10. Ausstellung, Performances und Konzerte von Studierenden und Ehemaligen des Masterstudiengangs ‚Klang und Realität‘, die Künstlerinitiative Dafne ist am 24. und 25.10. im Kulturbahnhof Eller mit dem Live-Hörspiel Stimmen – in Memoriam of a dear friend zu Gast, im FFT erwartet uns am 28.10. die achte Ausgabe des Recorded-Sound-Festivals mit dem Themenschwerpunkt Acceleration und das Part-Ensemble setzt seine Reihe Refugium am 29.10. im Polnischen Institut Düsseldorf fort.
Im Subsol, dem Raum für creative Extravaganzen, kann man regelmäßig experimentelle improvisierte Musik erleben. Die nächste Chance bietet sich am 2.10.
Sonstiges
Im Rahmen der Reihe Soundtrips NRW treffen vom 23.10. bis 3.11. Tom Malmendier und Emilie Škrijelj in Bonn, Bielefeld, Gelsenkirchen, Essen, Köln, Dortmund, Wuppertal, Bochum, Oberhausen, Münster und Düsseldorf auf wechselnde Gäste.
In der Aachener Raststätte kommt am 7.10. Synthesizer Jam zu Gehör und die Gesellschaft für zeitgenössische Musikpräsentiert die Reihe ‚Hören und Sprechen über Neue Musik‘ am 2.10., Kammermusik am 11.10. sowie aktuellen Jazzam 1.10., 15.10. und 17.10.
In der Bielefelder Zionskirche erklingt immer sonntags um 17 Uhr Musik – am 25.10. mit einem Schwerpunkt Neue Musik.
Im Bonner Dialograum Kreuzung an Sankt Helena präsentiert die In Situ Art Society Elliott Sharp am 7.10., die Post-Minimal Band La Limina mit der Nemesis Suite am 15.10. und die Soundtrips NRW am 23.10. Das Theater Bonnkündigt für den 29.10. György Kurtágs Kafka-Fragmente als szenisches Konzert an.
Vom 2. bis 4.10. findet in Detmold das diesjährige Hörfest statt, bei dem unter anderem das Minguet-Quartett und das Ensemble Horizonte mitwirken.
In Mönchengladbach trifft das Ensemble Horizonte am 11.10. in einem Werkstattkonzert auf das ART Ensemble NRWund im Museum Abteiberg findet am 15.10. das Klangcafé mit Steffi Baron-Neuhuber and Esther Rosiny-Wieland statt.
Die Moerser Improviserin in Residence Evi Filippou lädt ein zu Listening Sessions am 16. und 28.10. und Konzerten am 11. und 29.10.
Die Gesellschaft für Neue Musik Münster veranstaltet vom 8. bis 11.10. das Klangzeit Festival mit Konzerten, Workshops, Lesungen und Klanginstallationen. Mit dabei sind das Nadar Ensemble, das ensemble consord, The Dorfund viele andere. Jan Klare von The Dorf sorgt übrigens auch bei dem Theaterprojekt Leb hin! Leb hin! zu Büchners Lenz am 3.10. und 4.10. im Pumpenhaus für die Live-Musik und das Kulturcafé Yolk präsentiert am 1. und 10.10. ‚concerts of new noise and densities‘. In der Black Box steht am 4.10., 24.10. und 28.10. aktueller Jazz auf dem Programm.
Das Erzbistum Paderborn lädt Komponist:innen, Organist:innen und Kurator:innen im Rahmen der Netzwerktage Neue Musik am 19. und 20.10. zu Austausch, Improvisation und künstlerischer Praxis ein – mit Konzerten in der Kapuzinerkirche und Raum für neue Kooperationen.
Studierende des Musikinstituts der Universität Siegen präsentieren am 29.10. unter dem Motto stahlklang Filme zum Thema Industrie und Musik.
Mit der Reihe Solips veranstaltet Fabian Neubauer in einer Wuppertaler Fabrik regelmäßig Konzerte – als nächstes am 9. und 23.10. Im ort stehen neue Kammermusik am 10.10., ein Nachmittag mit Jazzplatten am 18.10., die neue Reihe dam*n am 20.10., die Reihe Off-Grid u.a. mit dem Stimmkünstler Jaap Blonk am 24.10. und die Soundtrips NRW am 29.10. auf dem Programm. Im Ableger der Kölner Hochschule für Musik und Tanz spielt Bernardo Cruz am 10.10. Musik für Solo-Percussion und in der Historischen Stadthalle kommt am 31.10. ein neues Werk von Nicolai Dembowski zur Uraufführung.
Weitere Termine mit improvisierter Musik finden sich bei NRWJazz.
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Impressum:
Konzept, Redaktion & Umsetzung: Petra Hedler
neuemusik@kulturserver-nrw.de
Partnerprojekt der Stiftung kulturserver.de gGmbH
Lothringerstr. 23
52062 Aachen
http://ggmbh.kulturserver.de
redaktion@kulturserver.de
Von: EJC | Judith Kobus
Datum: Mon, 28 Sep 2026
Betreff: Pressemitteilung: 12. European Jazz Conference 2026: Europas kreative Musikszene zu Gast in Köln
440 Fachteilnehmer:innen aus 38 Ländern diskutierten vom 24. bis 27. September über die Zukunft des Jazz und der aktuellen improvisierten Musik. Unter dem Thema „Who We Are, What We Stand For“ beinhaltete die Fachkonferenz des Europe Jazz Network (EJN) zudem ein öffentliches Showcase-Festival und bot zahlreiche Impulse für die europäische Musikszene.
Am vergangenen Sonntag, dem 27. September, ist die 12. European Jazz Conference (EJC) erfolgreich zu Ende gegangen. Erstmals fand das Jahrestreffen des Europe Jazz Network (EJN) in Deutschland statt. Gastgeber waren der Stadtgarten Köln, die Cologne Jazzweek und die Monheim Triennale, die in Kooperation mit dem EJN die Konferenz von 24. bis 27. September in Köln ausrichteten. 440 Fachgäste Fachteilnehmer:innen aus 38 Ländern kamen zusammen, um über die Zukunft des Jazz und die Rolle seiner Akteur:innen zu diskutieren.
Werte, Verantwortung und internationale Vernetzung
Unter dem Titel „Who We Are, What We Stand For“ widmete sich die Konferenz in unterschiedlichen Gesprächs-, Diskussions- und Veranstaltungsformaten den Werten, Aufgaben und Perspektiven der europäischen Jazzszene. Im Mittelpunkt standen Fragen nach der gesellschaftlichen Verantwortung, der internationalen Vernetzung sowie den Bedingungen, unter denen Jazz und improvisierte Musik heute entstehen, vermittelt und präsentiert werden.
Showcase-Programm mit 13 Formationen der deutschen Jazzszene
Um den internationalen Fachteilnehmer:innen Einblicke in die aktuelle deutsche Musikszene zu vermitteln, bildeten Showcases mit 13 ausgewählten Formationen und insgesamt 50 Musiker:innen aus Deutschland einen festen Programmpunkt. Die Konzerte verteilten sich auf verschiedene Kölner Spielstätten, darunter der Stadtgarten, der Sartory-Saal und das LOFT. Ein Großteil dieser Showcases wird im Frühjahr 2027 im Rahmen einer bundesweiten ARD Jazznacht von WDR 3 als Medienpartner ausgestrahlt.
„Ich freue mich, so viele glückliche und entspannte Gesichter von Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt gesehen zu haben. Der Zuspruch war überschwänglich“, sagt Reiner Michalke, Gründungsdirektor des Stadtgarten Köln und Gründungsmitglied des Europe Jazz Network. „Wir hatten uns vorgenommen, aus den Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zu lernen und den Fokus auf ein hochwertiges Showcase-Programm mit kurzen Wegen zu legen.“
Köln als internationaler Jazzstandort
Für die Kölner Jazzszene bot die Konferenz zudem die Gelegenheit zur Standortbestimmung im internationalen Kontext. Janning Trumann, künstlerischer Leiter der Cologne Jazzweek: „Der September hat eindrucksvoll gezeigt, welche Stärke und internationale Strahlkraft die Jazzstadt Köln heute besitzt: Mit dem 40-jährigen Jubiläum des Stadtgartens, einer erfolgreichen Cologne Jazzweek und nun der European Jazz Conference haben gleich drei bedeutende Ereignisse die Stadt geprägt. Sie stehen für eine lebendige, gewachsene Szene und unterstreichen zugleich, wie fest Köln inzwischen im internationalen Jazz verankert ist.“
Auszeichnungen für herausragendes Engagement
Die Konferenz bot zudem den Rahmen für die Verleihung mehrerer Auszeichnungen. Der EJN Award for Adventurous Programming ging an das Jazzfestival Südtirol Jazzfestival Alto Adige. Mit dem EJN Award for Music & Community wurde die ukrainische Initiative Victory Beats ausgezeichnet, die Musikangebote für Kriegsversehrte und Veteran:innen entwickelt. Der erstmals in Zusammenarbeit mit dem Ukrainian Institute verliehene Ukrainian Jazz Prize ging an Hyphen Dash aus Kyjiw, verbunden mit einem Live-Konzert des vierköpfigen Ensembles.
Kornelia Vossebein, künstlerische Leiterin des Stadtgartens Köln, betont: „Besonders die jüngeren Kolleginnen und Kollegen, die zum ersten Mal in Köln und im Stadtgarten waren, zeigten sich begeistert, dass eine solche Spielstätte in der Mitte Europas existiert. Schließlich konnten wir hier auf den verschiedenen Bühnen des Hauses zeigen, wie aktuelle Musik heute präsentiert werden kann.“
Vier Tage Austausch, Musik und internationale Begegnungen
Die 12. European Jazz Conference hat damit den internationalen Austausch gestärkt und zugleich die Vielfalt und Innovationskraft der deutschen und europäischen Jazz- und Improvisationsszene sichtbar gemacht. Mit ihrem umfangreichen Konferenz- und Showcase-Programm brachte sie Akteure aus 38 Ländern zusammen und schuf Raum für Diskussion, Vernetzung und neue Kooperationen. Köln erwies sich dabei als weltoffener Treffpunkt für eine lebendige, solidarische und zukunftsorientierte Jazzgemeinschaft.
Die nächste Ausgabe der Konferenz steht ebenfalls bereits fest: 2027 wird die Stadt Alghero (Sardinien) Gastgeber der 13. European Jazz Conference sein.
Hochauflösendes Fotomaterial zur 12. European Jazz Conference 2026 steht Ihnen unter diesem Link zur redaktionellen Nutzung zur Verfügung.
— —————————– on behalf of the three hosts in Cologne: Cologne Jazzweek Monheim Triennale Stadtgarten Cologne contact: ejc@cubus-music.de cell: +49.177 64 333 72
Von: Digital in Berlin
Datum: Thu, 24 Sep 2026
Betreff: New show added for the Kiezsalon finale next Wednesday, 30 September
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Von: Institute of Sonology
Datum: Mon, 21 Sep 2026
Betreff: Sonology Discussion Concert – 30 September 2026
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Von: weekly ausland newsletter
Datum: Mon, 21 Sep 2026
Betreff: [ausland depesche] Eclat Crew events || Hands on lights || All the rivers || Mercenárias
(EN, DE unten)
Hello!
We hope this finds you well!
Here our newsletter containing the events at ausland the next weeks.
At the end of the newsletter, find the information and contacts for accessibility in case you or your friends need it.
Remember also that our space is available for rehearsals, recordings and meetings (check link at the end of the newsletter or contact us if you want to know more).
To unsubscribe send an email to: depesche-leave@ausland-berlin.de
All our best!
(DE) Hallo! Wir hoffen, es geht euch gut!
Hier ist unser Newsletter mit den kommenden Veranstaltungen im ausland!
Am Ende des Newsletters findet ihr Informationen und Kontakte zur Barrierefreiheit, falls ihr oder eure Freunde diese brauchen.
Denkt auch daran, dass unser Raum für Proben, Aufnahmen und Treffen zur Verfügung steht (siehe Link am Ende des Newsletters oder kontaktiert uns, wenn ihr mehr wissen möchtet).
Newsletter abzumelden, sende eine E-Mail an:
depesche-leave@ausland-berlin.de
Alles Gute!
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Friday, 25 September, 2026 – 19:20
Hannah Louve Benedum || Prieste5s || Concert Eclat Crew
Hannah Louve Benedum (doom folk) Prieste5s (live coding deep ambient) doors 19h30m, music 20h 12+ € (only at the door) Concert with artists from the Eclat Crew community. Éclat Crew is a Berlin-based Electronic Music Collective aiming to support, promote, and inspire the practice and output of FLINTA* (female, lesbian, intersex, non-binary, trans, and agender) artists of all levels of experience through collaboration and cooperation.
https://ausland.berlin/de/event/concert-eclat-crew
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Saturday, 26 September, 2026 – 10:00
All the rivers return workshop | Hands on Lights
Ein 2tägiger praktischer Workshop zum Thema Licht für schwerhörige, Taube und hörende Menschen am Samstag, 26.9. und Sonntag 27.9. von 10 – 16:30 Interessiert Du Dich für Licht, Schatten und was sie erzählen? Im Theater und anderswo? Wir probieren Lampen aus, beleuchten Räume, Objekte und uns gegenseitig. Wir spielen mit Licht und Schatten, Rhythmus und Bewegung. Wir lernen Lampen zu installieren, zu fokussieren und Lichtstimmungen zu kreieren. Workshopleiter_innen sind Jiayi Wu, taub_e Performer_in und Claire Terrien, eine hörende Lichtdesignerin. Es wird Kommunikationsassistenz geben, viel praktische Gruppenarbeit, Pausen und Snacks. Workshopsprachen sind DGS und DLS (Deutsche Lautsprache).
Bitte meldet Euch an unter https://eveeno.com/808941736 Informationen über den Workshop in DGS findet ihr unter https://ausland.berlin/ausland-in-isl Dank an Inky Lee für die Beratung zum Workshop.
https://ausland.berlin/de/event/all-the-rivers-return-workshop-hands-on-lights
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All The Rivers Flow | Something shared
Shows are Friday 2nd AND Saturday 3rd of October!
An interdisciplinary performance about Jewish-Muslim rhythm with audio description in german language. Rhythm is the character of Jewish diaspora, reaching back in time to shared Jewish-Muslim worlds: worlds that were not defined by borders or nationalisms that emerged with colonialism. Using tap dance, music, and story; we feel how rhythm contaminates, evolves, mixes, assimilates, advances, and resists. by and with Anna Lublina | Gry Tingskog | Sam Hatchwell | Jasmina Al-Qaisi An audioflyer in German you find here: https://soundcloud.com/all-the-rivers-ausland-berlin/audioflyer_something-shared
Shows are Friday 2nd AND Saturday 3rd of October! Tickets here: https://eventfrog.de/de/p/gruppen/something-shared-7498478845969858907.htmlLast minute tickets might be available at the door (cash only).
https://ausland.berlin/de/event/all-the-rivers-flow
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Tuesday, 06 October, 2026 – 18:09
Éclat Crew – music making meetup for FLINTA
Music making (with DAW) challenge, in person. For FLINTA. Free entry, registration required (see full text). Get out of your bedroom and meet people IRL, make a track and listen to it in a **real** sound system together with other participants!
https://ausland.berlin/de/event/eclat-crew-music-making-meetup
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Saturday, 10 October, 2026 – 12:00
Free Improvisation and Creative Composition with Sandra Coutinho (Mercenárias). Max. 10 participants.
Bring your instruments (from guitar, to congas, passing through pans, pots and exhaustion pipes) and your will to improvise, share and learn!
Registration: https://www.eventbrite.de/e/workshop-with-sandra-coutinho-free-improvisation-creative-composing-tickets-2000778976779
https://ausland.berlin/de/event/free-improvisation-and-creative-composition-with-sandra-coutinho
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Saturday, 10 October, 2026 – 19:31
Mercenárias / Restless / M.i.pV. / the Lion
doors open 19:30, music from 20h
Mercenárias (post-punk, art-rock), from São Paulo, are touring to celebrate the 40th anniversary of their debut single „Cadê as armas“, and also celebrating their deep and constant connection and collaborations in Berlin: Restless (noisy punk), MipV (trip-rock) and DJ The Lion (Indie, Queer Pop, Alternative Rock).
Pre-sales: https://www.eventbrite.de/e/mash-upausland-present-sao-paulo-connections-tickets-2000783029902M.i.pV Restless Mercenárias The Lion / Marie Leão
https://ausland.berlin/de/event/mercenarias-restless-mipv-the-lion
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Sunday, 11 October, 2026 – 20:00
M. Takara & Carla Boregas ft. Dudù Kouate // Ryoko Ono + Alexander Frangenheim
biegungen im ausland doors 8:00 pm | concerts 8:30 pm | Ticket (only at door) € 10,–
M. TAKARA & CARLA BOREGAS ft. DUDÙ KOUATE M. Takara, drums, electronics Carla Boregas, synth, electronics Dudù Kouate, percussion RYOKO ONO and ALEXANDER FRANGENHEIM Ryoko Ono, saxophone Alexander Frangenheim, contrabass Supported by The Capital Cultural Fund (HKF) Berlin
https://ausland.berlin/de/event/takara-boregas-kouate-ono-frangenheim
And much more upcoming, check our page for more niceties: Vinyl Club, Frictive Frequencies, biegungen, residence showings, and other great stuff: https://ausland.berlin
Und noch mehr – schaut auf unserer Website vorbei: Vinyl Club, Frictive Frequencies, biegungen, Residenz-Auftritte und andere tolle Sachen: https://ausland.berlin
We aim to support artists and the community in general. Our space is available for rentals, rehearsals, recordings and meetings. We host workshops and residencies, produce podcasts and music videos. The space is small (70 sqm / 5 m high), with wooden flooring, concrete walls, and windows, the room is soundproof. Check our professional sound, lighting and video equipment (not exhaustive):
https://www.ausland.berlin/production/technical-equipment
Unser Ziel ist es, Künstler*innen und die Community im Allgemeinen zu unterstützen. Unsere Räumlichkeiten stehen für Vermietungen, Proben, Aufnahmen und Treffen zur Verfügung. Wir veranstalten Workshops und Residenzen, produzieren Podcasts und Musikvideos. Der Raum ist klein (70 m² / 5 m hoch), mit Holzboden, Betonwänden und Fenstern; er ist schallisoliert. Hier finden Sie unsere professionelle Ton-, Licht- und Videoausrüstung (Auswahl):
https://www.ausland.berlin/production/technical-equipment
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If you have accessibility needs and/or need help to enter ausland, please contact us at
https://radioriff.de/about#c172
until 3 days before the event. Choose the category “Accessibilty”.
Wenn Du Barrierefreiheitst-Bedürfnisse hast und/oder Hilfe beim Zugang zu „ausland“ brauchst, kontaktiere uns bitte unter https://radioriff.de/about#c172
bis spätestens 3 Tage vor der Veranstaltung. Wähle dabei die Kategorie „Barrierefreiheit“ aus.
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Thanks for reading, see you soon! Danke fürs Lesen, bis bald!
Von: Valeriia Makshakova
Datum: Sun, 20 Sep 2026
Betreff: Für DEGEM News: zwei Kompositionsausschreibungen 2027 – elektronische Musik und Klanggestaltung
1. 7. Internationaler Ise-Shima-Kompositionswettbewerb 2027
Offen für klassische, zeitgenössische, experimentelle und andere
Kunstmusik. Besetzung und Dauer sind frei. Eingereicht werden kann
eine Partitur oder Werkbeschreibung als PDF, ein externer
Audio-/Videolink oder beides. Eine Einreichung nur mit Aufnahme ist
ebenso möglich wie eine Einreichung nur mit Partitur oder
Werkbeschreibung.
Ausschreibung und Anmeldung:
https://www.iseshimaart.com/de/international-composition-competiti?utm_source=degem&utm_medium=referral&utm_campaign=isac2027_outreach&utm_content=classical_de
2. 7. Internationaler ISAC-Kompositionswettbewerb für Pop- und Medienmusik 2027
Offen unter anderem für computergestützte Musik, Vocaloid, Film- und
Videospielmusik, Pop, Jazz und Instrumentalmusik. Akustische und
elektronische Klangquellen sind zugelassen. Bewertet werden
Kompositionstechnik, Originalität und Klanggestaltung. Ein
Audio-/Videolink ist erforderlich; Partitur, Liedtext und
Werkbeschreibung sind optional.
Ausschreibung und Anmeldung:
https://www.iseshimaart.com/de/popular-music-composition-competition?utm_source=degem&utm_medium=referral&utm_campaign=isac2027_outreach&utm_content=pop_de
Für beide Wettbewerbe gilt:
– Veranstalter: Ise-Shima Art Company, Japan; Online-Anmeldung.
– Keine Alters- oder Nationalitätsbeschränkung. Jedes Werk muss von
einer einzigen Person komponiert sein. Beim Pop- und Medienwettbewerb
dürfen andere Personen an Text, Arrangement, Aufführung oder
Produktion mitwirken.
– Einsendeschluss: 31. Januar 2027, 23:59 Uhr GMT, entsprechend 1.
Februar 2027, 00:59 Uhr MEZ.
– Teilnahmegebühr pro Werk: regulär 5.000 JPY, in den letzten 14 Tagen
7.000 JPY. Optionaler zusammengefasster Jurybericht: zusätzlich 5.000
JPY pro Werk.
– Je Wettbewerb insgesamt 100.000 JPY Grand-Prize-Preisgeld für
höchstens zwei Preisträgerinnen oder Preisträger; außerdem
voraussichtlich etwa 35 Special Prizes mit Urkunden gemäß den
Teilnahmebedingungen.
– Bekanntgabe der Ergebnisse: voraussichtlich 28. Februar 2027.
– Aufnahme-Links müssen ohne Anmeldung und Passwort zugänglich sein.
Wettbewerbsbüro
Ise-Shima Art Company
info@iseshimaart.com
Von: -g-
Datum: Sun, 20 Sep 2026
Betreff: Global Dystopia – sound art biennial 2026
Click for more info:
https://degemnewsplus.blogspot.com/2026/09/berlin-global-dystopia-sound-art.html
Von: Anne Wellmer
Datum: Sat, 19 Sep 2026
Betreff: Open Call für Carte Blanche Cologne 2026
Open Call NRW – Carte Blanche Cologne 2026
Liebe kgnm Mitglieder, liebe Alle,
wir freuen uns, den Open Call für Carte Blanche Cologne 2026, das Festival für elektroakustische Musik der Kölner Gesellschaft für Neue Musik (KGNM), zu veröffentlichen.
Gesucht werden Werke von Komponist:innen, die sich mit aktuellen Strömungen der experimentellen elektroakustischen Musik auseinandersetzen: Fixed-Media-Arbeiten, mit oder ohne Video, bis zu 8 unabhängige Kanäle und maximal 12 Minuten Länge. Bewerben können sich Künstler:innen mit Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in NRW, ohne Altersbegrenzung.
Die ausgewählten Arbeiten werden am 5. Dezember 2026 in der Halle der Alten Feuerwache in Köln auf einem 8.2-Kanal-System präsentiert. Für die Teilnahme ist ein Honorar von 400 € vorgesehen.
Einsendeschluss ist der 30. September 2026, die Zusagen werden bis zum 15. Oktober 2026 verschickt.
Alle Details stehen auf der Webseite der KGNM:
https://kgnm.culturebase.org/de_DE/carte-blanche#open-call
SAVE THE DATE:
Die zweite Ausgabe von Carte Blanche Cologne findet vom 4. bis 6. Dezember 2026 in der Halle der Alten Feuerwache in Köln statt und präsentiert an drei Abenden multikanalige elektroakustische Musik, Klangkunst und Live-Performance. Zu Gast sind in diesem Jahr Thomas Lehn, Anne Wellmer, Roman Pfeifer, Nicolas Collins, Marianthì Papalexandri-Alexandri, Maja S. K. Ratkje, François Bonnet und Matsuzawa Kyoka. Ergänzt wird das Programm durch den Open Call NRW, bei dem fünf in NRW lebende Künstler:innen bereits bestehende Werke präsentieren.
Die drei Konzerte finden in der Alten Feuerwache Köln – Halle, Melchiorstraße 3, 50670 Köln, statt. Tickets kosten 14 € (8 € ermäßigt), KGNM-Mitglieder erhalten freien Eintritt.
Wir freuen uns sehr über eure Einreichungen und wären dankbar, wenn ihr den Call in euren Netzwerken weiterleitet.
Herzliche Grüße sendet euch das Kurationsteam Carte Blanche
Pablo Garretón . pablogarreton.com
Luis Antunes Pena . luisantunespena.eu
Claudia Robles . www.claudearobles.de
Open Call NRW – Carte Blanche Cologne 2026
EINSENDESCHLUSS 30.SEPTEMBER 2026
weiterlesen….
Von: Digital in Berlin
Datum: Thu, 17 Sep 2026
Betreff: Thank you for a sold-out weekend in Moabit and Dahelm | Final Kiezsalon on Wednesday, 30 September
|
Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Wed, 16 Sep 2026
Betreff: [ak-discourse] WG: Ausschreibung einer freien Mitarbeit im Deutschen Musikinformationszentrum
das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) sucht zum n䣨stm��chen Zeitpunkt eine freie Mitarbeit im Bereich Musikstatistik & empirische Sozialforschung (m/w/d).
Wir w䲥n Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die beigefgte Stellenausschreibung insbesondere an fortgeschrittene wissenschaftliche Mitarbeitende, Postdocs sowie qualifizierte Selbstst䮤ige in Ihrem Institut bzw. Ihrem wissenschaftlichen Netzwerk weiterleiten sowie in Ihrem Institut aush䮧en k��en.
Wir machen auf die Stellenausschreibungen auߥrdem ber unsere Social-Media-Kan䬥(Instagram, Facebook und LinkedIn) aufmerksam und freuen uns ebenfalls sehr ber eine Weiterverbreitung auf diesen Kan䬥n.
Fr Rckfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfgung.
Mit bestem Dank und herzlichen Grߥn
Melissa Hauschild
Redaktionsassistenz
Deutsches Musikinformationszentrum (miz)
Kompass Musikstudium – ܢer 1.700 Studieng䮧e fr den Weg in den Musikberuf
| ENSEMBLES – Bundesjugendorchester | Bundesjugendchor | Bundesjazzorchester WETTBEWERBE – Jugend musiziert | Jugend jazzt | Deutscher Musikwettbewerb | German Conducting Award | Deutscher Orchesterwettbewerb | Deutscher Chorwettbewerb F֒DERUNG – Konzertf��rung Deutscher Musikwettbewerb | Forum Dirigieren | Podium Gegenwart | PopCamp SERVICE – Deutsches Musikinformationszentrum DEUTSCHER MUSIKRAT gGmbH |
| Demokratie sowieso! – eine Kampagne des Deutschen Musikrats |
Mit unserer Kommunikation m��en wir alle Menschen einschlieߥn, auch jene, die sich weder dem weiblichen noch m䮮lichen Geschlecht zuordnen. Wir freuen uns ber einen Hinweis, wie Sie angesprochen werden m��en.
Content of the attached PDF:
Ausschreibung
Freie Mitarbeit im Bereich Musikstatistik & empirische Sozialforschung (m/w/d)
Deutsches Musikinformationszentrum (miz) – Bonn | Start: zum nächstmöglichen Zeitpunkt
laufend auf Projektbasis | ca. 10–15 Stunden/Woche | 50 Euro/Stunde | überwiegend remote
Machen Sie mit uns aus Daten Wissen über das Musikleben! Sie können quantitative Daten fundiert
auswerten, Ergebnisse sicher interpretieren und komplexe Zusammenhänge verständlich vermitteln?
Sie bringen Erfahrung in empirischer Sozialforschung mit und interessieren sich idealerweise für
Musik, Kultur oder Kulturpolitik? Dann freuen wir uns auf Ihre Unterstützung.
Über uns
Das Deutsche Musikinformationszentrum (miz), getragen vom Deutschen Musikrat, ist das
nationale Kompetenzzentrum für das Musikleben in Deutschland. Es führt Studien und statistische
Daten zusammen, prüft, systematisiert und analysiert sie und vermittelt die Ergebnisse verständlich
und frei zugänglich. Wo belastbare Informationen fehlen, konzipiert und beauftragt das miz eigene
Studien.
Ihre Aufgaben
Sie unterstützen den Statistikreferenten des miz projektbezogen bei der Aufbereitung,
Auswertung und Vermittlung von Daten zum Musikleben. Dazu können gehören:
– Aufbereitung, Bereinigung und Plausibilitätsprüfung quantitativer Daten
– Statistische Auswertung und Interpretation eigener Erhebungen sowie amtlicher,
wissenschaftlicher und verbandlicher Daten
– Zusammenführung und Vergleich unterschiedlicher Quellen und Erhebungszeiträume
– Mitwirkung an empirischen Studien – von Fragestellungen, Indikatoren und
Erhebungsinstrumenten bis zum Auswertungsplan
– Begleitung extern beauftragter Studien und Prüfung von Datensätzen, Methodenberichten
und Ergebnissen
– Entwicklung von Tabellen, Kennzahlen und Visualisierungskonzepten
– Verständliche Ergebnisaufbereitung, Dokumentation und Qualitätssicherung
Ihr Profil
– Hochschulabschluss oder vergleichbare Qualifikation mit Schwerpunkt empirische
Sozialforschung, Statistik, quantitative Methoden oder einem verwandten Bereich
– Fundierte Erfahrung in Aufbereitung, Auswertung und Interpretation quantitativer Daten
– Sicherer Umgang mit deskriptiver Statistik, Analysesoftware (vorzugsweise R) und
Tabellenkalkulationsprogrammen ( z. B. Excel)
– Fähigkeit zur präzisen und adressatengerechten Vermittlung statistischer Ergebnisse
– Sorgfältige, strukturierte und eigenverantwortliche Arbeitsweise sowie sehr gute
Deutschkenntnisse
Kenntnisse des Musiklebens oder der Kulturpolitik sind ausdrücklich erwünscht, aber keine
Voraussetzung.
Zusammenarbeit & Bewerbung
Wir bieten eine fachlich anspruchsvolle, kulturpolitisch relevante Tätigkeit in einem interdisziplinären
Team. Die Zusammenarbeit erfolgt laufend auf Projektbasis, überwiegend remote und – abhängig vom
jeweiligen Projekt und Absprache – im Umfang von durchschnittlich ca. 10 bis 15 Stunden pro Woche.
Das Honorar beträgt 50 Euro pro Stunde; Abstimmungen finden digital oder bei Bedarf in Bonn statt.
Bitte senden Sie eine kurze Bewerbung mit Lebenslauf, kurzem Motivationsschreiben, Angaben zu
methodischem Wissen und Erfahrungen mit Analysesoftware, zeitlicher Verfügbarkeit sowie
möglichst einem oder zwei Arbeitsbeispielen (zusammengefasst/verlinkt) als eine PDF-Datei mit
dem Betreff „Freie Mitarbeit Musikstatistik“ an bewerbungen@miz.org. Bewerbungen werden
fortlaufend geprüft; die erste Sichtung erfolgt am 30. September 2026.
Rückfragen: Stephan Schulmeistrat, Leiter des miz | 0228 2091-180 | schulmeistrat@musikrat.de
www.miz.org | www.musikrat.de
Der Deutsche Musikrat (DMR) ist der weltweit größte nationale Dachverband des Musiklebens und steht
unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Deutscher Musikrat gGmbH
ist mit rund 65 Mitarbeiter:innen ein Kompetenzzentrum für Musikförderung in Deutschland.
Der Deutsche Musikrat fördert aktiv die Gleichstellung. Wir begrüßen Bewerbungen unabhängig von
kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.
Wir verarbeiten und speichern personenbezogene Daten zur Durchführung des Auswahlverfahrens. Die
Bewerbungsunterlagen werden anschließend unter Beachtung der datenschutzrechtlichen
Bestimmungen vernichtet.
Von: HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
Datum: Wed, 16 Sep 2026
Betreff: Oktober? Wird hybrid.
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Von: Wolke Verlag
Datum: Wed, 16 Sep 2026
Betreff: Esther Abramis Buch erscheint am 23. September – jetzt vorbestellen
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Von: ak, sekretariat
Datum: Tue, 15 Sep 2026
Betreff: [ak-discourse] Einladung zum Forschungskolloquium am 22.09.2026 / 17:00 Uhr
Liebe Freunde der Audiokommunikation,
am kommenden Dienstag, den 22.09.2026, um 17:00 Uhr präsentiert Raphaël Gillioz seine Arbeit zum Thema:
„Implementation of a Secondary Free-Field Calibration for Microphones in Non-Anechoic Environments “
Dazu möchten wir Sie herzlich einladen. Die Kurzzusammenfassung finden Sie am Ende dieser E-Mail.
Ausnahmsweise findet der Vortrag nur online statt. Der Zoom-Link lautet:
tu-berlin.zoom.us/j/65356423211
Meeting-ID: 653 5642 3211
Kenncode: 141962
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Mit herzlichen Grüßen
Kirill Andreev & Stefan Weinzierl
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Raphaël Gillioz: Implementation of a Secondary Free-Field Calibration for Microphones in Non-Anechoic Environments
Some measurement microphones cannot be calibrated with the usual secondary techniques, and free-field calibration, conventionally bound to an anechoic chamber, remains their only route to traceability. This talk presents the implementation and metrological qualification of a secondary free-field calibration in an ordinary production room, using time-gated logarithmic sweeps with regularised deconvolution, benchmarked against reference measurements in an anechoic chamber. The talk examines what actually limits such a calibration once the anechoic chamber is removed: the acoustic environment, the gating window, or the sound source itself. The results include a complete uncertainty budget, a comparison of the two environments, a sine-fitting technique for the low-frequency end, and an effect of the loudspeaker that the published literature on non-anechoic calibration does not report.
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Kirill Andreev
Er/ihm – he/him
Anrede/Form of address: Herr – Mr.
Sekretariat / Office
Technische Universität Berlin
Fakultät I / Inst. f. Sprache u. Kommunikation
FG Audiokommunikation / Sekr. EN-8
Faculty I / Institute for Language & Communication
Audio Communication Group / Office No. EN-8
Einsteinufer 17, 10587 Berlin
GERMANY
sekretariat@ak.tu-berlin.de
+49 (0)30 314-22236
Erreichbarkeit: Di, Do 9-17 Uhr, Fr. n. V.
https://www.tu.berlin/ak