SONIC PLANET – DEGEM CD 2025


AVAILABLE NOW :
DEGEM CD 25 (2025) SONIC PLANET

Kuratiert von Lejla Bajrami, Teresa Carrasco, Michael Harenberg, Benoît Piccand, Tobias Rüetschi, Cathy van Eck, Salomé Voegelin
Gestaltung & Produktion Marc Behrens
Vertrieb EDITION DEGEM

 

Sonic Planet

01 Dorothee Schabert La Boule
02 Denise Ritter Area One
03 Leon Goltermann versunken
04 Jutta Ravenna Sons circulantes
05 Claudia Robles-Angel somewhere… nowhere
06 Sabine Schäfer Sonic Biospheres
07 Gerald Fiebig Seven Cs
08 Hiromi Ishii Echolocators
09 Sibylle Pomorin Klanglandschaft / Soundscape Maa

 

Eintrag in der EM Doku

Jahres-Mitgliederkonzert der DEGEM

Samstag, 11. Oktober 2025, 19:00
Konzertsaal, HfK Bremen

Hochschule für Künste Bremen
Dechanatstraße 13–15
28195 Bremen

Manuella Blackburn – Train of thought – 9′
Preisträgerin des Thomas-Seelig-Fixed-Media-Preises 2025

Youngjae Cho – incarnations – 8’12“
Jakob Gille – hymioarbolo – 14’18“
Javier Garavaglia – TRANSITIONS – 10’24“
Hanna Hartman – Passage – 13’01“
Karl Gerber – Corporeality (in Verehrung von Harry Partch) – 6’58“
Clemens von Reusner – EREMIA – 12’31“
Sabine Schäfer – Sonic Biospheres – 6’30“
Hyewon Son – Fragment of Silence for fixed audio – 8’56“
Michael Edwards – voir (remix)

Das Mitgliederkonzert wird kuratiert von Thomas Neuhaus und Claudia Robles

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Symposium: »Spatial Audio Currents«

Samstag, 11.Oktober 2025
Kammermusiksaal, HfK Bremen

Hochschule für Künste Bremen
Dechanatstraße 13–15
28195 Bremen

12:00 Uhr Begrüßung von Miriam Akkermann und Nicola L. Hein

12:30-14:00 Uhr Vorträge I
Martin Recker & Paul Hauptmeier – Duo Hauptmeier|Recker (Zimmt, Leipzig): „Speakers and Space – Approaches to Multichannel Sound in Installation and Performance“

Lukas Gölles (IEM, Graz): „Warum schaffen vertikale Linienquellen eine bessere Einhüllung in der Rundumbeschallung?“

Anja Cambria Oellermann, Anna Morbach (HfK Bremen): „HfK – Virtual Spaces: Neue Präsentations- und Klangräume der Hochschule für Künste Bremen“

14:30-15:30 Uhr Vorträge II
Manuella Blackburn: „Composing interruptions: spatial considerations“

Lucas Bennett, Johannes Schütt (ICST, Zürich): „Interpretatorische und aufführungspraktische Anwendungen von Ambisonics – Beispiele und Anregungen

15:30-16:15 Uhr Keynote
Angela McArthur: „tba“

16:30-17:15 Uhr Panel-Diskussion
»Spatial Audio Currents« mit Überleitung in Abschlussdiskussion mit Publikum und Vortragenden

17:15 – 17:30 Uhr Abschluss Symposium

17:30 – 19:00 Uhr Demo ICST/ZHdK (Studio 035)

Das Symposium wird organisiert von Miriam Akkermann und Nicola L. Hein

DEGEM Symposium & DEGEM Jahreskonzert 2025

Das DEGEM Symposium und das DEGEM Jahreskonzert 2025 finden im Rahmen der Tage für elektroakustische Musik und Raumklang an der Hochschule für Künste Bremen statt.
zum Festivalprogramm

Samstag, 11. Oktober 2025
12:00 Uhr, Kammermusiksaal
DEGEM Symposium

19:00 Uhr, Konzertsaal
DEGEM Jahreskonzert
UA des neuen Werkes von Manuella Blackburn, Preisträgerin des Thomas-Seelig-Fixed-Media-Preis 2025

Sonntag, 12. Oktober 2025
10:00 Uhr, Kammermusiksaal
DEGEM Mitgliederversammlung
Ab 12 Uhr öffentlicher Teil

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Gerhard Steinke ist gestorben – ein Nachruf von Folkmar Hein

Nachruf für Gerhard Steinke, geboren am 12.8.1927 in Dresden, gestorben am 26.5.2025 in Berlin. Toningenieur, Forscher, Lehrer, Entwickler, Audio-Consultant, AES Vice President Europe 1991/92. Seine Arbeit war technisch wegweisend und fand weit über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung.

Als Schüler wurde Steinke zur Wehrmacht eingezogen, kam in Wolfsburg in amerikanische Gefangenschaft, kehrte Ende 1945 nach Dresden zurück. 1947-1949 Toningenieur beim Landes-Sender Dresden. 1949-1953 Elektrotechnik- und Akustik-Studium an der TH Dresden. 1953-1989 Mitarbeiter / Laborleiter / Direktor am RFZ und Mitwirkung bei der Konzeption des Funkhauses Block B Nalepastraße. 1956 Gründung des Labors für „Akustisch-Musikalische Grenzprobleme“ und 1959 des „Studios für künstliche Klang- und Geräuscherzeugung“. 1963 führte Steinke gemeinsam mit einem Team aus Forschung, Rundfunk und Industrie die Rundfunk-Stereofonie in der DDR ein und entwickelte später das weltweit genutzte Beschallungsverfahren DELTA-STEREOFONIE [DSS]. Seit 1963 aktiv in der AES. 1990-92 Abteilungsleiter bei der Deutschen Telekom (DAB, MPEG, Mehrkanalton). Verantwortliche Mitarbeit in OIRT und ITU/CCIR für u.a. Mehrkanaltechnik, Studioakustik sowie in der Planungsgruppe Surround-Sound-Forum im VDT. Zahlreiche Veröffentlichungen und Patente, Ehrungen für sein Lebenswerk (u.a. Ehrenmedaille der OIRT und des VDT, AES-Gold-Medal).

Wenden wir uns nun dem Thema Elektroakustische Musik (EM) zu und fragen, was hat Gerhard Steinke dazu beigetragen? Das ist so viel, dass ich es nur ausschnittsweise benennen kann. Bekannt dürfte sein, dass unter seiner Leitung nicht nur das Subharchord entstand, sondern auch ein weltoffenes Experimentalstudio für EM. Die Hintergründe dieser politisch riskanten Entwicklung musste man in den 60er und 70er Jahren möglichst verschleiern, aber Steinke hat in den 90er Jahren das dramatische Geschehen unterhaltsam rekapituliert und interpretiert, immer gespickt mit schön-heiteren Anekdoten, etwa mit jener Alias-Strategie: die EM wurde wegen des verpönten, weil als menschenfeindlich eingestuften „Elektro“-Wortes nicht als solche benannt, sondern man sagte einfach „Klangkunst“ dazu.

Seine Tätigkeit als Akustiker und Forscher im Zusammenspiel mit der Verantwortung für das Experimentalstudio (übrigens mit steter Förderung des Gerhard Probst, Vizeminister und verantwortlich für die Telekommunikation in der DDR), öffnete die Tore in die Welt: Steinke wurde Mitglied der AES, besuchte 1955-57 die Darmstädter Ferienkurse, er nahm Kontakt mit zahlreichen Studios auf (Bratislava, Warschau, Mailand, Paris, WDR-SEM Köln, Siemensstudio München), und traf viele Menschen, die damals direkt oder indirekt die internationale Entwicklung der EM beeinflussten: u.a. Hermann Scherchen, Herbert Eimert, Werner Meyer-Eppler, Josef-Anton Riedl, Karlheinz Stockhausen (1). So gelang es Steinke und seinem Team, die EM in der DDR zu etablieren – entgegen parteipolitischer Bedenken und mitten im Kalten Krieg. Er prägte etwas, das 15 Jahre später mit der Gründung des AdK-Studios durch Georg Katzer zum Durchbruch der EM in der DDR führte. Übrigens schon im Rahmen seiner Lehrtätigkeit für Komponisten und Tonmeister der Musikhochschule Hanns Eisler in Ost-Berlin verbreitete er das ganze EM-Repertoire des Klassenfeindes, und in der Akademie der Künste am Robert-Koch-Platz hielt Steinke in den 60er Jahren Vorträge mit vielbeachteten Vorführungen zur elektronischen Klangerzeugung. Seine etwa zeitgleich angebotene 16-teilige Sendereihe im DDR-Deutschlandsender lief 1965 mit Unterstützung des Redakteurs Gerhard Schwalbe fast unbehelligt unter dem Titel „Auf dem Wege zu einer neuen Klangkunst“.

Über den Werdegang des Subharchords ist viel publiziert worden. Das Projekt war zunächst verknüpft mit Oskar Sala und seinem Mixturtrautonium: Sala in West-Berlin erhielt 1949-1951 vom Ost-Berliner Rundfunk den Auftrag, ein „Quartett-Trautonium“ zu bauen. Sala vermochte aber unter den schwierigen Nachkriegsbedingungen und als Einzelperson und Bastler diesen teuren Bau nicht zu vollenden, sein „Drahtverhau“ wurde zwar verschrottet, aber es führte wiederum zum Plan, ein geeignetes Instrument unter dem Namen Subharchord selbst nachzubauen, von Ernst Schreiber mit modernerer Technik entworfen, mit einer Tastatur versehen und mit Riedls MEL-Filtern erweitert. 1962-1970 entstanden 81 Produktionen im RFZ-Studio, davon 41 mit Einsatz des Subharchords und 14 „Konzert-Stücke“. Berühmte RFZ-Werke lieferten u.a. Dessau (Lukullus), Matthus (Galilei), Rzewski (Zoologischer Garten), Wefelmeyer (Protest), Hohensee.

So schön die vom Rundfunk finanzierte RFZ-Studio-Einrichtung auch war: die Räume gehörten zu einer Forschungseinrichtung, und die befürchtete mit Recht, dass sie durch unvorsichtige Termini oder Äußerungen in Studio-Veröffentlichungen Schaden nehmen könnte. Steinke plante daher ab 1968 mit dem Studio in das Funkhaus überzusiedeln, aber dieser Plan misslang und besiegelte sogar das Ende des RFZ-Studios: 1969 hatte man – angeblich – im riesigen Funkhaus für so etwas keinen einzigen Raum mehr zur Verfügung, das Subharchord kam für die Verwendung von „Illustrationsmusik“ in den Hörspielbereich, und die RFZ-Leitung empfahl, man möge das Experimentalstudio in Adlershof langsam „einschlafen“ lassen. – Entsprach dieser Abgang im Osten einer allgemeinen Zeitgeist-Reaktion, die auch im Westen wirkte: das Siemens-Studio München verschwand 1970 endgültig, und die Presse strafte die EM ab, sogar nach ihrem legendären Auftritt auf der Expo 1970 in Osaka. War 1970 allgemein ein Neustart der EM fällig?

Die endgültige Schließung des RFZ-Studios 1970 muss Steinke tief getroffen haben, weil er für diese geliebte Einrichtung so viel Arbeit, Zeit, Nerven und künstlerisches Empfinden aufgebracht hatte. Seitdem wird für ihn die EM-Studioproduktion nur noch als Geschichte aufgetreten sein! Sein Subharchord hingegen lebte weiter und Steinke schwärmt 2018: „Ich habe in den vergangenen 50 Jahren noch nie jemanden gehört, der so virtuos und perfekt mit dem Subharchord spielen kann.“ (2)

Gerhard Steinke konnte begeistern, und er vermochte sich selbst zu begeistern, hat über seine Geschichte(n) jederzeit und ausführlich und sehr unterhaltsam berichtet: über SEINE elektroakustische Geschichte, die uns damit so nahe kommt, als ob wir sie selbst erlebten – ja, mit Bewunderung, Dank und Anerkennung.

Folkmar Hein, 7. Juni 2025

(1) (Der Briefwechsel von Gerhard Steinke in Sachen EM befindet sich (noch unbearbeitet) im Archiv des Elektronischen Studios der TU Berlin, jetzt Audiokommunikation.)
(2) (gemeint war Tomomi Adachi in einem AdK-Konzert)

Quellenhinweise:
• Gerhard Steinke „Rückblick auf die Arbeit des ‚Studios für künstliche Klang- und Geräuscherzeugung‘ im Rundfunk- und Fernsehtechnischen Zentralamt (Deutsche Post) 1960-1970, Berlin- Adlershof“, in DecimE-Mitteilungen Nr. 10 1.9.1993, ab Seite 18, mit ausführlichem Anhang
• Gespräch „EM in der DDR“, Veranstaltung EMhören 2.7.2009 im Elektronischen Studio TU Berlin; mp3.
• Gerhard Steinke „Subharchord® …“ mit Literaturliste, 2020
• Gerhard Steinke: „Die Wiedergeburt des Klangerzeugers Subharchord“, in: Katalog Wien Modern 2007, hrsg. von Berno Odo Polzer und Thomas Schäfer, 2007, S. 162-164.
• Friedemann Kootz „Ein Leben für den guten Ton, Interview mit Toningenieur und Tontechnik-Legende Gerhard Steinke“, Studio-Magazin/Fa. Jünger-Audio 08/17
• Gero Cacciatore & Matthias Pasdzierny „Inside the studio, spaces of electronic Musicproduction — Berlin/Cairo“, Verlag Hatje Cantz, 2025
• Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste: „Das Subharchord“

Internationale Dokumentation Elektroakustischer Musik (EMDoku):
Gerhard Steinke gesamt
Gerhard Steinke Person
Werkliste des RFZ-Studios
Subharchord

Abkürzungen
• RFZ: Rundfunk- und Fernsehtechnisches Zentralamt der Deutschen Post (Berlin Adlershof)
• AES: Audio Engineering Society
• VDT: Veband Deutscher Tonmeister
• OIRT: Organisation Internationale de Radiodiffusion et de Télévision.
• ITU: International Telecommunication Union / CCIR: Comité Consultatif International des Radiocommunications

DOWNLOAD Nachruf Gerhard Steinke von Folkmar Hein

Sonic Encounters – DEGEM Konzert

29.Juni 2025 – 18 Uhr
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10
KONTAKTE 2025 – Festival für Elektroakustische Musik und Klangkunst

Teresa Carrasco
Verzerrte Abweichungen (2025), UA/Premiere, 10ʼ
https://www.emdoku.de/de/work/emdoku/63688

Ketevan Dolnikova-Hahn
Artificial Respiration – Performance (2016–2025), UA/Premiere, 10ʼ
https://www.emdoku.de/de/work/emdoku/63689

Julia Mihály
Main Under – Reloaded (2021– 2025), UA/Premiere, 15ʼ
https://www.emdoku.de/de/work/emdoku/63690

Maria Pelekanou
Gebet in Blau (2023), 6ʼ
https://www.emdoku.de/de/work/emdoku/63691

Viola Yip
Multiplexing Senses – Performance (2025), UA/Premiere, 15ʼ
https://www.emdoku.de/de/work/emdoku/63692

Marisol Jiménez Becerra
Hâuto II – für Maschinenensemble for machine ensemble (2025), UA/Premiere, 20ʼ
https://www.emdoku.de/de/work/emdoku/63693

Tickets und Informationen zum Festival

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] WG: Call for chapters to a book on the platformization of music production

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Tue, 27 May 2025
Betreff: [ak-discourse] WG: Call for chapters to a book on the platformization of music production

 

Call for chapters to a book on the platformization of music production

 

We hereby invite contributions to a volume on how contemporary platforms of music production are developed and what their significance is for music making. The initiative is inspired by the presentations and discussions at the Symposium on the platformization of music production that we hosted at the University of Oslo in May 2025.

 

We invite chapter contributions that explore platformization in terms of the technological platforms as well as implications for “platformized” creative practice. We are currently in dialogue with a renowned university press, aiming to complete the book in 2026.

 

A starting point for exploring platforms of music is the definition of “platform” as a “raised level surface on which people or things can stand” (Oxford English Dictionary). The term has been associated with networked services that are able to accommodate a growing range of users and somehow transform the relationship between them (e.g. Gillespie, 2010). The notion of a platformization of music making has perhaps primarily been associated with distribution services, such as Spotify, and the way songwriting is influenced by recommendation systems and mood-based playlists that promotes listening (e.g. Morris 2020, Kiberg 2023). Recent research, however, has also engaged with the platformization of production resources, including online services offering automated mastering (Landr; see Sterne and Razlogova 2020) or royalty-free samples (Splice; see Arrieta 2021).

 

Digital audio workstations (DAWs), such as Apple’s Logic Pro or Ableton’s Live, increasingly resemble what Foxman (2019) calls “platform tools,” which are “integral to the entire production process” and able to “act as an intermediary between industries and platforms.” These technologies increasingly offer opportunities of online production and real-time collaboration while also providing networked distribution facilities (e.g. Kjus 2024). Social media platforms, such as TikTok, are also integrating creative and distributive activities in new ways, while AI-based platforms offer new opportunities (and challenges) for music producers as well as consumers of music.

 

For this volume, we encourage multiple approaches to the platformization of music production, including the “intricate interplay” between platforms and users, and its cultural, social and economic aspects (see Nieborg and Poell 2018). Platforms have the appeal of being able to support a growing range of people and practices and to somehow transform the relationship between them, for instance within the field of do-it-yourself musicking. Research has, however, increasingly engaged with who and what platforms actually support and how interactions and practices might be organized to the benefit of certain interests over others. We want to inspire further research by drawing attention to the rise of music platforms as platforms of production and to the evolving range of digital and networked tools and services that in various ways facilitate and restrict contemporary music making and creative audio work.

 

We invite theoretical, empirical, analytical, critical and conceptual contributions on topics including, but not restricted to:

  • The development of contemporary technologies and platforms of production, including digital audio workstations, plugins, AI tools, sample libraries, etc.
  • Relations between production and distribution platforms, and their joint influence on music making.
  • The platformization of creative practices and changing competency requirements, for instance for songwriters and producers.
  • The extension of platforms across sectors and markets of music. What kinds of labor relations and roles do platforms of production invite?
  • The collection and use of data through platforms, including potential implications for creative practice (including ethical and legal issues).
  • The use of artificial intelligence in existing and emerging platforms.
  • Emerging complimentary platforms and services, from specialized AI mastering tools (e.g. Landr) to aggregate services (e.g. Splice). Do we see the contours of a platform ecosystem of music making?
  • The significance of platforms of production for music making and sound design in audiovisual media (including interactive video games).
  • The influence of platforms of production on the economy and business of music making.
  • The influence of platforms of production on musical expression and aesthetics.
  • Platformization and challenges to established notions of creativity, ownership and copyright.
  • Sociopolitical implications of the use of different kinds of platforms, including diversity in music production culture and practice.

 

We plan on organizing the book around the following aspects of the platformization of music production: 1) Production for distribution platforms (e.g. music production for streaming), 2) Social media music production (e.g. music making on TikTok, YouTube, etc.), 3) The use music production software (e.g. creative use of DAWs and other tools), and 4) The development of platforms for music production (e.g. development, design and marketing of DAWs, plug-ins, sample libraries, AI tools, etc.).

 

Abstract submission: Please send extended abstracts to emil.kraugerud@imv.uio.no by Wednesday June 25. The abstracts should be up to 1000 words, and should include:

  • Chapter title
  • Specification of topic and research question
  • Methods and theoretical approach
  • How you see your chapter contributing to the study of the platformization of music production
  • Your full name and current affiliation

 

Responses to the abstracts will be given by the end of August. We will then also provide a more detailed description of the requirements and timeline of the book.

 

Best regards,

 

Yngvar Kjus, Professor of Music and Contemporary Media at the Dept. of Musicology, University of Oslo

Emil Kraugerud, Postdoctoral Research Fellow at the Dept. of Musicology, University of Oslo

 

This initiative is part of the PLATFORM project, funded by the Research Council of Norway.

 

DEGEM News – FWD – Recommended concerts in June | 1 week until Kiezsalon Opening Weekend

Von: Kiezsalon by Digital in Berlin
Datum: Fri, 23 May 2025
Betreff: Recommended concerts in June | 1 week until Kiezsalon Opening Weekend

 

DEGEM News – FWD – Im Fokus: Peni Candra Rini / Oren Ambarchi – Radiosendung Listen [MONHEIM TRIENNALE]

Von: Presse Monheim Triennale
Datum: Thu, 22 May 2025
Betreff: Im Fokus: Peni Candra Rini / Oren Ambarchi – Radiosendung Listen

 

The Sound | The Prequel | The Festival

The Festival – Im Fokus: Peni Candra Rini / Oren Ambarchi / Radiosendung Listen

22.5.2025

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleg:innen,

Peni Candra Rini ist eine javanische Sängerin, Komponistin und Dozentin am Indonesian Institute of the Arts. Das Kronos-Quartett hat sie als „eine der größten Sängerinnen der Welt“ bezeichnet. Sie ist eine Meisterin traditioneller Formen und gilt als eine der mutigsten jungen Komponist:innen Indonesiens.
2025 wird sie erstmals bei The Festival (2.– 6. Juli 2025) als Signature Artist der Monheim Triennale mit einem transdisziplinären Projekt zu erleben sein, das in Monheim uraufgeführt wird. „Ich bin als Sängerin zur Welt gekommen“, sagt sie.

Peni Candra Rini © Arip Fatoni Rohman

Signature Projekt
Peni Candra Rini: „Rara – Allegories of the Southern Sea“ (Weltpremiere)
Samstag, 5. Juli 2025, 20:15 Uhr, Festivalschiff

Mitwirkende: Peni Candra Rini: Stimme, Schattenspiel | Dr. Andrew McGraw: Schlagzeug, Streicher | Shahzad Ismaily: Bass, Gitarre | Bert Cools: Gitarre, Synthesizer | Indre Jurgeleviciute: Kanklės (Zupfinstrument), Harfe, Gesang | Gusti Sudart: Schatten-Puppenspiel | Guruh Purbo Pramono: Percussion, Gongs

Rini erarbeitet zurzeit ein Multimedia-Werk, das ihre Kompositionen, den Tanz und Puppenspiel einbezieht und gleichzeitig die Folgen des Klimawandels erforscht, der die indonesischen Inseln bereits jetzt besonders hart trifft.

Monheim Papers
Peni Candra Rini: „Wir spielen unsere menschliche Kultur“
„Morgens läuft Peni Candra Rini am liebsten gleich aus ihrem Haus in Java, gern ohne Sandalen, über den Pfad mit dieser fast schwarzen Erde, an Gebüsch und hüfthohen Grashalmen entlang, hinein in das Zusammenspiel von Insekten, Vögeln und Wind. Und dann stimmt sie mit ein in das große, alltägliche Zirpen, Scharren, Rauschen und Blöken.“ Lesen Sie hier das vollständige Portrait von Arno Raffeiner für die Monheim Papers. Raffeiner ist Kritiker und Autor sowie geschäftsführender Redakteur im Haus der Kulturen der Welt Berlin.
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Signature Artist Oren Ambarchi ist Komponist und Multi-Instrumentalist, der sich in seiner Praxis auf die Erforschung der Gitarre konzentriert. Er ist ein begeisterter Kollaborateur und Improvisator, der mit vielen Persönlichkeiten der Aktuellen Musik zusammengearbeitet hat. Außerdem betreibt er seit 2009 das Label Black Truffle, das bereits über 100 hochgelobte Veröffentlichungen hervorgebracht hat.

Oren Ambarchi © Niclas Weber für Monheim Triennale

Signature Projekt
Oren Ambarchi: „Hubris“

Donnerstag, 3. Juli 2025, 19 Uhr, Festivalschiff

Mitwirkende: Oren Ambarchi: E-Gitarre | Konrad Sprenger: Computer | Sam Dunscombe: Bassklarinette | Mats Gustafsson: Bariton-Saxofon und Flöte | Jules Reidy, Phillip Sollmann, Fredrik Rasten, Marcus Pals: E- Gitarren | Johan Berthling: E- Bass | Will Guthrie, Andreas Werliin: Schlagzeug | crys cole: Stimme

Das Projekt „Hubris“ ist nach Ambarchis gleichnamigen Album benannt and feierte 2019 seine Premiere im Café Oto in London. Bei der Monheim Triennale wird es das dritte Mal zu hören sein. Dazu hat Ambarchi wieder eine außergewöhnliche Gruppe zusammengestellt. „Alle Spieler:innen sind Freund:innen und Kollaborateur:innen, mit denen ich gerne zusammenarbeite. Einerseits gibt es bei diesem Stück klare Parameter und Anweisungen, wie ich es gerne gespielt hätte. Aber es gibt auch Raum für Improvisationen und erweiterte Abschnitte für die eigene Interpretation jedes Spielers.“

Monheim Papers 
Oren Ambarchi: Ich bin definitiv daran interessiert, Dinge langsam zu erforschen und mir Zeit für die Erkundung zu nehmen.“

 „Eine der ersten Inspirationen für „Hubris“ war (…) ein 10 Sekunden langer Abschnitt auf der instrumentalen B-Seite von Tulio De Piscopos „Stop Bajon“ 12“. Irgendetwas an dem Sound und der Art und Weise, wie die beiden handtellergedämpften Gitarren hart nach links und hart nach rechts geschwenkt wurden, inspirierte mich, aber es dauerte nur zehn Sekunden. Also sagte ich zu mir selbst: Warum kann nicht ein ganzes Album so klingen wie diese zehn Sekunden?” Erfahren Sie hier mehr über Ambarchis Herangehensweise im Interview von Thomas Venker, Kurator der Monheim Triennale.
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Listen – Radiosendung mit Frank Schulte und Jacob Kirkegaard

Freitag, 30.Mai 2025, 19 Uhr
Zu hören online auf Radio Rakete

In der 30.Ausgabe der Radiosendung „Listen“ ist der dänische Klangkünstler Jacob Kirkegaard zu Gast. Kirkegaard erforscht in seinen Arbeiten komplexe, unbemerkte oder unzugängliche Umgebungen. Seine Arbeiten behandeln Themen wie das schmelzende Eis in der Arktis, Grenzmauern in globalen und metaphorischen Kontexten, die globale Abfallwirtschaft. Mit seinen Aufnahmen von Schusswaffen, Granaten und Panzern erkundet er in seiner jüngsten Arbeit den Klang der Kriegsführung, die er für das Royal Lifeguard’s Music Corps orchestriert hat.
Beste Grüße
Kathrin Jentjens

Leitung Kommunikation und Ko-Kuratorin The Sound 2023
Monheimer Musikfestival GmbH
Monheimer Straße 21
40789 Monheim am Rhein
Tel +49 (0) 2173 – 999 4605
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DEGEM News – STELLENAUSSCHREIBUNG – Ausschreibung Künstlerische Mitarbeit mit Schwerpunkt Klangkunst / Klanginstallation

Von: Michaela Schweiger
Datum: Wed, 21 May 2025
Betreff: Ausschreibung Künstlerische Mitarbeit mit Schwerpunkt Klangkunst / Klanginstallation

ich leite an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle die Studienrichtung Zeitbasierte Künste und würde Sie gerne auf die aktuelle Ausschreibung für eine Künstlerische Mitarbeit mit Schwerpunkt Klangkunst / Klanginstallation in der Studienrichtung aufmerksam machen.

https://www.burg-halle.de/artikel/a/kuenstlerischer-mitarbeiterin-audiovisuelle-medien-mit-schwerpunkt-klang-klanginstallation-w-m-d

Ich würde mich freuen, wenn Sie diese Ausschreibung weiterleiten und verteilen.

Mit vielen freundlichen Grüßen

Michaela Schweiger

Von: Festival BLAUES RAUSCHEN
Datum: Tue, 20 May 2025
Betreff: Podcast #30 – New venues, new sound / Neue Bühnen, neue Klänge (8 min.)

View this email in your browser
Essen, 20.05.2025
(deutsche Version weiter unten)
Dear readers,

a new episode of BLAUES RAUSCHEN podcast is online. And that’s what it’s about:

PODCAST #30 >>
Where sound finds space: BLAUES RAUSCHEN as a guest at Domicil & Lokal Harmonie

“This is a polynuclear, very good sounding room”

BLAUES RAUSCHEN keeps on growing! The festival area is being expanded again this year – new cities are being added and with them exciting new locations. Episode 29, lead us to the new venues kiU Storylab in Dortmund and Makroscope in Mülheim an der Ruhr.
This time we first take a look at Lokal Harmonie in Duisburg opening its doors for us on May 28. The interdisciplinary cultural venue offers a stage for everything from music to performance – including the BLAUES RAUSCHEN festival.
Second: It’s not just jazz that plays an important role at Dortmund’s Domicil, but also an openness to new styles. Kyra Preuß talks to Duisburg musicologist Wolfgang van Ackeren and the Domicil’s artistic director Waldo Riedel about their different approaches to their partnership with the festival.

Have fun listening in! (Podcast in German language)

Best regards,
your BLAUES RAUSCHEN team

*Text: Vincent Klapfenberger, Speaker: Kyra Preuß, Music: Karl-Heinz Blomann

Tip: You can also order a free program booklet. Follow the link below.

Blaues Rauschen takes place from 23 May to 7 June 2025 and brings together internationally renowned artists who create unusual experiences with new audiovisual works between sound, technology and society.
Next: Festival opening Essen Next: Festival opening Essen
Reels/posts/stories Reels/posts/stories
Get your Tickets Get your Tickets
Free program booklet Free program booklet
Podcast episode 30 Podcast episode 30
Hallo liebe Leserinnen und Leser,

die neue Folge unseres BLAUES RAUSCHEN-Podcasts ist online. Und darum geht’s:

PODCAST #30 >>
Wo Klang Raum findet: Das BLAUE RAUSCHEN zu Gast im Domicil & Lokal Harmonie
„Das ist ein polynutzbarer, sehr gut klingender Raum“
BLAUES RAUSCHEN wächst kontinuierlich weiter. Deshalb wird auch in diesem Jahr das Festival-Gebiet erweitert – mit neuen Partner-Städten und spannenden neuen Locations. In der letzten Podcastfolge ging es um die neuen Spielorte kiU Storylab in Dortmund und das Makroscope in Mülheim an der Ruhr.

Diesmal lernen wir zwei weitere neue Locations kennen: Das Lokal Harmonie in Duisburg öffnet für uns am 28. Mai die Türen. Der interdisziplinäre Kulturort bietet eine Bühne für Musik bis Performance – auch für das Festival BLAUES RAUSCHEN. Im Dortmunder Domicil spielt nicht nur Jazz eine wichtige Rolle, sondern auch die Offenheit gegenüber neuen Spielarten. Kyra Preuß spricht mit dem Duisburger Musikwissenschaftler Wolfgang van Ackeren und dem Künstlerischen Leiter des Domicils Waldo Riedel über deren jeweils unterschiedliche Beweggründe, sich bei dem Festival zu engagieren.

Viel Spaß beim Hören!

Beste Grüße,
euer BLAUES RAUSCHEN Team

*Text: Vincent Klapfenberger, Sprecherin: Kyra Preuß, Music: Karl-Heinz Blomann

Tipp: Außerdem könnt ihr euch ein gratis Programmheft bestellen. Den Link findet ihr unten.

Blaues Rauschen findet vom 23. Mai bis zum 7. Juni 2025 statt und bringt international renommierte Künstler*innen zusammen, die mit neuen audiovisuellen Arbeiten zwischen Klang, Technologie und Gesellschaft ungewöhnliche Erlebnisse schaffen.
Nächstes Event: Festivaleröffnung Essen Nächstes Event: Festivaleröffnung Essen
Reels/posts/stories Reels/posts/stories
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Gratis Programmheft Gratis Programmheft
Podcast Episode 30 Podcast Episode 30
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DEGEM News – FWD – [ak-discourse] [Call for Papers] IWSSPA 2025 – International Workshop on Sound Signal Processing Applications

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Thu, 22 May 2025
Betreff: [ak-discourse] [Call for Papers] IWSSPA 2025 – International Workshop on Sound Signal Processing Applications

——————————————- Call for Papers ——————————————-
IWSSPA 2025
International Workshop on Sound Signal Processing Applications
Date: 8 – 11 July 2025
Location: Barceló Costa Ballena Golf & Spa, Costa Ballena, Rota, Spain
Website: iwsspa2025.ujaen.es
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Following the great success of its inaugural edition, we are pleased to announce the Second International Workshop on Sound Signal Processing Applications (IWSSPA 2025), which will take place as a satellite event of the XXV International Conference on Computational and Mathematical Methods in Science and Engineering (CMMSE).

IWSSPA 2025 offers a vibrant platform for researchers and professionals to share the latest advances, innovations, and applications in the field of sound signal processing. This edition aims to foster discussion and collaboration across a wide range of topics, continuing the momentum of the first workshop.

We welcome original contributions in areas including, but not limited to:

  • Audio signal processing
  • Speech recognition and synthesis
  • Music information retrieval
  • Biomedical signal processing
  • Environmental sound analysis
  • Acoustic scene analysis
  • Sound-based human-computer interaction
  • Sound processing for virtual and augmented reality
  • Audio-based healthcare applications
  • Acoustic sensor networks
  • Audio coding and compression
  • Machine learning techniques for sound processing

Special Issue:
As in the previous edition, a selection of the best papers will be invited to submit an extended version of their work to aspecial issue in the EURASIP Journal on Audio, Speech and Music Processing (ISSN 1687-4722). This special issue continues to offer a premier venue for showcasing high-impact research in sound signal processing.

Important Dates:

  • Abstract Submission Deadline: May 31, 2025
  • Notification of Acceptance: June 4, 2025
  • Author Registration Deadline: June 7, 2025
  • Special Issue Submission Deadline: October 2025

For submission guidelines and the latest workshop updates, please visit the IWSSPA 2025 website.

We look forward to your participation in IWSSPA 2025!

Best regards,
Antonio J. Muñoz-Montoro
Associate Professor
University of Jaén, Spain

 

DEGEM News – FWD – [ak-discourse] WG: New Book – Gear: Cultures of Audio and Music Technologies

Von: Lepa, Steffen via ak discourse
Datum: Thu, 22 May 2025
Betreff: [ak-discourse] WG: New Book – Gear: Cultures of Audio and Music Technologies

Dear colleagues,

Eliot Bates and I are delighted to announce the publication of our co-authored book, ‘Gear: Cultures of Audio and Music Technologies’, published by The MIT Press. It’s free and available via MIT Open Access:

https://direct.mit.edu/books/oa-monograph/5972/GearCultures-of-Audio-and-Music-Technologies

Synopsis

A critical examination of the twenty-first century fetishization of professional audio technologies, and how it led to a new social formation: gear cultures.

Gear: mixing consoles, outboard effects processors, microphones. These are professional studio recording-related technological objects—the tools of the recording industry—yet their omnipresence in the broader music industries and prosumer markets transcends the entrenched pro audio engineer guild. In Gear: Cultures of Audio and Music Technologies, authors Eliot Bates and Samantha Bennett ask: How does gear become gear? Why is it fetishized? And how is it even relevant in the predominantly digital twenty-first-century music technology landscape?

This multisited, multicountry, multiplatform, and multiscalar study focuses on gear in the present day. The authors trace the life of gear from its underlying materialities, components, and interfaces to its manufacturing processes, its staging in sites including trade shows and message fora, and its reception through (gear) canons, heritage, and obdurance. This book implements a meticulous multimode methodology drawing upon more than twenty-five firsthand long-form interviews with audio industry professionals—including gear designers, users, and publishers—as well as new findings drawn from multisited fieldwork, online discourse analysis, and visual ethnography.

Gear examines the present-day prevalence of gear and the existence of its surrounding passionate, competitive, and sometimes bizarre gear cultures.

Endorsements

“A smart and adventurous journey into the material and cultural forces that shape music today by two of the field’s most insightful critics, Gear is a must-read for tinkerers and theorists alike.“ ~ Kyle Devine, University of Winnipeg; author of Decomposed

“This deep dive into the social and cultural meanings surrounding audio technologies reorients our thinking about gear as more than mere hardware that conveys sound. A fascinating read!” ~ Susan Schmidt Horning, St. John’s University, New York; author of Chasing Sound

Why do we fetishize high-end audio technology? Read Gear to find out. Prepare to be surprised, unsettled, even alarmed by this brilliant, fascinating, myth-busting book. ~ Mark Katz, author of Music and Technology: A Very Short Introduction and Capturing Sound

“A powerful contribution to feminist sound studies that amplifies new voices and methods, Gear is a guide to the dismantling of ‘gear cultures’ and to envisioning more equitable sonic futures.” ~ Enongo Lumumba-Kasongo, aka SAMMUS, Producer and Professor of Music, Brown University

Launches / conferences

Join us if you can for the launches / conference presentations throughout the rest of the year:

Monday May 26th 4.30pm AEST: ANU Research School of Social Sciences, Ngunnawal Ngambri / Canberra. With Professor Bronwyn Parry (Sam only) Register here

Tuesday May 27th 4pm ET: The Brook Center, CUNY, New York. With Professor Tina Frühauf (Eliot only) Register here

Monday July 7th 3pm CEST: IASPM International Conference, Sorbonne Nouvelle University, Paris (Sam and Eliot)

September (date & time TBC): Roundtable presentation/ discussion, 4S Conference, Seattle, USA (Sam and Eliot)

September (date & time TBC): Conference presentation and keynote, Society for Music Production Research Conference, Victoria University, Canada (Sam and Eliot)

…and more TBC / TBA. Please get in touch if you’d like us to present at your research seminar!

With thanks.

All the best

Sam

Professor Samantha Bennett PFHEA

Professor of Music

Chair – International Association for the Study of Popular Music | IASPM

Associate Dean Higher Degree Research

Atg Head of School – School of Music

College of Arts and Social Sciences
The Australian National University

Beryl Rawson Building #13

Ellery Crescent

Acton

ACT 2601

T +61 2 6125 2712

samantha.bennett@anu.edu.au
Zoom Personal Meeting ID: 870 612 5110

CRICOS Provider 00120C | ABN: 52 234 063 906

DEGEM News – FWD – Newsletter Unerhörte Musik | 2025 | Nr. 11

Von: Unerhoerte Musik
Datum: Thu, 22 May 2025
Betreff: Newsletter Unerhörte Musik | 2025 | Nr. 11

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NEWSLETTER 2025 | Nr. 11
27. Mai und 3. Juni


„Musik besteht nicht nur aus Noten.
Musik besteht aus dem, was sich hinter den Noten befindet“ (Aldo Clementi)

Liebe Interessierte,

nach ihrem erfolgreichen Konzert „Inside my heart I“ in der Unerhörten Musik im Juni 2023 setzt die Pianistin Yoriko Ikeya ihr Projekt mit Werken von Komponist:innen, die eng mit ihr verbunden sind, fort.

In ihrem Piano-Recital Inside my heart II präsentiert Yoriko Ikeya

am kommenden Dienstag, 27. Mai

nun Uraufführungen von Tomoya Yokokawa, Klaus Schöpp, Rainer Rubbert, Makiko Nishikaze und Kaspar Querfurth sowie Ausschnitte aus dem „Berlinischen Tagebuch“ von Mayako Kubo.

„ … Werke von Komponist:innen also, die tief in ihrem Herzen verankert sind und deren Musik ihre künstlerischen Ideale spiegelt. Yoriko Ikeya lädt ihr Publikum dazu ein, an ihrer Musikwelt teilzuhaben, in der natürlich auch die Verwerfungen und Krisen unserer Gegenwart reflektiert werden.
Neben der Gestaltung eines spannenden, kontrastreichen und überraschenden Klavierabends gelingt es der Pianistin auch, das Repertoire ihres Instrumentes um wichtige Stimmen zu erweitern.“

… und wie immer zusätzlich als Livestream:

https://youtube.com/live/nIu2icMzpss

 


Am darauffolgenden Dienstag, 3. Juni konzertiert das Quartett

XelmYa mit seiner Protagonistin

Sylvia Hinz, Blockflöten sowie
Freddi Börnchen, Oboen
Aleksandra Demowska-Madejska, Viola und
Georgios Kokkinaris, Kontrabass

sein Programm

Breakdown

Ein Programm für Quartett in einzigartiger Besetzung: Blockflöte, Oboe, Viola, Kontrabass, mit Solo-, Duo- und Trio-Einwürfen.

Zur Aufführung kommen neue und neueste Werke aus Kolumbien, Chile, England, Polen, Griechenland und Deutschland von Melissa Vargas Franco DE, Charlotte Seither, Sagardía UA, Marc Yeats UA, Joanna Wozny, Michele Abondano UA, Fani KosonaUA und Jeanne Artemis UA.“

… und wie immer zusätzlich als Livestream:
https://youtube.com/live/Go_aLN3Fxzw

 

Dienstag, 27. Mai 2025 | 20:00 Uhr


Inside my heart II

LIVE-STREAM:    https://youtube.com/live/nIu2icMzpss

Yoriko Ikeya, Klavier
Tickets online kaufen / order tickets online

Inside my heart II

 

Mayako Kubo

aus: Berlinisches Tagebuch (1994)

Ein Walzer für Freunde, 7. Mai 1989    
Die Nacht, 17. Mai 1989
Montaru 36, 22. Juni 1989
Für Tante Vera zum 86. Geburtstag, 11. April 1990
Die Mauer, für die linke Hand, 9. November 1989
Berliner Luft, 15. Dezember

Ich bin eine Westberlinerin. Ich lebe seit 1986 in Berlin, genauer gesagt: in West-Berlin. Es ist erstaunlich, dass man heute überhaupt noch das „West“ betont. Aber einmal Westberlinerin, immer Westberlinerin. Meine Tagebucheinträge aus den Jahren 1989 und 1990 sind sowohl privat als auch politisch sehr spannend. Es waren innerlich wie äußerlich bewegende Tage. Ich habe das Glück, dass Yoriko Ikeya mein Tagebuch – das in Form von zehn Klavierstücken besteht – immer wieder aufführt. Wenn ich ihr dabei zuhöre, werden die damaligen Tage wieder lebendig.“

 

Mayako Kubo in Kobe aufgewachsen, studierte Klavier in Osaka. 1972 geht sie nach Wien, studiert Komposition bei Haubenstock-Ramati. Sie setzt ihre Studien bei Helmut Lachenmann fort. 1986 lässt sich Kubo in Berlin nieder. Kubos Kompositionsstil verdankt ihrer klassischen Klavierausbildung, und der elektronischen Musik. Die Uraufführung der Oper „Rashomon“ 1996 in Graz –Auftragswerk des Grazer Opernhauses und Steirischer Herbstes– gerät zu einem der Höhepunkte ihrer Karriere. Die zweite Oper, Auftragswerk des New National Theatre Tokyo, „Osan“ folgte 2005. 2009 gründet sie YACOB, das Young Asian Chamber Orchestra Berlin. Ihre dritte Oper “Der Spinnfaden” gelangt 2010 in Berlin zur Uraufführung. 2014 ist Kubo Composer in Residence der Mondsee Musiktagen. Die Kinderoper „Träume”, die durch ein Grundschule-Orchester begleitet ist, sorgte in Japan großes Aufsehen. 2019 ist Kubo Composer in Residence des Rundfunk Sinfonieorchester Berlin. Kubo ist Fellow der Japan Foundation, des Hanse-Wissenschaftskollegs und der Bogliasco Foundation. Ihre Kompositionen wurden auf den wichtigsten internationalen Musikfestivals wie den Donaueschinger Musiktagen, MärzMusik, Musikprotokoll oder Wien Modern aufgeführt. Ihre Werke sind im Ariadne Musikverlag, Breitkopf & Härtel und Verlag Neue Musik erschienen.

Kaspar Querfurth

Steinbruch (2024) UA
Ein Stück, das versucht, alles so aus seinen Bausteinen herauszuklopfen, dass unterschiedliche, aber aufeinander bezogene, Abschnitte entstehen; 4 Formteile, aber immer aus einer Kantilene, einem Arpeggio, einem Ostinato und einem abfallenden Motiv herausgebrochen; fast wie bei einer Sonate, und wie auch bei dieser mit einer Vorstellung eines Ideals, das über allem schwebt.“

Kaspar Querfurth wurde 1990 in Berlin geboren. Nach erstem Kompositionsunterricht bei Helmut Zapf, sowie erstem Schlagzeugunterricht bei Wolfgang Eger und Claudia Sgarbi, studierte er an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Dieter Mack (Komposition) und Prof. Johannes Fischer (Schlagzeug), sowie an der Guildhall School of Music and Drama, London, bei Prof. Julian Anderson und James Weeks.
Er nahm an Meisterkursen mit — unter anderen — Brian Ferneyhough, Mark Andre, Kaija Saariaho, Michael Jarrell und Friedrich Goldmann teil. Seine Musik wurde im Rahmen von Festivals wie Time of Music Viitasaari, dem Takefu International Music Festival und Archipel Genève, sowie von Ensembles wie dem modern art ensemble Berlin, der Birmingham Contemporary Music Group, dem Orchester des Staatstheaters Cottbus und Musikern wie Irene Kurka, Paul Meyer und Kerstin Petersen gespielt. Er war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und des DAAD. Kaspar lebt in Berlin.

Tomoya Yokokawa

Enweaving of Dreams (2024) UA
Traum ist eine Schöpfung der Imagination – in einem Moment gebiert ein Traum einen weiteren, und jeder erschafft seine eigene, unabhängige Parallelwelt. Doch können diese Träume in einem plötzlichen Augenblick gleichzeitig existieren, sich gegenseitig beeinflussen und sich miteinander verflechten. Wenn ich dann aus diesen Träumen erwache, blicke ich auf mich selbst zurück – und fange wieder an, einen neuen Traum zu träumen.
Ich kann nicht gut Klavier spielen. Das Klavierspiel löst in mir eine große Angst aus, die beinahe traumatisch ist. Gerade deshalb verspüre ich eine tiefe Sehnsucht nach dem schönen Klang und der Musik des Klaviers. Ich habe große Hochachtung vor der technischen und künstlerischen Meisterschaft der Pianistinnen und Pianisten, die täglich üben – und diesem Respekt wollte ich in diesem Werk Ausdruck verleihen.
In dieser Hinsicht hat Yoriko als Pianistin eine besondere Bedeutung in diesem Stück. Ihre Musikalität – streng, präzise und zugleich voller Ausdruckskraft – bildet den Kern dieses Werks. Indem ich mir ihren Klang und ihre Bewegungen vorstellte und dabei träumte, habe ich dieses Stück komponiert.“

Im Jahr 2011 schloss Tomoya Yokokawa sein Studium der Musikpädagogik mit dem Schwerpunkt Komposition an der Tokyo Gakugei Universität ab. Zu seinen Lehrern zählten Masahiro Yamauchi und Choji Kaneda. Darüber hinaus erhielt er privaten Kompositionsunterricht bei Miyuki Shiozaki.
2013 zog er nach Österreich, um an der Kunstuniversität Graz Komposition bei Klaus Lang zu studieren. Sein Bachelorstudium schloss er dort 2016 mit Auszeichnung ab. Anschließend setzte er sein Masterstudium im Fach Komposition an der Universität der Künste Berlin bei Elena Mendoza fort, das er 2019 erfolgreich abschloss.
Er erhielt bisher Stipendien vom Deutschen Musikrat, der Ad Infinitum Foundation und dem DAAD und nahm an Residenzprogrammen teil: dem Künstlerhof Schreyahn sowie dem Styria Artist-in-Residence in Graz. Seine erste Oper „Konjiki Yasha“ wurde an der Oper Graz uraufgeführt.
Er gewann den ersten Preis des internationalen Kompositionswettbewerbs „Città di Udine“ 2023 (Kategorie Soloinstrumente) sowie den ersten Preis des internationalen Kompositionswettbewerbs „Torre Della Quarda“ 2018 (Kategorie Kammermusik). Außerdem war er Finalist beim Claussen-Simon-Kompositionspreis 2023.
Neben der Komposition gilt seine besondere Leidenschaft der traditionellen japanischen Musik und ihrem Instrumentarium. Seit 2024 ist er Vorsitzender des Vereins „Doppelmond – Sogetsusha“, der sich für japanische Instrumente in traditioneller und zeitgenössischer Musik einsetzt.

Makiko Nishikaze

no-Pia-no (2024) UA
Das Klavier wird als großer Resonanzkörper behandelt. Die Komposition besteht aus musikalischen Gesten, die mit verschiedenen Anschlagstechniken mit oder ohne Pedal ausgeführt werden. Eine besondere Rolle spielen Nachklänge, die entstehen, wenn mit einer Hand Tasten angeschlagen werden, während gleichzeitig mit der anderen Hand Tasten ohne Klang gedrückt sind. Pausen zwischen den angeschlagenen Noten lassen genug Zeitraum, um die auf diese Weise sich entfaltenden Resonanzen bewußt wahrnehmen zu können – die Stille wird hörbar.“

Makiko Nishikaze ist Komponistin, Medienkünstlerin und Performerin. Sie studierte Komposition zuerst in Japan, dann am Mills College, Kalifornien, bei Alvin Curran und an der Hochschule der Künste Berlin bei Walter Zimmermann, wo sie das Studium als Meisterschülerin abschloss. Ihre aktuelle Arbeit ist interdisziplinär und beinhaltet Klang, Performance und Video. Letzteres betrachtet sie als „Komposition für die Augen“, wobei es – genau wie in der Musik – um die Gestaltung von Zeit geht.

 

Klaus Schöpp

Das Haus, die Wand, das Fenster (2025) UA

„… schrieb ich für Yoriko im Frühjahr 2025. Das Stück geht von einfachen Überlegungen aus. Es beginnt mit einer kleinen Geste, die sich festsetzt, entwickelt und den Diskant des Klaviers erkundet. Die Figuren, die den Beginn ablösen, führen schließlich zu einem Dialog der tiefsten und höchsten Regionen und treffen sich dann im Zentrum, die Energie der Bewegung verfestigt sich zu starren Akkorden, die von einer unendlichen Tonleiter abgelöst werden. Ein Epilog führt in die Stimmung des Anfangs zurück.

So wird das Klavier zu einem Haus der Klänge, deren Harmonien abgeleitet wurden aus den Zahlen von Yorikos Familie: Die 4 steht für Yoriko, die 9 für Klaus, die 10(000) für unsere Tochter Marika und die 3 für Yorikos Eltern, Mitsue und Michiko.

In der Mitte beißt sich der Klang fest. Akkordgebilde versuchen ihn zu zerreißen, ihm zu entkommen, aber seine Gravitation ist zu stark. Er bildet einen Widerstand, er steht dem Fließen entgegen, sozusagen eine Wand aus Klang.

Die unendliche Tonleiter, die ihn interpoliert, symbolisiert Offenheit und Beweglichkeit, sie hat ihren Impuls aus einem tatsächlichen Blick aus dem Fenster, bei dem ich im Morgengrauen eines Spätsommertages eine große, eiförmige Wolke aus Insekten sah, die in unablässiger Bewegung war, an deren Seiten Insekten auf- und abwärts stiegen und die doch wie ein großes Fragezeichen, vollkommen auf der Stelle bleibend, vor meinem Fenster stand.“
Klaus Schöpp studierte Querflöte an der Musikhochschule des Saarlandes und an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Roswitha Staege und Prof. Karlheinz Zoeller. Er wirkte in zahlreichen Orchestern und Ensembles mit. Er ist Mitglied des modern art ensembles und der „14 Berliner Flötisten“.
Sein Schwerpunkt ist die zeitgenössische Musik. Klaus Schöpp ist Interpret der neuesten Kompositionen und improvisierender Musiker. Er hat Werke für kammermusikalische Besetzungen komponiert und erhielt privaten Kompositionsunterricht von Conrado del Rosario. Als Manager des modern art ensembles hat er zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen initiiert und durchgeführt.
Er hat eine Solo-CD mit Werken zeitgenössischer Berliner Komponisten eingespielt („Cry of Medusa“, kreuzberg records), sowie eine Duo-CD mit zeitgenössischen Werken für Flöte und Klavier, zusammen mit Yoriko Ikeya. („Songs of a desert bird“, Edition Kopernikus). Darüber hinaus liegen zahlreiche weitere CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen vor.

Rainer Rubbert

Klaviermusik „… in Zeiten des Kriegs“ (2024/2025)
für Klavier und fixed media UA 
 

„Als ich mich für den Titel entschied, meinte ich – vor dem Hintergrund der fortwährenden Aggression Russlands gegen die Ukraine – das Thema ästhetisch, ausschließlich musikalisch behandeln zu können. Ich wollte eine „schöne“ Musik schreiben.
Im Laufe der Arbeit wurde mir klar, dass ich den Widerspruch zwischen Musik und der grausamen Realität nicht versöhnen, wohl aber thematisieren und aushalten sollte.“

Rainer Rubbert wurde 1957 in Erlangen geboren und wuchs in Berlin auf.
1975-1981 studierte er Komposition an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Witold Szalonek.
Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. 1979 den Prix Marcel Josse, 1986/87 das Cité des Arts-Stipendium Paris, 1989 den Kompositionspreis Budapest, 1992 den Kunstpreis Musik der Akademie der Künste, 2003 das Villa-Serpentara-Stipendium, 2007 den Carl-von-Ossietzky-Kompositionspreis und 2012 den Premio Città di Fossacesia.
2008 schrieb er die Kleist Oper nach dem Libretto von Tanja Langer.
2013 wurde er mit dem Deutschen Musikautorenpreis ausgezeichnet.
Er lebt und arbeitet in Berlin

Yoriko Ikeya kam mit abgeschlossenem Hochschulstudium der Toho-Gakuen Music University Tokyo nach Berlin, um ihr Studium an der Universität der Künste bei Prof. Erich Andreas und Prof. Klaus Hellwig fortzusetzen. 1988 schloß sie ihr Studium mit der Konzertreife ab und trat eine Stelle als Dozentin an der Universität der Künste an.
Yoriko Ikeya ist Preisträgerin großer Klavierwettbewerbe, unter anderem gewann sie den Wettbewerb „New Music for New Pianists“ in Brüssel.
Als Solistin ist sie mit verschiedenen Sinfonieorchestern aufgetreten und hat zahlreiche Recitals auf internationalen Bühnen gegeben.
Sie ist Mitbegründerin des modern art ensembles Berlin und seit 1994 Mitglied des Ensembles UnitedBerlin.
Sie tritt bei internationalen Festivals auf (u.a. Warschauer Herbst, Berliner Festwochen, Festival UltraSchall Berlin), Konzertreisen führten sie durch viele Länder Europas, Südamerikas und Asiens.
Sie hat mit vielen der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten zusammengearbeitet und hat über 300 Werke uraufgeführt.
Ihre Arbeit als Solistin und Kammermusikerin ist auf über 20 CD‘s dokumentiert, darunter eine Klavier-Solo CD mit Musik zeitgenössischer Berliner Komponisten („Berlinisches Tagebuch“, Thorofon).

Dienstag, 3. Juni 2025 | 20:00 Uhr


Breakdown
LIVE-STREAM:   https://youtube.com/live/Go_aLN3Fxzw

XelmYa

Sylvia Hinz, Blockflöten
Freddi Börnchen, Oboen
Aleksandra Demowska-Madejska, Viola
Georgios Kokkinaris, Kontrabass

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Breakdown

 

Melissa Vargas Franco

remar en miel (2021-2022)
für Blockflöte, Oboe, Viola, Kontrabass DE

 

Charlotte Seither

Tell it or shout (2014)
für Blockflöte & Kontrabass

Sagardía

Uns reinigt der Regen (2021)
für Evo-Tenorblockflöte & Oboe & Viola UA

 

Marc Yeats

but rather it stems from a complex interplay (2023)
für Blockflöte, Cor anglais, Viola, Kontrabass UA

 

Joanna Wozny

Für Viola solo (2010)

Michele Abondano

Breakdown (2021)
für Tenorbockflöte und Oboe UA

Fani Kosona

Narrative 04 (2024/25)
für Kontrabass UA

 

Jeanne Artemis

Neues Werk (2024)
für Blockflöte, Oboe, Viola, Kontrabass UA

 

Im Abendprogramm werden wir ausführliche Informationen zum Programm, den Komponist:innen, Werken und Musiker:innen bereitstellen!

Im letzten Newsletter hatten wir auf die von der GEMA beabsichtigte Neuordnung zu Ungunsten der E-Komponist:innen hingewiesen.
Dies hat auf der Mitgliederversammlung in der vergangenen Woche keine 2/3 – Mehrheit gefunden, sodass die Hoffnung besteht, in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten eine den Interessen aller Beteiligten gerechte Reform zu erarbeiten.

 

In dieser Hoffnung grüßen Sie immer herzlich,

Ihre Martin Daske und Rainer Rubbert

 

 

Gerne weisen wir immer wieder darauf hin, dass fast alle Konzerte aus den letzten Jahren auf unserem Youtube-Kanal zum Nachhören bereitstehen. Abonnieren Sie sich gerne!

https://www.youtube.com/c/UnerhörteMusik

 

Die Unerhörte Musik wird gefördert 
aus Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Alle Veranstaltungen finden im BKA-Theater, Mehringdamm 34, 10961 Berlin, statt.
Telefon: 030 – 20 22 007

Eintritt: 13,- / 9,- €
Zehnerkarte: 80,- / 60,- € (übertragbar)

Copyright © 2025 Unerhörte Musik, All rights reserved.
Sie sind in unserem Verteiler, weil Sie das hoffentlich wollten.

Our mailing address is:

Unerhörte Musik

Mehringdamm 34

Berlin 10961

Germany

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DEGEM News – FWD – Positionen Ankündigungen Mai 2025

Von: Positionen
Datum: Wed, 21 May 2025
Betreff: Positionen Ankündigungen Mai 2025

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Positionen #143 ist erschienen:
»Extrem gemischter Chor«

Dieses Mal im Special: Ein SinGesang-Buch für ein chorisches Miteinander, zusammengestellt und designt von Studio Pandan, das in freier Assozation zum gemeinsamen Musizieren einlädt.

Eine Woche nach Erscheinen dieses Hefts wird in Nürnberg das Deutsche Chorfest ausgerichtet: 400 Chöre sollen daran teilnehmen– das Singen in der Gruppe ist offensichtlich beliebt wie eh und je, der Hashtag heißt #DeutschlandSingt. Gleichzeitig ist der Abschluss der Arbeit an der 143 mit den Freisprüchen von #Sylt zusammengefallen: Chorsingen verbindet – leider auch die falschen.

In der neuen Musik ist es dagegen überraschend still um den Chor: Es gibt zwar Vokalensembles, gemeinsam gesungen wird aber von Vokal-›Solisten‹. Doch was ist ein Chor? Ein Werkzeug politischer Formation? Oder ein Versprechen, das nicht einlösbar ist? Benjamin von Bebber und Leo Hofmann haben uns mit ihrem szenischen Konzert für »extrem gemischten Chor« die Anregung für den Titel der Positionen #143 gegeben.

Mit dem Muff von tausend Jahren räumt in diesem Heft gleich zu Beginn Rosa Klee auf und unterzieht das gutbürgerliche Chorsingen einer radikalen Kritik. Damit ist der Weg frei für Salomé Voegelin, die im Gespräch mit Kalas Liebfried versucht, eine zukünftige Praxis zu entwickeln, in der der Chor zu einem »Modell für das Zusammenleben« wird. Wie das konkret aussehen könnte, zeigt der Psychedelic Choir, mit dem wir im Nachgang zu einem Konzert ein Interview geführt haben.

Weitere Highlights: Ulrike Hartung schreibt über Die Liebhaberinnen, Lena van der Hoven widmet sich der einzigartigen Chorbewegung Südafrikas und den Funktionen von Chören in Musiktheaterkompositionen zum Thema geschlechtsspezifischer Gewalt. Fabian Peltsch richtet den Blick nach China, wo Chormusik zwischen Staatspropaganda und Pop-A-Cappella noch einmal in ganz anderen kulturellen Zusammenhängen steht, die tatsächlich die Millionen erreicht.

In der Gruppe ist auch unser Beitrag für die neue Analyse-Sektion entstanden: Das Zafraan Ensemble hat mit dem Komponisten François Sarhan ein Musikkartenspiel namens Log Book entwickelt, das wir zu sechst gespielt haben. Das Ergebnis ist ein Tischgespräch mit einer Fallhöhe zwischen E-Musik und Ecstasy, dessen Transkript hier zu lesen ist.

Das Editorial und Inhaltsverzeichnis findet ihr hier.

HEFT KAUFEN ODER ABONNIEREN
Wir wünschen eine spannende Lektüre des neuen Hefts und freuen uns weiter über Anregungen, Kritik, Text- und Werbeangebote sowie Bestellungen von Jahresabonnements der Print- oder E-Version. Ganz einfach mit einer E-Mail an: redaktion@positionen.berlin oder unter www.positionen.berlin/bestellung

Beste Grüße, eine spannende Lektüre und bis bald!

Patrick Becker und Bastian Zimmermann
Redaktion

Flashback Unsere neue Reihe Positionen Contemporary im Habibi Kiosk der Münchner Kammerspiele. Sebastian Reier-Roelly und Patrick Becker im Gespräch mit Harald Kisiedu über Composing While Black, ein zweisprachig deutsch und englisches Buch, das er gemeinsam mit George E. Lewis herausgegeben hat und das 2024 beim Wolke Verlag erschienen ist.

POSITIONEN CONTEMPORARY

Die neue Reihe von POSITIONEN und dem HABIBI KIOSK in München hat am 7. Februar 2025 ihren Auftakt gefeiert und wurde in der letzten Woche mit einem Gespräch mit Björn Gottstein fortgesetzt. Der Sekretär des Kuratoriums der Ernst von Siemens-Musikstiftung hat bei Reclam sein Buch Der Klang der Gegenwart veröffentlicht!

Freut euch auf das Jahr 2025 der Positionen!

Nach einem frischen Blick aufs Musiktheater und spannenden Festival-Kuratorinnen im Februar-Heft #142 nimmt die Mai-Ausgabe #143 zeitgenössische Chormusik unter die Lupe. Wirklich schräg wird es dann im August, wenn unsere Nummer 144 mit gleichstufigen Stimmungen experimentiert.
Von schräg bis atmosphärisch: Es gibt wieder viel zu entdecken!

Und wenn Du noch keinen Positionen-Pullover haben solltest…

… schön in kalten Winternächten abhängen?

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Erhältlich in Grau
Größen: XS–XXL
Fair produziert, on demand

Preis: 79 € (inkl. Mwst) /
für Abonnent*innen nur 69 €

Den Neue Musik-Neugierigen möchten wir empfehlen:

blurred edges  Festival für aktuelle Musik, 30.05.–29.06.2025, Hamburg
31 Tage lang wird ab 30. Mai in Hamburg die Nacht zum Tag gemacht und aktuelle Musik zum Ereignis. Das vom Verband für aktuelle Musik Hamburg organisierte Festival feiert mit seinem 20. Jubiläum neue Kompositionen, experimentelle Sounds und alles Subversive. Dieses Jahr bringt es mit mehr als 80 Veranstaltungen an 46 verschiedenen Orten 250 internationale Musiker:innen und Performer:innen zusammen und auf die schrägsten Bühnen dieser Stadt.

World Edition
World Edition has just released Crank and Cloud, an album of orchestral works by Carola Bauckholt. More than that, you can now get portrait CDs by Frank Gratkowski (Mature Hybrid Talking), Johannes S. Sistermanns (Un Ent  Los), Walter Zimmermann’s Chantbook for Liparella, and Magna Mater by Maria De Alvear herself.
The label is a platform for dialogue within the avantgarde arts. Sounds, poems, realms of images are links within a chain of possibilities of this dialogue. Since 1998 World Edition is a constant work in progress. Artists in exchange with artists.

Heroines of Sound Festival, 04.–12.06.2025, Berlin
Feminist, diverse and genre-defying: since 2014, Heroines of Sound has been celebrating early trailblazers and contemporary heroines of electronic sound. Uncompromising sounds echo the urgent crises of our time. In response to historically, geographically, and politically imposed dogmas the twelfth edition of the festival – through its concerts and performances – advocates for crossing boundaries that reach beyond the artistic realm.

Die letzten Tage der Menschheit, 27.06.2025 (UA), Oper Köln
Ein Thronfolger wird ermordet. Kurze Zeit darauf steht die Welt in Flammen, die „letzten Tage der Menschheit“ sind angebrochen. Frei nach Karl Kraus erzählt das Stück die Geschichte eines permanenten Krieges, der durch den Fortschritt der Kommunikationsmedien noch beschleunigt wird. Der französische Komponist Philippe Manoury ist bekannt als Pionier der Elektronischen Musik. Mit dem Regisseur Nicolas Stemann verbindet ihn die Suche nach einem relevanten, zeitgenössischen Musiktheater. Entstanden ist ein „Thinkspiel“ in dem Sprache und Gesang, Video und Bühnenmaschinerie, Schauspiel und Oper, sinfonisches Orchester und elektronische Klänge eine gleichermaßen wichtige Rolle spielen.

KONTAKTE, 26.–29.06.2025, Berlin
KONTAKTE stellt aktuelle internationale Positionen elektronischer Musik und Klangkunst vor. Das Festival bringt verschiedenste Strömungen elektroakustischer Musik und Klangkunst zusammen und bespielt an vier Tagen mit Konzerten, Performances, Klanginstallationen, Diskussionen, Vorträgen und Workshops die Gebäude der Akademie der Künste am Hanseatenweg und am Pariser Platz im Herzen Berlins.

musica viva  Konzertreihe des Bayerischen Rundfunks
Die musica-viva-Saison 2025/26 lädt in München erneut zu außergewöhnlichen Hörerlebnissen ein: Mit Uraufführungen, Komponist:innenporträts und renommierten Ensembles wie dem Klangforum Wien, Musikfabrik und dem SWR Experimentalstudio zählt die Reihe zu den wichtigsten Plattformen für neue Musik im deutschsprachigen Raum.

Ruhrtriennale  Festival der Künste, 21.8.–21.9.2025
Chorwerk Ruhr feiert sein 25-jähriges Bestehen mit „before and after nature“ im Rahmen der Ruhrtriennale 2025, begleitet vom New Yorker Ensemble Bang on a Can All-Stars. Komponist David Lang setzt sich in seinem neuen Werk mit der Beziehung von Mensch und Natur auseinander, Tal Rosner hat eigens Videoprojektionen gestaltet. Die Ruhrtriennale ist das Festival der Künste in den monumentalen Architekturen der Industriekultur des Ruhrgebiets.

LASH, 20.06.2025 (UA), Deutsche Oper Berlin
Mit LASH schreibt die gefeierte deutsch-britische Komponistin Rebecca Saunders ihre erste Oper, basierend auf den bildmächtigen Texten des Videokünstlers und Schriftstellers Ed Atkins. LASH drehts ich um körperliche Empfindungen, Sinnsuche und Sterblichkeit. Dead Center inszenieren und Enno Poppe übernimmt die musikalische Leitung des hochkarätig besetzten Casts.

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DEGEM News – DEN HAAG – Wave Field Synthesis Festival 2025, 30 and 31 May, NML

Von: Institute of Sonology
Datum: Tue, 20 May 2025
Betreff: Wave Field Synthesis Festival 2025, 30 and 31 May, NML

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Dear members of Sonology’s concert mailing list,

We are pleased to invite you to the Wave Field Synthesis Festival on 30 and 31 May 2025, taking place in the New Music Lab and Wave Field Synthesis Studio (6.74) at the Royal Conservatoire The Hague, in Amare.

Over the course of two days, 24 composers will present newly created spatial works specifically composed for the WFS system. This annual festival is organized by the Institute of Sonology in collaboration with The Game of Life foundation.

Concert Schedule:
Friday 30 May
17:00 – Concert 1
19:30 – Concert 2
Saturday 31 May
13:00 – Concert 3
15:00 – Concert 4

Admission is free, but registration is required:

Reserve Tickets Here
Participating composers:
Viktoria Arvayová, Mari Šišková, Laura Faraone, Tzu Ni Hung,  Martin Kosorín, Livia Malossi Bottignole, Jacob Eckhardt, Yuko Ohara, Jake Parry, Nefo Zhang, Yan-Ting Antonio Sou, Malou van der Veld, Puck Wacki, Evert Van Gestel, Parvin Diyanati, Katarina Kadijević, Lydia Krifka-Dobes, Karmen Ponikvar, Biel Serena Riba, Klyl Shifroni, Casper Schipper, Simone Sacchi, Kees Tazelaar

Directions to the New Music Lab:
When you enter on the ground floor of Amare, proceed to the middle where the elevators are located. Press “6” for the sixth floor before you enter the elevator. Take the elevator up to the sixth floor (Institute of Sonology) and proceed through the glass doors directly into the New Music Lab which is straight ahead.

We look forward to welcoming you!

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DEGEM News – FWD – Fast vorbei – aber noch lange nicht fertig! [HELLERAU NEWSLETTER]

Von: HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste
Datum: Mon, 19 May 2025
Betreff: Fast vorbei – aber noch lange nicht fertig!

 

Fast vorbei – aber noch lange nicht fertig!

Liebe HELLERAU-Freund*innen,

der letzte Monat vor der Sommerpause? Klingt nach Durchatmen – machen wir aber erst später. Denn bevor wir das Festspielhaus im Juli zuschließen, legen wir im Juni noch einmal richtig los: Zwei Festivals, zehn Produktionen, (hoffentlich) volle Bühnen – und ein fettes Dankeschön für eine aufregende Spielzeit 2024/25!

Mit „Watch Out! Festival für Jung und Alt“ (13. – 21.06.) setzen wir ein Ausrufezeichen hinter die Spielzeit. Gemeinsam mit dem Netzwerk explore dance laden wir ein zu Performances, Workshops und Gesprächen rund um die Frage, wie wir gemeinsam Zukunft gestalten wollen. Ein (Tanz-)Festival, das Generationen zusammenbringt.

Dass Tanz keine Grenzen kennt, zeigen wir auch mit „Im Dreieck springen“ (26. – 28.06.) – einem neuen Festivalformat für grenzüberschreitenden Austausch. Künstler*innen aus Polen, Tschechien und Deutschland treffen sich in HELLERAU und teilen ihre Perspektiven auf künstlerisches Arbeiten, transgenerationale Praxen und solidarische Strukturen.

Und dann? Dann sagen wir leise „bis bald“ – und freuen uns, Sie zur neuen Spielzeit 2025/26 wiederzusehen. Los geht’s im August mit dem HELLER Sommer, der unser Haus in einen Hotspot für zeitgenössischen Tanz verwandelt.

Danke, dass Sie diese Spielzeit mit uns geteilt haben!

Ihr HELLERAU-Team

Programmhighlights im Juni
Fr 13. – Sa 21.06.
Watch Out! Festival für Jung und AltAlle zwei Jahre lädt das „Watch Out! Festival für Jung und Alt“ dazu ein, Tanz über alle Altersgrenzen hinweg gemeinsam zu erleben. Internationale Choreograf*innen treffen auf lokale Akteur*innen, Bühnenkunst auf Stadtgesellschaft. Mit dem Format „Kunst und Begegnungen“ bietet das Festival außerdem Raum für Austausch, Beteiligung und neue Perspektiven – vor und nach den Vorstellungen.
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Fr 13. & Sa 14.06. Großer Saal
Akram Khan Company
Chotto Desh
Mit „Chotto Desh“ bringt der gefeierte britische Choreograf Akram Khan eine kindgerechte Adaption seines Erfolgsstücks „Desh“ nach HELLERAU. In einer poetischen Mischung aus dem indischen Tanzstil Kathak, zeitgenössischem Tanz, Animation und Erzählung folgt das autobiografisch gefärbte Solo den Spuren eines Jungen zwischen zwei Kulturen – eine eindrucksvolle Reise durch Erinnerungen, Träume und Herkunft.
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Do 26. – Sa 28.06.
Im Dreieck springen
Grenzüberschreitende Tanzbegegnungen
Tanz kennt keine Grenzen – und „Im Dreieck springen“ macht das zum Programm: In Kooperation mit Künstler*innen aus Polen, Tschechien und Deutschland sowie Gästen aus Belarus, der Slowakei und der Ukraine öffnen wir den Raum für Austausch, Begegnung und Vernetzung. Im Mittelpunkt stehen solidarische Produktionsbedingungen und transgenerationales Arbeiten. Mit Performances u.a. von Ramona Nagabczyńska, Martin Talaga und Renata Piotrowska-Auffret.
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Sa 28.06., 20:00 Uhr Großer Saal
Ramona Nagabczyńska
Silenzio!
Die polnische Choreografin Ramona Nagabczyńska nimmt mit feinem Humor das Genre der Oper aufs Korn – und entlarvt dessen Konventionen als Spielfläche für feministische Reibung. Die Tänzerinnen und Sängerinnen unterlaufen mit schillernder Stimme und überraschenden Brüchen gezielt die Erwartungen des Publikums. Eine verspielte, kraftvolle Performance über Rollenbilder, Regeln und Widerstand.
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Volle Dröhnung HELLERAU
Mo 02.06. 20:00 Uhr Dalcroze-Saal
Feature Ring
mit Lucía Martínez
Lucía Martínez verbindet galizische Perkussion, Flamenco, Jazz und Improvisation zu einem unverwechselbaren Klang. Mit Neugier, Experimentierfreude und einem feinen Gespür für Rhythmus sprengt sie klassische Schlagzeuggrenzen und schafft intensive Klangmomente. Zwischen Tradition und Avantgarde entsteht Musik, die direkt ins Herz trifft. Ein gemeinsamer Herzschlag-Moment in HELLERAU.
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Di 03.06., 20:00 Uhr Dalcroze-Saal
Dienstagssalon
mit Max Rademan & no:la
Weiß noch jemand was Trip Hop ist? Angereichert mit erlesenen Zutaten aus Indie-, Jazz- und Synthpop präsentieren uns no:la ihre Version dieses musikalischen – vor allem im Sehnsuchtsjahrzehnt der Neunziger populären – Genres. Ob wir wirklich auf musikalische Zeitreise gehen oder einfach intensiv das Hier und Jetzt fühlen werden. Die Antwort gibt es im schönsten Salon der Stadt!
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Fr 06.06., 19:30 Uhr Großer Saal
Manu Delago
feat. Mad About Lemon
Mit Handpan, Bass, Synthesizer und den drei Stimmen von Mad About Lemon erschafft Manu Delago ein Klanguniversum zwischen Naturgewalten und Lebensreisen. Der international gefragte Percussionist bringt in seinem neuen Programm sphärische Sounds, dynamische Rhythmen und kraftvollen Gesang auf die Bühne. In Kooperation mit den Dresdner Musikfestspielen.
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#InResidency 
Do 05.06., 17:00 Uhr Treff: Besucherzentrum
Tjijandjeua ‘Gift’ Uzera & Fatemeh Dehnamak
Open Studio
Zwei Artists in Residency, zwei starke Stimmen: Fatemeh Dehnamak fragt nach Macht und Liebe, Tjijandjeua ‘Gift’ Uzera nach Bewegung, Kolonialerbe und kultureller Rückeroberung. In einem gemeinsamen Open Studio öffnen sie ihre künstlerischen Prozesse – mit Proben, Gespräch und Raum für Austausch. Wer wissen will, wie Rebellion klingt und wie sich Tradition neu erfindet: vorbeikommen, zuhören, mitdenken.
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Sa 14.06., 17:00 Uhr Treff: Besucherzentrum
Antje Schupp & Kieron Jina
Open Studio
Was passiert, wenn sich zwei Frauen, die sich nie begegnet sind, in einem generationsübergreifenden Kunstprojekt verbinden? In „Life of Joy“ lassen Antje Schupp und Kieron Jina ihre Verwandten – Ingrid (92) aus Dresden, Joyce (80) aus Südafrika – aufeinandertreffen: durch Erinnerungen, Erzählungen und Performance. Im Open Studio geben sie Einblick in ihre Recherche, teilen Fragmente und öffnen den Raum für Gespräche über Mut, Alter und die Kraft des Überlebens.
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Mi 18.06., 17:00 Uhr Treff: Besucherzentrum
Artist-in-Garden-Residenz: Victor Artiga Rodriguez
Open Studio & Workshop
Wie fühlt sich Erde an, wenn Pestizide wirken – im Körper, im Garten, im Denken? Victor Artiga Rodriguez forscht zwei Wochen im Kulturgarten und lädt am Ende zu einem Workshop ein: mit Mikrointerventionen, Bewegung, Reflexion und einer vor Ort entstandenen Partitur. Ein sinnlich-politisches Experiment zwischen Mensch, Nicht-Mensch und Boden. Offen für alle – keine Vorkenntnisse, nur Neugier gefragt.
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Mitmachen: Workshops & Begegnung
Mi 04.06., 17:00 Uhr Treff: Besucherzentrum
HELLERAUmoves: Gift Uzera
Alle Level
Tradition trifft Zeitgeist: In diesem Workshop verschmelzen Herero-Tanz, Oviritje-Rhythmen und zeitgenössische Moves zu einem bewegten Archiv aus Erinnerung, Widerstand und Wandel. Keine Vorkenntnisse nötig – nur Neugier, Offenheit und Lust auf Flow. Mitmachen, mitfühlen, mitbewegen: für alle, die Tanz als politischen Körper, kulturelles Gedächtnis und kreative Zukunft erleben wollen. Bequeme Kleidung anziehen, Wasser einpacken und los geht’s!
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By the way  gut zu wissen
Sa 28.06., 18:00 Uhr Dalcroze-Saal
Tanzplattform Deutschland 2026 stellt sich vorDer Countdown läuft: Im März 2026 kommt die Tanzplattform nach Dresden! Wer schon jetzt wissen will, wie Jury, Programm und Festivalgeist ticken, bekommt hier exklusive Einblicke. Wer steckt dahinter? Wie wird ausgewählt? Und: Wie kann ich selbst dabei sein? In lockerer Runde gibt’s Antworten, Austausch und Ausblicke – für alle, die tanzen, kuratieren, organisieren oder einfach neugierig sind. Bühne frei für Fragen und Vorfreude!
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Fr 27.06., 16:00 Uhr
Designerinnen in Hellerau. Eine Spurensuche.
Führung durch den Deutschen Werkbund Sachsen e.V.
Gestalterinnen im Schatten: Rund 50 Frauen prägten zwischen 1898 und 1938 die Deutschen Werkstätten mit – als Designerinnen, Zeichnerinnen, Architektinnen. Sichtbar waren sie kaum. Diese Tour bringt vergessene Namen zurück ans Licht. Start ist im Festspielhaus, dann geht es raus in die Gartenstadt – auf Spurensuche zwischen Reformgeist, Gestaltungskraft und Geschichten, die lange übersehen wurden.
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Last but not least: Satte Rabatte
Alle guten Dinge sind vier!
Jetzt HELLERAU Card(s) sichern
Die neue Spielzeit 2025/26 rückt näher – und damit auch die beste Gelegenheit, sich eine HELLERAU Card zu sichern! Ob Basic, Plus, Premium oder 4Students: Vier Modelle, viele Vorteile. Freuen Sie sich auf Ermäßigungen beim Ticketkauf, exklusive Pre-Sales, Vorkaufsrechte und Einladungen zu besonderen Events. Kurz gesagt: Mehr erleben, weniger zahlen – ganz nach Ihrem Geschmack.
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